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Der 4P-Kommentar: Hier steht kein Kommentar

Verfasst: 11.09.2009 13:39
von 4P|BOT2
Am 11. März machte sich Tim K. auf und verließ das elterliche Haus. Bewaffnet. Ein paar Stunden später würde ganz Deutschland den Namen einer kleinen Stadt in Baden-Württemberg kennen.

Es dauerte nicht lange, bis die Associated Press zu berichten wusste, dass K. in seiner Freizeit Counter-Strike spielte. Und sehr schnell spukte das Gespenst von Erfurt durch die Schlagzeilen. Wir waren un...</BR>

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Er hat recht

Verfasst: 11.09.2009 13:39
von IEP
Ich dachte mir, ich könnte mal einen Kommentar zu einem Kommentar schreiben, der nicht existiert. Ich habs dann aber doch gelassen.

Kein Comment

Verfasst: 11.09.2009 13:43
von Lex-kun
Ich kann wohl keine Meinung zu etwas haben, dass nie geschrieben wurde. Schade.

G

Verfasst: 11.09.2009 13:44
von Cosii
Bringt das auf den Punkt, was hier jedem durch den Kopf geht - perfekt :D

Kommentar?

Verfasst: 11.09.2009 13:47
von Darkwhite
Prima geschrieben und leider auch noch zu wahr.
Danke dass ihr vor allem eines gemacht habt: Die entsprechenden Politiker (wieder) erwähnt. Denn "seltsamerweise" kann sich von der Riege Schaumschläger nach Veröffentlichung harter Fakten keiner mehr an seine Aussagen erinnern.

Schade nur, dass das Gutachten heute keinen Menschen und auch keinen Politiker mehr interessiert. Der aufgewirbelte Staub hat längst die Sicht versperrt und das Thema (politisch) nun langweilig geworden. Die Auswirkungen tragen -wie im politischen Geschäft so oft- eh irgendwelche unbedeutende Randgruppen ohne große Lobby.

Verfasst: 11.09.2009 13:47
von Polecat
hihi, ja..

aber "Spaß beiseite", sehr schöner Kommentar, der nach sehr vielen anderen von mir gelesenen Kommentaren doch den Sachverhalt wunderbar kurz und knapp zusammenfasst.

Leider habe ich in der Vergangenheit feststellen müssen, dass sich im Prinzip niemand durch Argumente von seiner Meinung abbringen lässt ("Ich habe mir meine Meinung längst gebildet - verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen").
Ich würde gerne einige Politikern genau diesen Text lesen lassen, aber es bringt natürlich nichts.
Ich befürchte sogar, sie wissen bereits, was für einen Unsinn sie verzapfen. Aber sie verbreiten Opium für's Volk, das ist ihre Aufgabe (zumindest aus deren Sicht).

Verfasst: 11.09.2009 13:52
von Lege Artis
Also die Kernaussage des Kommentars ist verständlich, aber die Vergleiche die ihr bringt( Lifestyle Magazin/Arzt) sind dämlich...

Verfasst: 11.09.2009 13:53
von Chickenburgerfürneneuro
Bild

Verfasst: 11.09.2009 13:55
von Sarnar
Ich hätte mal eine Frage: FPS sind doch genau genommen Kunst oder nicht? Und Kunst sowie Medien müssen doch jedem Bürger unzensiert etc. zur Verfügung stehen oder?(So in der Art hab ich das zumindest Verstanden) Wäre ein Verbot von Shootern dann nicht gesetzeswidrig? (Mal davon abgesehen, dass man doch dann auch Kriegsfilme etc. auch verbieten müsste?)

Wär super wenn mir jemand, der sich mit der Materie auskennt, eine pm schreiben könnte.

Grüße

Verfasst: 11.09.2009 13:56
von Lege Artis
solche Shirts sind pietätslos

Verfasst: 11.09.2009 13:58
von Chickenburgerfürneneuro
^ Denke es gibt keine Opfer nach dem Konsum derartiger Spiele

Verfasst: 11.09.2009 13:59
von USERNAME_1166096
Julian! Respekt!!!
Exakt getroffen. Vieles habe ich noch nicht so gesehen,
aber Du hast es auf den Punkt gebracht! :wink:

Verfasst: 11.09.2009 13:59
von ShinmenTakezo
jo dem kommentar kann ich nur zustimmen

die politiker sind doch einfach nur auf stimmenfang aus (orly?) ich mein jetzt speziell solche aussagen wie killerspilee müssen verboten werden etc

man bedenke dass der großteil der wähler immerhin der ältere teil der gesellschaft ist und ich glaube kaum dass die sich noch groß mit videospielen auseinandersetzen

aber gutgläubig wie sie nun mal sind reagieren sie nur mit einem "da muss man doch was dagegen unternehmen wenn sollche hinrverbrannten spiele amokläufer hervorbringen" der herr xy hat gesagt er will das verbieten ergo wähle ich den

es ist halt unglaublich wie wenig die leute drüber wissen als damals der amoklauf in erfurt war wurde in irgendeiner sendung aufgezählt welche spiele er hatte darunter auch toca-touring cars
meine mutter kam tatsächlich die nächsten tage zu mir und fragte mich ob ich auch so schlimme spiele wie toca habe...ich hab sie nur fassungslos angeschaut und ihr gezeigt dass toca ein rennspiel ist WTF da sieht mans mal wieder keine ahnung von gar nichts aber irgendwas verbieten lassen wollen

und zu der aggression die ich manchmal beim zocken habe klar gerade online tick ich manchmal aus und schrei den tv an letztens hat mein kumpel mich in sf 4 14:15 abgezockt (obwohl ich 14:11 geführt hatte) ich bin aufgestanden und hab FUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUCK geschrien und bin kurz aus dem zimmer gegangen

trotzdem vergleiche ich solche aggros eher mit denen die man hat wenn man versucht nen ikea schrank aufzubauen und merkt dass 4 teile fehlen und das regal einem zum 6ten mal auf die finger fliegt

da könnte ich zwar kurz ausrasten aber es sind keine tiefen aggressionen die mich zu einem bösartigen mensch machen der einen hass auf die gesellschaft bekommt der mich langsam aber sicher auffrisst

ich hoffe diese killerspiel-debatte endet mit den letzten dinosauriern der politiker und wähler die keine ahnung haben ich glaube nicht dass politiker aus unserer generation mit killerspiel debatten noch irgendjmd beeindrucken können

gruß

Verfasst: 11.09.2009 14:04
von monotony
Sarnar hat geschrieben:Ich hätte mal eine Frage: FPS sind doch genau genommen Kunst oder nicht? Und Kunst sowie Medien müssen doch jedem Bürger unzensiert etc. zur Verfügung stehen oder?(So in der Art hab ich das zumindest Verstanden) Wäre ein Verbot von Shootern dann nicht gesetzeswidrig? (Mal davon abgesehen, dass man doch dann auch Kriegsfilme etc. auch verbieten müsste?)

Wär super wenn mir jemand, der sich mit der Materie auskennt, eine pm schreiben könnte.

Grüße
video- und computerspiele sind in deutschland in allen genres nicht als kunst anerkannt.

Verfasst: 11.09.2009 14:06
von Bedlam
"Das sture Festhalten an eigenen Überzeugungen und das Vermitteln einer statistisch nicht beweisbaren Gewissheit ist nicht einfach ärgerlich - es ist schlichtweg verantwortungslos."

Erstmal vorweg: Das Thema Videospiele beeinflusst meine Wahlentscheidung eigentlich überhaupt nicht - dazu ist es zu trivial und unwichtig. Aber man muss damit rechnen, dass diese Politiker bei anderen Themen ähnlich agieren - nämlich ahnungslos aber dennoch aktionistisch. Und wegen diesem Augen-öffnenden Vorgang sind die Parteien, in denen diese Politiker Führungsrollen übernehmen, für mich als Wähler tabu.