Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
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Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Blizzard Entertainment hat vor dem Bundesgerichtshof kürzlich einen Rechtsstreit mit der Bossland GmbH gewonnen. Passend dazu hat das Unternehmen folgende Hintergrundinformationen bekanntgegeben: "Bossland ist ein Unternehmen, das betrügerische Anwendungen (Cheat-Tools) für Videospiele entwickelt, wie zum Beispiel Bots für World of Warcraft. Diese Software-Roboter automatisieren die Handlungen ein...Hier geht es zur News Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Das freut mich weiter so aber die wow marken bitte wieder entfernen!
Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Ich finde es immer witzig, wenn der Betreiber eines MMOs sich darüber beklagt, dass Cheater ja die Ingame-Wirtschaft aushebeln würden. Da sitzen die Betreiber an ALLEN Hebeln, die man braucht, um so eine Ingame-Wirtschaft selbst durch die heftigsten Cheater-Stürme zu regulieren und ... man sieht sich nicht in der Lage einen BWL/VWL-Absolventenpraktikannten zu engagieren, der den Jungs mal sagt, an welchen Schrauben man drehen muss. Und gerade Blizzard kann sich ja die Creme de la Creme von Harvard/Cambridge leisten.
Aber gut. Wenn Blizzard meint Ausreden verwenden zu müssen, dann sollen sie halt. Ich frage mich dennoch, warum man ncht einfach die Wahrheit sagt: "Es passt uns nicht, wenn jemand mit Dienstleistungen zu unserem Spiel Geld verdient und wir sehen davon keinen müden Cent!". Das ist in meinen Augen ein vollkommen valider Grund, um jemanden vor den Kadi zu zerren.
Aber gut. Wenn Blizzard meint Ausreden verwenden zu müssen, dann sollen sie halt. Ich frage mich dennoch, warum man ncht einfach die Wahrheit sagt: "Es passt uns nicht, wenn jemand mit Dienstleistungen zu unserem Spiel Geld verdient und wir sehen davon keinen müden Cent!". Das ist in meinen Augen ein vollkommen valider Grund, um jemanden vor den Kadi zu zerren.
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- Todesglubsch
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Na, genau das sagen sie doch. Natürlich in PR-Sprech. Aber das hatten wir ja schonmalKajetan hat geschrieben:Das ist in meinen Augen ein vollkommen valider Grund, um jemanden vor den Kadi zu zerren.
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OchsvormBerg
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Kajetan hat geschrieben:Ich finde es immer witzig, wenn der Betreiber eines MMOs sich darüber beklagt, dass Cheater ja die Ingame-Wirtschaft aushebeln würden. Da sitzen die Betreiber an ALLEN Hebeln, die man braucht, um so eine Ingame-Wirtschaft selbst durch die heftigsten Cheater-Stürme zu regulieren und ... man sieht sich nicht in der Lage einen BWL/VWL-Absolventenpraktikannten zu engagieren, der den Jungs mal sagt, an welchen Schrauben man drehen muss. Und gerade Blizzard kann sich ja die Creme de la Creme von Harvard/Cambridge leisten.
Aber gut. Wenn Blizzard meint Ausreden verwenden zu müssen, dann sollen sie halt. Ich frage mich dennoch, warum man ncht einfach die Wahrheit sagt: "Es passt uns nicht, wenn jemand mit Dienstleistungen zu unserem Spiel Geld verdient und wir sehen davon keinen müden Cent!". Das ist in meinen Augen ein vollkommen valider Grund, um jemanden vor den Kadi zu zerren.
Das ergibt leider wenig Sinn. Was soll ein BWLer oder VWLer daran ändern, wenn Bots den Markt eines MMOs mit einem bestimmten Item überfluten oder sich ein Preismonopol erschaffen? Wenn man in einem Spiel so etwas wie einen freien Handel bzw. ein Wirtschaftssystem integriert, kann sowas immer manipuliert werden. Das einzige was man dagegen tun kann ist die entsprechenden Leute schnellst möglich zu bannen. Dazu muss man nicht BWL studiert haben.
Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Es ist ja nun mal nicht nur die Ingame Wirtschaft die dadurch gestört wird. Generell stehe ich auf dem Standpunkt von 0 tolleranz gegenüber Cheatern und Herstellern von solcher Software.
Wir haben einen kennengelernt und Abends immer Overwatch mit dem gespielt. Netter Kerl, dann hat er auf einmal an einem Tag einen super krassen Anstieg in der Liga hingelegt. Wenn man die Stats anschaut hat er auf Weltklasse Niveau gespielt (Grandmaster). ansonsten ehr Silber Liega. Da hab ich zwar auch etwas gehardert ob ich ihn Melden soll, da er es offensichtlich nur 1x gemacht hat. Nach ner Nacht drüber schlafen war aber klar das ich so was nicht mittragen möchte also hab ich ein Ticket geschrieben.
Ich Cheate auch gerne mal in nem Singelplayer Spiel. Aber in nem Online Multiplayer Game hat das absolut nichts zu suchen.
Wir haben einen kennengelernt und Abends immer Overwatch mit dem gespielt. Netter Kerl, dann hat er auf einmal an einem Tag einen super krassen Anstieg in der Liga hingelegt. Wenn man die Stats anschaut hat er auf Weltklasse Niveau gespielt (Grandmaster). ansonsten ehr Silber Liega. Da hab ich zwar auch etwas gehardert ob ich ihn Melden soll, da er es offensichtlich nur 1x gemacht hat. Nach ner Nacht drüber schlafen war aber klar das ich so was nicht mittragen möchte also hab ich ein Ticket geschrieben.
Ich Cheate auch gerne mal in nem Singelplayer Spiel. Aber in nem Online Multiplayer Game hat das absolut nichts zu suchen.
Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Gerade in einer virtuellen Wirtschaft, wo Waren und Währung auf Knopfdruck geschaffen und gelöscht werden können, können Leute mit BWL- und VWL-Kenntnissen entsprechende Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage kinderleicht manipulieren.Triadfish hat geschrieben:Was soll ein BWLer oder VWLer daran ändern, wenn Bots den Markt eines MMOs mit einem bestimmten Item überfluten oder sich ein Preismonopol erschaffen?
Man kann zum Beispiel den Wert einer Ware senken, in dem man die Menge der Ware erhöht. Man kann Gebühren auf Auktionshausgeschäfte ab einer gewissen Goldhöhe erheben, so dass sich die Bildung eines Monopols nicht mehr richtig lohnt. Oder man erhöht die Goldmenge, so dass sich Goldfarmen nicht mehr rentiert. Hat Blizzard zum Beispiel bei WoW getan. Leider hat man jetzt mit den Marken ein Realwelt-Item eingeführt und den Goldfarmern wieder einen Grund gegeben das Spiel mit Bots zu zuwerfen.
Wer ein MMO betreibt, kann JEDEN Aspekt der Ingame-Wirtschaft beeinflussen. Jeden! Wenn er denn möchte. Das Argument, man müsse Spieler schützen, ist daher nur ein Ausdruck des eigenen Unwillens die Ingame-Wirtschaft mit entsprechenden Stellschrauben zu versehen und jemanden mit Ahnung hinzusetzen, um Goldfarmern schon im Ansatz jeden Grund zu nehmen, sich in diesem Spiel zu engagieren.
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- Sir_pillepalle
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Prinzipiell stimme ich dir zu, Kajetan. Doch gerade im Falle von Farmbots ist es schwierig, die Menge eines Guts von Außen zu beeinflussen, ohne dass die ehrlichen Spieler auch darunter leiden. Erhöht man die Menge eines Gutes, so senkt das zwar die Preise für dieses Gut, allerdings für alle Spieler, nicht nur diese, die einen Farmbot benutzen.
Im Zweifel sind Eingriffe in die Droprate von Items oder steigende Auktionsgebühren ab einer gewissen Grenze zwar praktikable Zwischenlösungen, aber nicht der Weisheit letzter Schluss. Preise bilden sich halt über Angebot und Nachfrage, zumindest auf einem "freien" Markt.
Der effektivste Weg ist imo tatsächlich, das Benutzen von Cheats und Exploits zu unterbinden. Wer aber, wie auch schon erwähnt, selbst in den (indirekten) Goldhandel einsteigt, muss dann auch mit den Konsequenzen leben.
Dass ActiBlizz den Prozess gewonnen hat, bedeutet so auch nichts, außer PR. Von wegen Hydra und so. Schreiben halt andere Jungs die Software, solange sich damit Geld verdienen lässt.
Im Zweifel sind Eingriffe in die Droprate von Items oder steigende Auktionsgebühren ab einer gewissen Grenze zwar praktikable Zwischenlösungen, aber nicht der Weisheit letzter Schluss. Preise bilden sich halt über Angebot und Nachfrage, zumindest auf einem "freien" Markt.
Der effektivste Weg ist imo tatsächlich, das Benutzen von Cheats und Exploits zu unterbinden. Wer aber, wie auch schon erwähnt, selbst in den (indirekten) Goldhandel einsteigt, muss dann auch mit den Konsequenzen leben.
Dass ActiBlizz den Prozess gewonnen hat, bedeutet so auch nichts, außer PR. Von wegen Hydra und so. Schreiben halt andere Jungs die Software, solange sich damit Geld verdienen lässt.

Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Naja, jedes MMORPG ist ein dämliches Grindfest von Anfang bis Ende. Wie willst du denn da eine funktionelle Wirtschaft unterbringen.Kajetan hat geschrieben:Ich finde es immer witzig, wenn der Betreiber eines MMOs sich darüber beklagt, dass Cheater ja die Ingame-Wirtschaft aushebeln würden. Da sitzen die Betreiber an ALLEN Hebeln, die man braucht, um so eine Ingame-Wirtschaft selbst durch die heftigsten Cheater-Stürme zu regulieren und ... man sieht sich nicht in der Lage einen BWL/VWL-Absolventenpraktikannten zu engagieren, der den Jungs mal sagt, an welchen Schrauben man drehen muss. Und gerade Blizzard kann sich ja die Creme de la Creme von Harvard/Cambridge leisten.
Aber gut. Wenn Blizzard meint Ausreden verwenden zu müssen, dann sollen sie halt. Ich frage mich dennoch, warum man ncht einfach die Wahrheit sagt: "Es passt uns nicht, wenn jemand mit Dienstleistungen zu unserem Spiel Geld verdient und wir sehen davon keinen müden Cent!". Das ist in meinen Augen ein vollkommen valider Grund, um jemanden vor den Kadi zu zerren.
Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Gut, das mit dem "da muss man doch nur" war auch etwas überspitzt formuliert. Man braucht dafür schon etwas Hirnschmalz. Hirnschmalz, der aber an Unis genug vorhanden ist. Nicht ohne Grund gibt es hin und wieder Diplom- und Doktorarbeiten zu virtuellen Wirtschaftssystemen in MMOs. Weil sich hier perfekt bestimmte Modelle und Theorien überprüfen lassen können. Nur der wenig akademische Ruf von MMOs (Ihh, so Videospielkram für kleine Kinder) hat eine weitergehende Akzeptanz als perfektes Labor für Wirtschaftswirtschaftler verhindert.Sir_pillepalle hat geschrieben:Doch gerade im Falle von Farmbots ist es schwierig, die Menge eines Guts von Außen zu beeinflussen, ohne dass die ehrlichen Spieler auch darunter leiden.
Und, als Betreiber muss man das auch wollen und nicht ein Wirtschaftssystem als Grind-Fallstrick benutzen, um die Leute bei der Stange zu halten. Denn dann hat man natürlich kein Interesse an solchen Aktionen und muss sich halt auf einen sinnlosen Kleinkrieg mit Bot-Nutzern einlassen.
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
naja blizz will halt verhindern das spieler frustriert sind. das ist doch völlig normal. marketing und so. das wird der hauptgrund sein. blizz hat schon immer sehr langfristig gedacht. aber einige forenuser hier fangen nicht mal an zu denken.
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CritsJumper
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
*Hust* Computer sollten damals für Stabilität sorgen, für einen ähnlichen Glauben wie an die Mathematik und dessen Beweisführung. Dadurch letztlich die Wirtschaft und die Finanzwirtschaft beflügeln. Das ging aber alles in die Hose.Kajetan hat geschrieben:Gerade in einer virtuellen Wirtschaft, wo Waren und Währung auf Knopfdruck geschaffen und gelöscht werden können, können Leute mit BWL- und VWL-Kenntnissen entsprechende Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage kinderleicht manipulieren.Triadfish hat geschrieben:Was soll ein BWLer oder VWLer daran ändern, wenn Bots den Markt eines MMOs mit einem bestimmten Item überfluten oder sich ein Preismonopol erschaffen?
Demnach halte ich es ganz bestimmt auch für unmöglich in einem MMO etwas zu erreichen was schon nicht unbedingt im realen Leben klappt.
Das Problem ist halt einfach das es immer Lücken gibt die ausgenutzt werden können. Steuersysteme sind da auch ein gutes Beispiel. Genauso ist es auch mit so einem Spiel.
In diesen Spielen sogar noch schlimmer, weil man eben Accounts hacken, oder nachts ausleihen könnte um damit halt digitale Güter zu schöpfen. Glaub mir, mit Spracherkennung und geneigten KIs wird das in Zukunft noch viel schlimmer. Machen kann man da nichts. Einfach weil den Spielern ein Service zur Verfügung gestellt werden muss. Die einzige alternative damit das nicht ausgenutzt werden kann.
"Ich gewinne aber lieber den Informationskrieg als einen Moralwettstreit." Tara Mcgowan
Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Grad andersrum. Du kannst jeden wirtschaftlichen Aspekt in einem MMO kontrollieren. Weil Du der große Zampano bist, der jeden Furz in diesem MMO regelt. Wie oft/selten gibt es bestimmtes Craftingmaterial/Ressourcen. Was zahlen NPC-Händler an Spieler. Wie hoch fallen Questbelohnungen in Gold aus. Was kann zwischen Spieler-Charakteren gehandelt werden, genauer welche Datenbankeinträge können überhaupt übertragen werden. Usw. usf. Du bestimmst, wo es lang geht. Jeder Finanz/Wirtschaftsminister wäre froh, wenn er wenigstens ein Bruchteil des Einflusses hätte, den ein MMO-Anbieter auf die Ingame-Wirtschaft seines MMOs ausüben kann.ChrisJumper hat geschrieben: Demnach halte ich es ganz bestimmt auch für unmöglich in einem MMO etwas zu erreichen was schon nicht unbedingt im realen Leben klappt.
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Ändert doch aber nichts an der Tatsache dass die manuelle korrektur des Wirtschaftsystems nur Symptombehandlung wäre. Wenn die Ingame Wirtschaft durch Cheater gestört wird , müssen die Cheater gebannt werden und die Systeme die das ermöglichen bekämpft werden. Ich finde es nachvollziehbar dass man gegen Cheater und Botbetreiber vorgeht und nicht anfängt ein Katz und Maus Spiel zu spielen. Schraubt man den Wert eines Gegenstandes als Marktkorrektur runter , flutet eben der nächste ... dann schraubt man dort wieder hinterher , kommt der nächste u.s.w. und das eigentliche Problem erfährt keine Lösung.Kajetan hat geschrieben:Grad andersrum. Du kannst jeden wirtschaftlichen Aspekt in einem MMO kontrollieren. Weil Du der große Zampano bist, der jeden Furz in diesem MMO regelt. Wie oft/selten gibt es bestimmtes Craftingmaterial/Ressourcen. Was zahlen NPC-Händler an Spieler. Wie hoch fallen Questbelohnungen in Gold aus. Was kann zwischen Spieler-Charakteren gehandelt werden, genauer welche Datenbankeinträge können überhaupt übertragen werden. Usw. usf. Du bestimmst, wo es lang geht. Jeder Finanz/Wirtschaftsminister wäre froh, wenn er wenigstens ein Bruchteil des Einflusses hätte, den ein MMO-Anbieter auf die Ingame-Wirtschaft seines MMOs ausüben kann.ChrisJumper hat geschrieben: Demnach halte ich es ganz bestimmt auch für unmöglich in einem MMO etwas zu erreichen was schon nicht unbedingt im realen Leben klappt.
Manchmal zweifle ich an Ihrem Engagement für Sparkle Motion !
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
So einfach sehe ich es nicht. Es wurde hier auch schon geschrieben. Jede Änderung am System betrifft auch die normalen Spieler.Kajetan hat geschrieben:Grad andersrum. Du kannst jeden wirtschaftlichen Aspekt in einem MMO kontrollieren. Weil Du der große Zampano bist, der jeden Furz in diesem MMO regelt. Wie oft/selten gibt es bestimmtes Craftingmaterial/Ressourcen. Was zahlen NPC-Händler an Spieler. Wie hoch fallen Questbelohnungen in Gold aus. Was kann zwischen Spieler-Charakteren gehandelt werden, genauer welche Datenbankeinträge können überhaupt übertragen werden. Usw. usf. Du bestimmst, wo es lang geht. Jeder Finanz/Wirtschaftsminister wäre froh, wenn er wenigstens ein Bruchteil des Einflusses hätte, den ein MMO-Anbieter auf die Ingame-Wirtschaft seines MMOs ausüben kann.ChrisJumper hat geschrieben: Demnach halte ich es ganz bestimmt auch für unmöglich in einem MMO etwas zu erreichen was schon nicht unbedingt im realen Leben klappt.
Beispiel zu Classic hat man (rein aus Erinnerung, aber die genauen Werte sind fürs Beispiel egal) ~6 Gold /Stunde verdient. Episches Reiten + Mount waren 1000 Gold. Heißt durch normales Farmen sind das 7 Tage Spielzeit.
Also man hat sich richtig Arbeit gemacht damit man schnell reiten konnte und es war wirklich was wenn man es dann geschafft hatte.
Jetzt dreht Blizzard aber an irgend einer Schraube und man kann 40Gold/Stunde Farmen. Es das Geld wird also entwertet. Zum einen ändert es das Spielgefühl, es ist auf einmal keine Mammut Aufgabe mehr das Gold zu sammeln fürs Reiten, und die es bereits gemacht haben werden um die geleistete Arbeit betrogen.
Ja es ist nur ein Spiel, aber es muss fair zugehen. Und nur weil ein paar Betrüger das normale System umgehen kann mann nicht alle Spieler bestrafen.
