Der 4P-Kommentar: Die weiche Welle bricht?
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Der 4P-Kommentar: Die weiche Welle bricht?
Habt ihr das heute in den News gelesen? <B>Mass Effect 2<B> Der 4P-Kommentar: Die weiche Welle bricht?
- TheInfamousBoss
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oh gott
wo muss ich unterschreiben jörg?
da steckt Herzblut drin!!!
ich hab den ganzen einfachen Müll auch so satt...
es nimmt einem einfach die Spannung, wenn der letzten Checkpoint nur 2min entfernt ist und man für sein Versagen nicht wenigstens ein bisschen bestraft wird. "Hach rush ich mal vor, scheissegal ob ich sterbe, dafür weiß ich schon mal wo die Gegner spawnen und worauf ich achten muss"
das ist doch kein gaming =/
da steckt Herzblut drin!!!
ich hab den ganzen einfachen Müll auch so satt...
es nimmt einem einfach die Spannung, wenn der letzten Checkpoint nur 2min entfernt ist und man für sein Versagen nicht wenigstens ein bisschen bestraft wird. "Hach rush ich mal vor, scheissegal ob ich sterbe, dafür weiß ich schon mal wo die Gegner spawnen und worauf ich achten muss"
das ist doch kein gaming =/
- Jointorino
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traurig aber wahr...
ich erinnere mich noch wie ich bei Project I.G.I. (mit 14 Jahren wohl gemerkt) geschätzte 85 Versuche für die letzte Mission gebraucht hab, aber ich hab nie aufgegeben weils immer wieder eine tolle Herausforderung war... 4 Jahre später zock ich CoD4 auf zweithöchstem Schwierigkeitsgrad durch und hab fürs ganze game nichmal annähernd soviel Zeit gebraucht wie bei I.G.I. für die letzten beiden Missionen
ich erinnere mich noch wie ich bei Project I.G.I. (mit 14 Jahren wohl gemerkt) geschätzte 85 Versuche für die letzte Mission gebraucht hab, aber ich hab nie aufgegeben weils immer wieder eine tolle Herausforderung war... 4 Jahre später zock ich CoD4 auf zweithöchstem Schwierigkeitsgrad durch und hab fürs ganze game nichmal annähernd soviel Zeit gebraucht wie bei I.G.I. für die letzten beiden Missionen

Hat ja keiner gesagt das es so sein muss.Xeral hat geschrieben:Ich sehe das anders denn meine Zeit ist mir zu kostbar als das ich sie damit verschwende an unfairen stellen andauernd zu sterben oder meilenweit an irgend ein Checkpoint wiederbelebt zu werden
Was Jörg unter anderem kritisiert ist das man KEINE Wahl hat ob nun leicht oder schwer. Man macht dann lieber ersteres weil man könnte ja sonst Käufer verlieren. Ambitionierte Spieler die es auch mal fordernd mögen bleiben auf der Strecke und das Spiel landet im Schrank...
MFG
Jowy
-
INsanityDesign
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Also ich stimme dir auf jeden Fall zu und sehne mich auch eher nach Spielen bei denen ich verzweifle und trotzdem weiterkommen WILL! Aber wenn dann richtig..
Wie schon im anderen Thread beschrieben: Schwieriger ist nicht schwer! Herausfordernd ist schwierig!
Deine Thematik der "Spannung" trifft es schon sehr gut. Ich finde den Vergleich zwischen Sands of Time und Prince of Persia immer noch sehr gut. Sands of Time war nun nicht das schwerste, aber ein etwas herausforderndes Spiel, eben mit spannenden Elementen. Da habe ich noch mit minimum Health und keinem Sand mehr jeder Klippe entgegen gezittert. 10 Minuten mich konzentriert, gelitten mit dem Prinzen wenn er fiel...
Und was war nun: Plötzlich kommt da so ne Art Göttin an und rettet mich die ganze Zeit. Mal davon ab, dass das viel im Spiel ad absurdum führte sinnigerweise, war einfach auch das Mitfiebern weg. Es ging nicht mehr um den Charakter, die Bindung zu ihm, sondern um einfach den nächsten Checkpoint den ich mit nen paar "fails" erreichen werde.
Das eine ist ein Spiel zu verarbeiten, dass andere es einfach nur abzuarbeiten. Und obgleich manche Story auch das abarbeiten zum Spaß machen kann, ist es heute zu selten der Fall.
Hoffen wir einfach mal auf bessere Zeiten!
PS: Das mit dem Schwabbelbauchspieler zum Feierabend nehme ich dir übel ^^
Wie schon im anderen Thread beschrieben: Schwieriger ist nicht schwer! Herausfordernd ist schwierig!
Deine Thematik der "Spannung" trifft es schon sehr gut. Ich finde den Vergleich zwischen Sands of Time und Prince of Persia immer noch sehr gut. Sands of Time war nun nicht das schwerste, aber ein etwas herausforderndes Spiel, eben mit spannenden Elementen. Da habe ich noch mit minimum Health und keinem Sand mehr jeder Klippe entgegen gezittert. 10 Minuten mich konzentriert, gelitten mit dem Prinzen wenn er fiel...
Und was war nun: Plötzlich kommt da so ne Art Göttin an und rettet mich die ganze Zeit. Mal davon ab, dass das viel im Spiel ad absurdum führte sinnigerweise, war einfach auch das Mitfiebern weg. Es ging nicht mehr um den Charakter, die Bindung zu ihm, sondern um einfach den nächsten Checkpoint den ich mit nen paar "fails" erreichen werde.
Das eine ist ein Spiel zu verarbeiten, dass andere es einfach nur abzuarbeiten. Und obgleich manche Story auch das abarbeiten zum Spaß machen kann, ist es heute zu selten der Fall.
Hoffen wir einfach mal auf bessere Zeiten!
PS: Das mit dem Schwabbelbauchspieler zum Feierabend nehme ich dir übel ^^
Sehr schön geschrieben Jörg Kompliment. (auch wenn ich den ein oder anderen Test von dir argwöhnisch betrachte, weil oftmals schockierende Endergebnisse herauskommen)
Ich erinnere mich aber was den Anspruch anbelangte an nur wenige Spiele, die von Anfang bis Ende entwickelt worden sind, einer der Titel meiner Meinung nach Morrowind. Es gab etliche Möglichkeiten, die das Spiel immer wieder auf neue weise eröffneten, man konnte sogar von Vampiren gebissen werden, dann zum Vampir werden und schlussendlich dich wieder nach einer müssigen Questtortur auch davon sich heilen zu können.
Zwar haben viele dort die langweiligen Leveldesigns und kalt bestückte Welt bemängelt, jedoch bot diese Welt soviel mehr vor allem die verschiedenen Geschichten der einzelnen Rassen, waren meiner Meinung nach perfekt bis zum bitteren Ende zu Ende gedacht und programmiert worden.
Zu meiner Entschuldigung kann ich evtl vorbringen, das ich seit knapp 20 Jahren PC Nutzer bin.
Ich erinnere mich aber was den Anspruch anbelangte an nur wenige Spiele, die von Anfang bis Ende entwickelt worden sind, einer der Titel meiner Meinung nach Morrowind. Es gab etliche Möglichkeiten, die das Spiel immer wieder auf neue weise eröffneten, man konnte sogar von Vampiren gebissen werden, dann zum Vampir werden und schlussendlich dich wieder nach einer müssigen Questtortur auch davon sich heilen zu können.
Zwar haben viele dort die langweiligen Leveldesigns und kalt bestückte Welt bemängelt, jedoch bot diese Welt soviel mehr vor allem die verschiedenen Geschichten der einzelnen Rassen, waren meiner Meinung nach perfekt bis zum bitteren Ende zu Ende gedacht und programmiert worden.
Zu meiner Entschuldigung kann ich evtl vorbringen, das ich seit knapp 20 Jahren PC Nutzer bin.
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DisTracTioN.284
- Beiträge: 43
- Registriert: 27.11.2007 17:30
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Ich finde die Musikspiele (Rock Band, GH) sind in Sachen Schwierigkeitsgrade vorbildlich.
Die Freude einen Song fehlerfrei geschafft zu haben ist unglaublich und da genügend Schwierigkeitsgrade vorhanden sind, kann das ein Couchpotato auf easy sowie ein totaler Nerd auf expert mit ein wenig Übung erleben.
Die Freude einen Song fehlerfrei geschafft zu haben ist unglaublich und da genügend Schwierigkeitsgrade vorhanden sind, kann das ein Couchpotato auf easy sowie ein totaler Nerd auf expert mit ein wenig Übung erleben.
In dem Zusammenhang erinnere ich mich gern an God of War (1 & 2). Auf "Normal" musste man schon an einigen Stellen alles geben. Sobald man den Schwierigkeitsgrad eine Stufe hoch stellt, muss man Profi sein.
Alles ohne schlecht gesetzte Checkpoints oder unfaire Stellen. Wenn Du bei GoW irgendwo nicht weiterkommst, dann nur weil Du zu schlecht bist.
Genau so muss es auch sein.
Alles ohne schlecht gesetzte Checkpoints oder unfaire Stellen. Wenn Du bei GoW irgendwo nicht weiterkommst, dann nur weil Du zu schlecht bist.
Genau so muss es auch sein.
"The saloon doors stopped swinging /
The piano player stopped playing /
In the shadows / I could hear Archaic Spanish phrases /
The preacher stood up from his table; in his right hand he held a bible /
And in his left, the business end of a Winchester rifle"
Clutch - A Quick Death in Texas
The piano player stopped playing /
In the shadows / I could hear Archaic Spanish phrases /
The preacher stood up from his table; in his right hand he held a bible /
And in his left, the business end of a Winchester rifle"
Clutch - A Quick Death in Texas
Schöner Kommentar, sehr lustig zu lesen. 
Ich kann zwar auch mit leichten Spielen meinen Spaß haben und z.b. in der ungefährlichen Welt von Assassins Creed dank Präsentation und Story versinken aber ab und zu gelüstet es mich auch nach Anspruch. Da beiße ich mich bei Ninja Gaiden Black und 2 durch höhere Schwierigkeitsgrade und meistere Through The Fire And Flames bei Guitar Hero auf Expert.
Fazit: Es ist für beides Platz aber vor allem als alteingesessener Spieler braucht man doch immer wieder mal hartes Futter um das Interesse an Spielen im Allgemeinen nicht zu verlieren.
Ich kann zwar auch mit leichten Spielen meinen Spaß haben und z.b. in der ungefährlichen Welt von Assassins Creed dank Präsentation und Story versinken aber ab und zu gelüstet es mich auch nach Anspruch. Da beiße ich mich bei Ninja Gaiden Black und 2 durch höhere Schwierigkeitsgrade und meistere Through The Fire And Flames bei Guitar Hero auf Expert.
Fazit: Es ist für beides Platz aber vor allem als alteingesessener Spieler braucht man doch immer wieder mal hartes Futter um das Interesse an Spielen im Allgemeinen nicht zu verlieren.
Ganz ehrlich Jörg....das ist nichts anderes als Nörgeln.Es wird nämlich Zeit, dass die Ultras unter den Zockern noch viel öfter vor Freude in die Luft gehen können - denn sie sind der Traditionskern der Branche, sie sind die Magneten für hartes Triple A-Eisen und sie wollen das Spiel nicht als Beruhigungsmittel, sondern als packendes Abenteuer erleben. Es geht nicht um höhere Schwierigkeitsgrade oder weniger Checkpoints als Erfolgsrezept, sondern um den wichtigen Moment der Spannung, der in zu vielen Spielen wegrationalisiert wurde. Wenn die weiche Welle der Komfortkompromisse im Bewusstsein der großen Studios bricht, ist vielleicht auch wieder Platz für frische Impulse.
Triple-A? High-Budget Titel? Das ist nichts anderes als Transformers oder aufs Videospiel bezogen COD.
Aber was ist eigentlich dein so genannter Hard-to-the-Corez-Super-Gamer?
Jemand der sich in das Spiel reinwühlt, selbst an Stellen an denen der Otto-Normalgamer bereits kotzend aufgegeben hat?
Meinetwegen, aber ich nenne solche Spiele nicht wirklich gut.
Was ist es denn für eine Leistung, Spiele so schwer zu programmieren, dass sie nur eine Minderheit überhaupt spielen kann?
Hey wir haben uns gerade unser eigenes Grab geschaufelt, hier sind ein paar Hard-to-the-Corez-Super-Duper-Kritiken, ne Tüte Erdnüsse und eure Entlassungspapiere, schönes Leben noch.
Ganz ehrlich, bei guten Videospielen geht es doch nicht nur um Herausforderung, sondern um das Gesamterlebnis.
Fordert ein Galaxy? Meist nicht. Ist es großartig? Auf jeden Fall.
Fordert ein Spiel wie Muramasa? Ja. Ist es großartig? Ja.
Es gibt keine Gesetzesmäßigkeit, Tiefgang ist nicht Schwierigkeit, ist nicht "keine Spielhilfe", ist nicht Herausforderung.
Das witzige ist, das du das selber bereits erkennst.
Beyond Good and Evil war doch nicht schwer. Man konnte es nahezu mit verbundenen Augen durchspielen. Das bedeutete aber nicht, das es in irgendeiner Weise schlecht war. Im Gegenteil, es ist eines der besten Spiele aller Zeiten, soviel dazu.
Sich selbst aber als eine Art "besseren" Gamer zu begreifen, als eine Art goldenen Kern der Spielerschaft ist aus zweierlei Gründen fragwürdig:
Erstens:
Seid "ihr" die kommerzielle Mehrheit? Nein, daher kann von Kern keine Rede sein, "ihr" seid Nerds, eine Randgruppe. Triple A ist gar nichts für euch, genau wie 2012 nichts für den Kulturfilmfestkonsumenten ist. Ihr seid nicht von Bedeutung.
Zweitens ist es einfach arrogant selbstständig das Niveau definieren zu wollen. Ich als Fantasy-Fan sähe es auch gerne, wenn mehr Leute Jeff Vandermeer oder Mervyn Peake lesen würden und nicht ständig so nen 0815-Matsch wie von Markus Heitz oder Bernhard Hennen. Letztendlich sollte ich mich doch aber darüber freuen, dass es überhaupt Leute gibt die mein Hobby teilen, ob ich deren Auffassung davon verachte oder nicht.
Okay das ist viel Text und auch jede Menge Reibungsfläche für jeden der über mich herfallen will.
Es ist angerichtet, bitte sehr :wink:
Zuletzt geändert von Wulgaru am 04.12.2009 17:33, insgesamt 4-mal geändert.
OOHHH GOTT, du sprichst mir aus der Seele
Ich spiele nicht umsonst so gern alte Games, da ist es immerhin möglich zu verlieren. Ok, die meisten neuen Spiele schafft meine Gurke eh meistens nicht, aber ich zock die dann halt mal bei nem Freund an und wirklich oft ist einfach keine Herausforderung da. Na gut, es kann manchmal schon lustig sein, wenn man die KIs so richtig fertig machen kann und auch mal die besten Sachen leicht bekommt, aber das mach ich in der Regel nicht.
UNTERSCHIEDLICHE Schwierigkeitsgrade FTW!!
Zum Beispiel bei Supreme Commander Forged Alliance sind die KIs sehr gut einstellbar, man hat normale KIs mit verschiedenen Taktiken gegen die man natürlich immer anders spielen muss UND dann noch extra schwere KIs, da macht das ganze gleich viel mehr Spaß wenn es auch mal enger wird.
Ich spiele nicht umsonst so gern alte Games, da ist es immerhin möglich zu verlieren. Ok, die meisten neuen Spiele schafft meine Gurke eh meistens nicht, aber ich zock die dann halt mal bei nem Freund an und wirklich oft ist einfach keine Herausforderung da. Na gut, es kann manchmal schon lustig sein, wenn man die KIs so richtig fertig machen kann und auch mal die besten Sachen leicht bekommt, aber das mach ich in der Regel nicht.
UNTERSCHIEDLICHE Schwierigkeitsgrade FTW!!



