Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

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sabienchen
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von sabienchen » 25.06.2019 00:44

greenelve hat geschrieben:
25.06.2019 00:02
Es muss am Thema liegen, warum du hier nicht neutral bist. Du sagst aber nicht warum, lediglich wie deine Meinung aussieht und dass du nicht neutral bist.
... was wäre denn eine "neutrale" Betrachtungsweise dieser PosterDiskussion?

Meine Meinung zu dem Thema ist sehr simpel.
Ja.. es wird in Cyberpunk eine offenere Gesellschaft gezeigt.. eine Welt in der man tatsächlich sein kann "als was man sich fühlt".
Gleichzeitig ist es aber keine "schöne heile Welt".. es ist eine Dystopie.

Es enthält Kapitalismuskritik.. und wie lässt sich das besser in die Spielewelt einbinden als bspw. über Werbetafeln?
...
Offensichtlich ist es für bestimmte Leute sehr schwer Satire zu erkennen.
Das ist Schade und das sollte man den "aufgeregten", wenn sie sich denn beruhigt haben, wohl erklären.
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greenelve
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von greenelve » 25.06.2019 00:54

sabienchen hat geschrieben:
25.06.2019 00:44
greenelve hat geschrieben:
25.06.2019 00:02
Es muss am Thema liegen, warum du hier nicht neutral bist. Du sagst aber nicht warum, lediglich wie deine Meinung aussieht und dass du nicht neutral bist.
... was wäre denn eine "neutrale" Betrachtungsweise dieser PosterDiskussion?
Eigentlich wie überall: Nicht emotional blind handeln. Stattdessen auf Aussagen des Gegenübers eingehen und sachlich miteinander reden, anstatt sich ausschließlich auf die eigenen Meinung berufen und anderes ist nicht möglich, wird für unzulässig erklärt.

Mir geht es nicht darum, dass alle "neutral" agieren sollen..... Neutral bezog sich darauf, die Sichtweise / Meinung der anderen Seite nachvollziehen zu können. Man muss sie nicht übernehmen, aber verstehen, warum andere Menschen eine andere Sicht haben. Anstatt eine gedankliche Mauer zu errichten und alles andere abzublocken. Diese "Neutralität" müsste gemeint sein.


edit: Dieses "neutral" tauchte erstmals bei Bachstail. Den Part hatte ich bei dem Kommentar zitiert, auf den du jetzt geantwortet hast. Damit sollte ersichtlich werden, inwieweit eine neutrale Betrachtsungsweise für das Gespräch gemeint ist.
Man könnte auch "nüchtern" als Wort nehmen, wenn dir das mehr zusagt. Neutral wurde gesagt und ich habe die Sprache übernommen, in der Annahme, es ist so für mein Gegenüber verständlicher, wenn wir über ein eineitliches Wort bei seinem Gedanken bleiben.
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Bachstail
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von Bachstail » 25.06.2019 01:35

greenelve hat geschrieben:
25.06.2019 00:02
Das ist die Antwort auf die Frage, ob du in dem Plakat ein Problem siehst
Was gleichzeitig auch die Antwort auf die Frage ist, warum ich hier nicht neutral bleiben kann.
Du kannst dich gar nicht darauf einlassen, es fällt dir ja schon schwer, dich auf meine Frage einzulassen
Ich habe mich nun mehr als einmal sowohl auf das Thema als auch auf diese Frage eingelassen.
Einfach nur der Umstand, weil du eine Meinung hast und deswegen nicht neutral bleiben kannst, kann es nicht sein:
Und warum kann das nicht sein ?

So oft Du die Frage auch stellst, Du wirst von mir immer die selbe Antwort bekommen, nämlich folgende :

Ich sehe bei diesem Thema einfach kein Problem, ich kann schlicht nicht verstehen, wie sich eine Person an einer fiktiven (in diesem Fall virtuellen) sexualisierten Darstellung einer nicht real existierenden Person aufregen kann.

Geht es Dir um die Interpretation dieser Aussage ?

Du kannst diese Aussagen auch gerne anders deuten, wenn sie Dir so nicht gefallen, zum Beispiel "Für mich gibt es nur eine Meinung zu diesem Thema !", das würde ich so zwar nicht schreiben und auch nicht sehen aber ich kann verstehen, dass man das bei meiner Aussage "Ich sehe kein Problem innerhalb dieser Thematik" so deuten könnte und würde.

Der Punkt wäre aber nun :

Das habe ich von anfang an geschrieben, ich schrieb immer und immer wieder, dass ich hier kein Problem sehe, ergo das durchaus als "Es gibt für mich kein Problem, ergo gibt nur eine Meinung zum Thema" interpretiert werden kann, auch wenn ich persönlich Schwierigkeiten mit dieser Interpretation habe, das heißt, genau genommen habe ich Deine Frage bereits vor deren Stellung beantwortet.
Es muss am Thema liegen, warum du hier nicht neutral bist. Du sagst aber nicht warum
Ja, es liegt am Thema, habe ich öfter geschrieben und das warum habe ich Dir nun auch öfter beantwortet.

Wir drehen uns im Kreis, das führt schlicht zu nichts.
Eigentlich wie überall: Nicht emotional blind handeln.
Das tue ich doch überhaupt nicht ?

Sollte das so rübergekommen sein, dann tut mir das leid aber ich hatte bisher eigentlich den Eindruck, hier nicht sonderlich anders diskutiert zu haben als sonst.

Ich habe auch in diesem Thema lediglich meine Meinung vertreten und diese geäußert, der einzige Unterschied zu sonst ist, dass ich hier eben die Gegenseite nicht nachvollziehen kann aber das muss man auch nicht bei jeder DIskussion, andere Meinungen kann ich mir dennoch anhören und vielleicht zieht man DOCH die ein oder andere Erkenntnis heraus.
Stattdessen auf Aussagen des Gegenübers eingehen und sachlich miteinander reden
Das habe ich beides immer und immer wieder getan, ich bin stets auf jeden einzelnen Kommentar eingegangen und war stets sachlich, ich habe niemanden beleidigt und niemanden wegen seiner/ihrer Meinung diskreditiert.
Neutral bezog sich darauf, die Sichtweise / Meinung der anderen Seite nachvollziehen zu können.
Man muss nicht in jeder Diskussion immer alles und jeden nachvollziehen können, das ist schlicht nicht möglich.

Ich bin stets bemüht, genau das zu tun aber es gibt immer Themen, bei welchen es in dieser Hinsicht keine Neutralität gibt und in diesem Punkt hast Du mir ja sogar bereits zugestimmt.
edit: Dieses "neutral" tauchte erstmals bei Bachstail.
Als Wort ja, Du warst aber derjenige, welcher mir das vorgehalten hat.

Ich wäre jetzt übrigens dafür, das Ganze einfach zu beenden, ich befürchte nämlich, dass das einfach zu nichts führt, Du hast mir eine Frage gestellt, auf diese habe ich geantwortet und Du hast diese Antwort nicht akzeptiert, stellst die selbe Frage noch einmal und wirst auch dann wieder die selbe Antwort von mir erhalten.

Lasse uns dieses Thema doch einfach beenden und den Thread sterben, denn außer uns schreibt doch eigentlich niemand mehr irgendetwas hier hinein und ich kann mir vorstellen, dass es für den ein oder anderen Mod nicht sehr spaßig ist, unsere überhaupt nicht mehr themenbezogene Diskussion zu lesen.

Wenn es noch irgend einen Klärungsbedarf geben sollte (was ich eigentlich bezweifeln möchte), kann man das doch per PN tun.

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greenelve
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von greenelve » 25.06.2019 01:57

Bachstail hat geschrieben:
25.06.2019 01:35
Einfach nur der Umstand, weil du eine Meinung hast und deswegen nicht neutral bleiben kannst, kann es nicht sein:
Und warum kann das nicht sein ?

So oft Du die Frage auch stellst, Du wirst von mir immer die selbe Antwort bekommen, nämlich folgende :

Ich sehe bei diesem Thema einfach kein Problem, ich kann schlicht nicht verstehen, wie sich eine Person an einer fiktiven (in diesem Fall virtuellen) sexualisierten Darstellung einer nicht real existierenden Person aufregen kann.

Geht es Dir um die Interpretation dieser Aussage ?
Nein, mir geht es nicht um die Interpretation dieser Aussage. Mir geht es um den Inhalt dieser Aussage zusammen mit einer anderen Aussage von dir: Du fragst nach den anderen Meinungen, mit dem Verweis, sie verstehen zu wollen. Mir geht es nicht darum, wie deine Meinung aussieht, sondern warum es dir bei diesem Themenkomplex so schwerfällt, neutral zu bleiben, andere Meinungen zu verstehen.

Warum es eigentlich nicht daran liegen kann, weil du eine Meinung hast, war deine Aussage, dass es bei diesem Themenkomplex so ist. Und da stimme ich dir zu, es gibt Themenkomplexe, die es für einen schwer machen, einen neutralen (nüchternen, nicht emotionalen) Blick zu haben.

Aber ok. Du hast meine Frage beantwortet. Ich bin nicht in der Lage mich verständlich zu formulieren. Damit muss ich leben.
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traceon
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von traceon » 25.06.2019 16:13

Hey, ein* Trans* hat's ingame auf ein Plakat geschafft. Ist das nicht toll? (Internet, halt doch einfach mal das Maul.)

DEMDEM
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von DEMDEM » 25.06.2019 21:06

greenelve hat geschrieben:
25.06.2019 01:57
Bachstail hat geschrieben:
25.06.2019 01:35
Einfach nur der Umstand, weil du eine Meinung hast und deswegen nicht neutral bleiben kannst, kann es nicht sein:
Und warum kann das nicht sein ?

So oft Du die Frage auch stellst, Du wirst von mir immer die selbe Antwort bekommen, nämlich folgende :

Ich sehe bei diesem Thema einfach kein Problem, ich kann schlicht nicht verstehen, wie sich eine Person an einer fiktiven (in diesem Fall virtuellen) sexualisierten Darstellung einer nicht real existierenden Person aufregen kann.

Geht es Dir um die Interpretation dieser Aussage ?
Nein, mir geht es nicht um die Interpretation dieser Aussage. Mir geht es um den Inhalt dieser Aussage zusammen mit einer anderen Aussage von dir: Du fragst nach den anderen Meinungen, mit dem Verweis, sie verstehen zu wollen. Mir geht es nicht darum, wie deine Meinung aussieht, sondern warum es dir bei diesem Themenkomplex so schwerfällt, neutral zu bleiben, andere Meinungen zu verstehen.

Warum es eigentlich nicht daran liegen kann, weil du eine Meinung hast, war deine Aussage, dass es bei diesem Themenkomplex so ist. Und da stimme ich dir zu, es gibt Themenkomplexe, die es für einen schwer machen, einen neutralen (nüchternen, nicht emotionalen) Blick zu haben.

Aber ok. Du hast meine Frage beantwortet. Ich bin nicht in der Lage mich verständlich zu formulieren. Damit muss ich leben.
Eine andere Meinung verstehen zu wollen setzt voraus, sie auch nachvollziehen zu können. Neutral bedeutet nicht, die andere Meinung zu akzeptieren, neutral bedeutet für andere Meinungen offen zu sein. Das setzt aber nicht voraus, dass man die andere Meinug teilen muss. Vorallem wenn die andere Meinung darin besteht, die eigene Meinung als nichtig zu deklarieren.

Usuls Standpunkt ist es, dass das Poster für manche ein Problem anscheinend ist, somit ist es faktisch, dass das Poster ein Problem ist und zusätzlich behauptet Usul darausfolgernd, dass man deswegen nicht behaupten kann, dass es kein Problem gebe, weil es faktisch ja ein Problem ist, sobald jemand es zum Problem deklariert. Viel spaß beim diskutieren mit solchen tollen Argumenten.

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greenelve
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von greenelve » 25.06.2019 21:15

DEMDEM hat geschrieben:
25.06.2019 21:06
Eine andere Meinung verstehen zu wollen setzt voraus, sie auch nachvollziehen zu können. Neutral bedeutet nicht, die andere Meinung zu akzeptieren, neutral bedeutet für andere Meinungen offen zu sein. Das setzt aber nicht voraus, dass man die andere Meinug teilen muss. Vorallem wenn die andere Meinung darin besteht, die eigene Meinung als nichtig zu deklarieren.
Seh ich mit Neutral genauso. Hattest du nicht irgendwann bereits angemerkt, sie würden aneinander vorbeireden und sich näher sein, als sie sich gegenüberstehen?

Und Bachstail hat mehrfach gesagt, andere Meinungen nicht verstehen zu können, bis hin zu, es kann nicht anders sein - und fragt trotzdem nach Erklärungen zum Verständnis. Ein Widerspruch, wie ich finde.

Naja, wie gesagt, gedankliche Mauern errichten und nichts anderes zulassen. Irgendwann wird schlicht alles abgelehnt, was von der Gegenseite kommt. Daher auch mein Hinweis, ein wenig Zeit vergehen zu lassen und etwas Abstand zu bekommen. :winkhi:
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Usul
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von Usul » 25.06.2019 21:28

DEMDEM hat geschrieben:
25.06.2019 21:06
Usuls Standpunkt ist es, dass das Poster für manche ein Problem anscheinend ist, somit ist es faktisch, dass das Poster ein Problem ist und zusätzlich behauptet Usul darausfolgernd, dass man deswegen nicht behaupten kann, dass es kein Problem gebe, weil es faktisch ja ein Problem ist, sobald jemand es zum Problem deklariert. Viel spaß beim diskutieren mit solchen tollen Argumenten.
Es wäre nett, wenn du meine Beiträge auch mal richtig zusammenfaßt und nicht im Lichte deiner Fehlinterpretationen.

Was soll z.B. "weil es faktisch ja ein Problem ist" bedeuten? Habe ich eine allgemeingültige Faktizität behauptet? Wenn etwas für MICH ein Problem ist, muß das noch lange kein Problem für DICH oder andere sein. Das habe ich aber auch nicht behauptet. Von daher sage ich nicht, daß das Poster im Spiel ganz allgemeingültig ein Problem ist, sondern daß offensichtlich EINIGE Menschen damit ein Problem damit haben. Und darüber kann man diskutieren. Ob du dann die Argumente verstehst, nicht verstehst, sie akzeptierst, sie von dir weist etc., sieht man dann.
Aber herzugehen und zu sagen "Nein, es gibt kein Problem. Bitte weitermachen!" oder gar "Es gibt doch gar kein Problem! Wer eins zu haben meint, soll einfach auf das Spiel verzichten und fertig!", ist keine erwachsene Diskussionskultur.

Und DAGEGEN habe ich mich ausgesprochen.

DEMDEM
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von DEMDEM » 25.06.2019 22:22

Usul hat geschrieben:
25.06.2019 21:28
DEMDEM hat geschrieben:
25.06.2019 21:06
Usuls Standpunkt ist es, dass das Poster für manche ein Problem anscheinend ist, somit ist es faktisch, dass das Poster ein Problem ist und zusätzlich behauptet Usul darausfolgernd, dass man deswegen nicht behaupten kann, dass es kein Problem gebe, weil es faktisch ja ein Problem ist, sobald jemand es zum Problem deklariert. Viel spaß beim diskutieren mit solchen tollen Argumenten.
Es wäre nett, wenn du meine Beiträge auch mal richtig zusammenfaßt und nicht im Lichte deiner Fehlinterpretationen.

Was soll z.B. "weil es faktisch ja ein Problem ist" bedeuten? Habe ich eine allgemeingültige Faktizität behauptet? Wenn etwas für MICH ein Problem ist, muß das noch lange kein Problem für DICH oder andere sein. Das habe ich aber auch nicht behauptet. Von daher sage ich nicht, daß das Poster im Spiel ganz allgemeingültig ein Problem ist, sondern daß offensichtlich EINIGE Menschen damit ein Problem damit haben. Und darüber kann man diskutieren. Ob du dann die Argumente verstehst, nicht verstehst, sie akzeptierst, sie von dir weist etc., sieht man dann.
Aber herzugehen und zu sagen "Nein, es gibt kein Problem. Bitte weitermachen!" oder gar "Es gibt doch gar kein Problem! Wer eins zu haben meint, soll einfach auf das Spiel verzichten und fertig!", ist keine erwachsene Diskussionskultur.

Und DAGEGEN habe ich mich ausgesprochen.
DOCH, genau das ist es. Erwachsen.

Oder einfach mal in den Raum gefragt: was soll denn der Zweck darin sein, über dieses Poster zu diskutieren? Was willst du damit bezwecken? Denn darin liegt das Problem mit dir.

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Usul
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von Usul » 25.06.2019 22:38

DEMDEM hat geschrieben:
25.06.2019 22:22
DOCH, genau das ist es. Erwachsen.

Oder einfach mal in den Raum gefragt: was soll denn der Zweck darin sein, über dieses Poster zu diskutieren? Was willst du damit bezwecken? Denn darin liegt das Problem mit dir.
Da du das immer noch nicht verstanden hast, bin entweder ich zu blöd, um mich verständlich auszudrücken, oder aber du nicht in der Lage, das Ganze nachzuvollziehen. Egal was davon stimmt, ich möchte mich nicht zum 600. Mal wiederholen.

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sabienchen
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von sabienchen » 25.06.2019 22:44

Ich denke die katholische Kirche hat auch so seine Probleme mit ihrer Darstellung in South Park..
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Ah Moment.. das ist nicht zwangsläufig eine Minderheit [in USA mein ich allerdings sehrwohl]... dann evtl. lieber Scientology


Soll ich entsprechende Darstellungen deswegen als "problematisch" ansehen, .. oder als das was es ist...
Satire?
Ich kann nachvollziehen, dass das wer in den falschen Hals bekommen kann...
... da gibts außer einer etwaigen "Klarstellung" der Intention des Künstlers/der Künstler.. eigentlich nichts was man sonst noch zu sagen muss.
Und CDPR hat dies bezüglich dieses Posters meines Wissens nach getan.
Zuletzt geändert von sabienchen am 25.06.2019 22:46, insgesamt 1-mal geändert.
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VaniKa
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von VaniKa » 25.06.2019 22:46

Manche gehen offenbar davon aus, dass es immer nur eine richtige Antwort geben kann. D.h. wenn der eine richtig liegt (wovon er ja überzeugt ist), muss der andere automatisch falsch liegen. Und wenn man diese eine richtige Antwort einmal herausgefunden hat, müssten sich auch alle daran halten, also auch Menschen sich weiterhin diskriminiert fühlen, weil ja geklärt wurde, dass das offiziell gar keine Diskriminierung ist. Wenn es bloß "einige", aber nicht "alle" einer bestimmten Gruppe sind, die sich an etwas stören, dann sind die Sichnichtstörer die "Vernünftigen" und die Sichstörer übertreiben und müssen einfach aufhören, sich daran zu stören, da ihnen offiziell das Recht dazu aberkannt wurde bzw. eine offizielle Erlaubnis erteilt wurde, entgegen ihrem Empfinden zu handeln.

Das ist doch das Problem. Wo ist denn die Rücksicht? Wo ist die Betrachtung von *Menschen* statt abstrakten Gruppen, die man von außen darin beurteilt, was sie empfinden dürfen und was nicht bzw. auf wen man Rücksicht nehmen sollte und wen man einfach übergehen kann? Wenn jemand "überreagiert", darf man ihn also einfach weiter verletzen und ihn "triggern"?

Das ist das, was ich überall beobachte. Da entscheiden Leute über die Berechtigung von anderen Menschen. Die Quintessenz quasi immer: "Ich erkenne dein Problem nicht an, deswegen gibt es auch kein Problem. Du hast kein Recht, dich aufzuregen." Meist ist doch den Leuten, die über etwas diskutieren, was für andere ein Problem ist, die Thematik gar nicht derart vertraut. Sie betrachten sie lediglich von außen, nicht in der Lage, wirklich nachzuempfinden, wie sich jemand in der Haut des anderen fühlt, eben weil man diese ganzen kleinen Feinheiten gar nicht wahrnimmt. Man stellt es sich vor, aber das Bild ist unvollständig. Es fehlen Teile, die Perspektive ist verzerrt, man hat schlichtweg nicht die Not und man will obendrein nicht, dass die Einsicht implizieren könnte, dass man selbst Teil des Problems ist.

Auch entkräftet es gar nichts, wenn man selbst jemanden kennt, der zu der Gruppe zugezählt wird, um die es geht, aber gar nicht den Standpunkt vertriitt, den man selbst kritisieren will. Das zählt nichts: "Ich kenne einen Schwarzen, der kein Problem mit dem Wort 'N*gger' hat." Das zählt nichts: "Ich kenne eine Frau, die sich nicht diskriminiert fühlt." Und das zählt auch nichts: "Ich kenne eine trans Person, die kein Problem mit dem Cyberpunk-Plakat hat." Es haben nun mal Leute Probleme mit diversen Dingen und eine Lösung ist es dabei *nie*, in einer Diskussion belegen zu wollen, dass die Probleme nicht existieren würden und man deswegen auch keine Rücksicht nehmen brauche.

Ein konstruktiver Ansatz wäre es hingegen, wenn man die Probleme ernst nimmt und sich dabei vor allem auch fragt: Nimmt es mir wirklich etwas weg, wenn da jetzt kein solches Plakat gezeigt wird? Nimmt es mir wirklich etwas weg, wenn ich nicht mehr "Zigeunerschnitzel" sage? Da kann man auch einfach mal Rücksicht auf andere nehmen, ohne es direkt verstehen zu müssen. Man bricht sich schließlich in vielen Fällen echt keinen Zacken aus der Krone. Was ich hingegen sehr oft beobachte, ist dass eigentlich rein "akademisch" über die Probleme anderer Menschen diskutiert wird und man ihnen einfach nicht entgegen kommen will, bloß weil man in der Diskussion immer das letzte Wort behalten will und die Argumentation des anderen zerpflückt und seziert auf mögliche Schwachpunkte, anstatt einfach mal den Menschen Frieden zu gönnen. Man selbst hat es ja schließlich nicht nötig, da man ja nicht selbst von derlei Problemen betroffen ist. Da kann man anderen Menschen ruhig des eigenen Rechthabenwollens wegen das Leben unnötig schwer machen.

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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von sabienchen » 25.06.2019 22:54

VaniKa hat geschrieben:
25.06.2019 22:46
Ein konstruktiver Ansatz wäre es hingegen, wenn man die Probleme ernst nimmt und sich dabei vor allem auch fragt: Nimmt es mir wirklich etwas weg, wenn da jetzt kein solches Plakat gezeigt wird?
Ja... es nimmt etwas weg... nämlich der Atmosphäre des Spiels in der ein DYSTOPISCHES Gesellschaftsbild gezeichnet wird, in dem RiesenKonzerne skrupellos den menschlichen Körper für Werbezwecke "hypersexualisieren"...
Es ist eine Überspitzung der tatsächlichen Realität, und als KRITIK zu verstehen.

Ich kann nicht nachvollziehen wie man sich daran wirklich stoßen kann.
Ich finde dieses Verhalten sogar eher absurd.
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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von Usul » 25.06.2019 22:57

sabienchen hat geschrieben:
25.06.2019 22:44
Soll ich entsprechende Darstellungen deswegen als "problematisch" ansehen, .. oder als das was es ist...
Du sollst das Problem nicht annehmen... aber zu behaupten "Es gibt kein Problem" hilft niemandem weiter. Das sage ich die ganze Zeit... es ist wirklich zum Verzweifeln, wie ungeheuerlich der Wunsch nach einer Diskussion über wahrgenommene Probleme doch offensichtlich erscheint.

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Re: Cyberpunk 2077 - Transgender-Plakat sorgt für Aufsehen: Hypersexualisierung in der Werbung am Pranger

Beitrag von DEMDEM » 25.06.2019 23:00

Usul hat geschrieben:
25.06.2019 22:57
sabienchen hat geschrieben:
25.06.2019 22:44
Soll ich entsprechende Darstellungen deswegen als "problematisch" ansehen, .. oder als das was es ist...
Du sollst das Problem nicht annehmen... aber zu behaupten "Es gibt kein Problem" hilft niemandem weiter. Das sage ich die ganze Zeit... es ist wirklich zum Verzweifeln, wie ungeheuerlich der Wunsch nach einer Diskussion über wahrgenommene Probleme doch offensichtlich erscheint.
Dann noch einmal: ÜBER WAS WILLST DU VERDAMMT NOCHMAL DISKUTIEREN?

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