Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

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Halueth
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Halueth » 14.09.2020 20:37

dOpesen hat geschrieben:
14.09.2020 20:21
Halueth hat geschrieben:
14.09.2020 20:07
Für mich echt alles Wortklauberei. Ob da nun bei der Pledge steht, dass ich beim Spenden das Spiel bekomme, oder nur die Möglichkeit eines Spieles macht für mich kaum Unterschied.
für dich macht es vielleicht kaum einen unterschied, rein rechtlich aber einen großen.

;)
Ich bekomme das Spiel, sofern es fertig entwickelt wird. Wenn es aus irgendeinem Grund nicht fertig wird, hab ich Pech gehabt, dass muss mir doch klar sein, wenn ich etwas Pledge, egal wo. Und faule Eier gibts immer, überall.
nein, du hast dann eben nicht nur pech gehabt, sondern du kannst denjenigen auf erfüllung des vertrages verklagen oder um einen entsprechenden refund bitten.
Wie würdest du denn einen Entwickler sanktionieren, wenn er das Projekt vor die Wand fährt?
Klar kann man dann schauen obs vorsätzlich war, dann würden sich unter Umständen rechtliche Schritte einleiten lassen. Aber wenn es "nur" fahrlässig passiert? Wenn er halt einfach nicht fertig werden kann, weil er sich verkalkuliert hat und die Entwicklung länger dauert, als gedacht, wenn unvorhergesehene Probleme auftreten?
so etwas darf nicht passieren wenn du ein fertiges spiel versprichst.

dann verspreche kein fertiges spiel sondern formuliere ganz klar, dass du einen traum hast, der in etwa so und so aussieht, mit features xy die man vielleicht reinpackt und es sogar eventuell zu einem final release kommen könnte, jedoch zeitpunkt aber unbekannt.
Wie willst du ihn dann sanktionieren und warum?
weil es betrug wäre, etwas vorzugeben was nicht erfüllbar ist.

wenn er nicht weiß ob es erfüllbar ist, darf er solches nicht suggerieren.

nur weil es sich hier um eine "neu art" der finanzierung handelt und es um videospiele geht, können doch verträge nicht einfach so ausgehebelt werden.
Ich glaube du verlangst da ein bisschen zu viel von Crowdfunding und solltest wohl lieber aufs normale Publishing setzen.
sorry, aber ich erwarte die erfüllung von verträgen, nicht mehr und nicht weniger und das nicht nur im internet sondern egal wo.

aber, ein ganz großes aber, du musst das nicht so sehen, du kannst gerne kickstarter so angehen, dass du die 50 euro die du bezahlst schon direkt als verlust abtust, und dich dann über eine alpha freuen bei der du mal auf einem neuen mond minen darfst.

aber, und das ist halt wichtig, ist roberts mit einer alpha und einem mond auf dem du minen darfst nicht aus der rechtlichen verpflichtung raus dir ein "finished game" mit den beworbenen features zu liefern.

greetingz
Mmh schon seltsam, ich kann mich nicht erinnern, irgendwann mal einen Vertrag gesehen zu haben, in denen mir CR versprochen hat, dass ich Star Citizen mit X-Features in Y-Zeit erhalte. Muss mir damals entgangen sein, ist ja schon ne Weile her ;)
Ich meine mich auch zu erinnern, dass es immer darum ging, die Vision von CR zu finanzieren, das wurde auch immer so kommuniziert. Diese Vision war natürlich immer am Ende ein fertiges Spiel, aber eben ohne Kompromisse, ohne Einschränkungen. Und ich glaube dieses Versprechen hält er eigentl. ganz gut.

Naja ich glaub wir kommen da auf keinen gemeinsamen Nenner. Für mich das Spiel eben ein wahrgewordener Traum, sogar in seiner jetzigen Form schon. Für andere eben die größte Abzocke in der Geschichte der Videospiele. Ich glaub aber fast, dass ich mit meiner Meinung ruhiger schlafen kann. Bei den ganzen Kritikern, werden wohl einige dabei sein, die vor lauter Frust nicht in den Schlaf kommen. Aber bitte nicht falsch verstehen: ich kann ja die Kritik auch nachvollziehen, sie betriffg mich selbst nur nicht, aber natürlich würde mich ein SQ 42 auch mega freuen, wenn es sofort rauskommen sollte. Aber ich hab meine 50 Euro investiert, ich kann warten.

Ryan2k6
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Ryan2k6 » 14.09.2020 20:49

@dOpesen
Würdest du Mr. Roberts bitte auf Einhaltung seines Vertrages verklagen? Ich mein, die Sache ist doch völlig klar, nicht wahr? ;)

Mal ehrlich, kickstarter könnte doch dicht machen, weil es absurd ist, zu denken man könne da irgendwelche Ergebnisse einklagen. Keines der Projekte dort kann irgendwas garantieren, das ist Grundprinzip des Ganzen.
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SethSteiner
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von SethSteiner » 14.09.2020 20:56

Ich glaube das ist so nicht ganz korrekt. Also weitestgehend ja aber ich glaube, wenn jemand tatsächlich gar nicht erst vorhat ein Projekt wirklich zu entwickelt also wenn jemand zwar etwas dort reinstellt oder bei anderen Crowd Funding Seiten und dann mit dem Geld auf die Bahamas abzwitschert, ist das tatsächlich juristisch "problematisch". Man korrigiere mich da gern, falls ich mich irre aber ich meine es gab schon Fälle vor Gericht diesbezüglich.

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dOpesen
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von dOpesen » 14.09.2020 21:00

Halueth hat geschrieben:
14.09.2020 20:37
Mmh schon seltsam, ich kann mich nicht erinnern, irgendwann mal einen Vertrag gesehen zu haben, in denen mir CR versprochen hat, dass ich Star Citizen mit X-Features in Y-Zeit erhalte. Muss mir damals entgangen sein, ist ja schon ne Weile her ;)
wie hier schon von mir gepostet:
Spoiler
Show
Mindestbeitrag: 37 US$
DIGITAL SCOUT: A digital copy of the finished game for your PC with your RSI Aurora spaceship ready to fly + 1,000 Galatic Credits + Exclusive access to the Alpha + Beta (digital tier, no physical rewards)

VORAUSSICHTLICHE LIEFERUNG:
Nov 2014
;)

hat eine vertragliche bindung.
Ryan2k6 hat geschrieben:
14.09.2020 20:49
Würdest du Mr. Roberts bitte auf Einhaltung seines Vertrages verklagen? Ich mein, die Sache ist doch völlig klar, nicht wahr? ;)
sobald er endgültig nicht liefert oder liefern kann, kann er verklagt werden, ja.
Mal ehrlich, kickstarter könnte doch dicht machen, weil es absurd ist, zu denken man könne da irgendwelche Ergebnisse einklagen. Keines der Projekte dort kann irgendwas garantieren, das ist Grundprinzip des Ganzen.
such mal nach "Asylum Playing Cards", dort wurde der projektstarter verklagt, die backer haben recht bekommen.

edit: https://www.pcgameshardware.de/Kickstar ... n-1171038/

greetingz
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Halueth
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Halueth » 14.09.2020 21:02

SethSteiner hat geschrieben:
14.09.2020 20:56
Ich glaube das ist so nicht ganz korrekt. Also weitestgehend ja aber ich glaube, wenn jemand tatsächlich gar nicht erst vorhat ein Projekt wirklich zu entwickelt also wenn jemand zwar etwas dort reinstellt oder bei anderen Crowd Funding Seiten und dann mit dem Geld auf die Bahamas abzwitschert, ist das tatsächlich juristisch "problematisch". Man korrigiere mich da gern, falls ich mich irre aber ich meine es gab schon Fälle vor Gericht diesbezüglich.
Ich glaube ja, das wäre rechtlich arg problematisch. Ich meine mich an diesen pseudo Stalker-Nachfolger zu erinnern, wo die "Entwickler" schnell was in Unity zusammengezimmert haben, dabei noch Assets geklaut haben und dann aber von Kickstarter geflogen sind. Die haben dann aber munter auf einer anderen Seite weiter gemacht, die nicht so gut reguliert ist wie Kickstarter.

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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Ryan2k6 » 14.09.2020 21:04

dOpesen hat geschrieben:
14.09.2020 21:00
Ryan2k6 hat geschrieben:
14.09.2020 20:49
Würdest du Mr. Roberts bitte auf Einhaltung seines Vertrages verklagen? Ich mein, die Sache ist doch völlig klar, nicht wahr? ;)
sobald er endgültig nicht liefert oder liefern kann, kann er verklagt werden, ja.
Nein nein, moment, er IST doch bereits Abzocker, da er seit 10 Jahren nicht das Gegenteil beweist, also ab vors Gericht. Zumindest so wie du schreibst muss es völlig klar sein, und zwar jetzt!
dOpesen hat geschrieben:
14.09.2020 21:00
such mal nach "Asylum Playing Cards", dort wurde der projektstarter verklagt, die backer haben recht bekommen.
SethSteiner hat geschrieben:
14.09.2020 20:56
Man korrigiere mich da gern, falls ich mich irre aber ich meine es gab schon Fälle vor Gericht diesbezüglich.
Es mag besonders schwere Einzefälle geben, aber es kann gar nicht grundsätzlich auf Einhaltung geklagt werden, weil die ganze Platform sonst ad absurdum geführt würde. Als könnte man eine Firma verklagen, deren Aktien man gekauft hat, weil der Kurs nach unten ging.
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von dOpesen » 14.09.2020 21:09

Ryan2k6 hat geschrieben:
14.09.2020 21:04
Nein nein, moment, er IST doch bereits Abzocker, da er seit 10 Jahren nicht das Gegenteil beweist, also ab vors Gericht. Zumindest so wie du schreibst muss es völlig klar sein, und zwar jetzt!
nein, es kommt für mich der verdacht auf, da er seit mehreren jahren seine milestones nicht hält, dass er ein abzocker ist, also muss er für mich erstmal beweisen, dass er keiner ist, und das schafft er nur wenn ein finales produkt mit den features liefert.

achja, roberts hat sich fein im jahre 2018 für 4,7 mio. dollar nen haus in LA gegönnt.

;)

nuff said'
Es mag besonders schwere Einzefälle geben, aber es kann gar nicht grundsätzlich auf Einhaltung geklagt werden, weil die ganze Platform sonst ad absurdum geführt würde. Als könnte man eine Firma verklagen, deren Aktien man gekauft hat, weil der Kurs nach unten ging.
"Asylum Playing Cards" ist kein schwere einzelfall, im gegenteil, der projektstarter hat sogar das versprochene geliefert, nur halt zu spät.

nochmal, wenn du sagst du gibst dem backer für 37$ ein fertiges spiel, musst du dich daran halten, da unterscheidet sich kickstarter nicht von amazon wo du nur den text und/oder das bild von einem produkt siehst.

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Baazin
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Baazin » 14.09.2020 21:11

Ich denke die Kritik muss er sich mittlerweile gefallen lassen. Ich habe das Spiel selber mitfinanziert und ehrlich gesagt habe ich nicht damit Gerechnet das wir 2020 immer noch so weit von ein fertigen Spiel sind. Ich habe damals schon angenommen das er etwas dauern wird und er mit seinen Team das in den Zeitplan nicht hinbekommen, das artet aber etwas aus. Erinnert ein wenig ein Duke Nukem Forever :).
Trotzdem glaube ich nicht das er irgendjemand Abzocken will, er will sein Traumprojekt verwirklichen. Das hat er auch immer so Kommuniziert.

Technisch wird das Gesamtpaket sicher immer noch überragend sein (wen er es fertig bekommt). Optisch hat es aber viel von seiner damaligen Glanz verloren. Hier wird man schon mal ein Versprechen nicht mehr einhallten können. Dafür müssten die die Engine austauschen. Da scheint man einfach damals auf Falsche Pferd gesetzt zu haben. Wen das Spiel raus kommt wird es selbst auf den Konsolen optisch besseres Geben.

Was mich persönlich sehr stört ist das die Singleplayer Kampagne keine Abgeschlossene Story sein wird (ich weis wurde nie versprochen). Sondern in 3 Teilen erzählt werden soll. Habe etwas angst das ich mir als Rentner wieder einen Gaming PC dafür anschaffen muss :).

Was mich auch immer mehr stört ist die art der Finanzierung des Projekts. Für mich war es Ok das die Schiffe verkauft haben. Wen man sich aber mittlerweile ansieht, wie lange das schon so geht und was für Summen die noch bekommen hofft man das das Universum wirklich unendlich ist, sonst gibts stau im All bei den ganzen Weltraumkreuzern die sie mitlerweile verkauft haben :). Mal abwarten wie die das Balancen werden, so das man als jemand der nicht mehrere hundert oder gar tausende Euro ins Spiel gesteckt hat online noch Chancen hat.

Für mich war aber der Singleplayer ausschlaggebend. WingCommander 3 war das erste PC-Spiel das ich mir kaufte auf meinen ersten PC den ich bekommen habe. Für viele die hier das SPiel mitfinanziert haben spielt da wohl viel Nostalgie mit und ist ein Traumprojekt. Ich glaube das es das auch für Chris ist. Der ist mit viel Leidenschaft dabei. Ich hoffe nur das er das Projekt noch rechtzeitig Marktfähig bekommt. Ich sehe nämlich nicht das die Finanzierung für mehrere Jahre noch gesichert ist. Die Stimmung unter den Vorbestellern kippt langsam. Es ist meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit wann diese nicht mehr genug Geld reinstecken um die laufenden Kosten weiter tragen zu können.

Ryan2k6
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Ryan2k6 » 14.09.2020 21:25

dOpesen hat geschrieben:
14.09.2020 21:09
achja, roberts hat sich fein im jahre 2018 für 4,7 mio. dollar nen haus in LA gegönnt.
Hast du Beweise, dass dieses Haus mit Spenden von Star Citizen Spielern gekauft wurde? Das deutest du hier ja offenbar an.
Zuletzt geändert von Ryan2k6 am 14.09.2020 21:25, insgesamt 1-mal geändert.
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ChrisJumper
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von ChrisJumper » 14.09.2020 21:30

dOpesen hat geschrieben:
14.09.2020 18:43
hat kein problem damit den preis aufzurufen.
Und ich wollte eben noch schreiben das man froh sein kann das sich die Entwicklung nicht verteuerte, wie bei den modernen Baustellen. Zahlt sofort 150 Euro pro Baker sonst seht ihr kein Spiel und wir stellen die Arbeit ein... usw. ;)

Natürlich hast du schon recht, was diese Speditionspreise betrifft. Aber es ist immer noch Unternehmerisches Risiko, an dessen Ende ein Service oder ein Produkt stehen muss. Hier handelt es sich aber eben nicht um eine Spedition mit aktuellen Marktpreisen. Sondern um ein Stück Kultur welches sich nicht so leicht durch rechnen lässt wie den (Wiederauf-)Bau einer Kathedrale.

Wie auch immer, ich würde Star Citizen ein wenig mit dem Bau vom ITER vergleichen. Das wird sehr teuer, wenn das angestrebte dabei herum kommen soll, ist nachher aber auch beeindruckend.

Das es so läuft wie es läuft ist schon in Ordnung, auch wenn ich absolut verstehen kann das man auf halber Strecke skeptisch wird, auch wenn die konventionelle Spielentwicklung für Konsole diesen Titel vielleicht 2026 in den Schatten stellt weil die Game-Engine einfach veraltet ist und es sich dann nun mal spielt wie ein veraltetes MMO, weil an anderer Stelle die KI-Entwicklung den Rest auf füllen konnte (nachdem sie genug Videospiele gespielt hatte und GPT-8 die Texte erstellte).

Grundlagenforschung ist immer teuer. Aber hey ihr wart dabei und habt das Angestoßen! ;D

@Ryan2k6
Er hatte einen festen Arbeitsplatz auf 6 Jahre mit einem entsprechenden Gehalt vorzuweisen. Natürlich hat das "nichts" mit den Entwicklungsgeldern zu tun. Aber wahrscheinlich hat es der Bank als Absicherung gereicht.
Zuletzt geändert von ChrisJumper am 14.09.2020 21:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von dOpesen » 14.09.2020 21:37

Ryan2k6 hat geschrieben:
14.09.2020 21:25
Hast du Beweise, dass dieses Haus mit Spenden von Star Citizen Spielern gekauft wurde? Das deutest du hier ja offenbar an.
natürlich habe ich dafür keine beweise.

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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von dOpesen » 14.09.2020 21:44

ChrisJumper hat geschrieben:
14.09.2020 21:30
Natürlich hast du schon recht, was diese Speditionspreise betrifft. Aber es ist immer noch Unternehmerisches Risiko, an dessen Ende ein Service oder ein Produkt stehen muss.
sofern bei kickstarter so angegeben, muss auch dort am ende das produkt stehen.
Hier handelt es sich aber eben nicht um eine Spedition mit aktuellen Marktpreisen. Sondern um ein Stück Kultur welches sich nicht so leicht durch rechnen lässt wie den (Wiederauf-)Bau einer Kathedrale.
wenn cloud imperium das nicht durchrechnen kann, dann dürfen die nicht angeben, dass sie es könnten und dürfen dafür kein geld verlangen.

sie hätten ganz einfach nur schreiben brauchen, wir versuchen ein spiel mit features xy zu entwickeln, vielleicht gelingt es uns, vielleicht nicht, aber seid dabei und erhaltet zugang in die entwicklungsphase, wie lange diese auch immer dauern mag.

und schon wäre rein rechtlich alles geklärt.

nur kleines "problemchen" hierbei vielleicht, es kommt nicht so viel geld bei rum als wie wenn man ein fertiges spiel verspricht.

tja.

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Zuletzt geändert von dOpesen am 14.09.2020 21:49, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Aurellian » 14.09.2020 21:45

Baazin hat geschrieben:
14.09.2020 21:11
Ich denke die Kritik muss er sich mittlerweile gefallen lassen. Ich habe das Spiel selber mitfinanziert und ehrlich gesagt habe ich nicht damit Gerechnet das wir 2020 immer noch so weit von ein fertigen Spiel sind.
Das geht mir ähnlich, wobei ich es immer noch ganz gelassen betrachte. Wenn irgendwann mal auch nur ansatzweise das rauskommt, was Roberts angekündigt hat, dann werden meine 30 € aus 2012 eine hervorragende Investition gewesen sein. Wenn nicht, dann ist das bedauerlich, aber ich habe schon größere Summen fehlinvestiert. Ehrlich gesagt waren die ganzen Forenkriege der Zwischenzeit - ob SC jetzt ein Scam, der Messias oder irgendwas dazwischen ist - auch schon ganz erheiternd.
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The valiant never taste of death but once.
- Julius Caesar (II, ii, 32-37)

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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von ChrisJumper » 14.09.2020 22:04

dOpesen hat geschrieben:
14.09.2020 21:44
wenn cloud imperium das nicht durchrechnen kann, dann dürfen die nicht angeben, dass sie es könnten und dürfen dafür kein geld verlangen.
Sehe ich ehrlich gesagt auch so. Eigentlich müssten Baker ihre Konten und Beteiligungen verkaufen können wie Aktienpakete an einem Unternehmen.

Dann hätte es sich eventuell schon erledigt wenn jeder die Alpha mal durch gespielt hätte.

Aus zwei Seiten fände ich es wirklich schade. Punkt eins weil es halt doch ein richtig gute Vision ist/war. Punkt zwei, weil es vielleicht nicht so Endet wie erhofft. Wenn die Prioritäten beim Projekt-Management anders gesetzt worden wären hätte es wahrscheinlich schon einige abgeschlossene Kurzgeschichten gegeben oder gar eine Community die darauf auf baut.

Die Ironie der ganzen Sache ist das dieser Titel im Computerspiel Museum eines Tages neben "No Man Sky" stehen wird. Beides Spiele mit dem Traum von etwas und den unterschiedlichen Ansätzen.

Wenn es wirklich ein Traum war, finde ich sollten sie den Source Code eines Tages einfach frei geben.

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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von CrayCobra » 14.09.2020 22:41

Jetzt warte ich auch schon 10 Jahre auf meine Single Player Kampagne, die ich gebackt habe. Kann ich am 10.10. immerhin Jubiläum feiern. Ansonsten ist es, egal was Herr Roberts zur Verteidigung anbringt, einfach schlechtes Projektmanagement. Schon der Sprung von "Single Player Kampagne" hin zu "MMORPG" ist etwas, das im ersten Entwurf nicht vorgesehen war. Von inkrementeller Entwicklung hat er anscheinend auch noch nichts gehört, weshalb er gleich von Anfang an versucht alles zu verwirklichen.

Nach meiner Erfahrung sind Designer und Entwickler nicht notwendigerweise gute Führungskräfte. Alle haben tolle Ideen was man noch alles machen könnte und nichts wird überhaupt fertig. Schönes Motto aus der Scrum-Entwicklung: "Stop Starting, Start Finishing".
Bei seinen früheren Spielen war er Angestellter und jemand hat ihm Druck mit Lieferterminen gemacht, da musste er fertig werden. Bei Freelancer ist er nach massiven Verzögerungen gegangen und es musste inhaltlich gekürzt werden, um überhaupt ein Spiel abzuliefern.

Jetzt ist er sein eigener Boss und nur noch seiner Vision Rechenschaft schuldig. Crowd Funder sind halt die Deppen, denen man im Forum Ahnungslosigkeit unterstellen kann und dabei von seinem Größenwahn fabuliert. Sehr schade, denn das Projekt hatte mehr als nur großes Potential. Jetzt wird es an einer einzigen Person.
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