Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gewalt
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Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gewalt
Nach einer kleineren Pause hat Anita Sarkeesian den letzten Teil ihrer kontrovers diskutierten Reihe Tropes vs. Women fortgesetzt. Zum zweiten Mal behandelt sie das mit der Überschrift "Frauen als Hintergrund-Dekoration" umrissene Thema. Diesmal konzentriert sie sich darauf, wie sexualisierte weibliche Körper in Spielen "eine Doppelrolle einnehmen können, und zwar als zum Objekt degradiertes Sex-...
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Ich kann die Alte nicht mehr sehen!
Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Ist der Kram dann irgendwann auch mal durch oder soll das jetzt noch 3 Jahre so weitergehen?
Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Teil 2 ist zwar etwas besser als ihr letztes Video, da hier zumindest ziemlich deutlich demonstriert wird, wie miserabel und billig Spiele nachwievor geschrieben sind, krankt allerdings am gleichen Problem; sie hat eine grundsätzliche Abneigung gegen eine reine, unkritische Darstellung von Gewalt und sexuellen Inhalten als Gameplayelemente oder Bestandteile des Settings und umrahmt bzw. kaschiert diese Haltung mit ihrer recht biederen Auslegung von Feminismus.
Letztendlich will sie natürlich darauf hinaus, dass Videospiele unser Verhalten, Moralverständnis und insbesondere unseren Blick auf soziale Phänomene bis zu einem gewissen Grad beeinflussen und fährt damit die gleiche Schiene wie all die Killerspiele-Panikmacher in Politik und Medien.
Es ist ja nicht so, dass in ihrer Kritik nicht auch ein Fünkchen Wahrheit stecken würde. Ein paar ihrer Beispielszenen sind auch unter Miteinbeziehung des jeweiligen Kontexts mindestens fragwürdig und man kann die trivialisierende oder grundsätzlich sensationalistische Darstellung derartiger Inhalte mit Recht kritisieren – auch gerne aus einer feministischen Perspektive. Aber dann bitte differenziert und ohne alles kontextunabhängig in Grund und Boden zu moralisieren und sich dabei auf althergebrachte Thesen zu stützen, die durch Studien mehr widerlegt als bestätigt wurden.
Letztendlich will sie natürlich darauf hinaus, dass Videospiele unser Verhalten, Moralverständnis und insbesondere unseren Blick auf soziale Phänomene bis zu einem gewissen Grad beeinflussen und fährt damit die gleiche Schiene wie all die Killerspiele-Panikmacher in Politik und Medien.
Es ist ja nicht so, dass in ihrer Kritik nicht auch ein Fünkchen Wahrheit stecken würde. Ein paar ihrer Beispielszenen sind auch unter Miteinbeziehung des jeweiligen Kontexts mindestens fragwürdig und man kann die trivialisierende oder grundsätzlich sensationalistische Darstellung derartiger Inhalte mit Recht kritisieren – auch gerne aus einer feministischen Perspektive. Aber dann bitte differenziert und ohne alles kontextunabhängig in Grund und Boden zu moralisieren und sich dabei auf althergebrachte Thesen zu stützen, die durch Studien mehr widerlegt als bestätigt wurden.
Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
jaja, die ewige sexismus debatte...
wenn frauen als halbnackte leichen dargestellt werden, sollte das vepöhnt sein. aber männliche halbnackte leichen nicht?
50% frauenquote in leitenden positionen als diskriminierungsschutz...sind dann nicht männer diejenigen die benachteiligt sind, weil es maximal nur noch 49,9% männer in führungspositionen gibt?
in GTA V (genauer in GTA Online) kann ein spieler auch eine weibliche spielfigur auswählen...die dann auch männer tötet. darüber diskutiert komischerweise keiner...
ganz ehrlich, ich kann es langsam nicht mehr hören. ich glaube die "protestierenden" und sich beschwerenden personen sind einfach nur sexuel etwas minderbemittelt. es wird sich am laufenden band beschwert das frauen hier und da benachteiligt oder als sexualobjekt missbraucht werden. das im falle von diversen änderungen und rechten aber männer dann diejenigen sind, die diskriminiert werden, bemerkt von den spinnern keiner.
wenn frauen als halbnackte leichen dargestellt werden, sollte das vepöhnt sein. aber männliche halbnackte leichen nicht?
50% frauenquote in leitenden positionen als diskriminierungsschutz...sind dann nicht männer diejenigen die benachteiligt sind, weil es maximal nur noch 49,9% männer in führungspositionen gibt?
in GTA V (genauer in GTA Online) kann ein spieler auch eine weibliche spielfigur auswählen...die dann auch männer tötet. darüber diskutiert komischerweise keiner...
ganz ehrlich, ich kann es langsam nicht mehr hören. ich glaube die "protestierenden" und sich beschwerenden personen sind einfach nur sexuel etwas minderbemittelt. es wird sich am laufenden band beschwert das frauen hier und da benachteiligt oder als sexualobjekt missbraucht werden. das im falle von diversen änderungen und rechten aber männer dann diejenigen sind, die diskriminiert werden, bemerkt von den spinnern keiner.
vollkommen korrekt. allerdings wird in diesem falle (und das gilt für die komplette feminismus "szene") völlig einseitig debbatiertD.V.T. hat geschrieben:Es ist ja nicht so, dass in ihrer Kritik nicht auch ein Fünkchen Wahrheit stecken würde.
Zuletzt geändert von King Rosi am 26.08.2014 11:01, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Genauso sehe ich das auch.D.V.T. hat geschrieben:Teil 2 ist zwar etwas besser als ihr letztes Video, da hier zumindest ziemlich deutlich demonstriert wird, wie miserabel und billig Spiele nachwievor geschrieben sind, krankt allerdings am gleichen Problem; sie hat eine grundsätzliche Abneigung gegen eine reine, unkritische Darstellung von Gewalt und sexuellen Inhalten als Gameplayelemente oder Bestandteile des Settings und umrahmt bzw. kaschiert diese Haltung mit ihrer recht biederen Auslegung von Feminismus.
Letztendlich will sie natürlich darauf hinaus, dass Videospiele unser Verhalten, Moralverständnis und insbesondere unseren Blick auf soziale Phänomene bis zu einem gewissen Grad beeinflussen und fährt damit die gleiche Schiene wie all die Killerspiele-Panikmacher in Politik und Medien.
Es ist ja nicht so, dass in ihrer Kritik nicht auch ein Fünkchen Wahrheit stecken würde. Ein paar ihrer Beispielszenen sind auch unter Miteinbeziehung des jeweiligen Kontexts mindestens fragwürdig und man kann die trivialisierende oder grundsätzlich sensationalistische Darstellung derartiger Inhalte mit Recht kritisieren – auch gerne aus einer feministischen Perspektive. Aber dann bitte differenziert und ohne alles kontextunabhängig in Grund und Boden zu moralisieren und sich dabei auf althergebrachte Thesen zu stützen, die durch Studien mehr widerlegt als bestätigt wurden.
Und wenn mir das Video eins mitteilt, dann eher die Tatsache, dass Männer in Videospielen viel zu oft als stereotype, sexistische Schlägertypen dargestellt werden, die Frauen tyrannisieren.
Finde ich als Mann schon etwas diskriminierend, aber ich starte jetzt nicht gleich eine Youtube-Videoreihe dewegen..
Zuletzt geändert von Roebb am 26.08.2014 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
Ich spiele derzeit:
AI: The Somnium Files (Switch)
Death Stranding (PS4)
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Die Alte heult einfach auf ganz großem Niveau.King Rosi hat geschrieben:jaja, die ewige sexismus debatte...
wenn frauen als halbnackte leichen dargestellt werden, sollte das vepöhnt sein. aber männliche halbnackte leichen nicht?
50% frauenquote in leitenden positionen als diskriminierungsschutz...sind dann nicht männer diejenigen die benachteiligt sind, weil es maximal nur noch 49,9% männer in führungspositionen gibt?
in GTA V (genauer in GTA Online) kann ein spieler auch eine weibliche spielfigur auswählen...die dann auch männer tötet. darüber diskutiert komischerweise keiner...
ganz ehrlich, ich kann es langsam nicht mehr hören. ich glaube die "protestierenden" und sich beschwerenden personen sind einfach nur sexuel etwas minderbemittelt. es wird sich am laufenden band beschwert das frauen hier und da benachteiligt oder als sexualobjekt missbraucht werden. das im falle von diversen änderungen und rechten aber männer dann diejenigen sind, die diskriminiert werden, bemerkt von denen keiner.
First World problem erster Güte ist das. Total lächerlich.
Wer genug Zeit hat um sich über Videospiele zu beschweren und darüber ein Video nach dem anderen raus zu hauen der kann ja sonst keine Probleme haben.
Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
das ist aber irgendwie auch "natürlich". die meisten spiele um denen es geht handeln von verbrechern, mödern oder zumindest nicht ganz moralisch korrekt agierenden personen. im realen leben sind diese personen aber auch meist männliche personen 8auch wenn das jetzt etwas bescheuert klingt). das vorbild ist also klar gegeben. es ist de facto realistischer so wie es jetzt ist, und das ist ja das ziel dieser art von spielen, irgendwie nachvollziehbar und originalgetreu rüber zu kommen.Roebb hat geschrieben:Und wenn mir das Video eins mitteilt, dann eher die Tatsache, dass Männer in Videospielen viel zu oft als stereotype, sexistische Schlägertypen dargestellt werden, die Frauen tyrannisieren.
ich selber hätte nichts gegen eine weibliche assassinerin (
Zuletzt geändert von King Rosi am 26.08.2014 10:58, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Ich glaub es geht schon wieder los, da dadadada, darf ja wohl nicht waaaaaaahr sein. 
Wobei ausnahmsweise mal zugeben muss, dass sie das mit dem "oh guckt mal unsere Welt ist so finster hier werden Frauen vergewaltigt" gut erkannt hat, das ist meistens einfach lächerlich. Kopfschütteln muss ich dann, wenn wieder einzelne Szenen aus einem Assassins Creed rausgepickt werden... finde es echt assi von ihr, wie sie auf dem Rücken des weiblichen Körpers auch all diese Kurtisanen hat sterben lassen, nur um zu demonstrieren, dass der Mörder immer so weiter macht... hätte ihn auch fangen können, dann wären so viele Frauenleben gerettet worden...
Wobei ausnahmsweise mal zugeben muss, dass sie das mit dem "oh guckt mal unsere Welt ist so finster hier werden Frauen vergewaltigt" gut erkannt hat, das ist meistens einfach lächerlich. Kopfschütteln muss ich dann, wenn wieder einzelne Szenen aus einem Assassins Creed rausgepickt werden... finde es echt assi von ihr, wie sie auf dem Rücken des weiblichen Körpers auch all diese Kurtisanen hat sterben lassen, nur um zu demonstrieren, dass der Mörder immer so weiter macht... hätte ihn auch fangen können, dann wären so viele Frauenleben gerettet worden...
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!
Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
um ehrlich zu sein, gucke ich mit diese Videos schon garnicht mehr an, weil ich bei so einer begrenzten Weltanschauung nur den Kopf schütteln kann, aber als ich God of War 3 in der Liste sah, musst ich das Lachen anfangen.
Ich schätze mal es geht um die Stelle, wo man mit Poseidons Frau in einem Rätsel dazu verwendet ein fünf Meter hohes Zahnrad zu blockieren (was die Frau natürlich nicht überlebt)? Mal ehrlich: von allen Antihelden, die es gibt, ist Kratos derjenige, der am wenigsten Sexistisch ist, weil er sowieso alles umnietet, was ihm in die Quere kommt. Außerdem sind die Tötungsdarstellungen von Hermes und von Poseidon (zweiterer sogar in 1st Person) weit brutaler. Und wenn es darum geht, dass die Frau wehrlos war: In Teil 1 gab es auch einen wehrlosen Soldaten, den man in einem Quasi-Rätsel mit einem Blitz töten musste, weil er eine Brücke nicht runterlassen wollte.
Wäre typisch Anita: sieht, dass einer Frau in GoW3 was angetan wurde und prangert dies an ohne darauf zu schauen, was sonst so in dem Spiel los ist.
Würde mich jemand unterstützen, würde ich ein Video machen, bei dem ich auf darauf aufmerksam mache, wie gemein Kratos gegen Männer vorgeht?
Ich schätze mal es geht um die Stelle, wo man mit Poseidons Frau in einem Rätsel dazu verwendet ein fünf Meter hohes Zahnrad zu blockieren (was die Frau natürlich nicht überlebt)? Mal ehrlich: von allen Antihelden, die es gibt, ist Kratos derjenige, der am wenigsten Sexistisch ist, weil er sowieso alles umnietet, was ihm in die Quere kommt. Außerdem sind die Tötungsdarstellungen von Hermes und von Poseidon (zweiterer sogar in 1st Person) weit brutaler. Und wenn es darum geht, dass die Frau wehrlos war: In Teil 1 gab es auch einen wehrlosen Soldaten, den man in einem Quasi-Rätsel mit einem Blitz töten musste, weil er eine Brücke nicht runterlassen wollte.
Wäre typisch Anita: sieht, dass einer Frau in GoW3 was angetan wurde und prangert dies an ohne darauf zu schauen, was sonst so in dem Spiel los ist.
Würde mich jemand unterstützen, würde ich ein Video machen, bei dem ich auf darauf aufmerksam mache, wie gemein Kratos gegen Männer vorgeht?
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Es beginnt...... Und das wird hässlicher als Stalingrad... 90 Seiten Thread wir kommen ! 
Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Ihre konservative Einstellung zu Sex ist auch mein Hauptproblem mit ihren Videos, denn darin kommt auch dieses klassische puritanische zum tragen was erst einmal überhaupt nichts mit Feminismus/Chauvinismus oder irgendeiner Denkweise zu tun hat.D.V.T. hat geschrieben:Teil 2 ist zwar etwas besser als ihr letztes Video, da hier zumindest ziemlich deutlich demonstriert wird, wie miserabel und billig Spiele nachwievor geschrieben sind, krankt allerdings am gleichen Problem; sie hat eine grundsätzliche Abneigung gegen eine reine, unkritische Darstellung von Gewalt und sexuellen Inhalten als Gameplayelemente oder Bestandteile des Settings und umrahmt bzw. kaschiert diese Haltung mit ihrer recht biederen Auslegung von Feminismus.
Letztendlich will sie natürlich darauf hinaus, dass Videospiele unser Verhalten, Moralverständnis und insbesondere unseren Blick auf soziale Phänomene bis zu einem gewissen Grad beeinflussen und fährt damit die gleiche Schiene wie all die Killerspiele-Panikmacher in Politik und Medien.
Es ist ja nicht so, dass in ihrer Kritik nicht auch ein Fünkchen Wahrheit stecken würde. Ein paar ihrer Beispielszenen sind auch unter Miteinbeziehung des jeweiligen Kontexts mindestens fragwürdig und man kann die trivialisierende oder grundsätzlich sensationalistische Darstellung derartiger Inhalte mit Recht kritisieren – auch gerne aus einer feministischen Perspektive. Aber dann bitte differenziert und ohne alles kontextunabhängig in Grund und Boden zu moralisieren und sich dabei auf althergebrachte Thesen zu stützen, die durch Studien mehr widerlegt als bestätigt wurden.
Ich würde sie gerne mal in einer Debatte mit anderen Feministinnen sehen die eine offenere Einstellung zu Sex haben und wie sie diese dann charakterlich bewerten würde. Denn ironischerweise ist das was sie kritisiert die Darstellung von Frauen als Sexobjekte und diese verklemmte Einstellung zu Sex an sich, eine sehr ähnliche Denkweise.
Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Und wie die Machos wieder aufheulen.
Hätte Anita Sarkeesian nicht in weiten Teilen recht,
würde ihre Analyse und berechtigte Kritik die Machos nicht so treffen.
Hätte Anita Sarkeesian nicht in weiten Teilen recht,
würde ihre Analyse und berechtigte Kritik die Machos nicht so treffen.
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew
Vor allem ihre Einleitung:
"Das Video ist nicht für Kinder geeignet, das es extreme Gewalt gegen Frauen darstellt".
Soll also heißen extreme Gewalt gegen Männer wäre ok gewesen? Gut zu wissen!
"Das Video ist nicht für Kinder geeignet, das es extreme Gewalt gegen Frauen darstellt".
Soll also heißen extreme Gewalt gegen Männer wäre ok gewesen? Gut zu wissen!