Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

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Alter Sack
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Alter Sack » 13.07.2018 15:57

Scorplian190 hat geschrieben:
13.07.2018 13:16
Ihr verteht die Kernaussage nicht.
Klar, untereinander betrachtet sind sie wohl rechtlich unterschiedlich, aber im Vergleich zu den zig möglichen alternativen Genren, sind sie sich doch sehr ähnlich.


Jeder sieht den deutlichen Unterschied zwischen Äpfeln, Orangen, Bananen und Kirschen. Trotz dessen lässt sich nunmal die Gemeinsamkeit, nämlich dass es alles Früchte sind, nicht verleugnen.
Und wenn ein Laden nur Früchte anbietet, dann ist es eben ein stark spezifizierter Laden, auch wenn sie viele unterschiedliche Früchte haben.

Ich weiß, doofes Beispiel, aber ich fand es ganz gut um es verständlicher auf den Punkt zu bringen ^^'
Doch ich verstehe die Kernaussage schon aber sie ist so nicht richtig.
Die Gemeinsamkeiten sind 3rd-Person und AAA ... vielleicht noch Actionadventure.
Vom Gameplay und Setting unterscheiden sie sich schon extrem. Ein GoW ist gegenüber einem UC schon was ziemlich anderes. Ebenso ein TloU gegenüber einem Horizon ...
Und eine Kirsche ist schon was anderes als eine Banane ... in vielerlei Hinsicht.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von SchizoPhlegmaticMarmot » 13.07.2018 16:10

Ich vertraue nur kompetenten PR-Strategen/Managern, geschulten Marketing-Analysten und psychologisch angerlerntem Personal die auf Fragen der Presse rethorisch antworten und zu 80% das sagen, was der Großteil des Marktes hören möchte....

Kurz gesagt: Amy's "Prophezeiung" ist für'n Arsch! :D Spätestens nach "Cyberpunk 2077" wird sie ihre Meinung ändern wie täglich die frische Unterhose :D :D

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Bachstail
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Bachstail » 13.07.2018 16:18

Alter Sack hat geschrieben:
13.07.2018 15:57
Doch ich verstehe die Kernaussage schon aber sie ist so nicht richtig.
Falsch ist sie aber auch nicht, ich sehe das nämlich genauso.

Wenn ich ein Uncharted sehe, habe ich das Gefühl, auch ein Last of Us, ein God of War oder ein Horizon Zero Dawn zu sehen.

Spielerisch und vom Setting mögen sich die Spiele unterscheiden aber bezüglich der Optik ähneln sie sich alle sehr stark, finde ich, man weiß sofort, dass das Sony-Spiele sind und diese Art der Spiele finde ich nicht sonderlich ansprechend.

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Scorplian
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 13.07.2018 16:33

Alter Sack hat geschrieben:
13.07.2018 15:57
Die Gemeinsamkeiten sind 3rd-Person und AAA ... vielleicht noch Actionadventure.
...
und [starker Story-Fokus, Edit:] Ne, da hat mein Story-Hass rausgeprochen. Man könnte es eher "filmreifer" Storyaufbau nennen.
...
und realistische Grafik
...
und ein Art-Design mit sehr natürlich wirkenden Farben

Vom Gameplay und Setting unterscheiden sie sich schon extrem. Ein GoW ist gegenüber einem UC schon was ziemlich anderes. Ebenso ein TloU gegenüber einem Horizon ...
extrem??? echt jetzt
wie hoch ist dann der Unterschied dieser Spiele zu Mario Kart?

Das ist dann wohl ein überfantastillion-extrem-hyper-mega-brutal-krass-übertrieben-bombastischer Unterschied

Wenn wir in solchen Dimensionen rechnen, dann hab ich eigentlich auch nix zu beanstanden :Häschen:

Und eine Kirsche ist schon was anderes als eine Banane ... in vielerlei Hinsicht.
Aber wenn jemand nach einer Frucht fragt, könntest du ihm beides anbieten. Ein Brot hingegen wäre totaler Quatsch ^^

Doch ich verstehe die Kernaussage schon aber sie ist so nicht richtig.
Eben doch.
Diese Spiele kann man folgendermaßen zusammenfassen:

Action-Adventure mit ernster Story und realistischem Look
Crash Team Racing Nitro-Fueled - Diskussions/Sammelthread
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greenelve
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von greenelve » 13.07.2018 18:15

Scorplian190 hat geschrieben:
13.07.2018 10:01
Sind natürlich nur simple Beispiele, die keineswegs die Allgemeinheit aufzeigen. Aber als kleine Stütze wollte ich das mal reinwerfen.
Eben. Das ist keine Allgemeinheit. Deswegen entkräftet es auch nichts, wie du es noch als Antwort darstellen wolltest. Klar gibt es Leute, die es kaufen, weil sehr viel drüber reden. Hab ich ja gesagt. Auch das es Leute gibt, die es kaufen, weil sie es auf den alten Konsolen hatten und auf den neuen weiterspielen wollen, kein Thema. Auch ein Freund hat es und für gemeinsames Spielen, ohne es dann wirklich anzurühren - kommt vor, bestätigt aber meine Einschätzung wie wichtig der Multiplayer ist.

Btw. hab ich das schon mit einbedacht. 20 Mio GTA 4 Verkäufe umgemünzt auf GTA 5, zusätzlich 20 Mio für neue Konsolengeneration, die von mir veranschlagten 40 Mio durch Streamer und selbst dann bleiben noch 20 Mio, um auf die aktuellen 100 zu gelangen. Die Zahlen sind fiktiv, zeigen aber um welche Größenordnung es geht. Selbst 5 Mio, die GTA 5 kaufen, weil es ihnenn ein Freund erzählt hat und es dann nicht spielen, zeigt wie unrealistisch so eine Annahme ist.
Da sind 5 Mio Cheater, die sich das Spiel nach Ban nochmal kaufen glaubwürdiger. Was dann aber wieder zu Multiplayer führt.... denn den wollen sie spielen, das wäre der Kaufgrund.

Es werden auch nicht alle Zuschauer von Lets Playern das Spiel kaufen. Da sind sehr viele dabei, die den Streamer sympathisch finden und das Spiel mögen. Durch diese Mischung kommt es zu hohen Zuschauerzahlen. Auch hier wieder der Blick in die reale Welt mit der Frage an dich, mich und alle anderen: Wie viele Streamer schaut man an und wie oft kauft man dann das jeweilige Spiel?

Der Grund warum die Videos von Streamern auch auf Dauer ziehen: Multiplayer. Singleplayer ist irgendwann vorbei und dann wird es für einen Streamer schwierig, neuen Inhalt zu zeigen. Multiplayer hingegen kann man ewig machen. Siehe Minecraft und Streamer, die bei Video 1.000 angelangt sind - ohne Ende in Sichtweite.




Es ist schön, wenn du jetzt "nur noch" Dinge einbringst, die weitere Gründe für Verkaufszahlen darstellen. Am Anfang, als ich dich angesprochen hatte, war für dich klar, Multiplayer ist kein Grund, weswegen Spiele wie GTA so hohe Spielerzahlen haben. Zeigt mir ein wenig, ich kann dich mit Argumenten erreichen.
Ich sage nicht, Multiplayer ist der einzige Kaufgrund. Ich sage, und das seit Beginn des Gespräches, Multiplayer ist ein sehr wichtiger Kaufgrund. Von mir aus als Formulierung auch "Multiplayer ist der Kaufgrund". Der einzige wird es dadurch dennoch nicht.
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? -> http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: http://store.steampowered.com/app/752490/
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Alter Sack » 14.07.2018 11:35

Scorplian190 hat geschrieben:
13.07.2018 16:33
Alter Sack hat geschrieben:
13.07.2018 15:57
Die Gemeinsamkeiten sind 3rd-Person und AAA ... vielleicht noch Actionadventure.
...
und [starker Story-Fokus, Edit:] Ne, da hat mein Story-Hass rausgeprochen. Man könnte es eher "filmreifer" Storyaufbau nennen.
...
und realistische Grafik
...
und ein Art-Design mit sehr natürlich wirkenden Farben

Vom Gameplay und Setting unterscheiden sie sich schon extrem. Ein GoW ist gegenüber einem UC schon was ziemlich anderes. Ebenso ein TloU gegenüber einem Horizon ...
extrem??? echt jetzt
wie hoch ist dann der Unterschied dieser Spiele zu Mario Kart?

Das ist dann wohl ein überfantastillion-extrem-hyper-mega-brutal-krass-übertrieben-bombastischer Unterschied

Wenn wir in solchen Dimensionen rechnen, dann hab ich eigentlich auch nix zu beanstanden :Häschen:

Und eine Kirsche ist schon was anderes als eine Banane ... in vielerlei Hinsicht.
Aber wenn jemand nach einer Frucht fragt, könntest du ihm beides anbieten. Ein Brot hingegen wäre totaler Quatsch ^^

Doch ich verstehe die Kernaussage schon aber sie ist so nicht richtig.
Eben doch.
Diese Spiele kann man folgendermaßen zusammenfassen:

Action-Adventure mit ernster Story und realistischem Look
Sehe ich immer noch anders.
Nach deiner Argumentation kann ich auch FIFA, PGA-Tour, Tour de France und F1 nehmen. Sind alles Sportspiele mit Wettkampfcharakter und realistischer Grafik.
Also alle gleich.

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Der Chris
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Der Chris » 14.07.2018 13:11

Scorplian190 hat geschrieben:
13.07.2018 16:33
Doch ich verstehe die Kernaussage schon aber sie ist so nicht richtig.
Eben doch.
Diese Spiele kann man folgendermaßen zusammenfassen:

Action-Adventure mit ernster Story und realistischem Look
Ich bin ja echt kein großer Freund dieser Spiele. Aber bei Horizon und GoW muss man fairerweise sagen, die passen eigentlich nur vom "Look & Feel" her in die Liste. Dafür find ich die anderen drei umso ähnlicher. Alles was in der Story geschieht wird für mich auch komplett zur Makulatur wenn ich Third-Person Deckungs-Shooter Mechaniken seh, Quick-Time-Events, gescripete Ereignisse, Pseudo-Stealth, die restriktive Wegfindung, simplifiziertes Platforming, automatisch regenerierende Gesundheit und die sonstigen Mechaniken, die da immer mit in den Mix gehören.

Das sind halt schon Dinge die diese Spiele, so wie sie aktuell in Mode sind, sehr ähnlich machen. Das wird ja auch nur zu gerne von anderen genauso übernommen...Quantum Break lässt grüßen. Ob da jetzt jeweils ne andere Story drübergestülpt wird oder ein kleiner Baustein durch einen anderen ersetzt wird ist da für mich kaum relevant.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 16.07.2018 09:43

@greenelve
Wir drehen uns irgendwie im Kreis ^^'

Ich bringe mal ganz klar auf den Punkt was ich meine und wovon ich eindeutig übezeugt bin und mich auch nicht umstimmen lasse.

Ich glaube GTA5 hätte nichtmal die Hälfte seiner Verkaufszahlen, würde es nicht GTA heißen, also wenn es eine neue IP gewesen wäre (und das hat NULL mit dem SP zu tun).


Alter Sack hat geschrieben:
14.07.2018 11:35
Sehe ich immer noch anders.
Nach deiner Argumentation kann ich auch FIFA, PGA-Tour, Tour de France und F1 nehmen. Sind alles Sportspiele mit Wettkampfcharakter und realistischer Grafik.
Also alle gleich.
Das wären immerhin unterschiedliche Genre. Aber ehrlich gesagt...

JA, wenn jemand keinen Bock auf ein realistisches Sportspiel hat, sind diese drei Spiele alle unnötig. Ich persönlich würde mir niemals eines dieser drei Spiele kaufen...
dabei liebe ich Rennspiele!

Aber wenn die drei dir zu unterschiedlich sind, wären diese drei auch ein gutes Beispiel:
Fußball, Tennis, Golf (kein Plan wie die jeweiligen Spiele, abeseits Fifa, dazu heißen)

Unterschiedlich aber trotzdem sehr ähnlich.


Der Chris hat geschrieben:
14.07.2018 13:11
Ich bin ja echt kein großer Freund dieser Spiele. Aber bei Horizon und GoW muss man fairerweise sagen, die passen eigentlich nur vom "Look & Feel" her in die Liste. Dafür find ich die anderen drei umso ähnlicher. Alles was in der Story geschieht wird für mich auch komplett zur Makulatur wenn ich Third-Person Deckungs-Shooter Mechaniken seh, Quick-Time-Events, gescripete Ereignisse, Pseudo-Stealth, die restriktive Wegfindung, simplifiziertes Platforming, automatisch regenerierende Gesundheit und die sonstigen Mechaniken, die da immer mit in den Mix gehören.

Das sind halt schon Dinge die diese Spiele, so wie sie aktuell in Mode sind, sehr ähnlich machen. Das wird ja auch nur zu gerne von anderen genauso übernommen...Quantum Break lässt grüßen. Ob da jetzt jeweils ne andere Story drübergestülpt wird oder ein kleiner Baustein durch einen anderen ersetzt wird ist da für mich kaum relevant.
Also GoW finde ich da aber schon sehr passend o.o
Zumindest der Story-Aspekt passt da richtig stark. Ich musste die ersten 3 Spielstunden die ganze Zeit mehr an Spiele wie TLoU, als an alte GoW denken, und das wirklich nur wegen dem Story-Aufbau. Diese Stelle mit dem Hirsch direkt am Anfang hat eine ähnlich bedrückende Stimmung wie eine Stelle die ich in TLoU gesehen hab.

Aber ja, bei HZD bin ich auch die ganze Zeit schon am schwanken. Zwar erinnert mich da jeder Story-Abschnitt auch direkt an diese "Problem", aber die scheint ja nicht ganz so hart integriert zu sein und alles abseits davon ist auch sehr unterschiedlich.
Wobei "Look & Feel" mir hier schon ausreichen, dass ich darauf keine Lust habe, genau wie bei den anderen ^^'
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Wigggenz » 16.07.2018 09:57

Bachstail hat geschrieben:
13.07.2018 16:18
Wenn ich ein Uncharted sehe, habe ich das Gefühl, auch ein Last of Us, ein God of War oder ein Horizon Zero Dawn zu sehen.
Das ist nun wirklich dein Problem und nicht das der Spiele.

Auch optisch ähneln sie sich nur sehr stark, wenn man das genau so sehen will, die Spiele also bewusst an Stellen, die mitunter ähnlich aussehen können, vergleicht, zB im Wald. Dafür muss man natürlich große Teile des restlichen Spiels ignorieren.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 16.07.2018 10:28

Wigggenz hat geschrieben:
16.07.2018 09:57
Bachstail hat geschrieben:
13.07.2018 16:18
Wenn ich ein Uncharted sehe, habe ich das Gefühl, auch ein Last of Us, ein God of War oder ein Horizon Zero Dawn zu sehen.
Das ist nun wirklich dein Problem und nicht das der Spiele.

Auch optisch ähneln sie sich nur sehr stark, wenn man das genau so sehen will, die Spiele also bewusst an Stellen, die mitunter ähnlich aussehen können, vergleicht, zB im Wald. Dafür muss man natürlich große Teile des restlichen Spiels ignorieren.
Es geht bei diesem Punkt eher um den ähnlichen Grafik-Stil und nicht um das Setting. Alles versucht natürlich zu wirken, z.B. mit Dreck oder Schönheitsmakel der Charaktere. Oder dass die Umgebung nicht nur dem Zweck dient und hübsch aussieht, sondern einen realistischen Flair bietet.

Den Ausdruck "cineastisch" finde ich da immer noch sehr gut. Diese Spiele versuchen einen cineastisch realistischen Look und Feel zu erzeugen.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 16.07.2018 10:59

Scorplian190 hat geschrieben:
16.07.2018 10:28
Es geht bei diesem Punkt eher um den ähnlichen Grafik-Stil und nicht um das Setting. Alles versucht natürlich zu wirken, z.B. mit Dreck oder Schönheitsmakel der Charaktere. Oder dass die Umgebung nicht nur dem Zweck dient und hübsch aussieht, sondern einen realistischen Flair bietet.
kurz gefragt, wären last of us und god of war nahe zu spielmechanisch deckungsgleich, eines davon hat jedoch cell shading look, würde es nicht in der liste der gleicheartigen spiele auftauchen?

wieso wird hier dem grafikstil so viel bedeutung beigemessen? ist das spielmechanische nicht das entscheidende wenn es darum geht spiele von einander zu unterscheiden?

ja, sony's first haben aktuell einen third person überschuss, aber mein gott, so etwas kommt nunmal vor, dennoch unterscheiden sich die spiele im detail sehr von einander.

ein god of war mit einem uncharted gleichzusetzen nur weil es einen ähnlichen grafikstil hat ist schon leicht hanebüchend bzw. zu kurz gedacht.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 16.07.2018 11:30

dOpesen hat geschrieben:
16.07.2018 10:59
Scorplian190 hat geschrieben:
16.07.2018 10:28
Es geht bei diesem Punkt eher um den ähnlichen Grafik-Stil und nicht um das Setting. Alles versucht natürlich zu wirken, z.B. mit Dreck oder Schönheitsmakel der Charaktere. Oder dass die Umgebung nicht nur dem Zweck dient und hübsch aussieht, sondern einen realistischen Flair bietet.
kurz gefragt, wären last of us und god of war nahe zu spielmechanisch deckungsgleich, eines davon hat jedoch cell shading look, würde es nicht in der liste der gleicheartigen spiele auftauchen?
Eine sehr gute Frage!
Das wäre für mich genau das selbe Problem, dann eben nur komplett auf Gameplay bezogen. Also doch, sie wären dann eben nur in einer Liste bezogen auf dem gleichem Gameplay.

wieso wird hier dem grafikstil so viel bedeutung beigemessen? ist das spielmechanische nicht das entscheidende wenn es darum geht spiele von einander zu unterscheiden?
Persönlich denke ich das nicht. Es gibt sehr viele verschiedene Faktoren, bei denen man Spiele unterscheiden oder gleichsetzen kann.
Mario Kart und Blur sind sich spielerisch sehr ähnlich. Wenn man aber mit dem Cartoon-Setting nichts anfangen kann, trotzdem aber das Gameplay mag, dann greift man eben zu Blur. Stehe ich auf Cartoon-Spiele, mag aber keine Rennspiele, dann hol ich mir ein Cartoon-JnR und eben kein Mario Kart.

ja, sony's first haben aktuell einen third person überschuss, aber mein gott, so etwas kommt nunmal vor, dennoch unterscheiden sich die spiele im detail sehr von einander.
Im Detail ist hier das Stichwort.
Das Detail spielt nur eine Rolle, wenn man mit dem übergeordneten überhaupt was anfangen kann. Ist dies aber nicht der Fall, dann fallen alle Spiele diese übergeordneten Designs, Gameplay oder anderes direkt durch.

ein god of war mit einem uncharted gleichzusetzen nur weil es einen ähnlichen grafikstil hat ist schon leicht hanebüchend bzw. zu kurz gedacht.
Es gibt doch auch Leute die Nintendo-Spiele nicht mögen, da diese fast alle Cartoon-Optik haben. Diese Spiele sind im Detail auch alle sehr unterschiedlich, aber bei Abneigung von Cartoon-Optik ist es doch komplett verständlich, dass Leute diese Spiele, aufgrund ihrer Gemeinsamkeit (der Cartoon-Optik), nicht spielen wollen.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 16.07.2018 11:41

Scorplian190 hat geschrieben:
16.07.2018 11:30
...
bleibt also unterm strich einfach nur der vorwurf, sony hat aktuell zu viele first mit realistischem look? ihr würdet euch wünschen es gäbe mehr comichaftes zu spielen auf der ps4 was von firsts kommt?

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 16.07.2018 11:56

dOpesen hat geschrieben:
16.07.2018 11:41
Scorplian190 hat geschrieben:
16.07.2018 11:30
...
bleibt also unterm strich einfach nur der vorwurf, sony hat aktuell zu viele first mit realistischem look? ihr würdet euch wünschen es gäbe mehr comichaftes zu spielen auf der ps4 was von firsts kommt?
Ja

und größere Genre-Variation wäre auch wichtig.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von muecke-the-lietz » 16.07.2018 15:02

Bachstail hat geschrieben:
13.07.2018 16:18
Alter Sack hat geschrieben:
13.07.2018 15:57
Doch ich verstehe die Kernaussage schon aber sie ist so nicht richtig.
Falsch ist sie aber auch nicht, ich sehe das nämlich genauso.

Wenn ich ein Uncharted sehe, habe ich das Gefühl, auch ein Last of Us, ein God of War oder ein Horizon Zero Dawn zu sehen.

Spielerisch und vom Setting mögen sich die Spiele unterscheiden aber bezüglich der Optik ähneln sie sich alle sehr stark, finde ich, man weiß sofort, dass das Sony-Spiele sind und diese Art der Spiele finde ich nicht sonderlich ansprechend.
Alter, God of War ist ein Souls like Hack n Slay in einer halboffenen Welt mit Metroidvania artiger Erkundung, und Uncharted 4 ein linearer 3rd Person Shooter. Nur weil bei beiden die Kamera am Hinterkopf klebt, ist das doch nicht das selbe Genre, es ist sich nicht mal ähnlich. Nicht mal ein bisschen. Zumal God of War ja noch ein relativ komplexes RPG System hat, in dem man die zig verschiedenen Ausrüstungsgegenstände genau aufeinander abstimmen kann - vom reinen Skillen durch Erfahrungspunkte mal abgesehen.

Klar, es rückt die Erzählung stärker in den Mittelpunkt als es die Vorgänger getan haben, aber es mit einem Uncharted zu vergleichen zeugt eher davon, dass man beide Spiele schlicht nicht gespielt hat, sondern sich nur Trailer angeschaut hat. Vielleicht noch ein Lets Play von der ersten Stunde.

Aber dabei ignoriert man ja eindeutig das reine Gameplay, welches bei GoW nicht nur viel komplexer ist und viel mehr vom reinen Erlebnis ausmacht, sondern sich auch in der Art deutlich von einem Uncharted unterscheidet.

Ich sehe womöglich die Kritik, dass Sony sich Exklusiv vor allem um Third Person Spiele bemüht, aber das war ja eigentlich schon immer so. Gut, auf der PS2 waren die optisch sicherlich etwas abwechslungsreicher, aber letztlich waren Ratchet and Clank und Jak and Daxter auch nichts anderes. Und Spiele wie Silent Hill, die zumindest stark mit Sony verbinde, oder auch Tomb Raider oder MGS waren auch mehr oder weniger 3rd Person Spiele.

Ich denke, dafür ist Sony eigentlich auch bekannt. Halt für JRPGs, Gran Tursimo und 3rd Person Action Adventure in irgendeiner Form.

Mag sein, dass es diese Gen wirklich mehr in diese Richtung gibt, aber die einzelnen Spiele unterscheiden sich doch schon recht stark voneinander.
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