ddd1308 hat geschrieben: ↑27.08.2017 21:13
Klar gehört der Zufallsfaktor zum Spiel dazu, gerade das macht PUBG ja so interessant zum spielen. Aber für den E-Sport ist das meiner Meinung nach nicht geeignet. Es könnte eben theoretisch sein, dass Spieler A nach 5 Spielminuten immer noch keinen guten Loot gefunden hat und ohne Weste, ohne Helm und nur mit Machete rumläuft, während Spieler B schon im ersten Haus eine 3er Weste, einen 3er Helm, eine Kar und eine AK gefunden hat und dementsprechend beim direkten Aufeinandertreffen Spieler B völlig überlegen ist.
Ja, und? Gehört halt dazu. Hat sich der Spieler eben den falschen Droppoint ausgesucht, auch wenns nur ein Haus daneben war. Hätte ja auch im selben Haus landen können und dann erstmal versuchen, den Gegner mit den Fäusten niederzukloppen. Hätte, hätte, Fahradkette. Sowas ist halt auch Strategie (und ein bisschen Poker, man kann eben auch verlieren).
Warum spielt man Fussball häufig als Heimspiel und als Auswärtsspiel? Wenn der Ball phyisikalisch perfekt rund wäre und der "Rasen" eine absolut glatte physikilaische Eben wäre und da auch keine psychologischen Faktoren reinspielen würden, wäre das völlig unnütz. Es ist eben "nicht nur" purer Skill.
Deswegen gehören sich dann halt einfach 3, 5, 7 Runden gespielt, statt nur eine einzige allesentscheidende.
Abgesehen davon, dass es sooo extrem unterschiedlich eher selten vorkommt, vorallem, dass diese beiden Spieler dann auch noch so extrem unterschiedliche ausgerüstet aufeinandertreffen. Das ist eben auch die Strategie. Findet man am Droppoint nichts wirklich "brauchbares", sollte man vielleicht auch einfach erstmal den Rückzug nach hinten antreten.
ddd1308 hat geschrieben: ↑27.08.2017 21:13Natürlich gehört Zufall sowohl im E-Sport als auch im normalen Sport zur Normalität. Es wird aber ja immer versucht Zufälle auf Minimum zu reduzieren. So wurde z. B. bei deinem Beispiel Fußball immer weiter versucht den Ball einer perfekten Kugel zu nähern. Bei irgendeiner Version wurde dann mal seitens der Spieler gemeckert, dass der Ball in der Luft anfängt zu Eiern weil er eben schon zu rund war :wink:
Ja, und der afaik beliebteste Sport der Welt spielt immernoch mit einem "Ei", statt einem runden Ball. Auch wenn es lokal hier aus Deutschland gesehen nicht der verbreiteste Sport sein mag.
ddd1308 hat geschrieben: ↑27.08.2017 21:13
Es muss ja nicht alles bis ins kleinste Detail perfektioniert sein, aber für den E-Sport ist momentan eben wirklich zu viel vom Zufall abhängig.
Finde ich nicht. Gerade das gibt erst die Würze, vorallem für Zuschauer. Man hat auch schon haufenweise PUBG-Matches gesehen, wo Leute die am Anfang eben nichts wirklich gutes gefunden haben, das Spiel später noch gedreht haben. Ich will keiner Statistikaufführung zugucken, wo zu 99% der gewinnt, der zu 99% eh Favorit ist.
Eben genau auch die Möglichkeit mit 0 Kills ins die Top10 zu kommen, DAS machts interessant. Ist ja in dem Fall auch nicht so, das der Spieler nur dumm rumgestanden wäre und einfach nur Glück hatte. Er hatte vielleicht sogar anfangs Pech mit dem Loot hat dann aber trotzdem noch was gerissen. PUBG ist einfach kein "wer hat die meisten Kills"-Shooter, sondern ganz im Gegenteil. Lass erstmal alle anderen sich gegenseitig umbringen, ist meistens sogar die bessere Taktik.
Umgekehrt sogar: Erster werden mit einem Kill finde ich viel beeindruckender als 2ter mit 38 Kills.