Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teurer und riskanter

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4P|BOT2
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Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teurer und riskanter

Beitrag von 4P|BOT2 »

Laut Strass Zelnick wird die Entwicklung von Videospielen immer riskanter: Der Chef vom Grand-Theft-Auto-Publisher Take-Two hat dem Sender Bloomberg (via Gamespot.com) in einem Interview dargelegt, dass die Budgets stetig steigen würden und mit ihnen das Risiko:"Es ist ein teures Geschäft, und das Risiko-Profil reflektiert das."Ein gut geführtes, rentables Spiele-Unternehmen müsse rund 80% Hits ab...

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Alter Sack
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von Alter Sack »

Wie wärs denn wenn man als großer Publisher auch mal wieder auf kleinere Titel setzen würde anstatt ausschließlich auf AAA. Erstens könnte man das Risiko des gesamten Unternehmens minimieren und Zweitens könnte man Erfahrungen sammeln was den großen Titeln mit Sicherheit gut tun würde. Nur so ein Gedanke ...
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MrLetiso
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von MrLetiso »

Oh! Die Bullshit-Schleusen sind schon wieder offen. Kann bitte jemand einen Klempner rufen?

Edit:
Alter Sack hat geschrieben:Wie wärs denn wenn man als großer Publisher auch mal wieder auf kleinere Titel setzen würde anstatt ausschließlich auf AAA. Erstens könnte man das Risiko des gesamten Unternehmens minimieren und Zweitens könnte man Erfahrungen sammeln was den großen Titeln mit Sicherheit gut tun würde. Nur so ein Gedanke ...
Wie Squeenix mit Life is Strange oder Ubi mit Child of Light.
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Euer Endgegner
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von Euer Endgegner »

Die brauchen mir nicht die Ohren vollheulen. Wer schreibt denn denen vor das millionen nur in werbung gesteckt werden müssen? Was die bezahlung der einzelnen Mitarbeiter angeht ist auch nicht meine Angelegenheit aber das gibts bestimmt auch schwarze Schafe die das meiste verdienen und weniger Leisten als andere die dabei sind, thema "super duper chief controller and line leader" und was weiß ich wie sich diese Geier nennen.
Ich behaupte das die selbst für das Problem mitverantwortlich sind mit ihren eigenen ansprüchen und dem (scheinbaren) wettkampf um die meisten Ausgaben.
Wer zu faul ist seine Firma selber zu leiten und sich externe schlauberger rein holt und die dann aber nicht überprüft ist doch selber schuld wenns den Bach runtergeht. :evil:
ich sehs in meiner Firma....
Das soll Italien sein? Das sieht nichtmal wie die Erde aus! (C&C3)
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Temeter 
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von Temeter  »

Jep, war ne tolle Idee, mittlere Spiele zurückzufahren und nur noch Großproduktionen durchzubringen. Was kann da schiefgehen?
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Alter Sack
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von Alter Sack »

MrLetiso hat geschrieben: Wie Squeenix mit Life is Strange oder Ubi mit Child of Light.
Ja zum Beispiel. Ich glaube (Betonung liegt auf Glaube) das Child of Light und Valiant Hearts sich für Ubi z.B. bestimmt gerechnet haben. Und wer weiß wenn man 10 solcher Spiele rausbringt z.B. kann auch mal eines davon richtig durchstarten. Wenn man allerdings sich hauptsächlich auf Großprojekte fokussiert ist das Risiko schon immer größer gewesen. Das ist nicht nur in der Spielebranche so. Die Abhängigkeit von einem großen Projekt hat schon oft den Untergang der ein oder anderen Firma herbeigeführt wenns dann nicht so gut lief.
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hydro skunk 420
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von hydro skunk 420 »

Türlich wird's teuer, wenn man ellenlange, aufwendige Videosequenzen und Skriptszenen in ein Spiel einbaut.

Dabei kommt es (mir zumindest) eher auf gute Spielmechanik an, und diese lässt sich auch mit kleinem Geld programmieren.
Mach mit!

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Captain Obvious
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von Captain Obvious »

Alter Sack hat geschrieben:Wie wärs denn wenn man als großer Publisher auch mal wieder auf kleinere Titel setzen würde anstatt ausschließlich auf AAA. Erstens könnte man das Risiko des gesamten Unternehmens minimieren und Zweitens könnte man Erfahrungen sammeln was den großen Titeln mit Sicherheit gut tun würde. Nur so ein Gedanke ...
Warum sollten sie das tun?
Wenn sie die Eintrittshürden maximal halten, gibt es weniger mögliche Konkurrenz. Hast du günstige Spiele (in der Herstellung), gibt es mehr (Möglichkeiten für) Konkurrenz.
Solange sich die AAA Blockbuster verkaufen, solange werden die Majors das durchziehen.
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greenelve
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von greenelve »

Ein gut geführtes, rentables Spiele-Unternehmen müsse rund 80% Hits abliefern, während bei Filmunternehmen schon 30% ausreichen würden.
Filme haben sich auch bei den Kosten eingependelt. Spiele hingegen werden teurer. Die Verkaufszahlen lassen sich aber irgendwann nicht mehr steigern, absurd hohe 10+ Mio Absätze sind einfach sehr hoch. Mit Einnahmen durch DLC konnte man das Problem ganz gut umgehen und mehr Gewinne machen.
Um die Kosten der Entwicklungwieder reinzuholen entsteht ein Teufelskreis: Publisher brauchen jedes Jahr ein richtig großes Spiel, wodurch es mehr Mitarbeiter braucht, damit jedes Jahr ein großes Spiel rauskommen kann - was wiederum die Kosten noch weiter erhöht. CoD hat mittlerweile drei Studios, die jeweils drei Jahre arbeiten, damit jedes Jahr ein Ableger rauskommen kann.

Das ist von Zelnick keine neue Erkenntnis, Spiele laufen seit Jahren nach Schema F. Hauptsache sicher und verlässlich ein finanzieller Hit. Spieler haben (grafische) Ansprüche, im Jahr 2015 hat ein Spiel auch nach 2015 auszusehen - und dieser Anspruch kann fast nur durch Triple A bedient werden. (Artdesign mal außen vor, das ist Geschmack; Texturen, Auflösung, hunderte Animationen für abwechslungsreiche und realistische Bewegungen).
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: store. steampowered .com/app/752490/
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!

Geklaut von greenelve. Falls das Forum schließen sollte:
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Alter Sack
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von Alter Sack »

Captain Obvious hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Wie wärs denn wenn man als großer Publisher auch mal wieder auf kleinere Titel setzen würde anstatt ausschließlich auf AAA. Erstens könnte man das Risiko des gesamten Unternehmens minimieren und Zweitens könnte man Erfahrungen sammeln was den großen Titeln mit Sicherheit gut tun würde. Nur so ein Gedanke ...
Warum sollten sie das tun?
Wenn sie die Eintrittshürden maximal halten, gibt es weniger mögliche Konkurrenz. Hast du günstige Spiele (in der Herstellung), gibt es mehr (Möglichkeiten für) Konkurrenz.
Solange sich die AAA Blockbuster verkaufen, solange werden die Majors das durchziehen.
Genau solange alles läuft ist immer alles super. Aber er sagt ja gerade das das Risiko sehr groß ist. Und da hab ich mir so meine persönlichen Gedanken gemacht (aus eigenen beruflichen Erfahrungen) wie man ein solches Risiko minimieren kann. Stell dir mal vor so ein Titel wie GTA flopt, dann hat T2 aber ein echtes Problem. Oder bei Ubi wenn das jährliche AC auf einmal steil nach unten geht ...
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MrLetiso
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von MrLetiso »

Alter Sack hat geschrieben:Oder bei Ubi wenn das jährliche AC auf einmal steil nach unten geht ...
Naja, also qualitativ sind wir ja schon auf dem Weg :Blauesauge:
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Alter Sack
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von Alter Sack »

MrLetiso hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Oder bei Ubi wenn das jährliche AC auf einmal steil nach unten geht ...
Naja, also qualitativ sind wir ja schon auf dem Weg :Blauesauge:
Jo das stimmt. Ich bin mal gespannt am Ende des Jahres auf das neue AC ob das nicht ein Flop wird. Unabhängig von den Bugs in AC Unity waren auch sehr viele AC-Fans von dem Teil echt enttäuscht und ich bin mal gespannt ob sich das nicht auswirkt.
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Dr. Fritte
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von Dr. Fritte »

1. Wie bereits gesagt zwingt sie keiner dazu, wenn das Spiel 30 Mio in der Produktion kostet, nochmal 40 Mio in die Werbung zu stecken....
Wenn sich das Spiel dann bei angenommenen 15€, die pro Spiel beim Entwickler hängen bleiben, erst einmal 3 Millionen mal verkaufen muss, um alleine die Kosten für die Werbung reinzuholen, dann sind sie selber schuld.

2. Sind die Verkaufszahlen heutzutage auch ganz andere als vor 15 Jahren (höhere Kosten werden durch mehr Umsatz ausgeglichen).

3. Die sollen ihre DLCs nicht unter den Tisch fallen lassen. An den DLCs verdienen die noch mit Abstand am meisten, weil die ganzen Zwischenhändler nicht im Boot sitzen.

4. Sagt niemand dass man zu 95% nur noch AAA auf dem Markt braucht, bei dem man dann wieder bei 1. ist, damit es sich überhaupt verkauft.

5. Bei den Filmen kommen die Nachfolger auch nicht im Jahresrhythmus... :roll:
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Skabus
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von Skabus »

Ich frag mich eigtl. wie die AAA-Branche und die Indie-Branche im selben Universum existieren können ohne das es zu einer Neutronen-Explosion kommt, die Raum und Zeit vernichtet?

Angeblich ist es nicht möglich kleine Spiele zu produzieren. Stimmt nicht. Indies machen es vor. Angeblich ist es nicht möglich innovativ zu sein. Stimmt nicht, die Indies machen es verdammt nochmal vor. Angeblich kann man Spieler nur mit zeitgemäßer Grafik begeistern. Stimmt auch nicht, wieviele Indie-Titel haben Retro- oder sogar Pixelgrafik?

WER braucht also die Majors? Anscheinend können Indie-Studios rentabel geführt werden. Natürlich kann damit nicht jeder Millardär werden. Aber es gibt auch große und kleine Bauunternehmen. Große Handwerks-Unternernehmen und selbstständige Handwerker. Es gibt Krankenhäuser und selbstständige Praxisärzte. Es gibt große Pizza-Ketten und kleine unabhängige Pizza-Läden.

Wann kapieren dieses AAA-Bullshit-Produzenten, dass sie einfach nur so groß sind, dass sie ihr Risiko selbst geschaffen haben. Ihre Größe stellt ihnen ein Bein. Jeder der Jack und die Bohnenranke gelesen hat weiß das. :roll:

Aber Majors sind einfach schon so groß, dass sie nicht sehen was die "Kleinen" zu ihren Füßen machen. Evtl. werden sie die Majors irgendwann zu Fall bringen, wenn sie es denn nicht schon selbst machen...

MfG Ska
Bye Bye 4Players. War ne schöne Zeit! :)
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Boesor
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Re: Take-Two-Chef Zelnick: Spiele-Entwicklung wird immer teu

Beitrag von Boesor »

Skabus hat geschrieben:
WER braucht also die Majors?
Jeder der z.B. ein GTA V spielen will.
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