Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

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Der Chris
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Der Chris » 18.07.2018 11:06

Scorplian190 hat geschrieben:
18.07.2018 10:25
Dazu kann ich kaum etwas hinzufügen ^^

Lediglich, dass es dann in den richtigen Gameplay-Passagen ja auch wieder nicht vorüber ist. Mal abseits von kurzen Unterbrechungen, weil ja umbedingt per Cutscene gezeigt werden muss, das Drake zusammen mit einem Mitläufer ne Tür öffnet :roll: , stören mich noch vor allem diese kleinen "Hilfestellungen" die das Gameplay wohl "flüssiger" machen sollen. Ich empfinde das halte eher als Eingriff in meine Kontrolle. Sowas wie automatisches Überspringen von Mäuerchen, das nicht wirkliche Klettern in Uncharted (AC ist da auch ein gutes Bsp) und dieses kleine Abstossen von Wänden, damit man eben nicht an diese knallt, sondern sich knapp an Wänden entlang-scripten kann :lol:
Ne sry, ich mag das nicht. Da hab ich es lieber das gar keine Kollision stattfindet (auf der Stelle laufen) oder, wie z.B. beim Sprinten in Spyro, man voll gegen die Wand brettert.
Ja, das ist das andere Problem. Aber darüber beschwert man sich in Anbetracht der ganzen anderen "Probleme" ja schon fast nicht mehr. Ich glaub es gibt unter diesen Spielen auch kein einziges mehr in dem man ernsthaft über eine Planke balancieren muss...bei Uncharted, Tomb Raider und Assassins Creed zumindest gibt es effektiv keine Möglichkeit von so einem schmalen Steg herunterzufallen.

Ich hab ja damals mit dem Generationswechsel auf PS360 gehofft/gedacht ich würde mit Assassins Creed einen geistigen Nachfolger zu der Prince of Persia Trilogie sehen...oh mein Gott hab ich daneben gelegen. :? Das war eigentlich mein erster Berührungspunkt mit diesem automatisierten Gameplay. Im Endeffekt hält man ja die ganze Zeit einfach nur "R" gedrückt, läuft in eine Richtung und Assassin-Dude macht seine krassen akrobatischen Sachen. Fand ich damals fürchterlich, find ich auch bis heute noch fürchterlich.

Scorplian190 hat geschrieben:
18.07.2018 10:25
Zumindest angezockt hab ich die Spiele ja schon ein bisschen, aber viel mehr kann ich da auch nicht von mir behaupten. Mein Freundeskreis hat die Spiele aber alle (wobei TLoU glaub nur auf PS3), da überleg ich die ganze Zeit ob ich für die Bestätigung meiner Meinung (über meinen Geschmack) sie einfach doch mal durchspielen soll.
Wenn ich dann aber höre, dass God of War 30 Stunden gehen soll, ist mir da ehrlich die Zeit zu schade für o_o, und das mein ich ja nichtmal provokativ, aber in der Zeit könnte ich halt auch Spiele spielen, die mir... naja... Spaß machen ^^'

Wobei ich bei Horizon von coolen Easter Eggs in der Welt gehört hab (Flugzeugwracks und so). Das macht mich in der Tat sogar etwas neugierig o.o
Geht mir auch so. Ich hab ja schon ein ganzes Stück Uncharted (1 und 2) gespielt. Bei TLoU sind für mich leider, Setting, Charaktere und Story so ein Abtörn, dass ich eigentlich gar nicht reinspielen muss. Ich komm mir dann auch doof vor etwas zu spielen um mich dann beschweren zu können. Ich weiß einfach schon vorher wie es mir damit gehen wird. Und dann ist halt auch wie du schon sagtest die Frage nach dem "Zeitaufwand" und da ist es mir nur bedingt meine Zeit wert, wenn ich dann bedenke, dass ich hier Spiele liegen habe die ich WIRKLICH gerne spielen möchte, aber schon dafür die Zeit dafür kaum finde.

Ich glaub mit Horizon könnt ich halt aber vielleicht echt noch ne gute Zeit haben. Und ich glaub GoW wär tatsächlich sogar auch was für mich, wenn es nur einfach stärker auf den Kampf fokussieren würde, weil das Kampfsystem ja wohl auch die große Stärke des Spiels ist. Die Spielzeit wär mir da auch zu saftig für ein Action-Spiel. Würden sie mal einen Großteil der Rätsel- und Erkundungsabschnitte rausnehmen und das Spiel auf 15h straffen, wär ich wahrscheinlich sofort dabei.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 18.07.2018 11:10

Scorplian190 hat geschrieben:
18.07.2018 10:55
Persönlich ödet mich Walk&Talk schon nach den ersten 3-5 Sätzen an (reine Schätzung). Bzw dann, wenn ich merke, dass es nicht vorran geht.
was heisst nicht vorran geht? die walk & talk abschnitte dienen doch meißtens dazu um zum nächsten abschnitt zu kommen, in denen abschnitten kletterst du und läufst.

wo ist hier zb. der unterschied ob du alleine den weg findest oder mit elena zusammen?

https://www.youtube.com/watch?v=kAlb4HEwj9U

ansonsten zeig mir mal nen abschnitt der dich eher annervt.

aber ich kann ja verstehen wenn du nichtmal das willst.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Bachstail » 18.07.2018 11:21

dOpesen hat geschrieben:
18.07.2018 10:07
naja, wenn diese abschnitte nicht zu lang sind, und mir fällt jetzt kein "walk & talk" abschnitt ein der nervig zu lang war

greetingz
Das hat jetzt nichts mit Uncharted und ähnlichen Spielen zu tun aber beim Release von Monster Hunter World ist mir wieder bewusst geworden, wie störend diese "Walk and Talk"-Abschnitte subjektiv sein können, bei MH World war das nämlich ziemlich früh am Anfang der Fall, wo man das Spiel ja eigentlich spielen möchte.

Man Erstellt seinen Charakter und seinen Palico, hat eine Cut Scene, hört sich Dialoge an oder liest sie, darf dann etwas kämpfen, stürzt ab und muss sich in die Stadt prügeln, bis dahin alles in Ordnung, das sind so die ersten 15 bis 20 Minuten des Spiels.

Kaum in der Stadt angekomen, muss man sich aber durch die Stadt führen lassen und kann, während man den Tutorial-Dialogen lauscht bzw. lauschen muss, nichts anderes tun, als dem Stadtführer zu folgen.

Wenn man das nicht tut und stehen bleibt, geht es nicht weiter und frei bewegen kann man sich auch nicht.

Nach dieser Stadtführerei folgt dann eine Cut Scene und DANACH noch mehr Dialoge.

Gerade am Anfang eines Spiels, wo man heiß ist und unbedingt spielen möchte, sollte man so etwas nicht einbauen, wobei ich finde, dass man so etwas GAR NICHT einbauen sollte.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 18.07.2018 11:27

Bachstail hat geschrieben:
18.07.2018 11:21
...
danke für die schilderung, habe monster hunter nicht gespielt, aber es ist halt diese gradwanderung, wenn diese abschnitte zu lang sind, dann würde es mich eventuell auch nerven, aber wenn sie gut eingebettet sind und die gespräche bringen interessante story aspekte dann ziehe ich "walk & talk" einer cutscene vor.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 18.07.2018 11:32

dOpesen hat geschrieben:
18.07.2018 11:10
Scorplian190 hat geschrieben:
18.07.2018 10:55
Persönlich ödet mich Walk&Talk schon nach den ersten 3-5 Sätzen an (reine Schätzung). Bzw dann, wenn ich merke, dass es nicht vorran geht.
was heisst nicht vorran geht? die walk & talk abschnitte dienen doch meißtens dazu um zum nächsten abschnitt zu kommen, in denen abschnitten kletterst du und läufst.

wo ist hier zb. der unterschied ob du alleine den weg findest oder mit elena zusammen?

https://www.youtube.com/watch?v=kAlb4HEwj9U

ansonsten zeig mir mal nen abschnitt der dich eher annervt.

aber ich kann ja verstehen wenn du nichtmal das willst.

greetingz
Mich würde hier jetzt mal interessieren wie die Stelle aussieht, wenn man direkt den Weg findet, ob man dann auf die Elena warten muss oder das einfach geskippt wird.
Ansonsten wäre das halt auch nicht das, was ich unter Walk&Talk verstanden hätte. Ich denke, ich hab den Audruck zu genau als Walk&Talk verstanden und nich Move&Talk ^^'

Ich müsste da jetzt genau suchen, da ich Uncharted 3 vor ca. 5-6 Jahren gespielt hab, aber ich hab da eine Stelle im Hinterkopf, bei der Drake mit Sully und noch jemand in einen Tempel oder ne Burg gehen und dabei miteinander reden. Dabei kann man nur gehen und nicht laufen oder springen.

Sowas meinte ich zumindest.


Btw. die Cutscene am Anfang fand ich äußert störend :lol:
Das passt zu einer Sache die ich vorher mal angesprochen hab (zitier ich gern bei Bedarf ^^')
Zuletzt geändert von Scorplian am 18.07.2018 12:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Peter__Piper » 18.07.2018 11:48

Der Chris hat geschrieben:
18.07.2018 11:06
Scorplian190 hat geschrieben:
18.07.2018 10:25
Dazu kann ich kaum etwas hinzufügen ^^

Lediglich, dass es dann in den richtigen Gameplay-Passagen ja auch wieder nicht vorüber ist. Mal abseits von kurzen Unterbrechungen, weil ja umbedingt per Cutscene gezeigt werden muss, das Drake zusammen mit einem Mitläufer ne Tür öffnet :roll: , stören mich noch vor allem diese kleinen "Hilfestellungen" die das Gameplay wohl "flüssiger" machen sollen. Ich empfinde das halte eher als Eingriff in meine Kontrolle. Sowas wie automatisches Überspringen von Mäuerchen, das nicht wirkliche Klettern in Uncharted (AC ist da auch ein gutes Bsp) und dieses kleine Abstossen von Wänden, damit man eben nicht an diese knallt, sondern sich knapp an Wänden entlang-scripten kann :lol:
Ne sry, ich mag das nicht. Da hab ich es lieber das gar keine Kollision stattfindet (auf der Stelle laufen) oder, wie z.B. beim Sprinten in Spyro, man voll gegen die Wand brettert.
Ja, das ist das andere Problem. Aber darüber beschwert man sich in Anbetracht der ganzen anderen "Probleme" ja schon fast nicht mehr. Ich glaub es gibt unter diesen Spielen auch kein einziges mehr in dem man ernsthaft über eine Planke balancieren muss...bei Uncharted, Tomb Raider und Assassins Creed zumindest gibt es effektiv keine Möglichkeit von so einem schmalen Steg herunterzufallen.

Ich hab ja damals mit dem Generationswechsel auf PS360 gehofft/gedacht ich würde mit Assassins Creed einen geistigen Nachfolger zu der Prince of Persia Trilogie sehen...oh mein Gott hab ich daneben gelegen. :? Das war eigentlich mein erster Berührungspunkt mit diesem automatisierten Gameplay. Im Endeffekt hält man ja die ganze Zeit einfach nur "R" gedrückt, läuft in eine Richtung und Assassin-Dude macht seine krassen akrobatischen Sachen. Fand ich damals fürchterlich, find ich auch bis heute noch fürchterlich.
Hmm, ihr sagt ständig das ihr diese Spiele nicht spielt und kennt scheinbar doch jede Mechanik.
Nur mal so als Einwurf , ich spiele diese Spiele und musste in letzter Zeit öfter mal über eine Planke balancieren :wink:

Aber macht ihr mal weiter :ugly:

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Der Chris » 18.07.2018 11:53

Scorplian190 hat geschrieben:
18.07.2018 11:32
dOpesen hat geschrieben:
18.07.2018 11:10
Scorplian190 hat geschrieben:
18.07.2018 10:55
Persönlich ödet mich Walk&Talk schon nach den ersten 3-5 Sätzen an (reine Schätzung). Bzw dann, wenn ich merke, dass es nicht vorran geht.
was heisst nicht vorran geht? die walk & talk abschnitte dienen doch meißtens dazu um zum nächsten abschnitt zu kommen, in denen abschnitten kletterst du und läufst.

wo ist hier zb. der unterschied ob du alleine den weg findest oder mit elena zusammen?

https://www.youtube.com/watch?v=kAlb4HEwj9U

ansonsten zeig mir mal nen abschnitt der dich eher annervt.

aber ich kann ja verstehen wenn du nichtmal das willst.

greetingz
Mich würde hier jetzt mal interessieren wie die Stelle aussieht, wenn man direkt den Weg findet, ob man dann auf die Elena warten muss oder das einfach geskippt wird.
Ansonsten wäre das halt auch nicht das, was ich unter Walk&Talk verstanden hätte. Ich denke, ich hab den Audruck zu genau als Walk&Talk verstanden und nich Move&Talk ^^'
Ich weiß was du meinst. Dieses "walk and talk" ist quasi die Beschreibung des Intros (also der Teil nachdem die Vorgeschichte erzählt wurde) zu "The Last of Us". Ein bisschen ganz basic Tutorial haben sie noch. Die erste halbe Stunde ist quasi ausschließlich diese Form von "walk and talk" gemixt mit Cutscenes. In dieser Zeit tut man eigentlich gar nichts so wirklich in dem Spiel.

https://youtu.be/hNZesQXSyxo?t=16m51s
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Bachstail » 18.07.2018 12:00

Peter__Piper hat geschrieben:
18.07.2018 11:48
Hmm, ihr sagt ständig das ihr diese Spiele nicht spielt
Zumindest ich habe das nicht behauptet, falls auch ich damit gemeint bin.

Dass die Spiele mir nicht zusagen und nicht interessant für mich sind, bedeutet nicht, dass ich sie nicht auch gespielt habe.

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Scorplian
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 18.07.2018 12:02

Der Chris hat geschrieben:
18.07.2018 11:06
Ich hab ja damals mit dem Generationswechsel auf PS360 gehofft/gedacht ich würde mit Assassins Creed einen geistigen Nachfolger zu der Prince of Persia Trilogie sehen...oh mein Gott hab ich daneben gelegen. :? Das war eigentlich mein erster Berührungspunkt mit diesem automatisierten Gameplay. Im Endeffekt hält man ja die ganze Zeit einfach nur "R" gedrückt, läuft in eine Richtung und Assassin-Dude macht seine krassen akrobatischen Sachen. Fand ich damals fürchterlich, find ich auch bis heute noch fürchterlich.
Haha, ging mir wirklich genauso. Nur dass ich in AC auch optisch schon Null Reiz gefunden hab ^^'

Aber das Klettersystem finde ich auch einfach unsagbar schrecklich und ich muss dann auch immer an dieses Bild hier denken
Show
Bild
Der Chris hat geschrieben:
18.07.2018 11:06
Geht mir auch so. Ich hab ja schon ein ganzes Stück Uncharted (1 und 2) gespielt. Bei TLoU sind für mich leider, Setting, Charaktere und Story so ein Abtörn, dass ich eigentlich gar nicht reinspielen muss. Ich komm mir dann auch doof vor etwas zu spielen um mich dann beschweren zu können. Ich weiß einfach schon vorher wie es mir damit gehen wird. Und dann ist halt auch wie du schon sagtest die Frage nach dem "Zeitaufwand" und da ist es mir nur bedingt meine Zeit wert, wenn ich dann bedenke, dass ich hier Spiele liegen habe die ich WIRKLICH gerne spielen möchte, aber schon dafür die Zeit dafür kaum finde.
Auch so ein Abtörn bei bei postapokalyptischen Blabla? :D

Ich hab hier auch noch viel liegen.
Donkey Kong, Mario Odyssey, Sonic und ein Haufen Horror-Spiele die ich noch nichtmal angefangen hab =/
Ach... und Far Cry 5, was ich mir primär wegen nem Kumpel geholt hab, aber wir haben bisher nur 2-3 Stunden gespielt.

Der Chris hat geschrieben:
18.07.2018 11:06
Ich glaub mit Horizon könnt ich halt aber vielleicht echt noch ne gute Zeit haben. Und ich glaub GoW wär tatsächlich sogar auch was für mich, wenn es nur einfach stärker auf den Kampf fokussieren würde, weil das Kampfsystem ja wohl auch die große Stärke des Spiels ist. Die Spielzeit wär mir da auch zu saftig für ein Action-Spiel. Würden sie mal einen Großteil der Rätsel- und Erkundungsabschnitte rausnehmen und das Spiel auf 15h straffen, wär ich wahrscheinlich sofort dabei.
Ich für meinen Fall hab dann eher noch Interesse an Horizon, aber GoW hat mich in den ersten 3 Stunden schon relativ abgetörnt. Mein bester Kumpel hat es gespielt und ich hab irgendwann nur noch halbgar draufgeschaut. Da war Random-Kram auf dem Handy irgendwie interessanter ^^'

Ja, 30 Stunden rein für die Story (sofern das stimmt!), finde ich einfach zu viel. Wenn die Hälfte davon Aktivitäten auf der Karte sind, geht das aber noch klar.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 18.07.2018 12:04

Der Chris hat geschrieben:
18.07.2018 11:53
Ich weiß was du meinst. Dieses "walk and talk" ist quasi die Beschreibung des Intros (also der Teil nachdem die Vorgeschichte erzählt wurde) zu "The Last of Us". Ein bisschen ganz basic Tutorial haben sie noch. Die erste halbe Stunde ist quasi ausschließlich diese Form von "walk and talk" gemixt mit Cutscenes. In dieser Zeit tut man eigentlich gar nichts so wirklich in dem Spiel.

https://youtu.be/hNZesQXSyxo?t=16m51s
man hat ja auch noch keine ausrüstung, lernt die steuerung, das klettern, lernt das überwältigen von gegnern und sobald man das erste mal ne knarre hat, ballert man.

finde das nicht jetzt nicht so schlimm, aber nun gut.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 18.07.2018 12:12

Peter__Piper hat geschrieben:
18.07.2018 11:48
Hmm, ihr sagt ständig das ihr diese Spiele nicht spielt und kennt scheinbar doch jede Mechanik.
Nur mal so als Einwurf , ich spiele diese Spiele und musste in letzter Zeit öfter mal über eine Planke balancieren :wink:

Aber macht ihr mal weiter :ugly:
Ich hab sie 2-3 Stunden angezockt. Im Fall von Uncharted hab ich auch einen Teil (Nr. 3) durchgezockt. Da finde ich schon, dass man durchaus sehen kann, ob einen die Herangehensweise des Spieles gefällt.
Ich würde es zumindest nicht rein nach dem Tutorial bewerten :ugly:

Aber wie gesagt, ich bin schon am überlegen, die einfach zur Meinungs-Stütze mal alle durchzuspielen... auch wenn ich es als Zeitverschwendung ansehe (anbetracht der Spiele die ich noch durchzocken will)



Der Chris hat geschrieben:
18.07.2018 11:53
Ich weiß was du meinst. Dieses "walk and talk" ist quasi die Beschreibung des Intros (also der Teil nachdem die Vorgeschichte erzählt wurde) zu "The Last of Us". Ein bisschen ganz basic Tutorial haben sie noch. Die erste halbe Stunde ist quasi ausschließlich diese Form von "walk and talk" gemixt mit Cutscenes. In dieser Zeit tut man eigentlich gar nichts so wirklich in dem Spiel.

https://youtu.be/hNZesQXSyxo?t=16m51s
Ja genau sowas meine ich :)

Oje... das hatte ich garnicht mehr auf dem Schirm, dass das bei TLoU so früh so viel am Anfang kommt. Sollte ich es mal komplett nachholen, dann muss ich mich ja worwörtlich durch den Anfang durchquälen um in den Bereich zu kommen, der mich nur weniger nervt xD


dOpesen hat geschrieben:
18.07.2018 12:04
man hat ja auch noch keine ausrüstung, lernt die steuerung, das klettern, lernt das überwältigen von gegnern und sobald man das erste mal ne knarre hat, ballert man.

finde das nicht jetzt nicht so schlimm, aber nun gut.
Das ist aber kein wirklicher Grund. Ich kann dir genug Beipspiele für Tutotials mit deutlich flotterer Einbindung nennen, bei denen es direkt abgeht :D
Diese Beispiele hätten natürlich die Story oder Immersion nicht so stark im Mittelpunkt.
(Wobei ich Tutorials ansich dämlich und nie gut finde!)


Im simpelsten Fall (hat aber auch simples Gameplay), steht Crash B. NST.
Da steht im ersten Level für 5-10 sek eingeblendet:
Viereck = Wirbeln
X = Springen
Dreieck = Inventar

Bei komplexeren Fällen muss es natürlich ein bisschen verteilt werden um nicht alles auf einmal reinzuknallen :lol:
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von muecke-the-lietz » 18.07.2018 12:30

Bachstail hat geschrieben:
18.07.2018 11:21
dOpesen hat geschrieben:
18.07.2018 10:07
naja, wenn diese abschnitte nicht zu lang sind, und mir fällt jetzt kein "walk & talk" abschnitt ein der nervig zu lang war

greetingz
Das hat jetzt nichts mit Uncharted und ähnlichen Spielen zu tun aber beim Release von Monster Hunter World ist mir wieder bewusst geworden, wie störend diese "Walk and Talk"-Abschnitte subjektiv sein können, bei MH World war das nämlich ziemlich früh am Anfang der Fall, wo man das Spiel ja eigentlich spielen möchte.

Man Erstellt seinen Charakter und seinen Palico, hat eine Cut Scene, hört sich Dialoge an oder liest sie, darf dann etwas kämpfen, stürzt ab und muss sich in die Stadt prügeln, bis dahin alles in Ordnung, das sind so die ersten 15 bis 20 Minuten des Spiels.

Kaum in der Stadt angekomen, muss man sich aber durch die Stadt führen lassen und kann, während man den Tutorial-Dialogen lauscht bzw. lauschen muss, nichts anderes tun, als dem Stadtführer zu folgen.

Wenn man das nicht tut und stehen bleibt, geht es nicht weiter und frei bewegen kann man sich auch nicht.

Nach dieser Stadtführerei folgt dann eine Cut Scene und DANACH noch mehr Dialoge.

Gerade am Anfang eines Spiels, wo man heiß ist und unbedingt spielen möchte, sollte man so etwas nicht einbauen, wobei ich finde, dass man so etwas GAR NICHT einbauen sollte.
Es gibt aber schon einen sehr großen Unterschied zwischen einem Spiel wie Monster Hunter, wo sowas nicht hingehört, und einem Uncharted oder The Last of Us, die ja auch von ihrer Erzählung leben. Und dann muss man ja auch sehen, dass solche Abschnitte in einem Uncharted 4 wesentlich besser, natürlicher und moderner eingebunden sind. Dieses Spiel verbindet Walk and Talk ja auch schon mit Gameplay Momenten. Und du wirst ja nicht einfach zugetextet mit Infos, sondern lauscht zum Teil einfach großartigen Gesprächen. Sowas muss man nicht mögen, aber man sollte solche Momente auch nicht unterschätzen, da sie extrem wichtig sind, um die einzelnen Charakterzüge und Motivationen kennen zu lernen und zu verstehen, und auch einfach, um den Spieler zu unterhalten, und die einzelnen Passagen nicht einfach trocken ablaufen zu lassen.

Bei Monster Hunter latscht du ja wirklich nur hinterher und lässt dich zuquatschen. Und dass ist gerade in den ersten 2 Stunden auch viel zu lang und zu viel. Das hat in einem Spiel, welches man hauptsächlich des Looten und Levelns und Monsterklatschtens mit Kumpels wegen spielt, in der Form einfach nichts zu suchen.

Das kann man hier nicht einfach zusammen schmeißen. Diese ollen Tutorial/Info Szenen, in denen man ne halbe Stunde zugelabert wird, und nichts machen kann, außer das, was das Spiel gerade von einem verlangt, bringen, glaube ich, die meisten Spieler zur Weißglut.

Das ist ja auch mal so ein Phänomen gewesen, welches es glücklicherweise in dieser Reinform nicht mehr gibt. Außer bei Monster Hunter World, wo ich am Anfang den Bildschirm angeschrien habe, weil ich endlich mit nem Kumpel loslegen wollte, und mir diesen Bullshit Talk anhören musste. Der Rest des Spiels ist großartig, und hat mir hunderte tolle Stunden beschert, aber der Anfang - meine Fresse. Zumal das ja auch einfach absolut dilettantisch gemacht ist. Ein Glück stimmt in dem Game aber alles andere.

Hier fallen einigen bestimmt viele dieser grausigen Momente in ansonsten großartigen Spielen ein.

Z.b. wie schon genannt, der etwas sehr gestreckt wirkende Anfang von TLoU. Der ist aber erzählerisch doch schon stärker umgesetzt, als in anderen Spielen. Besonders spaßig ist dieser allerdings auch nicht. Also, ich rede von allem, was nach dem fantastischen Prolog kommt, und da aufhört, wo man das erste Mal aus der Zone rauskommt und endlich frei losspielen kann.

Bestes Tutorial aller Zeiten hat aber eh Zelda: Breath of the Wild. Den Spieler so clever und behutsam aber ohne Unterbrechungen an das Spiel zu führen, ist für mich immer noch bahnbrechend und sollte maßgebend sein, für die kommenden Generationen von Spielen.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 18.07.2018 12:59

muecke-the-lietz hat geschrieben:
18.07.2018 12:30
Es gibt aber schon einen sehr großen Unterschied zwischen einem Spiel wie Monster Hunter, wo sowas nicht hingehört, und einem Uncharted oder The Last of Us, die ja auch von ihrer Erzählung leben. Und dann muss man ja auch sehen, dass solche Abschnitte in einem Uncharted 4 wesentlich besser, natürlicher und moderner eingebunden sind. Dieses Spiel verbindet Walk and Talk ja auch schon mit Gameplay Momenten. Und du wirst ja nicht einfach zugetextet mit Infos, sondern lauscht zum Teil einfach großartigen Gesprächen. Sowas muss man nicht mögen, aber man sollte solche Momente auch nicht unterschätzen, da sie extrem wichtig sind, um die einzelnen Charakterzüge und Motivationen kennen zu lernen und zu verstehen, und auch einfach, um den Spieler zu unterhalten, und die einzelnen Passagen nicht einfach trocken ablaufen zu lassen.
Da finde ich die Infos aber spannender und interessanter als die Gespräche :ugly:
(wobei ich aber wie gesagt weder das eine noch das andere mag)



muecke-the-lietz hat geschrieben:
18.07.2018 12:30
Z.b. wie schon genannt, der etwas sehr gestreckt wirkende Anfang von TLoU. Der ist aber erzählerisch doch schon stärker umgesetzt, als in anderen Spielen. Besonders spaßig ist dieser allerdings auch nicht. Also, ich rede von allem, was nach dem fantastischen Prolog kommt, und da aufhört, wo man das erste Mal aus der Zone rauskommt und endlich frei losspielen kann.
Das Problem in meinem Falle wäre dann nur, dass dieser Prolog mir einen unglaublich schrecklichen Ersteindruck des Spiels vermittelt =/

Ich schaue echt mal, ob ich das Spiel irgendwo ausleihen kann (kaufen würd ich mir das nie!), dass ich mal das ganze Spiel gesehen hab. Meine Argumentationen für meinen Geschmack brauchen langsam einen festeren Standpunkt :lol:

muecke-the-lietz hat geschrieben:
18.07.2018 12:30
Bestes Tutorial aller Zeiten hat aber eh Zelda: Breath of the Wild. Den Spieler so clever und behutsam aber ohne Unterbrechungen an das Spiel zu führen, ist für mich immer noch bahnbrechend und sollte maßgebend sein, für die kommenden Generationen von Spielen.
Ok o.o
Das schau ich mir mal an. Meine Schwester hat BotW, ich kann es also jederzeit ausprobieren.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von muecke-the-lietz » 18.07.2018 13:16

Scorplian190 hat geschrieben:
18.07.2018 12:59
muecke-the-lietz hat geschrieben:
18.07.2018 12:30
Es gibt aber schon einen sehr großen Unterschied zwischen einem Spiel wie Monster Hunter, wo sowas nicht hingehört, und einem Uncharted oder The Last of Us, die ja auch von ihrer Erzählung leben. Und dann muss man ja auch sehen, dass solche Abschnitte in einem Uncharted 4 wesentlich besser, natürlicher und moderner eingebunden sind. Dieses Spiel verbindet Walk and Talk ja auch schon mit Gameplay Momenten. Und du wirst ja nicht einfach zugetextet mit Infos, sondern lauscht zum Teil einfach großartigen Gesprächen. Sowas muss man nicht mögen, aber man sollte solche Momente auch nicht unterschätzen, da sie extrem wichtig sind, um die einzelnen Charakterzüge und Motivationen kennen zu lernen und zu verstehen, und auch einfach, um den Spieler zu unterhalten, und die einzelnen Passagen nicht einfach trocken ablaufen zu lassen.
Da finde ich die Infos aber spannender und interessanter als die Gespräche :ugly:
(wobei ich aber wie gesagt weder das eine noch das andere mag)



muecke-the-lietz hat geschrieben:
18.07.2018 12:30
Z.b. wie schon genannt, der etwas sehr gestreckt wirkende Anfang von TLoU. Der ist aber erzählerisch doch schon stärker umgesetzt, als in anderen Spielen. Besonders spaßig ist dieser allerdings auch nicht. Also, ich rede von allem, was nach dem fantastischen Prolog kommt, und da aufhört, wo man das erste Mal aus der Zone rauskommt und endlich frei losspielen kann.
Das Problem in meinem Falle wäre dann nur, dass dieser Prolog mir einen unglaublich schrecklichen Ersteindruck des Spiels vermittelt =/

Ich schaue echt mal, ob ich das Spiel irgendwo ausleihen kann (kaufen würd ich mir das nie!), dass ich mal das ganze Spiel gesehen hab. Meine Argumentationen für meinen Geschmack brauchen langsam einen festeren Standpunkt :lol:

muecke-the-lietz hat geschrieben:
18.07.2018 12:30
Bestes Tutorial aller Zeiten hat aber eh Zelda: Breath of the Wild. Den Spieler so clever und behutsam aber ohne Unterbrechungen an das Spiel zu führen, ist für mich immer noch bahnbrechend und sollte maßgebend sein, für die kommenden Generationen von Spielen.
Ok o.o
Das schau ich mir mal an. Meine Schwester hat BotW, ich kann es also jederzeit ausprobieren.
Das solltest du ohnehin. Zelda BotW ist das maximum an Gameplay, was dieses Genre her gibt. Was es hier an "Story" gibt, ist nicht mehr als ein Rahmen, in dem das Spiel stattfindet. Das Intro geht gefühlt 20 Sekunden, dann gibt es nochmal ne Minute knapp die Steuerung erklärt, und dann geht es los. Die Tipps, die man dann vom Spiel bekommt, sind so spärlich und stellenweise subtil, dass ich nur applaudieren konnte. Das wichtigste ist aber, dass dir selbst Spielraum gelassen wird, um heraus zu finden, wie das Spiel funktioniert. Du bekommst, wenn überhaupt, immer nur ne ganz grobe Erklärung, aber wie die Sachen funktionieren, musst du schon selber heraus finden. Und die Hälfte der Steuerungs- und Fortbewegungsmöglichkeiten werden gar nicht erklärt, geschweige denn überhaupt erwähnt.

Zum Thema Infos: Es gibt nichts schlimmeres, als den Spieler ne halbe Stunde mit wichtigen Infos zuzutexten, wovon der Spieler die Hälfte schon wieder vergessen hat, wenn die Erklärung zu Ende ist, und es am Ende sowieso selber ausprobieren muss. Das kann man nicht wirklich besser finden, als ein natürliches Gespräch unter Freunden, welche zum Teil auch noch direkt reagieren, auf das, was man gerade macht. Und was vor allem nur geführt wird, während man Auto fährt, oder ein bisschen klettert. Also nichts, wo man wirklich aktiv gerade was macht, was viel Konzentration braucht.

Aber gut, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Für mich hängt das einfach extrem vom jeweiligen Spiel ab. Manchmal passt es, manchmal nicht. Manchmal passt es, ist aber trotzdem zu viel, so wie der recht träge Start von TLoU, welches wirklich mit der Zeit immer besser wird, aber zwischendurch immer wieder recht träge und echt langweilige Szenen hat. Da ist ein Uncharted 4 schon wesentlich besser und von einem TLoU 2 erwarte ich auch etwas mehr.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 18.07.2018 13:45

muecke-the-lietz hat geschrieben:
18.07.2018 13:16
Das solltest du ohnehin. Zelda BotW ist das maximum an Gameplay, was dieses Genre her gibt. Was es hier an "Story" gibt, ist nicht mehr als ein Rahmen, in dem das Spiel stattfindet. Das Intro geht gefühlt 20 Sekunden, dann gibt es nochmal ne Minute knapp die Steuerung erklärt, und dann geht es los. Die Tipps, die man dann vom Spiel bekommt, sind so spärlich und stellenweise subtil, dass ich nur applaudieren konnte. Das wichtigste ist aber, dass dir selbst Spielraum gelassen wird, um heraus zu finden, wie das Spiel funktioniert. Du bekommst, wenn überhaupt, immer nur ne ganz grobe Erklärung, aber wie die Sachen funktionieren, musst du schon selber heraus finden. Und die Hälfte der Steuerungs- und Fortbewegungsmöglichkeiten werden gar nicht erklärt, geschweige denn überhaupt erwähnt.
Das klingt wirklich echt gut o.o
Grundsätzlich hab ich Zelda schon immer wegen dem Style verneint (Mittelalterliches Fantasy mit Elfen, Orks, usw. mag ich nicht besonders), aber das klingt trotzdem als wenn ich es mal testen sollte.

muecke-the-lietz hat geschrieben:
18.07.2018 13:16
Zum Thema Infos: Es gibt nichts schlimmeres, als den Spieler ne halbe Stunde mit wichtigen Infos zuzutexten, wovon der Spieler die Hälfte schon wieder vergessen hat, wenn die Erklärung zu Ende ist, und es am Ende sowieso selber ausprobieren muss. Das kann man nicht wirklich besser finden, als ein natürliches Gespräch unter Freunden, welche zum Teil auch noch direkt reagieren, auf das, was man gerade macht. Und was vor allem nur geführt wird, während man Auto fährt, oder ein bisschen klettert. Also nichts, wo man wirklich aktiv gerade was macht, was viel Konzentration braucht.
Ich würde auch eher eine Gebrauchsanleitung als einen Roman lesen :ugly: (selbe Länge versteht sich)
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