Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

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SeñorPink
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von SeñorPink » 08.01.2019 20:31

@Heliosxy

In manchen Kreisen gilt das generische Maskulin als exklusiv.
Bin auch kein Freund dieser Sprachverunstalltung.

Das Schöne an dieser Ausstellung ist, dass sie nicht vom Kuchen abhaben will, sondern einen backt.
Speziell die Modszene finde ich da beachtenswert und erinnert mich and den Vater, der für seine kleine Tochter, Wind Waker so modifiziert hat, dass Link einem Mädchen entspricht.

Prädikat, äußerst putzig.
*kein Anspruch auf Vollständigkeit


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Ultimatix
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von Ultimatix » 08.01.2019 20:35

Menschen sind Menschen die Menschen lieben. Wir brauchen keine Schubladen wie "queer" mehr. Das war einmal. Heute interessiert es keinen mehr wer auf welches Geschlecht steht. Es gibt ja auch keine "Hetero Geschichte von Videospielen".

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Usul
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von Usul » 08.01.2019 20:37

MrPink hat geschrieben:
08.01.2019 20:06
code5 hat geschrieben:
08.01.2019 19:38
Inzwischen sollte jeder wissen, dass es LGBTQQIP2SAA ist.
Man, bei den neuen Kantenglättungsverfahren kommt doch keiner mehr mit.
Bei all dem Blödsinn, der hier im Forum geschrieben wird - der Beitrag war fabelhaft! Ich applaudiere! :Vaterschlumpf:

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magandi
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von magandi » 08.01.2019 20:56

MrPink hat geschrieben:
08.01.2019 20:06
code5 hat geschrieben:
08.01.2019 19:38
Inzwischen sollte jeder wissen, dass es LGBTQQIP2SAA ist.
Man, bei den neuen Kantenglättungsverfahren kommt doch keiner mehr mit.
4players sollte mal likes für kommentare einführen. musste wirklich laut loslachen.

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code5
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von code5 » 08.01.2019 21:28

MrPink hat geschrieben:
08.01.2019 20:06
code5 hat geschrieben:
08.01.2019 19:38
Inzwischen sollte jeder wissen, dass es LGBTQQIP2SAA ist.
Man, bei den neuen Kantenglättungsverfahren kommt doch keiner mehr mit.
:lol:
NomDeGuerre hat geschrieben:
08.01.2019 20:02
code5 hat geschrieben:
08.01.2019 19:38
So, ich hoffe dat reicht aus.
Ne, das ist bloß lahm.
Noch mehr?! Ne, ich glaube die Linksfaschisten (oder Konservativprogressive) sind damit beschäftigt arische Afdler mit Holzteilen zu verprügeln 8O
Deswegen auch keine kackbraunen Shitwolken.

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Xyt4n
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von Xyt4n » 08.01.2019 21:51

Ultimatix hat geschrieben:
08.01.2019 20:35
Menschen sind Menschen die Menschen lieben. Wir brauchen keine Schubladen wie "queer" mehr. Das war einmal. Heute interessiert es keinen mehr wer auf welches Geschlecht steht. Es gibt ja auch keine "Hetero Geschichte von Videospielen".
Deine Schubladenlosigkeit von Sexualität ist die Definition von Queer. Menschen die von außen als "queer" bezeichnet werden, sagen, dass sie Menschen lieben und nicht Menschen die weiblich/männlich sind. Desweiteren können oder wollen sie sich nicht geschlechtsorientiert eingrenzen. Mal fühlen sie sich weiblich, mal männlich, mal weder noch. Kurz gesagt, solche Menschen lehnen eine sexuelle (Ego-)Identität für sich ab. Wenn ich die Augen schließe, wüsste ich auch nicht, welches (sexuellorientiertes) Geschlecht ich habe. Ich bin einfach.
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C64Delta
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von C64Delta » 08.01.2019 22:37

Mir ist nicht ganz klar, was die Homosexuellen in Deutschland eigentlich noch erreichen wollen.

1.) Seit 1969 wurde der Paragraph 175 der "widernatürlichen Unzucht", welcher Homosexualität generell unter Strafe stellte, nicht mehr angewendet.
2.) Seit 2001 Lebenspartnerschaftsgesetzt-> Unerheblichkeit der sexuellen Orientierung bei Lebenspartnerschaften.
3.) Seit 2017 dürfen gleichgeschlechtliche Paare heiraten, damit gleiche Rechte wie heterosexuelle Paare inkl. des Rechts, ein Kind zu adoptieren.

Es ist also legal, es darf geheiratet werden, es dürfen Kinder adoptiert werden.

Warum bitte muss denn immer noch durch die Presse (wie hier 4Players) auf Veranstaltungen im Zusammenhang mit homosexueller Orientierung hingewiesen werden?

Das hat eigentlich für unser Hobby (Videospiele) so gut wie keine Relevanz. Und wenn doch, dann will ich zukünfitg auch News zu besonders tollen heterosexuellen Inhalten, die es innerhalb der Gamingwelt gibt.

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Usul
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von Usul » 08.01.2019 22:41

laduke123 hat geschrieben:
08.01.2019 22:37
Mir ist nicht ganz klar, was die Homosexuellen in Deutschland eigentlich noch erreichen wollen.
Weniger dümmliche Kommentare in Foren z.B.

Paulaner
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von Paulaner » 08.01.2019 22:48

Usul hat geschrieben:
08.01.2019 22:41
Weniger dümmliche Kommentare in Foren z.B.
:lol: +1

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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von NomDeGuerre » 08.01.2019 22:55

code5 hat geschrieben:
08.01.2019 21:28
Noch mehr?! Ne, ich glaube die Linksfaschisten (oder Konservativprogressive) sind damit beschäftigt arische Afdler mit Holzteilen zu verprügeln 8O
Deswegen auch keine kackbraunen Shitwolken.
Mehr lahm?
Mein Napoleon-Komplex ist voll ausgewachsen


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Gamer433
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von Gamer433 » 08.01.2019 23:28

Ultimatix hat geschrieben:
08.01.2019 20:35
Menschen sind Menschen die Menschen lieben. Wir brauchen keine Schubladen wie "queer" mehr. Das war einmal. Heute interessiert es keinen mehr wer auf welches Geschlecht steht. Es gibt ja auch keine "Hetero Geschichte von Videospielen".
Ich wünschte wirklich, Du hättest Recht...
laduke123 hat geschrieben:
08.01.2019 22:37
Mir ist nicht ganz klar, was die Homosexuellen in Deutschland eigentlich noch erreichen wollen.
Durch die Straßen gehen zu können, ohne dumme Blicke, Sprüche und Anfeindungen zu bekommen?
Die Gesellschaft ist NOCH LANGE nicht so weit, es einfach zu akzeptieren. Du kannst nur von Deinem Verhalten erzählen, doch Du hast keine Ahnung, wie es ist, das permanente Verhalten anderer (in diesem Punkt hier) ertragen zu müssen.
laduke123 hat geschrieben:
08.01.2019 22:37
Und wenn doch, dann will ich zukünfitg auch News zu besonders tollen heterosexuellen Inhalten, die es innerhalb der Gamingwelt gibt.
Gibt es und zwar massig. 90% alle Anime-/Manga-Spiele auf Steam. Dicke T***en so weit das Auge reicht. So viele sexistische Spiele.

Beschwerst Du Dich eigentlich auch über Veranstaltungen (z. B. Messen für Motorräder, Tattoos oder Schokolade), die Dir eigentlich am Ar*** vorbei gehen?
Es ist immer leicht über etwas zu motzen, wenn man der Randgruppe nicht zugehört.

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SeñorPink
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von SeñorPink » 09.01.2019 00:02

Ultimatix hat geschrieben:
08.01.2019 20:35
Menschen sind Menschen die Menschen lieben.
Oder hassen, aber ja, dein Punkt kommt rüber.
Nur geb ich zu bedenken, dass Homos dann doch ein paar Lebensabschnitte durchmachen, die Heten so nicht kennen, z.B. ein Coming-Out. Und was Die Buchstaben hinter LS durchmachen müssen kann ich mir bei den Suizidraten nicht mal ausmalen.

Das soll kein Trauerlied sein, aber Videospiele sind auch ein Medium, welches zum Verarbeiten von Erfahrungen dient, siehe Papo & Yo und To the Moon.
laduke123 hat geschrieben:
08.01.2019 22:37
Mir ist nicht ganz klar, was die Homosexuellen in Deutschland eigentlich noch erreichen wollen.
Dem Nachrichtentext folgend, handelt es sich bei der Ausstellung eher um eine Aufarbeitung, da wird nichts gefordert.
Es ist ein Angebot für jeden, der sich in einem nischigen Bereich, in einem realtiv neuen Medium schlau machen will.
laduke123 hat geschrieben:
08.01.2019 22:37
Warum bitte muss denn immer noch durch die Presse (wie hier 4Players) auf Veranstaltungen im Zusammenhang mit homosexueller Orientierung hingewiesen werden?
Das hat eigentlich für unser Hobby (Videospiele) so gut wie keine Relevanz. Und wenn doch, dann will ich zukünfitg auch News zu besonders tollen heterosexuellen Inhalten, die es innerhalb der Gamingwelt gibt.
Ich bezweilfe, dass 4players Events und Ausstellungen, bezüglich des Themas der breiten Sexualität in Videospielen, zurückhalten würde/hat.
Gamer433 hat geschrieben:
08.01.2019 23:28
Gibt es und zwar massig. 90% alle Anime-/Manga-Spiele auf Steam. Dicke T***en so weit das Auge reicht. So viele sexistische Spiele.
Ich möchte in keiner Welt leben, in der Anime-Titten sexistisch sind.

Bild
Zuletzt geändert von SeñorPink am 09.01.2019 00:08, insgesamt 2-mal geändert.
*kein Anspruch auf Vollständigkeit


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LePie
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von LePie » 09.01.2019 00:06

laduke123 hat geschrieben:
08.01.2019 22:37
Warum bitte muss denn immer noch durch die Presse (wie hier 4Players) auf Veranstaltungen im Zusammenhang mit homosexueller Orientierung hingewiesen werden?
Weil diese Ausstellung im Zusammenhang mit Gaming steht, und 4players ist eine Gamingseite.
Gibt ja hier nebenher auch unter 4Sceners News zur Demoszene und so. Ich seh das Problem darin jedenfalls nicht, ist halt ein netter Tipp für Interessierte.
Zuletzt geändert von LePie am 09.01.2019 00:16, insgesamt 1-mal geändert.
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C64Delta
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Re: Spielkultur: Berliner Museums-Ausstellung "Rainbow Arcade" dreht sich um "queere Geschichte von Videospielen"

Beitrag von C64Delta » 09.01.2019 00:16

Gamer433 hat geschrieben:
08.01.2019 23:28
Ultimatix hat geschrieben:
08.01.2019 20:35
Menschen sind Menschen die Menschen lieben. Wir brauchen keine Schubladen wie "queer" mehr. Das war einmal. Heute interessiert es keinen mehr wer auf welches Geschlecht steht. Es gibt ja auch keine "Hetero Geschichte von Videospielen".
Ich wünschte wirklich, Du hättest Recht...
laduke123 hat geschrieben:
08.01.2019 22:37
Mir ist nicht ganz klar, was die Homosexuellen in Deutschland eigentlich noch erreichen wollen.
Durch die Straßen gehen zu können, ohne dumme Blicke, Sprüche und Anfeindungen zu bekommen?
Die Gesellschaft ist NOCH LANGE nicht so weit, es einfach zu akzeptieren. Du kannst nur von Deinem Verhalten erzählen, doch Du hast keine Ahnung, wie es ist, das permanente Verhalten anderer (in diesem Punkt hier) ertragen zu müssen.
laduke123 hat geschrieben:
08.01.2019 22:37
Und wenn doch, dann will ich zukünfitg auch News zu besonders tollen heterosexuellen Inhalten, die es innerhalb der Gamingwelt gibt.
Gibt es und zwar massig. 90% alle Anime-/Manga-Spiele auf Steam. Dicke T***en so weit das Auge reicht. So viele sexistische Spiele.

Beschwerst Du Dich eigentlich auch über Veranstaltungen (z. B. Messen für Motorräder, Tattoos oder Schokolade), die Dir eigentlich am Ar*** vorbei gehen?
Es ist immer leicht über etwas zu motzen, wenn man der Randgruppe nicht zugehört.
Sei doch mal ein bisschen selbstbewußter. Es gibt doch heutzutage wirklich keinen Grund mehr, aufgrund seiner sexuellen Orientierung herumzugrummeln.

Z.B. wurden und werden Homosexuelle in höchste politische Ämter gewählt (OB Berlin, Wowereit, Außenminister Westerwelle), anerkannte und vielgeliebte Künstler (Freddie Mercury, Elton John), CEO von Megaunternehmen (Apple, Tim Cook).

Klar kann ich sagen, dass ich (für mich) homosexuelle Handlungen ablehne oder sogar abstoßend finde. Aber vielleicht bin ich ja als heterosexueller z.B. Latexfan, Spanking-Liebhaber oder Fußfetischist, was ein anderer wiederum zum Kotzen findet. Na und?

Deswegen kann man doch trotzdem miteinander auskommen.

Schlimm ist nur, anderen eigentlich zuhöchst private Angelegenheiten direkt ins Gesicht halten zu müssen.
Und den Eindruck habe ich manchmal.

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