Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

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Peter__Piper
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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von Peter__Piper » 17.10.2018 14:26

Halueth hat geschrieben:
17.10.2018 14:22
Peter__Piper hat geschrieben:
17.10.2018 14:10
Schräge Ansichten hier
Das stimmt, aber von beiden Seiten :wink:
Na dann erhelle mich doch mal, was an meinen Ansichten so schräg ist ?

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dOpesen
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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von dOpesen » 17.10.2018 14:29

xKepler-186f hat geschrieben:
17.10.2018 14:08
Deine "Argumente" von wegen "selber Schuld, wenn man in einem schlechten Job feststeckt" und "die Softwarebranche ist halt dafür bekannt, dass dort Menschen ausgenutzt werden" wurden schon häufiger in diesem Thread und den anderen thematisiert.
willst du nicht verstehen, dass "100 stunden wochen" nicht automatisch mit ausbeutung gleichgesetzt werden können?

wie oft muss ich noch wiederholen, dass du nicht weißt wie die arbeitsverträge in bezug auf überstunden aussehen? überstunden können in jedem arbeitsvertrag geregelt werden.

des weiteren weißt du nicht ob diese 100 stunden wochen nicht auch gerne geleistet wurden weil man einfach in dem projekt aufgeht und spass an der arbeit hat.
Weißt du eigentlich wie teuer es ist zu klagen? Vor allem gegen ein milliardenschweres Unternehmen? Recht haben und vor einem Gericht bekommen sind zwei gänzlich unterschiedliche Dinge. Blöder Spruch, aber leider wahr.
ändert nichts daran, dass du die möglichkeit hast zu klagen, in einer sklaverei hingegen hast du keine chance zu klagen. ;)
Peter__Piper hat geschrieben:
17.10.2018 14:10
Stimmt, Gewerkschaften waren ja auch nur eine Modeerscheinung :roll:
die bloße existenz von gewerkschaften beweist eine ausbeutung bei rockstar?

die brücke musst du mir erklären.

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Doc Angelo
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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von Doc Angelo » 17.10.2018 14:31

dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 14:18
fehlplanung ist ja auch wieder ein so dehnbarer begriff, wir befinden uns hier in der softwareentwicklung wo es kaum möglich ist ein projekt von anfang bis zum ende zu planen, es gibt zeiten wo sich abteilung a die füße in den bauch steht weil abteilung b nicht mit den benötigten daten um die ecke kommt, am nächsten tag umgekehrt und am dritten tag müssen beide volle power geben, dann das ganze bugfixing und und und.. desweiteren kannst du nicht mal eben mehr coder einstellen wenn es benötigt wird, die einarbeitungszeit die ein neuer coder in den vorhanden code benötigt würde das ganze ad absurdum führen, sprich, codearbeiten sind nur bedingt skalierbar.
Gute Projektplanung ist eine Kunst für sich. Das ist absolut richtig. Ich denke es gibt den Fachbereich Software-Entwicklung lange genug das man auch diesen gut planen können sollte. Man darf auch nicht vergessen: Der Software-Entwicklungs-Anteil, also das Programmieren, ist bei Spielen nicht besonders hoch. Gerade bei AAA-Titeln. Beides deutet für mich darauf hin, das man mit dem Hinweis "ist beim coden halt so" nicht wirklich weit kommt.

Ich finde bei Projekten die über mehrere Jahre entwickelt werden sollte einem irgendwo auf der Reise auffallen, das man den geplanten Rahmen sprengt. Dann ist es Zeit den Rahmen den Kapazitäten anzupassen oder die Kapazitäten dem Rahmen anzupassen. Gerade in diesem Beispiel wäre mehrfach genug Zeit dafür gewesen, neue Leute einzustellen und einzuarbeiten. Wer das nicht will, der muss sich damit abfinden das man schlecht geplant hat und muss den Rahmen den Kapazitäten anpassen.

In Holland (oder wars Belgien?) gibt es meiner Meinung nach gutes Gesetz: Wer in seiner Firma über drei Monate hinweg genug Überstunden hat machen lassen, so daß eine neue Stelle drin gewesen wäre (40 Stunden), der muss jemanden einstellen. MUSS. Und das ist ehrlicherweise gut so. Das verhindert nämlich, das der Arbeitgeber sich darauf verlässt, das die Mitarbeiter die Fehlplanung ausgleichen. So ein Fehler kommt dem Arbeitgeber teuer zu stehen - und das ist mit dem "Unternehmer-Risiko" meiner Meinung nach zu vereinbaren.
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

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Bachstail
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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von Bachstail » 17.10.2018 14:35

dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 13:25
ich habe von keinem mitarbeiter gehört, dass er sich beklagt hätte, woher nimmst du also deine information, dass ein klagen grundsätzlich vorhanden ist, aber nicht ausgesprochen wird?
Ich möchte daran erinnern, dass Rockstar bereits eine Vorgeschichte bezüglich schlechter Arbeitsbedingungen hat, es gab bereits 2008/2009 Berichte über die schlechten Arbeitsbedingungen dort.

Und seit ein paar Tagen werden immer wieder Stimmen von Leuten laut, welche dort mal gearbeitet haben und sich ebenfalls über die Arbeitsbedingungen beschweren.

Klar, das muss alles nicht stimmen aber es kann auch gut sein, dass dass es stimmt.

Es gibt also definitiv Leute, welche sich beklagen.

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dOpesen
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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von dOpesen » 17.10.2018 14:41

Doc Angelo hat geschrieben:
17.10.2018 14:31
...
jo, wir verzetteln uns hier jetzt grad nur in details, der hauptpunkt auf den ich hinaus will ist, softwareentwicklung ist ein arbeitsumfeld was nicht so leicht mit anderen tätigkeiten verglichen werden kann weil das arbeiten dort nicht strikt und homogen nach schema f verlaufen kann, sondern durchaus in wellenformen die sich mal auftürmen können, dies meißtens zum ende hin und da die arbeit auf einander aufbaut kannst du nicht mal eben skalieren.

deswegen sag ich noch immer, jemand der sich bei rockstar bewirbt und das wohlmöglich auf eine stelle hin welche mit red dead redemption 2 zu tun hat, darf sich nicht wundern wenn seine benötigte arbeitsleistung mal über 08/15 40 stunden woche, vorallem in der crunchtime welche softwareentwicklungen mitsich bringen, hinausgeht.

jemand dessen haare nicht nach fett stinken sollen werden auch nicht pommesverkäufer, oder?

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dOpesen
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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von dOpesen » 17.10.2018 14:47

Bachstail hat geschrieben:
17.10.2018 14:35
Ich möchte daran erinnern, dass Rockstar bereits eine Vorgeschichte bezüglich schlechter Arbeitsbedingungen hat, es gab bereits 2008/2009 Berichte über die schlechten Arbeitsbedingungen dort.
jo, und 9 jahre später existiert der laden noch immer, also was sagt uns das?

es muss also arbeitnehmer geben die eine 100 stunden woche nicht mit ausbeutung oder sklaverei gleichsetzen und/oder entsprechende verträge haben in welche der rahmen der mehrarbeit geregelt wird.

dies wiederrum führt dazu, dass es bei der schlagzeile "100 stunden woche" keine einseitige ausbeutungshysterie geben darf,weil dies viel zu pauschal wäre.

achja, die geschichte in 2009 war auch im vorfeld zur veröffentlichung von red dead redemption. crunchtime halt, diese können projektbezogene jobs mitsich bringen.

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Doc Angelo
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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von Doc Angelo » 17.10.2018 14:49

dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 14:41
der hauptpunkt auf den ich hinaus will ist, softwareentwicklung ist ein arbeitsumfeld was nicht so leicht mit anderen tätigkeiten verglichen werden kann weil das arbeiten dort nicht strikt und homogen nach schema f verlaufen kann, sondern durchaus in wellenformen die sich mal auftürmen können, dies meißtens zum ende hin und da die arbeit auf einander aufbaut kannst du nicht mal eben skalieren.
Das klingt so als wäre es bekannt, nach welchem Muster Software-Entwicklung verläuft. Natürlich will niemand behaupten, das es immer zu 100% voraussehbar ist, wie lange etwas dauert. Allerdings kann man sich auch fragen, warum es bei allen anderen Bereichen besser klappt. Es ist ja nicht so als wäre Software-Entwicklung der einzige Bereich, wo es zu unvorhergesehenen Problemen kommen kann. Maschinenbau und Entwicklung neuer Maschinen ist genau so. Daher wird das auch entsprechend mit eingeplant. Wer bei jedem Projekt am Ende ins Schwitzen kommt, der hat bei jedem Projekt falsch geplant. Anders kann man das nicht formulieren. Spätestens beim dritten oder vierten Projekt müsste man den Projektplaner fragen, ob er nicht mal seine Herangehensweise hinterfragen möchte.

dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 14:41
deswegen sag ich noch immer, jemand der sich bei rockstar bewirbt und das wohlmöglich auf eine stelle hin welche mit red dead redemption 2 zu tun hat, darf sich nicht wundern wenn seine benötigte arbeitsleistung mal über 08/15 40 stunden woche, vorallem in der crunchtime welche softwareentwicklungen mitsich bringen, hinausgeht.
Wie gesagt - der Großteil sind keine Softwareentwickler. Bei weitem nicht. Jeder kann sich die Credits angucken. Gerade bei AAA-Titels sind die Software-Entwickler in der ziemlich deutlichen Unterzahl. Ich rechne Skripter mal nicht dazu, denn die entwickeln keine Software sondern nutzen sie.
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

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Peter__Piper
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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von Peter__Piper » 17.10.2018 14:51

dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 14:29

Peter__Piper hat geschrieben:
17.10.2018 14:10
Stimmt, Gewerkschaften waren ja auch nur eine Modeerscheinung :roll:
die bloße existenz von gewerkschaften beweist eine ausbeutung bei rockstar?

die brücke musst du mir erklären.

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Nein, es beweist das deine vorangegangene Aussage unhaltbar ist :wink:
dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 13:25
xKepler-186f hat geschrieben:
17.10.2018 13:16
Überall wird von den Arbeitnehmer verlangt, dass sie gefälligst zu kuschen haben. Wer den Mund aufmacht, der fliegt über kurz oder lang raus.
was ein blödsinn.

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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von winkekatze » 17.10.2018 14:52

Ein Arbeitsvertrag mit ner Überstundenregelung, die 100 Stunden pro Woche zulässt wäre, zumindest in Deutschland, rechtlich nicht zulässig. Und das ist auch gut so.
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dOpesen
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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von dOpesen » 17.10.2018 14:57

Doc Angelo hat geschrieben:
17.10.2018 14:49
Wer bei jedem Projekt am Ende ins Schwitzen kommt, der hat bei jedem Projekt falsch geplant. Anders kann man das nicht formulieren. Spätestens beim dritten oder vierten Projekt müsste man den Projektplaner fragen, ob er nicht mal seine Herangehensweise hinterfragen möchte.
kann sein, muss aber nicht.

softwareentwicklung kann immer unvorhersehbare probleme bringen, wäre dies nicht so, könnte man sich das bugfixing sparen.

klar kannst du sagen "bei 500 mio. zeilen code muss ich aus erfahrung mit 6 monaten bugfixing a 50 mann rechnen", eine garantie ist das dennoch nicht denn keine software, sofern nicht kopiert, gleicht einer anderen.

natürlich geht es bei rockstar um eine menge geld welches versucht wird mit deadlines zu kalkulieren und jeder der bei rockstar anfängt muss um den druck wissen.

was meinst du was los wäre wenn die entwicklung von red dead redemption komplett in die hose geht und zum jetzigen zeitpunkt gecancelled werden muss, dann stehen arbeitsplätze auf dem spiel, genau dieser druck muss nun ausgehalten werden.

softwareentwicklung im 2 bis 3 stelligen millionenbereich ist kein zuckerschlecken und das sollte jeder wissen der sich dort beteiligen möchte.
dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 14:41
Wie gesagt - der Großteil sind keine Softwareentwickler. Bei weitem nicht. Jeder kann sich die Credits angucken. Gerade bei AAA-Titels sind die Software-Entwickler in der ziemlich deutlichen Unterzahl. Ich rechne Skripter mal nicht dazu, denn die entwickeln keine Software sondern nutzen sie.
und unter denen sind welche die die arbeitsbedingungen kritisieren?

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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von Peter__Piper » 17.10.2018 15:00

dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 14:57
Doc Angelo hat geschrieben:
17.10.2018 14:49
Wer bei jedem Projekt am Ende ins Schwitzen kommt, der hat bei jedem Projekt falsch geplant. Anders kann man das nicht formulieren. Spätestens beim dritten oder vierten Projekt müsste man den Projektplaner fragen, ob er nicht mal seine Herangehensweise hinterfragen möchte.
kann sein, muss aber nicht.

softwareentwicklung kann immer unvorhersehbare probleme bringen, wäre dies nicht so, könnte man sich das bugfixing sparen.

klar kannst du sagen "bei 500 mio. zeilen code muss ich aus erfahrung mit 6 monaten bugfixing a 50 mann rechnen", eine garantie ist das dennoch nicht denn keine software, sofern nicht kopiert, gleicht einer anderen.

natürlich geht es bei rockstar um eine menge geld welches versucht wird mit deadlines zu kalkulieren und jeder der bei rockstar anfängt muss um den druck wissen.

was meinst du was los wäre wenn die entwicklung von red dead redemption komplett in die hose geht und zum jetzigen zeitpunkt gecancelled werden muss, dann stehen arbeitsplätze auf dem spiel, genau dieser druck muss nun ausgehalten werden.

softwareentwicklung im 2 bis 3 stelligen millionenbereich ist kein zuckerschlecken und das sollte jeder wissen der sich dort beteiligen möchte.
dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 14:41
Wie gesagt - der Großteil sind keine Softwareentwickler. Bei weitem nicht. Jeder kann sich die Credits angucken. Gerade bei AAA-Titels sind die Software-Entwickler in der ziemlich deutlichen Unterzahl. Ich rechne Skripter mal nicht dazu, denn die entwickeln keine Software sondern nutzen sie.
und unter denen sind welche die die arbeitsbedingungen kritisieren?

greetingz
Deine Ausführungen lassen sich 1 : 1 auf viele andere Wirtschaftszweige übertragen.
Ich glaube du redest dir hier etwas schön.

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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von dOpesen » 17.10.2018 15:02

Peter__Piper hat geschrieben:
17.10.2018 14:51
Nein, es beweist das deine vorangegangene Aussage unhaltbar ist :wink:
dafür brauche ich aber keine gewerkschaft, da reicht ein einziger anruf beim bundesamt für arbeit, da das arbeitsverhältnis eh ab dem zeitpunkt gestört ist sobald dir mit kündigung bei nicht erfüllung nicht vertragsmäßig vereinbarter arbeit gedroht wird.

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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von Halueth » 17.10.2018 15:06

Peter__Piper hat geschrieben:
17.10.2018 14:26
Halueth hat geschrieben:
17.10.2018 14:22
Peter__Piper hat geschrieben:
17.10.2018 14:10
Schräge Ansichten hier
Das stimmt, aber von beiden Seiten :wink:
Na dann erhelle mich doch mal, was an meinen Ansichten so schräg ist ?
Ich habe jetzt nich konkret deine gemeint.

Jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht und es gibt Arbeitgeber, die halten die Vorschriften ein und machen sogar noch viel mehr für ihre Arbeitnehmer und es gibt eben auch Arschgeigen. Genauso wie es Betriebsräte gibt, die sich für die Belange der Belegschaft einsetzt und auch mit dem Arbeitgeber Hand in Hand arbeitet und dann gibt es aber auch Betriebsräte die einfach nur scharf auf Macht aus sind oder einfach nur Stunk machen wollen. Von Außen berachtet ist das alles immer nicht so eindeutig Einsehbar und man sollte da mit äußerster Vorsicht urteilen. Auch Arbeitnehmer sind teilweise nur auf den eigenen Vorteil aus und wollen beim Arbeitgeber so viel wie möglich rausschlagen.

Ich arbeite in der Pflegebranche, Intensivpflege. Überstunden sind hier an der Tagesordnung. Das kann man auch nicht Planen und die Patienten kann man auch nicht einfach liegen lassen, wenn ein Kollege krank wird. Der Dienst muss gemacht werden komme was da wolle. Als Leitungskraft kann ich da nur die Mitarbeiter fragen, ob sie den Dienst machen und wenn nicht muss ich eben ran, aber mehr als arbeiten kann ich ja dann auch nicht...

Wenn ich so sehe, was bei unserer Schwesterfirma mit dem Betriebsrat los ist, bin ich froh, dass wir keinen haben. Und das sage ich nicht nur weil ich in der Leitungsebene sitze (für uns wäre der Betriebsrat ja auch da) sondern auch in hinblick auf unsere Mitarbeiter...

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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von dOpesen » 17.10.2018 15:06

Peter__Piper hat geschrieben:
17.10.2018 15:00
Deine Ausführungen lassen sich 1 : 1 auf viele andere Wirtschaftszweige übertragen.
zum beispiel?

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Peter__Piper
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Re: Red Dead Redemption 2: Rockstar-Mitarbeiter leisteten mehrere 100-Stunden-Wochen in diesem Jahr

Beitrag von Peter__Piper » 17.10.2018 15:08

dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 15:02
Peter__Piper hat geschrieben:
17.10.2018 14:51
Nein, es beweist das deine vorangegangene Aussage unhaltbar ist :wink:
dafür brauche ich aber keine gewerkschaft, da reicht ein einziger anruf beim bundesamt für arbeit, da das arbeitsverhältnis eh ab dem zeitpunkt gestört ist sobald dir mit kündigung bei nicht erfüllung nicht vertragsmäßig vereinbarter arbeit gedroht wird.

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Und wohin wende ich mich in den Vereinigten Staaten ? :wink:
Das hier in Europa, der Wiege der Gewerkschaften,heutzutage noch mehr möglichkeiten bestehen, mag sein.
Aber dennoch kann man nicht in Abrede stellen das der Arbeitgeber, eine viel größere Machtposition innehatt als der Arbeitnehmer.
Und die Geschichte zeigt das diese Macht auch gerne und häufig ausgenutzt wird.
Daher sehe ich es äußerst kritisch, beim hier vorligenem Fall, R* pauschal als Arbeitnehmerfreundliches Unternehmen zu sehen :wink:
dOpesen hat geschrieben:
17.10.2018 15:06
Peter__Piper hat geschrieben:
17.10.2018 15:00
Deine Ausführungen lassen sich 1 : 1 auf viele andere Wirtschaftszweige übertragen.
zum beispiel?

greetingz
Baubranche.
Und andere könnten dir aus Ihrem Arbeitszweig sicher ähnlich Geschichten erzählen.

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