Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

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Peter__Piper
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von Peter__Piper » 13.07.2019 01:29

Hmm, irgendwie entäuschend von den Devs von Factorio das sie auf diesen Zug mit aufspringen.
Oder ich unterschätze das Problem gewaltig :man_shrugging:

Aber sie lassen ja auch Zahlen rüberwachsen - was für mich dann noch unverständlicher ist.

300 Keys bei Insgesamt (laut Wiki) 600.000 verkauften Einheiten in 2016.
Da sind also 0,05 % der Spiele die mit geklauten Kreditkarten gekauft wurden.
Klingt für mich nach einer guten Quote :man_tipping_hand:
Der Einzelhandel hat sicherlich einen höheren Verlust durch Diebstähle zu verzeichnen.

Verstehe wirklich nicht warum man sich bei solch einer Quote so extrem als Opfer stilisieren muss :?

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Scorcher24_
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von Scorcher24_ » 13.07.2019 08:12

Peter__Piper hat geschrieben:
13.07.2019 01:29
Hmm, irgendwie entäuschend von den Devs von Factorio das sie auf diesen Zug mit aufspringen.
Oder ich unterschätze das Problem gewaltig :man_shrugging:

Aber sie lassen ja auch Zahlen rüberwachsen - was für mich dann noch unverständlicher ist.

300 Keys bei Insgesamt (laut Wiki) 600.000 verkauften Einheiten in 2016.
Da sind also 0,05 % der Spiele die mit geklauten Kreditkarten gekauft wurden.
Klingt für mich nach einer guten Quote :man_tipping_hand:
Der Einzelhandel hat sicherlich einen höheren Verlust durch Diebstähle zu verzeichnen.

Verstehe wirklich nicht warum man sich bei solch einer Quote so extrem als Opfer stilisieren muss :?

Wow. Einfach nur wow. Diese Gehirnakrobatik um Straftaten zu legitmisieren ist einfach nur krank. Ich könnte gar nicht so denken, wenn ich wollte.
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adventureFAN
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von adventureFAN » 13.07.2019 08:26

Was bist du denn so empört?

Die Zahlen sind doch sehr interessant und zumindest in diesem Fall gibt es weniger "illegale" Keys als man annehmen könnte, wenn man sich den Rummel um das Thema anguckt. Es wird immer Piraterie geben, wenn die Entwickler/Publisher nicht dagegen vorgehen. Und damit meine ich keine fragwürdigen Kopierschutz-Mechanismen, sondern z.B. einfach keine Keys mehr rausgeben. Oder Keys nachverfolgbar machen.
Zuletzt geändert von adventureFAN am 13.07.2019 08:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von dOpesen » 13.07.2019 08:35

Scorcher24_ hat geschrieben:
13.07.2019 08:12
Wow. Einfach nur wow. Diese Gehirnakrobatik um Straftaten zu legitmisieren ist einfach nur krank. Ich könnte gar nicht so denken, wenn ich wollte.
welche gehirnakrobatik muss man denn bitte anstellen um aus Peter_Piper's post eine legitimation für straftaten abzuleiten?

er legitimiert nichts, er relativiert, und so wie es aussieht ist die hysterie um gestohlene keys teilweise einfach unbegründet, aber anscheinend ist es grad en vogue seine moral pseudomäßig über ein schimpfen auf g2a aufzupolieren, anstatt das problem richtig anzugehen.

und ja, vorallem so mancher dev enttäuscht doch sehr, ich hätte hier und da dann doch mehr weitblick erwartet anstelle dieses kurzfristige, sinnlose gebeisse.

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Ryan2k6
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von Ryan2k6 » 13.07.2019 09:41

Edit:
Dieser Teil wurde schon beantwortet...

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bloub
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von bloub » 13.07.2019 10:13

Scorcher24_ hat geschrieben:
13.07.2019 08:12
Peter__Piper hat geschrieben:
13.07.2019 01:29
Hmm, irgendwie entäuschend von den Devs von Factorio das sie auf diesen Zug mit aufspringen.
Oder ich unterschätze das Problem gewaltig :man_shrugging:

Aber sie lassen ja auch Zahlen rüberwachsen - was für mich dann noch unverständlicher ist.

300 Keys bei Insgesamt (laut Wiki) 600.000 verkauften Einheiten in 2016.
Da sind also 0,05 % der Spiele die mit geklauten Kreditkarten gekauft wurden.
Klingt für mich nach einer guten Quote :man_tipping_hand:
Der Einzelhandel hat sicherlich einen höheren Verlust durch Diebstähle zu verzeichnen.

Verstehe wirklich nicht warum man sich bei solch einer Quote so extrem als Opfer stilisieren muss :?

Wow. Einfach nur wow. Diese Gehirnakrobatik um Straftaten zu legitmisieren ist einfach nur krank. Ich könnte gar nicht so denken, wenn ich wollte.
wow. diese gehirnakrobatik um ein quasi nicht vorhandenes zu einen weltbewegenden problem aufzubauschen ist schon krank :mrgreen:

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Bachstail
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von Bachstail » 13.07.2019 10:56

dOpesen hat geschrieben:
12.07.2019 12:08
was ist an günstig einzuwenden?
Prinzipiell nichts aber wenn etwas ZU günstig ist, sollte man zumindest ein wenig skeptisch sein und nicht blind kaufen weil günstig.
kann es sein, dass du eventuell ausblendest, dass man über g2a günstige keys bekommt? und dies vollkommen legal?
Nein, mir ist bewusst, dass es auf G2A auch jede Menge legale Keys gibt aber wie bereits ausgeführt, sind diese illegalen Keys nicht das einzige Problem mit G2A.
wieso lässt du das unter den tisch fallen?
Lasse ich nicht, es ist nur keinerlei Erwähnung wert, da es eigentlich logisch sein sollte, dass auch sehr viele Keys vollkommen legal sind.
seine kunden? ich fühle mich nicht belogen, du dich schon? in wie fern?
Ich bin kein Kunde von G2A und war es auch nie, kenne aber einige Leute, welche dort regelmäßig gekauft haben und das nun nicht mehr tun.

Es erstaunt mich aber, dass Du Dich nicht belogen fühlst, obwohl dieser Konzern immer und immer wieder durch Lügen aufgefallen ist, zum Beispiel erst gestern, als G2A behauptete, sie haben bisher noch keine einzige E-Mail bezüglich der Chargebacks erhalten (G2A versprach Entwicklern, das zehnfache an Geld zurückzuzahlen, welches sie durch die Chargebacks verloren haben), obwohl nun mehrere Entwickler bestätigt haben, dass sie G2A genau wegen dieser Chargebacks angeschrieben haben, siehe den Entwickler von Factorio.

Es scheint hier eine gewisse Doppelmoral zu herrschen, Epic wird für seine Lügen und zwielichtigen Geschäftsgebaren in Grund und Boden kritisiert aber G2A, welche so ziemlich das gleiche tun, was die Lügen und zwielichtigen Geschäftsgebaren angeht, werden nicht kritisiert, im Gegenteil, es wirkt fast so, als würde man Versuchen, diesen Verein auf Biegen und Brechen zu verteidigen.

Man hat hier also zwei Konzerne, welche lügen und/oder verarschen aber nur einer davon wird kritisiert, weil der andere einem persönlich nützt.
klar, weil epic etwas aktiv mit seinem geld anstellt, zum nachteil des kunden, g2a hingegen stellt mit seinem geld nicht aktiv zum nachteil des kunden an.
Dafür setzen sie sich jetzt auch nicht unbedingt für ihre Kunden ein, siehe Shield oder eben die Tatsache, dass es überhaupt vermehrt zu solchen illegalen Verkäufen kommt.
wenn sich auf der plattform schwarze schafe tümmeln dann gehören die aussortiert oder es muss unterbunden werden, dass keys überhaupt im großen stil per kreditkarte gekauft werden können.
Und genau DAS passiert nicht, G2A kümmert sich nicht, sie haben vor kurzem doch sogar erst behauptet, dass das Verkaufen von illegalen Keys bei ihnen nahezu unmöglich ist, was schlicht und ergreifend eine dreiste Lüge ist.

G2A vedient an den gestohlenen Keys Geld, wenn auch nicht direkt.
Bachstail, das entscheidende ist doch, der second hand laden weiß doch nicht woher die ware kommt, er kauft sie gebraucht an, sie kann also geklaut sein oder halt nicht, genau so wie bei g2a mit den keys gehandelt werden.
Dennoch bin ich mir sicher, dass ein guter Second Hand-Laden alles dafür tun wird, dass es nicht zum Verkauf von gestohlener Ware kommt, genauso wie ein guter Key Marketplace alles dafür tun wird, dass es nicht zum Verkauf illegaler Keys kommt.

Und gemäß der Tatsache, dass es G2A nicht kümmert, dass auf ihrer Plattform illegale Keys verkauft werden, ist G2A demnach kein guter Key Marketplace.
welche maßnahmen unternimmt denn ebay-kleinanzeigen um vor hehlerware zu schützen?

darauf hätte ich gerne eine antwort.
Das kann ich Dir nicht beantworten, da ich dies nicht weiß aber ich bin mir sehr sicher, dass ebay nicht gerne sieht, wenn auf ihrer Plattform illegale Waren verkauft werden, vermutlich anders als eben G2A.

Das ist jetzt natürlich nur eine Vermutung aber ich glaube, G2A gefällt es durchaus, dass dort illegale Keys verkauft werden, denn soweit ich weiß, verdient G2A an jedem verkauften Key mit, ergo auch an gestohlenen Keys, anders kann ich mir diese Lügen und dieses vehemente Abstreiten der Tatsache, dass auf G2A illegale Keys verkauft werden, nicht erklären.

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dOpesen
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von dOpesen » 13.07.2019 11:31

Bachstail hat geschrieben:
13.07.2019 10:56
Prinzipiell nichts aber wenn etwas ZU günstig ist, sollte man zumindest ein wenig skeptisch sein und nicht blind kaufen weil günstig.
du kaufst im second hand geschäft immer blind, denn du weißt nie woher die ware stammt und warum sie so günstig ist.

was spricht beispielsweise dagegen extrem günstig einen key zu erwerben der von einem twitchstreamer angeboten wird, weil er halt 4 von seinen 5 promokeys loswerden will?
Es erstaunt mich aber, dass Du Dich nicht belogen fühlst, obwohl dieser Konzern immer und immer wieder durch Lügen aufgefallen ist, ...
wenn es im kapitalismus danach geht, nur noch da zu kaufen wo bisher noch keine lüge ausgesprochen wurde, kannst du eigentlich nur noch beim bauern um die ecke kaufen, und selbst da weißt du nicht ob er nicht doch mit seiner biohaftigkeit lügt.
Es scheint hier eine gewisse Doppelmoral zu herrschen, Epic wird für seine Lügen und zwielichtigen Geschäftsgebaren in Grund und Boden kritisiert aber G2A, welche so ziemlich das gleiche tun, was die Lügen und zwielichtigen Geschäftsgebaren angeht, werden nicht kritisiert, im Gegenteil, es wirkt fast so, als würde man Versuchen, diesen Verein auf Biegen und Brechen zu verteidigen.
ich verteidige g2a nicht, ich halte nur kritik an g2a für absolut null lösungsorientiert.
Das kann ich Dir nicht beantworten, da ich dies nicht weiß aber ich bin mir sehr sicher, dass ebay nicht gerne sieht, wenn auf ihrer Plattform illegale Waren verkauft werden, vermutlich anders als eben G2A.

Das ist jetzt natürlich nur eine Vermutung aber ich glaube, G2A gefällt es durchaus, dass dort illegale Keys verkauft werden, denn soweit ich weiß, verdient G2A an jedem verkauften Key mit, ergo auch an gestohlenen Keys, anders kann ich mir diese Lügen und dieses vehemente Abstreiten der Tatsache, dass auf G2A illegale Keys verkauft werden, nicht erklären.
richtig, hier vermutest du nur, und als kleines gedankenexperiment vermute ich jetzt auch einfach mal:

ebay gefällt es durchaus, dass gefälschte markenartikel als original und gestohle ware als solches auf deren plattform verkauft wird, denn erstens verdienen sie an jedem verkauf mit und zweitens geändert hat sich in den letzten 15 jahren nichts.

das ebay mit den problemen zu kämpfen hat liest man immer wieder, genau so wie g2a mit den problemen zu kämpfen hat.

ob ebay oder g2a nun mittäter sind, spielt aber keine rolle, wenn du den greymarket eindämmen oder ausschalten willst, richte deine kritik dahin wo es sinn macht, nämlich an die keyerstverteiler und an die kreditkarteninstitute.

dein und das aufreiben der devs an g2a ist absolut sinnlos und dient nicht der unterbindung von betrug.

greetingz
Zuletzt geändert von dOpesen am 13.07.2019 13:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Peter__Piper
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von Peter__Piper » 13.07.2019 12:45

Scorcher24_ hat geschrieben:
13.07.2019 08:12
Peter__Piper hat geschrieben:
13.07.2019 01:29
Hmm, irgendwie entäuschend von den Devs von Factorio das sie auf diesen Zug mit aufspringen.
Oder ich unterschätze das Problem gewaltig :man_shrugging:

Aber sie lassen ja auch Zahlen rüberwachsen - was für mich dann noch unverständlicher ist.

300 Keys bei Insgesamt (laut Wiki) 600.000 verkauften Einheiten in 2016.
Da sind also 0,05 % der Spiele die mit geklauten Kreditkarten gekauft wurden.
Klingt für mich nach einer guten Quote :man_tipping_hand:
Der Einzelhandel hat sicherlich einen höheren Verlust durch Diebstähle zu verzeichnen.

Verstehe wirklich nicht warum man sich bei solch einer Quote so extrem als Opfer stilisieren muss :?

Wow. Einfach nur wow. Diese Gehirnakrobatik um Straftaten zu legitmisieren ist einfach nur krank. Ich könnte gar nicht so denken, wenn ich wollte.
Das tut mir leid für dich.
Dabei ist Mathe so eine tolle sache, und einfache Prozentrechnung gar nicht mal so schwer :man_shrugging:

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Kajetan
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von Kajetan » 13.07.2019 18:14

Peter__Piper hat geschrieben:
13.07.2019 12:45
Scorcher24_ hat geschrieben:
13.07.2019 08:12
Peter__Piper hat geschrieben:
13.07.2019 01:29
Hmm, irgendwie entäuschend von den Devs von Factorio das sie auf diesen Zug mit aufspringen.
Oder ich unterschätze das Problem gewaltig :man_shrugging:

Aber sie lassen ja auch Zahlen rüberwachsen - was für mich dann noch unverständlicher ist.

300 Keys bei Insgesamt (laut Wiki) 600.000 verkauften Einheiten in 2016.
Da sind also 0,05 % der Spiele die mit geklauten Kreditkarten gekauft wurden.
Klingt für mich nach einer guten Quote :man_tipping_hand:
Der Einzelhandel hat sicherlich einen höheren Verlust durch Diebstähle zu verzeichnen.

Verstehe wirklich nicht warum man sich bei solch einer Quote so extrem als Opfer stilisieren muss :?

Wow. Einfach nur wow. Diese Gehirnakrobatik um Straftaten zu legitmisieren ist einfach nur krank. Ich könnte gar nicht so denken, wenn ich wollte.
Das tut mir leid für dich.
Dabei ist Mathe so eine tolle sache, und einfache Prozentrechnung gar nicht mal so schwer :man_shrugging:
Nur mal so als Hinweis: Im Einzelhandel kalkuliert man 1-2% "Schwund" immer mit ein. Das ist eine der Rahmenbedingungen, unter denen JEDER Einzelhändler operieren muss. Ob man das auf die Endpreise aufschlägt oder nicht, richtet sich nach der jeweiligen Konkurrenzsituation. In der Regel wird es abgeschrieben. Wer sich als Einzelhändler darüber aufregen will, sollte sich besser einen anderen Job suchen.

Und wer meint, dass diese simple Akzeptanz der Wirklichkeit eine Art Rechtfertigung für Diebstahl sei ... macht sich mit diesem rigiden Moralismus nur selber das Leben schwer.
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JuJuManiac
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von JuJuManiac » 14.07.2019 13:41

Levi  hat geschrieben:
12.07.2019 09:46
JuJuManiac hat geschrieben:
12.07.2019 09:41
....
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, ist aber auch ein Grundsatz.

Wenn du Hehlerware kaufst, machst du dich mit schuldig.
(das es nicht zur Anklage kommen wird ändert nichts daran.)
Mit Verlaub das ist Blödsinn. Unwissenheit schützt bei Hehlerware vor jeder Strafe, einzig nicht davor dass Du kein Eigentum an gestohlener Ware erwerben kannst und die Ware eben zurückgeben musst, wenn das auffliegt. Bei Ebay wird massiv Diebesgut verhökert die irgendwo "vom Laster gefallen" oder in der Firma "aus dem Lager verschwunden" oder "einem Teenager abgezogen" worden ist. Da kann doch Ebay nichts dafür, nur weil sie eine Plattform anbieten.

Ryan2k6 hat geschrieben:
12.07.2019 14:15
JuJuManiac hat geschrieben:
12.07.2019 09:41
...
Einfach weil ich gern zum nachdenken anrege, bzw. zur Selbtsreflexion.

Nein, Firmen handeln da wie du schon sagst ohne Moral, rein für den Gewinn. Aber muss ich, als Verbraucher, das denn genau so machen? Überspitzt gesagt, nur weil einer unmoralisch handelt, darf oder soll ich das auch? Warum? Wenn manche dreist an der Schlange vordrängeln oder n Juwelier am hellichten Tag überfallen nd damit durchkommen, muss ich das dann auch? Können wir über das "der andere macht das doch auch" nicht mal hinwegkommen?
Ich finde es zutiefst unmoralisch unbewiesene Unterstellungen zu machen und dann Jemand unschuldigen dafür zu bestrafen eine Plattform zur Verfügung zu stellen. Nach Eurer Argumentation dürfte Niemand bei Ebay oder auf Flohmärkten einkaufen, denn dort sind immer auch schwarze Schafe anwesend. Dafür kann aber der Betreiber der Plattform nichts, wenn er eben eine P2P Plattform anbietet.

Und in welcher Welt ist es unmoralisch den besten Preis zu suchen? Wenn Du das unmoralisch findest, dann darfst Du weder bei ALDI, LIDL, EDEKA oder Rewe oder einem anderen deutschen Lebensmittelgroßhändler einkaufen. Wenn Du wüsstest wie da verhandelt und um den Zehntel eines Cent gekämpft wird, wüsstest Du wieso selbst Firmen wie Walmart hier in Deutschland scheitern. (ich habe bereits Milch, Butter, Fette in einem dieser Großhändler eingekauft, da ist ein Zehntel Cent aufgrund des Volumen im Jahr schnell 20-30k Euro)

Jeder tut es, der Fußballer der sein Gehalt verhandelt, die Familie die ein Haus kauft etc. Der Markt funktioniert am allerbesten, wenn jeder sich die Freiheit nimmt den besten Preis zu suchen. Diese Freiheit sorgt für den Wohlstand in dem wir leben und nicht dem Markt Funktionen zuzuweisen (Stichwort Moral), die er gar nicht erfüllen kann. Den moralischen Anspruch muss der Gesetzgeber und staatliche (europäische, internationale) Institutionen liefern, nur die haben die korrekte Handhabe dafür.

Ebay kann keine Moral bieten und ich als Kunde kann nicht hellsehen, warum jemand etwas günstig loswerden will. Wenn es einen begründeten Verdacht gibt, dann muss man sich an die Hüter der Moral in Form von Staatsanwaltschaft und Polizei wenden und denen ihre Arbeit überlassen.

Wie gesagt ich kaufe bei G2A nicht, da ich Keys nicht von Privatpersonen erstehen möchte, sondern nur von eingetragenen Unternehmen, um damit keinen Ärger zu haben. Da der Preisunterschied oft nur ein bis zwei Euro ist, ist mir persönlich die größere Sicherheit das Wert. Jemand anderem nicht und das ist gut so, das erschafft einen guten, diversifizierten Markt
Ich höre mich gerne reden. Es ist eines meiner größten Vergnügen.
- Oscar Wilde

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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von Shotta » 14.07.2019 23:17

Bachstail hat geschrieben:
11.07.2019 18:41
G2A hat nachweislich mehrfach gelogen, hat gestohlene Keys offensichtlich toleriert und bietet selbst dubiose Dienste an, welche mit Sicherheit in einigen Ländern illegal sind.

Von daher stelle ich die Frage :

Warum bei G2A kaufen ?

Wenn es ein Key Seller sein soll, kann man doch jeden anderen nehmen, warum kauft man dann also ausgerechnet bei einem der unseriösesten Key Seller überhaupt ?
Schlichte Antwort: Weil sie günstig sind

Doc Angelo
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von Doc Angelo » 15.07.2019 00:42

So einfach könnte das Thema sein. Aber leider möchte dann doch niemand zur Fraktion "Geiz is geil" zählen, obwohl tagtäglich für diese Partei gewählt wird - mit dem Portemonnaie.
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von Peter__Piper » 15.07.2019 01:14

Doc Angelo hat geschrieben:
09.07.2019 14:13
Peter__Piper hat geschrieben:
09.07.2019 13:41
Wie vereinbarst du das eigentlich mit dir, das du hier so einen auf moralischen machst, und gleichzeitig Kodie nutzt und dir Filme saugst ?
Ist das nicht ein wenig mit zweierlei Mass messen ? ;)
Guter Einwand! Das Zwinkermännchen ist nicht nötig, denn das ist richtig. Ich messe da mit zweierlei Maß. Wie schon von anderen besprochen und auch von mir gesagt: Niemand ist perfekt.

Ich bezahle für meine Musik, für meine Spiele und für meine Hörbücher. Das sind alles Dienste die der heutigen Zeit entsprechend und akzeptabel sind. Bei Filmen und Serien sieht das leider anders aus. Selbst ein Abo bei mehreren Anbietern führt dazu, das manche Filme und Serien zeitweise nicht verfügbar sind. Teilweise auch dauerhaft. Oder man kann sich den Cut nicht aussuchen. Oder man bekommt seltsame Neuvertonungen. Beispiel Neon Genesis Evangelion: Ich kann mir die DVDs gebraucht kaufen, aber dann bezahl mit ganz viel Glück €10 pro 20-Minuten-Episode. Komplett-Sets gehen auch mal für runde 1.000 weg. Oder ich gucke das auf Netflix (für eine bestimmte Zeit, die mir im Voraus nicht bekannt ist), teils mit anderer Musik und neuen Sprechern, mit geändertem Abspann und geänderten Übersetzungen und Szenen.

Ich habe nicht viel Geld (Hartz 4), und für sowas kann ich das nicht drauf gehen lassen. Momentan sauge ich mir was ich gucken möchte. Was mir gefällt, bleibt auf der Platte. Wenn mir etwas wirklich gut gefällt, dann kaufe ich mir entweder den Film auf DVD oder Bluray, oder etwas aus der Serie. Ich hab mir zum Beispiel den Film von Cowboy Bebop gekauft, und den Film von Firefly. Ich hab mir zum Beispiel auf die ganze Serie von "The Mighty Boosh" auf DVD gekauft.

Wer nicht so wirklich viel guckt, und wer nicht immer das neueste und damit aktuell verfügbare guckt, für den sind die aktuellen Konditionen einfach nichts. Ich guck vielleicht ne halbe Stunde am Tag, und selten neuere Sachen. Sobald es einen guten und fairen Video-Dienst gibt, werd ich diesen auch annehmen. Aber so wie das momentan ist... fahr ich diese Schiene weiter.
Doc Angelo hat geschrieben:
15.07.2019 00:42
So einfach könnte das Thema sein. Aber leider möchte dann doch niemand zur Fraktion "Geiz is geil" zählen, obwohl tagtäglich für diese Partei gewählt wird - mit dem Portemonnaie.

Alexej89
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Re: Key-Reseller in der Kritik: "Lieber Schwarzkopien als Verkäufe auf G2A.com"

Beitrag von Alexej89 » 15.07.2019 12:39

Shotta hat geschrieben:
14.07.2019 23:17
Bachstail hat geschrieben:
11.07.2019 18:41
G2A hat nachweislich mehrfach gelogen, hat gestohlene Keys offensichtlich toleriert und bietet selbst dubiose Dienste an, welche mit Sicherheit in einigen Ländern illegal sind.

Von daher stelle ich die Frage :

Warum bei G2A kaufen ?

Wenn es ein Key Seller sein soll, kann man doch jeden anderen nehmen, warum kauft man dann also ausgerechnet bei einem der unseriösesten Key Seller überhaupt ?
Schlichte Antwort: Weil sie günstig sind
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