Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

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VaniKa
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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von VaniKa » 05.11.2018 13:57

Die Benachteiligung besteht darin, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, was für eine Figur man in einem Spiel spielt. Das Geschlecht macht wohl noch den größten Unterschied innerhalb der Spezies Mensch aus, noch vor Dingen wie Hautfarbe oder Herkunft. Vielleicht ist einem das als Mann, der eh (fast) immer Männer spielen kann und spielt, nicht so bewusst, aber für mich ist das ein maßgeblicher Faktor für die "Immersion".

Das sieht auch letztlich jeder anders. Den einen ist ziemlich egal, wen oder was sie spielen, anderen ist eine Identifikation mit ihrer Spielfigur hingegen sehr wichtig. Bloß weil es für einen selbst nicht wichtig ist, bedeutet das nicht, dass es sich bei anderen Menschen genau so verhält. Hab mal eine Studie dazu gelesen und dabei kam schon deutlich heraus, dass ein Großteil der Frauen lieber eine weibliche Spielfigur hätte. Ich merke das auch aktuell am hohen Kommentaranteil von Frauen bei Shadow of the Tomb Raider auf Facebook. Ich habe auch umgekehrt immer wieder Kommentare von Männern gesehen, die lieber Männer spielen, weil sie sich mit Frauen nicht identifizieren können. Also das kann man nicht unter den Teppich kehren. Eine Wahlmöglichkeit bietet letztlich doch Männern und Frauen die gleichen Möglichkeiten, Spaß am Spielen zu haben. Ein starkes Ungleichgewicht zugunsten männlicher Spielfiguren kann nie egal sein, außer man ist egoistisch und der Spaß anderer Leute ist einem egal.

Die Aussage, dass es ja auch "viele" Spiele mit weiblichen Spielfiguren gäbe, lasse ich auch so lange nicht gelten, wie das Verhältnis weit ab von 50:50 liegt. Natürlich findet man immer ein paar Gegenbeispiele, so wie man auch Frauen findet, die sogar lieber Männer spielen. Mir geht es einfach darum, dass kein Geschlecht benachteiligt ist gegenüber dem anderen. Wenn sich ein Mann ernsthaft darüber beschweren würde, wenn es ebenso viele (gleichartige und gleichqualitative) Spiele mit weiblichen Spielfiguren gäbe wie mit männlichen, dann stimmt mit dem etwas nicht. Wenn ihn dann stören sollte, dass er dann weniger Spiele zur Verfügung hätte, die er (aufgrund des Geschlechts) spielen wollte, dann weiß er aber zumindest schon ansatzweise, wie es sich aktuell noch als Frau anfühlt. So viele interessante Spiele, die aber doch sehr oft nur die Story von einem Henry oder Bill erzählen, die eben durch ihr Geschlecht eine ganz andere Perspektive aufs Leben haben und ganz anders mit der Welt verbunden sind.

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dOpesen
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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von dOpesen » 05.11.2018 13:59

Kajetan hat geschrieben:
05.11.2018 13:53
Wenn ich in einem MP-Spiel eine Frau spielen will, es aber keine weiblichen Skins gibt, ist das eine geschlechterbasierte Benachteiligung.
nope, es ist vielleicht aus kundensicht ein mangelndes angebot, aber sicherlich keine benachteiligung.

aus fehlendem angebot eine benachteiligung zu basteln ist zu weit hergeholt.

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Peter__Piper
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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von Peter__Piper » 05.11.2018 14:12

VaniKa hat geschrieben:
05.11.2018 13:57
Die Benachteiligung besteht darin, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, was für eine Figur man in einem Spiel spielt. Das Geschlecht macht wohl noch den größten Unterschied innerhalb der Spezies Mensch aus, noch vor Dingen wie Hautfarbe oder Herkunft. Vielleicht ist einem das als Mann, der eh (fast) immer Männer spielen kann und spielt, nicht so bewusst, aber für mich ist das ein maßgeblicher Faktor für die "Immersion".

Das sieht auch letztlich jeder anders. Den einen ist ziemlich egal, wen oder was sie spielen, anderen ist eine Identifikation mit ihrer Spielfigur hingegen sehr wichtig. Bloß weil es für einen selbst nicht wichtig ist, bedeutet das nicht, dass es sich bei anderen Menschen genau so verhält. Hab mal eine Studie dazu gelesen und dabei kam schon deutlich heraus, dass ein Großteil der Frauen lieber eine weibliche Spielfigur hätte. Ich merke das auch aktuell am hohen Kommentaranteil von Frauen bei Shadow of the Tomb Raider auf Facebook. Ich habe auch umgekehrt immer wieder Kommentare von Männern gesehen, die lieber Männer spielen, weil sie sich mit Frauen nicht identifizieren können. Also das kann man nicht unter den Teppich kehren. Eine Wahlmöglichkeit bietet letztlich doch Männern und Frauen die gleichen Möglichkeiten, Spaß am Spielen zu haben. Ein starkes Ungleichgewicht zugunsten männlicher Spielfiguren kann nie egal sein, außer man ist egoistisch und der Spaß anderer Leute ist einem egal.

Die Aussage, dass es ja auch "viele" Spiele mit weiblichen Spielfiguren gäbe, lasse ich auch so lange nicht gelten, wie das Verhältnis weit ab von 50:50 liegt. Natürlich findet man immer ein paar Gegenbeispiele, so wie man auch Frauen findet, die sogar lieber Männer spielen. Mir geht es einfach darum, dass kein Geschlecht benachteiligt ist gegenüber dem anderen. Wenn sich ein Mann ernsthaft darüber beschweren würde, wenn es ebenso viele (gleichartige und gleichqualitative) Spiele mit weiblichen Spielfiguren gäbe wie mit männlichen, dann stimmt mit dem etwas nicht. Wenn ihn dann stören sollte, dass er dann weniger Spiele zur Verfügung hätte, die er (aufgrund des Geschlechts) spielen wollte, dann weiß er aber zumindest schon ansatzweise, wie es sich aktuell noch als Frau anfühlt. So viele interessante Spiele, die aber doch sehr oft nur die Story von einem Henry oder Bill erzählen, die eben durch ihr Geschlecht eine ganz andere Perspektive aufs Leben haben und ganz anders mit der Welt verbunden sind.
Das hört sich aber sehr dramatisch an..
Ich, als Mann, spiele meist immer eine Frau wenn ich die Möglichkeit hab. Und dies tue ich mindestens so oft wie ich auch einen Mann spiele :wink:
Also, mal die Kirche im Dorf lassen :wink:

Und 50 :50 ist für dich gelebte Gleichberechtigung ?
Also auch in Bezug auf Quoten im Job ?
Und wie bringst du dieses 50 : 50, in einer Branche in der Kreativität und ein freier Geist notwendig ist, in Einklang ?

Ich finde ehrlich gesagt mit dir stimmt was nicht wenn du eine 50 ; 50 Quote erzwingen willst, und das in einer kreativen Branche.
Was dabei raus kommt haben wir in Jessica Jones 2. Staffel gesehen :Blauesauge:
Zuletzt geändert von Peter__Piper am 05.11.2018 14:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Kajetan
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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von Kajetan » 05.11.2018 14:18

dOpesen hat geschrieben:
05.11.2018 13:59
aus fehlendem angebot eine benachteiligung zu basteln ist zu weit hergeholt.
Ich sage ja auch nicht, dass es eine besonders große Benachteiligung ist :)
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dOpesen
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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von dOpesen » 05.11.2018 14:49

Kajetan hat geschrieben:
05.11.2018 14:18
Ich sage ja auch nicht, dass es eine besonders große Benachteiligung ist :)
wie sagte jemand doch so schön:
Benachteiligung ist nicht keine Benachteiligung, wenn es nur ein kleines bisschen Benachteiligung ist.
;)

aber klar, jeder kann bei einem fehlendem angebot für sich eine benachteiligung proklamieren, nur wo fängt es dann und wo hört es dann auf an eine objektive benachteiligung zu sein?

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Kajetan
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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von Kajetan » 05.11.2018 14:57

dOpesen hat geschrieben:
05.11.2018 14:49
aber klar, jeder kann bei einem fehlendem angebot für sich eine benachteiligung proklamieren, nur wo fängt es dann und wo hört es dann auf an eine objektive benachteiligung zu sein?
Es gibt nicht objektive Benachteiligung oder subjektive Benachteiligung, es gibt nur Benachteiligung in verschieden großen Ausprägungen. Diese hier ist nicht besonders groß, sie ist sehr klein. Deswegen würde ich auch kein besonders großes Fass aufmachen wollen, ich würde eigentlich kein Fass deswegen aufmachen wollen, aber eine Benachteiligung ist es dennoch :)

Ein Fass würde ich nur dann aufmachen wollen, wenn das Leben von Menschen negativ beeinflusst wird. Das hier ist, auch wenn es weiterhin eine Benachteiligung ist, vom Schweregrad maximal ein minderwichtiges Luxusproblemchen.
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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von dOpesen » 05.11.2018 15:14

Kajetan hat geschrieben:
05.11.2018 14:57
Es gibt nicht objektive Benachteiligung oder subjektive Benachteiligung, ...
ja doch, denke schon das es objektive und subjektive benachteiligungen gibt.

eine arbeitstelle explizit für einen mann wird ausgeschrieben, frauen können sich subjektiv benachteiligt fühlen.

eine arbeitstelle wird geschlechtsunspezifisch ausgeschrieben, jedoch wird ein mann mit schlechterer qualifikation bevorzugt, frauen werden objektiv benachteiligt.

hier ist es das gleiche, das spiel bietet nunmal keinen weiblichen skin, frauen können sich subjektiv benachteiligt fühlen.

das spiel bietet einen männlichen und weiblichen skin welcher allerdings per zufall vergeben wird, jedoch ist die zufallsroutine 80/20 pro männerskinlastig, objektive benachteiligung weiblicher skins.
Kajetan hat geschrieben:
05.11.2018 14:57
... aber eine Benachteiligung ist es dennoch :)
nope, es bleibt ein fehlendes angebot aus dem man sich lediglich eine subjketive benachteiligung rausbasteln kann.

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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von rSchreck » 05.11.2018 15:52

Peter__Piper hat geschrieben:
05.11.2018 14:12
Das hört sich aber sehr dramatisch an..
Ich, als Mann, spiele meist immer eine Frau wenn ich die Möglichkeit hab. Und dies tue ich mindestens so oft wie ich auch einen Mann spiele :wink:
Also, mal die Kirche im Dorf lassen :wink:
....
Der Rest von dem Post.. da halt ich mich raus. 8)

Aber das da find' ich fast ein bissi unverschämt :?
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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von Peter__Piper » 05.11.2018 16:01

T-Sam hat geschrieben:
05.11.2018 15:52
Peter__Piper hat geschrieben:
05.11.2018 14:12
Das hört sich aber sehr dramatisch an..
Ich, als Mann, spiele meist immer eine Frau wenn ich die Möglichkeit hab. Und dies tue ich mindestens so oft wie ich auch einen Mann spiele :wink:
Also, mal die Kirche im Dorf lassen :wink:
....
Der Rest von dem Post.. da halt ich mich raus. 8)

Aber das da find' ich fast ein bissi unverschämt :?
Hmm ?
Vielleicht ein wenig unglücklich ausgedrückt :Blauesauge:
Ich wollte damit einfach nur sagen, das einem die Spiele schon sehr oft die Wahl geben, oder eh nen weiblichen Hauptcharakter haben.
Auf jedenfall bei weitem nicht so dramatisch wie es in dem Post, auf den ich geantwortet hab, dargestellt wurde.

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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von VaniKa » 05.11.2018 16:05

@Peter__Piper: Bezogen auf die gesamte Branche kann man das schon erwarten, finde ich. Je kleiner der Maßstab wird, desto eher wird es da zu einem Ungleichgewicht kommen, also wenn z.B. eine Firma nur drei Spiele produziert hat und zwei davon nur einen männlichen Protagonisten anbieten, dann kann man ihnen kaum einen Vorwurf machen. Aber im Schnitt auf den gesamten Markt gesehen würde ich bei einer 1:2-Verteilung schon ein deutliches Problem sehen.
Zuletzt geändert von VaniKa am 05.11.2018 16:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von rSchreck » 05.11.2018 16:16

Peter__Piper hat geschrieben:
05.11.2018 16:01
...
Nja... das Ding ist halt, dass wenn's um 'nen MC in einem Spiel geht, sind das dann idR Männer. Zumindest die letzten 30 Jahre VGs. :Blauesauge:

Bei mir hat das bei H:ZD zB nicht gut funktioniert. :wink: Da hätte ich mir schon gern eine "Auswahl" gewünscht. Gleichzeitig hat es mich daran denken lassen, dass sich wohl manche Frau auch nicht so dolle in einen Mann reinversetzen kann/will. Mich in Bayek(AC:O) "reinzuversetzen" hatte ich zB nicht mal drüber nachdenken müssen.

Bin halt ein "Typ" :mrgreen: 8)

Das "unverschämt" bezog sich hauptsächlich auf die "Tatsache", dass Frauen bisher nur selten die Wahl bekommen haben. Und wenn dir das leicht fällt... super. Aber du kannst hierbei doch nicht einfach so auf andere schließen.
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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von Peter__Piper » 05.11.2018 16:26

VaniKa hat geschrieben:
05.11.2018 16:05
@Peter__Piper: Bezogen auf die gesamte Branche kann man das schon erwarten, finde ich. Je kleiner der Maßstab wird, desto eher wird es da zu einem Ungleichgewicht kommen, also wenn z.B. eine Firma nur drei Spiele produziert hat und zwei davon nur einen männlichen Protagonisten anbieten, dann kann man ihnen kaum einen Vorwurf machen. Aber im Schnitt auf den gesamten Markt gesehen würde ich bei einer 1:2-Verteilung schon ein deutliches Problem sehen.
Ich sehe Spiele als künstlerisches Gut. Und ich finde mit Quoten macht man in solchen Bereichen mehr kaputt als das es hilft.
Ein Bewusstsein für das Problem schaffen - auf jedenfall.
Aber mit der Brechsstange weibliche Hauptfiguren schaffen - das sehe ich sehr problematisch.
Quoten sind ähnlich zu sehen wie Subventionen - und mit Subventionen kann man auch viel falsch machen.

Desweiteren finde ich nicht das man Männer 1 zu 1 mit Frauen gleich setzen kann. Wir sind nun einmal unterschiedlich.
Ich finde es zwar richtig das man mit Quoten versucht die unterdrückung der Frau in der Vergangenheit wieder gerade zu biegen, aber eine 50 : 50 Quote ist dennoch nicht erstrebenswert in meinen Augen - eben weil sich die Geschlechter dennoch unterscheiden.

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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von Peter__Piper » 05.11.2018 16:39

T-Sam hat geschrieben:
05.11.2018 16:16
Peter__Piper hat geschrieben:
05.11.2018 16:01
...
Das "unverschämt" bezog sich hauptsächlich auf die "Tatsache", dass Frauen bisher nur selten die Wahl bekommen haben. Und wenn dir das leicht fällt... super. Aber du kannst hierbei doch nicht einfach so auf andere schließen.
Das mag sein, das ich das zu sehr meine eigenen Massstäben ansätze.
Aber für mich steht halt erstmal die Figur im Vordergrund - da isses mir ehrlich gesagt wumpe ob männlich oder weiblich.
War es schon immer.
Es muss halt zu der Figur passen.
Und wie gesagt, ich spiele halt lieber Frauen in solchen spielen - und die spiele ich auch garnicht mal so selten :wink:
Bin halt ein Kerl und starre lieber nem Mädel die ganze Zeit auf den Hintern - als nem Kerl :ugly:

Ich wäre zum Beispiel nie auf die Idee gekommen, mich damals über das Geschlecht der Hauptcharaktere in Fear Effeckt aufzuregen.
Genauso würde ich mich auch niemals darüber aufregen wenn in einem WW 2 Spiel nur Männer zur Auswahl sind.
Jaja, ich weiß. BF ist eh nur n Funshooter.
Aber wenn in einem RDR 2 auf einmal Eisbären durch die Steppe ziehen würden - dann würde mich das ebenso rausreißen.

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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von Kajetan » 05.11.2018 16:46

dOpesen hat geschrieben:
05.11.2018 15:14
Kajetan hat geschrieben:
05.11.2018 14:57
Es gibt nicht objektive Benachteiligung oder subjektive Benachteiligung, ...
ja doch, denke schon das es objektive und subjektive benachteiligungen gibt.

eine arbeitstelle explizit für einen mann wird ausgeschrieben, frauen können sich subjektiv benachteiligt fühlen.

eine arbeitstelle wird geschlechtsunspezifisch ausgeschrieben, jedoch wird ein mann mit schlechterer qualifikation bevorzugt, frauen werden objektiv benachteiligt.

hier ist es das gleiche, das spiel bietet nunmal keinen weiblichen skin, frauen können sich subjektiv benachteiligt fühlen.

das spiel bietet einen männlichen und weiblichen skin welcher allerdings per zufall vergeben wird, jedoch ist die zufallsroutine 80/20 pro männerskinlastig, objektive benachteiligung weiblicher skins.
Kajetan hat geschrieben:
05.11.2018 14:57
... aber eine Benachteiligung ist es dennoch :)
nope, es bleibt ein fehlendes angebot aus dem man sich lediglich eine subjketive benachteiligung rausbasteln kann.

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Bevor wir uns hier noch ewig im Kreis drehen ... ich kann Deine Position nachvollziehen, sehe es aber anders. Wenn Dir nicht noch was Substanzielles einfällt, würde ich mich aus der Diskusson verabschieden wollen.
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Re: Electronic Arts: EA-Studios-Chefin über Frauen in Battlefield: "Niemand hat uns gebeten, das wieder zu ändern"

Beitrag von dOpesen » 05.11.2018 16:51

jo, dem schließ ich mich an.

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