Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich genießen können

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4P|BOT2
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Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich genießen können

Beitrag von 4P|BOT2 » 04.07.2016 22:37

Shigeru Miyamoto von Nintendo wurde bei der E3 2016 von Game Informer befragt, welches Wii-U-Spiel seiner Ansicht nach unterschätzt sei bzw. welcher Titel "übersehen" wurde und eine zweite Chance verdient hätte. Seine Antwort fiel ziemlich eindeutig aus: Star Fox Zero. Er sagte, dass ein Grundschulkind oder gerade (jüngere) Geschwister viel Spaß mit dem Spiel haben könnten, wenn sie es unbeeinflus...

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Das Miez
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von Das Miez » 04.07.2016 22:43

ZombiU, The Wonderful 101, Bayonetta 2. Wenn man auf die Verkaufszahlen schaut. :Buch:
Habe alle drei Titel auf ihre Art genossen, insbesondere den mittleren.

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ZackeZells
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von ZackeZells » 04.07.2016 22:49

Das ist Nitendos Dillema - die meisten Spiele sind einfach darauf ausgelegt durch zu rushen - Das sollte Myamoto bewusst sein - Spieler werden gerade darauf konditioniert im ersten Durchlauf alles zu sehen, nichts zu verpassen und alles zu finden.

Hoffe nicht das Big N umschwenkt weil man es analysiert - es ist doch gerade das gute das die meisten Nintendospiele einen Wiederspielwert haben.

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Todesglubsch
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von Todesglubsch » 04.07.2016 22:59

Wo hat man denn bei Nintendo einen Wiederspielbarkeitswert? Wenn man Mario einmal durchspielt, hat man alles gesehen. Ja, okay, ich könnte die versteckten Münzen und Sterne sammeln, was mir ziemlich genau nichts bringt.

Ansonsten, sorry Nintendo, aber das ist wieder die typische Einstellung: "WIR haben nichts falsch gemacht, IHR habt das Spiel falsch gespielt!". Mh hm. Ja. Oder eher "WIR haben den aktuellen Markt immer noch nicht kapiert."

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greenelve
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von greenelve » 04.07.2016 23:13

Das Gameplay stellt zum Beispiel den Wiederspielwert dar. Das Spielen macht doch bei einem Spiel besonders viel Spaß. Dabei ist es egal, ob man die Story durch hat, sämtliche Level gesehen; die Spielmechanik bleibt weiterhin toll.

Es ist auch nicht immer alles ein Schuldzuweisen. Vielleicht ist so eine Aussage auch einfach nur eine Betrachtung. In den letzten Jahren hat sich Wiederspielbarkeit teilweise über Achievements/Trophäen/Errungenschaften unter Spielern definiert.
Ein Spiel erneut zu spielen, weil man damit Spaß hatte, anstatt, weil eine zeitkonsumierende Karotte vorgehalten wird.... Und dann weiter zum nächsten Spiel, gibt ja genügend, unbegrenzt Zeit alles zu Spielen, wie man möchte, hat man ja auch nicht. Daran hat allerdings niemand Schuld. So ist der Umstand; es gibt viele Spiele und andere Dinge, die Zeit beanspruchen.

Das wird auch im Artikel erwähnt:
Miyamoto fügte dann hinzu, dass man Pikmin 3 möglicherweise dreimal durchspielen müsste, um "den vollen Eindruck" zu bekommen, aber die meisten Leute würden nicht so viel Zeit haben. Sie würden einfach die Levels abschließen und dann weitermachen. Miyamoto: "Spiele sind eher ein Verbrauchsprodukt geworden, und es wird immer schwieriger und schwieriger für die Menschen, sich auf ein Spiel einzulassen, darin zu versinken und es gemächlich zu genießen."

edit: Das Problem lässt sich auch bei MMORPGs sehr gut sehen: Themenpark mit Attraktionen abklappern. Alles sehen und weiter gehts.
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? -> http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: http://store.steampowered.com/app/752490/
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ZackeZells
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von ZackeZells » 04.07.2016 23:25

Todesglubsch hat geschrieben:Wo hat man denn bei Nintendo einen Wiederspielbarkeitswert? Wenn man Mario einmal durchspielt, hat man alles gesehen. Ja, okay, ich könnte die versteckten Münzen und Sterne sammeln, was mir ziemlich genau nichts bringt.
Um das durchspielen Ansich geht es nicht - ich mag es zb ganz gerne alle paar Monate ein bisschen Super Mario U zu zocken, da ist es mir egal ob ich die Level mittlerweile auswendig kenne - Ich wusste sogar als ich es das erste mal spielte wie in etwa die Sandwelt, oder die Eiswelt aussehen würde - Da entspannt sich mein Hirn....stell dir vor wie genügsam der Mensch sein kann :)

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Xyt4n
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von Xyt4n » 04.07.2016 23:57

Da gebe ich ihm absolut Recht, ich denke ich bin nicht der einzige, der es nachempfinden kann.
Früher habe ich bestimmt 150h lang Super Mario 64 gezockt, einfach weil mich das Spiel so hineingezogen hat. Das habe ich eigentlich heutzutage gar nicht mehr. Auch zocke ich ein Spiel gar nicht mehr mehrmals durch.
Einerseits liegt es bestimmt am Alter, andererseits weil es heutzutage zu viele gute Spiele gibt. Früher im Internetlosen Zeitalter hat man sich ein paar geholt und wenn sie kacke waren, hat man sie trotzdem zu Ende gezockt. Heutzutage gibt es zig tausend Spiele und Steam Sales treiben es auf die Spitze mit dem massenhaften Kaufen von Spielen. Studien haben gezeigt, desto mehr Auswahl der Mensch hat, desto weniger ist er zufrieden, da er das Gefühl hat etwas zu verpassen.
Ich hab aktuell 35 PS4 Spiel auf der Liste, das sind 30 zu viel.
Super Mario 64 | Mario Party 1 | Die Sims | Warcraft III | Jet Set Radio Future | Halo 2 | Dantes Inferno | Skate 2 | Heavy Rain | Harveys Neue Augen

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Sid6581
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von Sid6581 » 05.07.2016 00:18

Miyamoto-san lebt in seiner eigenen Welt. In den Achtzigern waren die Spiele lächerlich kurz. Erst seit Aufkommen komplexer RPGs oder Strategiespiele kann man hunderte Stunden in einer Spielwelt zubringen. Ich wundere mich Steam jedes Mal, wenn ich sehe dass jemand dreihundert Stunden und mehr mit einem einzigen Spiel verbracht hat. Das Problem ist eher, dass Nintendo-Spiele selbst etwas wie aus der Zeit gefallen zu sein scheinen. Selbst ein Zelda ist in den japanischen Most Wanted Chart nur noch im Mittelfeld und weit hinter einem Persona oder FFXV. Nintendo muss sich neu erfinden und ich hoffe, es gelingt ihnen mit NX.

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Chibiterasu
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von Chibiterasu » 05.07.2016 00:20

Das ist wieder so eine Aussage, die viele als Angriff werten werden (siehe auch schon hier im Thread).
Aber er kann ja einfach mal seine Sicht der Dinge schildern.

Ich gebe ihm auch recht - mir hat das in den letzten Jahren auch fast mein Hobby ruiniert, dass ich die Spiele eher wie Einträge auf einer Liste abgearbeitet habe und bevor irgendwas nur mehr halb so viel Spaß macht wie zu Beginn, hab ich mich lieber mit etwas neuem beschäftigt.
Das finde ich auch grundsätzlich nicht verkehrt, aber man fühlt sich doch irgendwie getrieben dabei und einzelne Spiele haben es wirklich schwerer sich richtig zu entfalten.

Ich kaufe immer noch zuviel - aber ich bin gerade schon ganz gut darin geworden, besser zu filtern und mich auf einzelne Spiele wieder mehr einzulassen.

Bei Star Fox ist es mir trotzdem bis jetzt nicht gelungen :)

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Todesglubsch
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von Todesglubsch » 05.07.2016 00:33

ZackeZells hat geschrieben:
Todesglubsch hat geschrieben:Wo hat man denn bei Nintendo einen Wiederspielbarkeitswert? Wenn man Mario einmal durchspielt, hat man alles gesehen. Ja, okay, ich könnte die versteckten Münzen und Sterne sammeln, was mir ziemlich genau nichts bringt.
Um das durchspielen Ansich geht es nicht - ich mag es zb ganz gerne alle paar Monate ein bisschen Super Mario U zu zocken, da ist es mir egal ob ich die Level mittlerweile auswendig kenne - Ich wusste sogar als ich es das erste mal spielte wie in etwa die Sandwelt, oder die Eiswelt aussehen würde - Da entspannt sich mein Hirn....stell dir vor wie genügsam der Mensch sein kann :)
Aber das ist doch nicht das, was man gemeinhin als Wiederspielbarkeitswert bezeichnet? Wenn man immer mal wieder ne Runde Tetris oder Solitär spielt, sagt man doch auch nicht, die Spiele hätten nen hohen Wiederspielbarkeitswert. ...aber was sagt man dann? Zeitlos? Ne. Kurzweilig? Ja. Aber auch nicht passend.

Mhhh... wie dem auch sei: Unter Wiederspielbarkeitwert versteht man heute doch eher Titel, die man erneut spielen kann und dabei was neues erlebt - sei es nun andere Level oder ein anderes Gameplay (durch z.B. andere Skillung). Durchaus möglich, dass der Begriff sich über die Jahre gewandelt hat, unter dem Aspekt den Xyt4n beschrieben hat.

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ZackeZells
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von ZackeZells » 05.07.2016 00:44

Todesglubsch hat geschrieben: Mhhh... wie dem auch sei: Unter Wiederspielbarkeitwert versteht man heute doch eher Titel, die man erneut spielen kann und dabei was neues erlebt
Was ist Erleben in einem Spiel? Erlebt man Spass beim spielen?
Ich empfinde Spass beim spielen, drum spiele ich ja, wenn jmd etwas ohne spass spielt, ists doch verschenkte Zeit.

Ich hatte auch schon 1988 spass beime rneuten durchspielen von MEtroid, ein andermal hatte ich den Spass als ich mit Karopapier die Gänge mitzeichnete und irgendwann hatte ich spass daran es zu zocken,w eil ich gerade die erschachtelten Gänge auswendig kannte...
Was gibt heute als Wiederspieltwert "HardcoreModus" nach erstmaligem durchspielen?

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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von Flotte Flagge » 05.07.2016 01:01

Er sagte, dass ein Grundschulkind oder gerade (jüngere) Geschwister viel Spaß mit dem Spiel haben könnten, wenn sie es unbeeinflusst, also ohne eine vorgefasste Meinung/Einstellung, spielen wurden

Wow, was für eine Fehlleistung!
Die Zielgruppe in meinem Haushalt geht in die 3. Klasse.
Wenn der große Pausenhofmultiplikator meint, ein Spiel ist Mist, gebe ich meinem Sohn die Denkschriften Miyamotos zu lesen und die kindliche Seele wird erleuchtet?
Fatale Vorraussetzung Grundschulkind - ohne eine vorgefasste Meinung

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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von JeffreyLebowski » 05.07.2016 01:18

"..gemächlich genießen.." der war gut Miyamoto San :mrgreen:
darauf erstmal gemächlich ein paar Folgen Captain N der GameMaster https://youtu.be/OcV22D82Q94

.. der alten Zeiten willen
Zuletzt geändert von JeffreyLebowski am 05.07.2016 01:37, insgesamt 1-mal geändert.
"Bek***t? ..ja, das ist ihre Antwort auf alles!"

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Usul
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von Usul » 05.07.2016 01:31

Sid6581 hat geschrieben:Miyamoto-san lebt in seiner eigenen Welt. In den Achtzigern waren die Spiele lächerlich kurz. Erst seit Aufkommen komplexer RPGs oder Strategiespiele kann man hunderte Stunden in einer Spielwelt zubringen.
Ich habe mit den Spielen auf meinem C-64 oder in der Anfangszeit des Amiga auch etliche Stunden verbracht. In Giana Sisters z.B. - meinem Lieblingsspiel - habe ich über die Jahre hinweg hunderte Stunde versenkt. Obwohl ich quasi jeden Pixel auswendig kenne und das Spiel nicht mal ansatzweise komplex ist. Und da gibt es viele weitere "simple" Spiele, die man früher eben länger, entspannter und hartnäckiger gespielt hat als heute. Heute muß ein Spiel ja schon qua Design auf 60 Stunden "Spielspaß" ausgelegt sein, damit man mehr als 10 Stunden damit verbringt. Ansonsten rümpft man die Nase und greift halt zu einem anderen Spiel, daß mindestens 500 Stunden tollen Spaß bietet.
Da nehme ich mich generell nicht raus... obwohl das bei mir an der "Vercasualisierung" liegt, würde ich sagen. Ich finde einfach nicht mehr die Zeit oder die Motivation, mich lange in ein Spiel reinzuarbeiten... und erfreue mich an schnell zugänglichen Spielen, die mir einfachen Spaß bringen.

Z.B. Jelly No Puzzle - keine Ahnung, wie viele Stunden... aber schon recht viele, weil es mir einfach Spaß macht.
Oder Hexcells (& Plus & Infinite)... mitterweile an die insg. 200 Stunden damit verbracht... und es macht immer noch Spaß.

Insofern würde ich die allgemein Feststellung nicht unterschreiben wollen, daß man est durch komplexe RPGs oder Strategiespiele hunderte Stunden in einer Spielwelt zubringen kann. Wobei ich "hunderte" hier als bewußt übertriebene Variante von "etliche" auffasse. :)

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Xris
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Re: Wii U: Miyamoto über unterschätzte Wii-U-Spiele und die Problematik, dass die Leute ein Spiel nicht mehr gemächlich

Beitrag von Xris » 05.07.2016 01:59

Todesglubsch hat geschrieben:Wo hat man denn bei Nintendo einen Wiederspielbarkeitswert? Wenn man Mario einmal durchspielt, hat man alles gesehen. Ja, okay, ich könnte die versteckten Münzen und Sterne sammeln, was mir ziemlich genau nichts bringt.

Ansonsten, sorry Nintendo, aber das ist wieder die typische Einstellung: "WIR haben nichts falsch gemacht, IHR habt das Spiel falsch gespielt!". Mh hm. Ja. Oder eher "WIR haben den aktuellen Markt immer noch nicht kapiert."
Ja bei all den inovativen 3 Meter breiten Levelschläuchen (die mit diversen dummblöden Archivements zum wiederspielen einladen) der Konkurenz kann Nintendo echt nicht mehr mithalten. "Sorry" aber du kritisiert da ein Problem das die allermeisten Spiele heuzutage haben.

Topic:
Nun aber ausgerechnet Star Fox zu nennen und das dann mit der Spieleerfahrung von Kindern schöner zu reden. Richtig Nintendo. Ohne diese Zielgruppe wüsste mann bei EA, Activision und Co. auch nicht mehr wohin mit der allerneuesten Lizenzverwurstung von siversen Hollywood Filmen. Dieser Umstand, das diese Spiele, so schlecht sie auch sind, trotzdem ihre Fans haben macht die sie aber trotzdem nicht besser.
Ich habe mit den Spielen auf meinem C-64 oder in der Anfangszeit des Amiga auch etliche Stunden verbracht. In Giana Sisters z.B. - meinem Lieblingsspiel - habe ich über die Jahre hinweg hunderte Stunde versenkt. Obwohl ich quasi jeden Pixel auswendig kenne und das Spiel nicht mal ansatzweise komplex ist. Und da gibt es viele weitere "simple" Spiele, die man früher eben länger, entspannter und hartnäckiger gespielt hat als heute. Heute muß ein Spiel ja schon qua Design auf 60 Stunden "Spielspaß" ausgelegt sein, damit man mehr als 10 Stunden damit verbringt. Ansonsten rümpft man die Nase und greift halt zu einem anderen Spiel, daß mindestens 500 Stunden tollen Spaß bietet.
"Früher" waren Spiele aber nicht derart mit Skripts vollgestopft das sich quasie jeder Durchgang gleich anfühlt weil du ja eh weist was kommt. Es sind schon fast Filme zum mitspielen in denen die Priorität eher auf der Inszenierung und der Story liegt.

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