Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

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no need no flag olulz
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Re: Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

Beitrag von no need no flag olulz » 28.08.2016 00:30

Du kannst eben nicht erwarten, dass ein Spiel, das unzählige Millionen Euro kostet, sich nicht an Casuals richtet. Da braucht man einfach viele Verkäufe.

Ich verstehe deshalb auhc nicht, was dein Problem mit günstigeren Produktionen ist. Warum brauchst du unbedingt AAA? Warum ist es wichtig, was ein Spiel gekostet hat?

Casuals Egoismus vorzuwerfen, weil sie gerne Casualspiele spielen und genau diese kaufen, finde ich abgesehen davon unsinnig.

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ChrisJumper
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Re: Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

Beitrag von ChrisJumper » 28.08.2016 00:49

Schön geschrieben Balmung. Sehe ich leider in vielen Punkten auch so.

Aber was die Menge der Spieler aus den 90ern betrifft... merkst du was? Das ist ein Zeitgeist, genau wie in vielen anderen Bereichen und hat auch was mit den Generationen zu tun. Man könnte sogar sagen das es ähnlich wäre wenn heute jemand die Spiele aus den alten Tagen spielt. Aber das passt nicht weil zu der Zeit, halt der allgemeine Zeitgeist anders war. So nehmen wir älteren Heute den Zeitgeist nicht mehr so unvoreingenommen wahr.

Diese aus Erfahrung begründeten Punkte machen es aus. Da können die Entwickler auch nichts für, das ist in allen Bereichen so. Man nimmt zum Beispiel das erste mal verliebt sein oder den ersten Kuss. Aber auch das erste mal mit richtig viel Vorfreude ein Super Mario oder Zelda mit Freunden bis zum Ende gespielt zu haben. Teilweise geht das auch heute noch. Aber das was nicht geht ist es sich auf die Titel einlassen. Vieles ist auch so nicht möglich wie in der Vor-Internet Zeit, einfach weil zuvor jemand Spoilert. Beispielsweise Adventures und Komplettlösungen im Internet.

@no need no flag olulz
Ich finde eben schon, das Teilbereiche eines Spieles für eine kleinere Gruppe eben optional doch dazu kommen können. Aber das Problem ist das es nicht immer so einfach oder Kostengünstig ist das zu integrieren. Beispielsweise die Modifikationen für Menschen mit Handicap, für die dürfen bestimmte Punkte nicht vorkommen oder ein AI-Assistent sollte helfen, beispielsweise der Autosprung über Abgründe.

Doch alles in allem finde ich genau das wichtig, das man auch die Randgruppen mit ins Boot holt. Das Casual-Argument ist halt falsch in meinen Augen. Eben weil es eine Mehrheit der Nutzer ansprechen soll, sollten die Publisher wert darauf legen ihr Spiel mit möglichst vielen Optionen an alle Zielgruppen anpassen zu müssen statt die Spieler zwingen mit ihrem Produkt genügsam zu sein weil es bestimmtes eben nicht bietet.

Bei MMOs funktioniert das schon gut, da wandern die Spieler einfach ab und spielen es nicht mehr. Ein gut gepflegtes MMO hingegen, vielleicht wo Spieler auch mitbestimmen können wie gespielt wird, wird über längere Zeit mehr Spieler halten.

Zeitgleich fehlt halt einfach Möglichkeiten für die Community mit Mods, eigenen Servern, Übersetzungen oder Modulen an den Spielen zu partizipieren. Vielleicht ist da die Nutzerbasis auch noch zu klein oder es haben sich einfach zu wenig oder schlechte Standards oder Werkzeuge Entwickelt mit denen sich das leichter integrieren lässt.

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no need no flag olulz
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Re: Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

Beitrag von no need no flag olulz » 28.08.2016 01:00

ChrisJumper hat geschrieben:Schön geschrieben Balmung. Sehe ich leider in vielen Punkten auch so.

Aber was die Menge der Spieler aus den 90ern betrifft... merkst du was? Das ist ein Zeitgeist, genau wie in vielen anderen Bereichen und hat auch was mit den Generationen zu tun. Man könnte sogar sagen das es ähnlich wäre wenn heute jemand die Spiele aus den alten Tagen spielt. Aber das passt nicht weil zu der Zeit, halt der allgemeine Zeitgeist anders war. So nehmen wir älteren Heute den Zeitgeist nicht mehr so unvoreingenommen wahr.

Diese aus Erfahrung begründeten Punkte machen es aus. Da können die Entwickler auch nichts für, das ist in allen Bereichen so. Man nimmt zum Beispiel das erste mal verliebt sein oder den ersten Kuss. Aber auch das erste mal mit richtig viel Vorfreude ein Super Mario oder Zelda mit Freunden bis zum Ende gespielt zu haben. Teilweise geht das auch heute noch. Aber das was nicht geht ist es sich auf die Titel einlassen. Vieles ist auch so nicht möglich wie in der Vor-Internet Zeit, einfach weil zuvor jemand Spoilert. Beispielsweise Adventures und Komplettlösungen im Internet.

@no need no flag olulz
Ich finde eben schon, das Teilbereiche eines Spieles für eine kleinere Gruppe eben optional doch dazu kommen können. Aber das Problem ist das es nicht immer so einfach oder Kostengünstig ist das zu integrieren. Beispielsweise die Modifikationen für Menschen mit Handicap, für die dürfen bestimmte Punkte nicht vorkommen oder ein AI-Assistent sollte helfen, beispielsweise der Autosprung über Abgründe.

Doch alles in allem finde ich genau das wichtig, das man auch die Randgruppen mit ins Boot holt. Das Casual-Argument ist halt falsch in meinen Augen. Eben weil es eine Mehrheit der Nutzer ansprechen soll, sollten die Publisher wert darauf legen ihr Spiel mit möglichst vielen Optionen an alle Zielgruppen anpassen zu müssen statt die Spieler zwingen mit ihrem Produkt genügsam zu sein weil es bestimmtes eben nicht bietet.

Bei MMOs funktioniert das schon gut, da wandern die Spieler einfach ab und spielen es nicht mehr. Ein gut gepflegtes MMO hingegen, vielleicht wo Spieler auch mitbestimmen können wie gespielt wird, wird über längere Zeit mehr Spieler halten.

Zeitgleich fehlt halt einfach Möglichkeiten für die Community mit Mods, eigenen Servern, Übersetzungen oder Modulen an den Spielen zu partizipieren. Vielleicht ist da die Nutzerbasis auch noch zu klein oder es haben sich einfach zu wenig oder schlechte Standards oder Werkzeuge Entwickelt mit denen sich das leichter integrieren lässt.
Du redest da aber auch von was Anderem. AAA-Spielen geht es nicht um eine große Playerbase. Es geht um viele Verkäufe und viele Einnahmen. Spieler sollen nicht lange gehalten werden, denn dann würden sie nicht permanent neue Spiele kaufen.

Das Casualargument mag in deinen Augen falsch sein, die Verkaufszahlen sagen aber was Anderes.

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ChrisJumper
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Re: Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

Beitrag von ChrisJumper » 28.08.2016 01:59

no need no flag olulz hat geschrieben: Du redest da aber auch von was Anderem. AAA-Spielen geht es nicht um eine große Playerbase. Es geht um viele Verkäufe und viele Einnahmen. Spieler sollen nicht lange gehalten werden, denn dann würden sie nicht permanent neue Spiele kaufen.

Das Casualargument mag in deinen Augen falsch sein, die Verkaufszahlen sagen aber was Anderes.
Ah ja Playerbase war das Wort das mir fehlte. Bei den Verkäufen hast du wahrscheinlich recht. Quasi wie bei filmen die lediglich eine Episode für eine fest Unterhaltungsdauer verkaufen wollen.

Andererseits sind mir halt Spiele, die als tägliches virtuelles Sportinstrument verkauft werden lieber. Doch ich merke auch das ich selber immer mehr zum Casual Spieler werde, da ich immer weniger Zeit habe und zum Entspannen eben keine große Herausforderung brauche. Lieber eine gute Story oder ein guter Wandersimulator. Dazwischen sehe ich aber auch Shooter die ich regelmäßig spiele oder MMOs mit Farming als tägliches Virtuelles Sportgerät.

Doch so richtig fesseln und in einem Spiel versinken, kann ich eben nur wenn das Gesamtkonzept stimmt. Zumindest in der jugend mit dem C64 oder Amiga, gehörte einfach schon das bedienen des Computers zu einem Erlebnis. Es war eine Entdeckungsreise vor dem eigentlichen Spiel, eine Reise die mich als Spieler auch noch nach dem ausschalten begleitet hatte. Ähnliches hatte ich auch bei Life is Strange, Firewatch, Everybodys gone to the Repture und bei No Mans Sky.

Witcher 3 und Fallout 4 schafften das auch teilweise, aber nicht so lange. Weil ich einfach nicht in der Welt versinken konnte. Das selbe in etwa auch bei Uncharted 4, obwohl ich dort die Spielstunden genossen habe. Ah The Last of Us schaffte das bei mir übrigens auch, das träumen und den ganzen Tag über das Spiel Nachdenken-Feeling. Also kein Beschäftigen aber das es einem nicht so leicht aus dem Kopf geht.

Das ist für mich halt auch immer ein wenig der Zeitgeist. Ist der Spieler selber aktuell in einer Zombi-Fan-Zeit, also verfolgt Zombies und diese Filme.. steht man da total drauf und nimmt aus den einzelnen Spielen viel mehr mit als wenn man es Jahre später spielt. Das selbe bei Star-Wars, Since Fiction und Co. Beachtet man +übrigens den Ursprung von Since Fiction wird mir wieder klar, warum es wenig glaubwürdige Spiele in diesem Genre gibt, irgendwie fehlen die Autoren mit Weitblick.

Denn zum träumen anregende Videspielwelten sollte es auch jetzt geben in unserem goldenen Zeitalter des Internets. Doch gefühlt gibt es ein Problem weil alle von allen abschreiben und zu viel Copy und Paste und Kopfnicken verbreiten nach einem funktionierenden Schema F.

unknown_18
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Re: Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

Beitrag von unknown_18 » 28.08.2016 03:37

Naja, das Problem ist halt auch: wenn du ein Spiel für eine breite Masse produzierst, dann musst du bestimmte Dinge berücksichtigen und dazu gehört zum Beispiel auch, dass die Story leicht verständlich und nicht zu kompliziert zu verfolgen sein darf, weil sonst verschreckt man den ganz einfachen Spieler. Genauso doch auch das Gameplay, bloß nicht zu komplex, der 08/15 Spieler will kein Spiel lernen müssen, er will einfach drauf los spielen. Genauso will er möglichst wenig Frust, also bloß nicht zu schwer, bloß kein Game Over Bildschirm, bloß kein Tod mit Bedeutung und was auch nicht geht: Konsequenzen mit denen man leben muss, immer schön den letzten Spielstand laden können.

Der heutige 08/15 Spieler, der eben mit AAA Titeln angesprochen werden soll, ist eben extrem einfach gestrickt, leicht zufrieden zu stellen, also ohne großen Anspruch, nur der das er gut unterhalten wird und da passt nichts was Frust erzeugen könnte mit rein. Gerade deswegen sind in Uncharted die Rätsel so 08/15 einfach, gerade deswegen das Gameplay mit Klettern etc. nahezu unfehlbar, da abzustürzen ist schon fast eine Kunst. Und lediglich beim Kampf kann man den Schwierigkeitsgrad einstellen und die Meisten stellen dann gleich einfach oder lassen es auf normal, was alles andere als schwer bedeutet, ist eher ein Spaziergang für halbwegs Spielerfahrene Spieler. Ich habs direkt auf schwer gespielt und es war ok.

Von daher kann man es eigentlich drehen und wenden wie man will, die Spiele sind so weil die meisten Käufer dieser Spiele wenig Anspruch an ein Spiel stellen, also leicht zu bespaßen sind.

Aber wehe wenn ein Spiel mal anspruchsvoller ist und mehr vom Spieler abverlangt, dann wird gleich über "Grinding" geschrien oder darüber das das Spiel kein Spaß macht weil es in Arbeit ausartet. Sprich das Spiel wird von den Spielern schlecht gemacht.. Das sind aber genau die Dinge, die wir Core Spieler meist mögen. Elite Dangerous ist zum Beispiel so ein Spiel, in vielen belangen muss man anders gestrickt sein um mit einem solchen Spiel seinen Spaß zu haben als es die meisten 08/15 Spieler sind, hier muss man für seinen Spaß mehr tun und dazu ist eben der Großteil nicht in der Lage.

Und MMORPGs sind sicherlich keine guten Beispiele, eher ideale Beispiele dafür was falsch läuft, denn dank dem ständigen Geschrei nach immer mehr Komfort funktioniert das Grundkonzept des Genres schon seit vielen Jahren nicht mehr und es siecht nur noch vor sich hin.

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Sindri
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Re: Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

Beitrag von Sindri » 28.08.2016 11:18

Balmung hat geschrieben: Der heutige 08/15 Spieler, der eben mit AAA Titeln angesprochen werden soll, ist eben extrem einfach gestrickt, leicht zufrieden zu stellen, also ohne großen Anspruch, nur der das er gut unterhalten wird und da passt nichts was Frust erzeugen könnte mit rein.
Wenn ich die Spiele von früher mit denen von heute vergleiche, muss ich mit der Lupe nach dem Anspruch suchen.
Wie sagt man so schön: Die Zeit vergoldet die Erinnerungen.
Das habe ich schon bei vielen Filmen erlebt, die ich ganz anders in Erinnerung hatte. Wie eben schon gesagt wurde, es ist tatsächlich der Zeitgeist gewesen. Man hat Spiele anders wahr genommen und sie wurden auch von der Gesellschaft anders wahr genommen.
Heutzutage klickst du auf "kaufen" und das Spiel landet in deiner Liste und du kannst das Spiel in wenigen Stunden runter laden und spielen.
Früher musste man in einen Spieleshop gehen und das Spiel kaufen. Dann bestand immer die Gefahr, wenn man sich über Spielezeitschriften nicht informiert hatte, einen Rohrkrepierer zu holen. Dann kommt noch hinzu, daß der Grossteil der Spiel kopiert wurde. Da waren die Spiele immer besser, weil sie halt kostenlos waren und man sonst nichts anderes zocken konnte(als Schüler).
Balmung hat geschrieben: Gerade deswegen sind in Uncharted die Rätsel so 08/15 einfach, gerade deswegen das Gameplay mit Klettern etc. nahezu unfehlbar, da abzustürzen ist schon fast eine Kunst. Und lediglich beim Kampf kann man den Schwierigkeitsgrad einstellen und die Meisten stellen dann gleich einfach oder lassen es auf normal, was alles andere als schwer bedeutet, ist eher ein Spaziergang für halbwegs Spielerfahrene Spieler. Ich habs direkt auf schwer gespielt und es war ok.
Bei Uncharted ist für mich das Gameplay nebensächlich. Das Spiel ist ein Kinoerlebnis mit Gameplay-Elementen. Da den Anspruch zu suchen ist einfach nicht fair.
Wenn du einen gewissen Frustfaktor suchst, gibt es den in manchen Spielen immer noch.

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Ahti the Janitor
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Re: Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

Beitrag von Ahti the Janitor » 28.08.2016 11:52

Sindri hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Der heutige 08/15 Spieler, der eben mit AAA Titeln angesprochen werden soll, ist eben extrem einfach gestrickt, leicht zufrieden zu stellen, also ohne großen Anspruch, nur der das er gut unterhalten wird und da passt nichts was Frust erzeugen könnte mit rein.
Wenn ich die Spiele von früher mit denen von heute vergleiche, muss ich mit der Lupe nach dem Anspruch suchen.
Wie sagt man so schön: Die Zeit vergoldet die Erinnerungen.
Sorry, aber dazwischen liegen Welten. Der Anspruch (der Enwickler/Publisher!) bei AAA-Titeln liegt heute nun mal überwiegend bei leichter Zugänglichkeit und filmischer Inszenierung/Präsentation, das gameplay ist da höchstens zweitrangig.


Sindri hat geschrieben:Bei Uncharted ist für mich das Gameplay nebensächlich. Das Spiel ist ein Kinoerlebnis mit Gameplay-Elementen. Da den Anspruch zu suchen ist einfach nicht fair.
Wenn du einen gewissen Frustfaktor suchst, gibt es den in manchen Spielen immer noch.
Anspruch und Frust ist nicht gleichzusetzen. Grundsätzlich ist es absolut "fair" einem Uncharted sein schwaches gameplay vorzuwerfen, weil es sich dabei in erster Linie um ein Spiel handelt. Frust kannst du dabei auch haben, wenn du auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad der zigsten Gegnerwelle gegenüberstehst, aber das muss noch lange nicht anspruchsvoll sein. :wink:

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Re: Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

Beitrag von unknown_18 » 28.08.2016 17:57

Jedes mal wenn ein User mit so etwas zu argumentieren versucht stirbt ein intelligenter Mensch.
Sindri hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Der heutige 08/15 Spieler, der eben mit AAA Titeln angesprochen werden soll, ist eben extrem einfach gestrickt, leicht zufrieden zu stellen, also ohne großen Anspruch, nur der das er gut unterhalten wird und da passt nichts was Frust erzeugen könnte mit rein.
Wenn ich die Spiele von früher mit denen von heute vergleiche, muss ich mit der Lupe nach dem Anspruch suchen.
Wie sagt man so schön: Die Zeit vergoldet die Erinnerungen.
Das mag schon sein, aber nicht so sehr.
Das habe ich schon bei vielen Filmen erlebt, die ich ganz anders in Erinnerung hatte.
Ich nicht, alle Filme, die ich damals großartig fand, finde ich auch heute noch so, selbst wenn ich sie seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Ich hab in der Hinsicht ein sehr gutes Gedächtnis. Einzig die Grafik bei Spielen hab ich auch gerne mal besser in Erinnerung.
Früher musste man in einen Spieleshop gehen und das Spiel kaufen. Dann bestand immer die Gefahr, wenn man sich über Spielezeitschriften nicht informiert hatte, einen Rohrkrepierer zu holen.
Ich hab mich immer informiert, weil mein Geld schon damals nicht an Bäumen wuchs.
Dann kommt noch hinzu, daß der Grossteil der Spiel kopiert wurde. Da waren die Spiele immer besser, weil sie halt kostenlos waren und man sonst nichts anderes zocken konnte(als Schüler).
Besser? Nicht wirklich, meine Erfahrung hat mir schon früh gelehrt: Spiele empfinde ich dann am Besten wenn ich sie von meinem eigenen Geld gekauft habe. Wobei es bei allem so ist, nicht nur bei Spielen, selbst geschenkte Sachen empfinde ich nicht so intensiv wie selbstgekaufte, darum lasse ich mir am liebsten Geld schenken und kaufe dann selbst das was ich möchte... Trick17. ;)
Bei Uncharted ist für mich das Gameplay nebensächlich. Das Spiel ist ein Kinoerlebnis mit Gameplay-Elementen. Da den Anspruch zu suchen ist einfach nicht fair.
Wenn du einen gewissen Frustfaktor suchst, gibt es den in manchen Spielen immer noch.
Für mich ist Uncharted das durchaus auch und darum gehört für mich die Reihe auch zu einer der besten Spielreihen. Dennoch hätte es nicht geschadet wenn das Gameplay so intensiv wie die Erzählung gewesen wäre, wenn man schon ein Actionspiel daraus macht. Hier und da ist ihnen das ja auch durchaus gelungen, nur gerade die Kletterei hat ziemlich schnell dieses unbehagliche Gefühl gleich abstürzen zu können gekillt, was ich aus zumindest aus den älteren Tomb Raider Teilen noch sehr gut in Erinnerung hatte oder auch bei Mirrors Edge.

Man sollte einem Spieler schon auch die Möglichkeit geben Fehler machen zu können. Dumm wenn dann die Fehler in Uncharted dann nur durch die Kameraführung oder die Steuerung passieren. Gerade auch wie oft ich gestorben bin weil der Char sich an eine Kante hängte und damit voll in der Schussbahn war anstatt direkt an z.B. einer Kiste in Deckung zu gehen oder solche Scherze... DAS ist negativer Frust, der keinen Spaß bringt. Und trotzdem mag ich Uncharted sehr, aber wie jedes Spiel ist es nicht perfekt. Nur vieles was Spiele davon abhält perfekt zu sein sind leicht vermeidbare Fehler der Entwickler, ohne diese könnten sie noch einen Tick perfekter sein und damit noch besser.

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Sindri
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Re: Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

Beitrag von Sindri » 29.08.2016 11:02

CryTharsis hat geschrieben: Sorry, aber dazwischen liegen Welten. Der Anspruch (der Enwickler/Publisher!) bei AAA-Titeln liegt heute nun mal überwiegend bei leichter Zugänglichkeit und filmischer Inszenierung/Präsentation, das gameplay ist da höchstens zweitrangig.
Joa, Spiele sind im Mainstream angekommen und das ist die Folge daraus. Die Entwickler möchten eine breite Kundenbasis und um die zu bekommen muss man Spiele zugänglich machen.
Und bei bestimmten Genres ist eine filmische Inszenierung eigentlich gut oder nicht? Das hoch gelobte W3 ist ein gutes Beispiel was Inszenierung und Story angeht.
CryTharsis hat geschrieben: Anspruch und Frust ist nicht gleichzusetzen. Grundsätzlich ist es absolut "fair" einem Uncharted sein schwaches gameplay vorzuwerfen, weil es sich dabei in erster Linie um ein Spiel handelt. Frust kannst du dabei auch haben, wenn du auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad der zigsten Gegnerwelle gegenüberstehst, aber das muss noch lange nicht anspruchsvoll sein. :wink:
Grundsätzlich kann man das bei jedem Spiel machen, bei dem das Gameplay nicht im Fokus ist. Habe auch Uncharted 1-3 gespielt und da ist der 1.Teil vom Gameplay her am Schwierigsten aber auch am nervigsten.
Beim 2. & 3.Teil wurde es für mich besser, da man mehr auf Dialoge, Charaktere und Story gesetzt hatte. Das Gameplay wurde einfacher und zugänglicher aber die Serie wurde für mich besser.
Balmung hat geschrieben:Man sollte einem Spieler schon auch die Möglichkeit geben Fehler machen zu können. Dumm wenn dann die Fehler in Uncharted dann nur durch die Kameraführung oder die Steuerung passieren. Gerade auch wie oft ich gestorben bin weil der Char sich an eine Kante hängte und damit voll in der Schussbahn war anstatt direkt an z.B. einer Kiste in Deckung zu gehen oder solche Scherze... DAS ist negativer Frust, der keinen Spaß bringt. Und trotzdem mag ich Uncharted sehr, aber wie jedes Spiel ist es nicht perfekt. Nur vieles was Spiele davon abhält perfekt zu sein sind leicht vermeidbare Fehler der Entwickler, ohne diese könnten sie noch einen Tick perfekter sein und damit noch besser.
Ja das fand ich schon beim 1.Teil grausam. Was mir bei Deus Ex bis jetzt aufgefallen ist, weil einige hier im Thread allgemein die Story von Spielen kritisieren, die Geschichte ist echt komplex und man muss aufpassen was die Leute einem erzählen.
Ein paar Nebenmissionen sind wirklich gut geschrieben und man hat permanent diese Fascho-Atmosphäre um einen herum. Ein kleines Beispiel: Wenn man als Jensen in den Zug einsteigt, der nicht für Augs gedacht ist. Weder die Fahrgäste noch die Polizei finden das gut und machen das deutlich.
Prag im Deus Ex Universum ist echt abgefuckt...

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Re: Deus Ex: Mankind Devided: Spieler beklagen Mikrotransaktionen und nur einmal nutzbare Vorbesteller-Boni

Beitrag von unknown_18 » 29.08.2016 22:11

Klingt echt gut, aber dafür brauche ich dann wirklich gerade die Lust auf eine solche düstere Story, im Moment fehlt mir da die Lust dazu, da brauch ich eher positivere Stories. ^^

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