Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

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Todesglubsch
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von Todesglubsch » 07.01.2019 21:31

Doc Angelo hat geschrieben:
07.01.2019 19:45
Darf ich fragen, wo Du da eine Doppelmoral siehst, und wie Du dazu kommst zu sagen, er solle weniger "Propagandamaterial" gucken?
Ja, ich bin auch gespannt wo ich in diesem Kontext doppelmoralisch war und welcher Propaganda ich folge.

Zumal meine Aussage davor ja nur war, dass sich mehr Männer im Chat daneben benehmen als Frauen, bzw. ich noch keine Frau im Chat erlebt habe, die genüsslich vor sich hinknuspert und -furzt.
MrPink hat geschrieben:
07.01.2019 20:04
Nichts ist so schön, wie eine große Fresse stopfen.
Ja... und wenn du sie nicht stopfst, sondern besiegt wirst? Und auf dir rumgetrampelt wird? Und auf dich verbal geschissen wird?
Hach wie lustig.

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MrPink
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von MrPink » 07.01.2019 21:44

Todesglubsch hat geschrieben:
07.01.2019 21:31
MrPink hat geschrieben:
07.01.2019 20:04
Nichts ist so schön, wie eine große Fresse stopfen.
Ja... und wenn du sie nicht stopfst, sondern besiegt wirst? Und auf dir rumgetrampelt wird? Und auf dich verbal geschissen wird?
Hach wie lustig.
Lern Einstecken, oder berschwer dich über toxisches Verhalten.

Für mich ist Ersteres zweckdienlicher und bewahrt die positiven Aspekte.

P.S.
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Zuletzt geändert von MrPink am 07.01.2019 22:06, insgesamt 1-mal geändert.
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MrPink
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von MrPink » 07.01.2019 21:48

Ryan2k6 hat geschrieben:
07.01.2019 21:29
Kannst du eigentlich auch irgendwas ohne Macho Gelaber? Fürchterlich.
Woher kommt denn dieser Kulturpessimismus?
*kein Anspruch auf Vollständigkeit


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SethSteiner
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von SethSteiner » 07.01.2019 21:57

MrPink hat geschrieben:
07.01.2019 21:44
Todesglubsch hat geschrieben:
07.01.2019 21:31
MrPink hat geschrieben:
07.01.2019 20:04
Nichts ist so schön, wie eine große Fresse stopfen.
Ja... und wenn du sie nicht stopfst, sondern besiegt wirst? Und auf dir rumgetrampelt wird? Und auf dich verbal geschissen wird?
Hach wie lustig.
Lern Einstecken, oder berschwer dich über toxisches Verhalten.

Für mich ist Ersteres zweckdienlicher und bewahrt die positiven Aspekte.
Was ist daran zweckdienlich, wenn man gegen Fehlverhalten nicht vorgeht?

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MrPink
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von MrPink » 07.01.2019 22:00

Weil ich es nicht als Fehlverhalten ansehe, sondern den Umständen entsprechend.
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SethSteiner
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von SethSteiner » 07.01.2019 22:11

Ja und so ziemlich jeder andere sieht es als Fehlverhalten, wenn er beleidigt wird. Was sogar so weit geht, dass das rechtliche Konsequenzen haben kann also irgendwie ist ein "also ich sehe es den Umständen entsprechend" nicht viel Gewicht hat. Ich denke ein Beamter den du als Arschloch betitelst, weil er dich anhält nach dem du zu schnell gefahren bist wird es nicht sonderlich interessieren, ob du es den Umständen entsprechend gerechtfertigt findest ihn zu beleidigen und daher gar nicht meinst, dass es ein Fehlerverhalten wäre. Also noch mal, wo ist es zweckdienlich gegen Fehlverhalten nicht vorzugehen? Was ist gewonnen dadurch, wenn man Menschen beibringt dass sich mies zu Verhalten total okay ist?

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MrPink
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von MrPink » 07.01.2019 22:18

Es wird Niemandem beigebracht sich toxisch zu verhalten, das ist die menschliche Natur, die sich, beim Einspülen von Testosteron und Adrenalin in den Kortex, freilegt. Paare es mit scheinbarer Anonymität und du schaffst eine faszinierende Petrischale der Empathilosigkeit.

Das Beamtenbeispiel ist etwas Panne.
*kein Anspruch auf Vollständigkeit


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Bachstail
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von Bachstail » 07.01.2019 22:53

MrPink hat geschrieben:
07.01.2019 21:44
Lern Einstecken, oder berschwer dich über toxisches Verhalten.
Wieso nicht beides ?

Etwas abgehärteter werden, sodass man sich nicht von JEDEM Bisschen beleidigt fühlt, sich aber über die wirklich harten Beleidigungen beschweren und diese mit den dem jeweiligen Spiel zugehörigen Tools für Regelverstöße melden, vor allem, wenn es sich um Spiele handelt, welche auch von Kindern gespielt werden ?

Mich persönlich stören Beleidigungen nicht, Du kannst mir nahezu alles an den Kopf werfen, Du wirst vielleicht ein müdes Lächeln ernten oder vielleicht auch ein Lachen, wenn es subjektiv witzig war, dennoch finde ich Beleidigungen nicht angebracht, da ich es persönlich als charakterliche Schwäche einordne, wenn jemand es nötig hat, sich niederer Beleidigungen zu bedienen.

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MrPink
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von MrPink » 07.01.2019 23:33

Das kann jeder handhaben wie er möchte.
Persönlich sehe ich da keine Abstufung, entweder geht alles, oder gar nix.

Letztendlich ist es eine semidemokratische Entscheidung und ich gehöre, zu meiner Verwunderung, wohl zur Minderheit.
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SethSteiner
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von SethSteiner » 07.01.2019 23:37

MrPink hat geschrieben:
07.01.2019 22:18
Es wird Niemandem beigebracht sich toxisch zu verhalten, das ist die menschliche Natur, die sich, beim Einspülen von Testosteron und Adrenalin in den Kortex, freilegt. Paare es mit scheinbarer Anonymität und du schaffst eine faszinierende Petrischale der Empathilosigkeit.

Das Beamtenbeispiel ist etwas Panne.
Klar man "toxisches" Verhalten bei, wenn es nicht sanktioniert wird. So funktioniert Erziehung nun Mal, falsches Verhalten hat keine Konsequenzen? Na dann ist es ja nicht schlimm und es kann kopiert und verbreitet werden. Sicher ist das Beamtenbeispiel nicht Panne, du tust so als seien persönliche Beleidigungen okay - man muss halt nur der Meinung sei, dass es gerade ja gerechtfertigt ist.

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MrPink
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von MrPink » 07.01.2019 23:50

Erziehung funktioniert eher über positive Bestärkung, desweiteren sind Erziehen und Beibringen unterschiedliche Vorgänge.
SethSteiner hat geschrieben:
07.01.2019 23:37
Sicher ist das Beamtenbeispiel nicht Panne, du tust so als seien persönliche Beleidigungen okay - man muss halt nur der Meinung sei, dass es gerade ja gerechtfertigt ist.
Im online Multiplayer sind keine Personen, nur Verbündete und Gegner.
Weder kennst du den kleinen Timmy, noch er dich bzw. deine Mutter, die er angeblich ranngenommen hat.
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NomDeGuerre
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von NomDeGuerre » 08.01.2019 11:07

Pfhh, meine Mutter würde die eh alle auffressen. Grundlegend sehe ich das wie Bachstail, wobei ich eigentlich nur Sabotage melde, aber seinen Ansatz gut nachvollziehen kann.
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von Ryan2k6 » 08.01.2019 11:58

MrPink hat geschrieben:
07.01.2019 22:18
Es wird Niemandem beigebracht sich toxisch zu verhalten, das ist die menschliche Natur, die sich, beim Einspülen von Testosteron und Adrenalin in den Kortex, freilegt. Paare es mit scheinbarer Anonymität und du schaffst eine faszinierende Petrischale der Empathilosigkeit.
Eben, es ist genetisch festgelegt, dass Menschen sich danebenbenehmen, da können wir gar nichts gegen tun, ebenso wie es bei Männern genetisch ist nach Frauen in kurzen Röcken zu jaulen und zu sabbern, da können die Armen gar nichts dafür. Thats life. Deal with it.

Was für eine beschränkte und völlig archaische Sichtweise :roll:

Vielleicht wäre "git gud" mal angebracht bei sozialen Umgangsformen und nicht im Onlinegaming.

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Marobod
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von Marobod » 08.01.2019 13:09

Ryan2k6 hat geschrieben:
08.01.2019 11:58
MrPink hat geschrieben:
07.01.2019 22:18
Es wird Niemandem beigebracht sich toxisch zu verhalten, das ist die menschliche Natur, die sich, beim Einspülen von Testosteron und Adrenalin in den Kortex, freilegt. Paare es mit scheinbarer Anonymität und du schaffst eine faszinierende Petrischale der Empathilosigkeit.
Eben, es ist genetisch festgelegt, dass Menschen sich danebenbenehmen, da können wir gar nichts gegen tun, ebenso wie es bei Männern genetisch ist nach Frauen in kurzen Röcken zu jaulen und zu sabbern, da können die Armen gar nichts dafür. Thats life. Deal with it.

Was für eine beschränkte und völlig archaische Sichtweise :roll:

Vielleicht wäre "git gud" mal angebracht bei sozialen Umgangsformen und nicht im Onlinegaming.
Also ich guck gern mal einem maedel im Minirock nach. Warum auch nicht?

Doc Angelo
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Re: Overwatch: Wer ist eigentlich "Ellie"? Soziales Experiment über Frauen im eSport geht nach hinten los

Beitrag von Doc Angelo » 08.01.2019 13:24

Ryan2k6 hat geschrieben:
08.01.2019 11:58
Eben, es ist genetisch festgelegt, dass Menschen sich danebenbenehmen, da können wir gar nichts gegen tun, ebenso wie es bei Männern genetisch ist nach Frauen in kurzen Röcken zu jaulen und zu sabbern, da können die Armen gar nichts dafür. Thats life. Deal with it.

Was für eine beschränkte und völlig archaische Sichtweise :roll:
Es müsste zwar eigentlich nicht unbedingt sein, aber ich mach es trotzdem mal als Einleitung: Ich sehe das nicht so wie Mr. Pink, das toxisches Verhalten das Spiel bereichert. Derber Shit-Talk ist OK, wenn man einfach nur rumalbern will. Ernsthaft beleidigen und Gift sprühen um andere Leute leiden zu lassen ist natürlich daneben und für mich nicht wünschenswert. Bei anderen Aspekten würde ich mich allerdings anschließen.

Das ein gewisses Verhalten der Evolution geschuldet ist liegt auf der Hand. Die Evolution gibt einen Scheiß auf die zeitgenössischen Moral-Empfinden einer ganz speziellen Sorte von Lebewesen - dem Mensch. Zum Beispiel sind wir darauf programmiert Muster wie Gesichter zu erkennen. Die ganze Zeit scannen unsere Augen zusammen mit dem Gehirn die Umgebung nach Gesichtern ab, damit man weiß wo sich andere Menschen aufhalten und wohin diese gucken, und natürlich auch welchen Gesichtsausdruck diese haben. Das gut zu können ist ein evolutionärer Vorteil und führt dazu, das sich das Lebewesen, das sich so verhält, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit fortpflanzen kann.

Noch viel direkter und logischer ist hier das Gucken auf Ärsche und Hüften. Ganz unabhängig von aller Moralvorstellung und den Ansichten von einem Herren Knigge, ist auch das ein Verhalten, das sich während der Evolution heraus gestellt hat. Nachdem man ein Gesicht gescannt hat und man es für keine unmittelbare Gefahr gehalten hat kommt der nächste Schritt: Ist diese Person weiblich und hat schwungvoll gebährfreudige Hüften?

Diese ganzen Checks helfen dem Lebewesen abzuschätzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit auf zahlreiche und gesunde Nachkommen ist. Nicht, das tatsächlich im Kopf eine Tabelle gebildet wird... das läuft alles automatisch ab.

Und das wichtigste für mich dabei ist: Nichts daran ist schlimm, schlecht, falsch, pervers, notgeil oder was man sich sonst noch für Worte einfallen lassen könnte. Es ist einfach so. (Und nein, daraus kann man nicht schlussfolgernt, das es total OK ist jemanden stundenlang anzuglotzen obwohl er das nicht will.)

Das die Welt jetzt gerade recht prüde ist und sehr viele so tun, als wäre das ganz anders, ändert nichts an den Tatsachen, die wir wissenschaftlich nachgewiesen haben. Ich finde es wird Zeit, das wir mal die Köpfe ausm Arsch ziehen und die Sachen so nehmen, wie sie auch tatsächlich sind, und nicht über alles Natürliche den aktuellen zeitgenössischen Rahmen stülpen.

Titten werden präsentiert und Titten werden angeguckt. Wo ist das Problem? Da gibts keins... außer man macht eins draus.
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

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