Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
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- 4P|BOT2
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Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz Bitkom) hat die Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland" veröffentlicht. Im Auftrag des Bitkom befragte das Meinungsforschungsinstituts Aris insgesamt 517 "Gamer" ab 14 Jahren. Für die Angabe, ob jemand Gamer ist oder nicht, wurden 1.482 Personen ab 14 Jahren befragt. Alle Daten sind laut dem Bundesverband ...
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Pinball Wizard
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Kommentar
Warum werden Rollenspiele bei Genres nicht angeführt?
- Everything Burrito
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
einfach ignorieren, die "repräsentative" miniumfrage!
- Troll4Life
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
Die Genres sind auch irgendwie lustig. Seit wann sind Casualgames ein eigenes Genre? Und ist CoD jetzt ein Casualspiel oder ein Actionspiel?
Wirklich sehr Aussagekräftig das Ganze. Und wo sind die Rollenspiele?
Wirklich sehr Aussagekräftig das Ganze. Und wo sind die Rollenspiele?
- Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
Fehlen ja noch so einige andere (z.B. Adventures, FPS...) Aber klar, is alles Äktschn, türlich türlich.Pinball Wizard hat geschrieben:Warum werden Rollenspiele bei Genres nicht angeführt?
Dafür haben sie so prägnante Genres wie "Casual" und "Social" mit drinne. Na Hauptsache.
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mr. mojo risin
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
da steht ja "die beliebtesten."
heißt also nicht, dass es unter den renn- und sportspielen nicht noch weiter geht eventuell.
mich wundert eher, wo beim kuchendiagramm unten der punkt "retailversionen" abgeblieben ist.
ansonsten nix, was groß verwundern würde, außer vielleicht der anteil der reinen offline-konsolen, den ich inzwischen doch etwas niedriger eingeschätzt hätte.
aber 500 leute sind wirklich recht wenig...
heißt also nicht, dass es unter den renn- und sportspielen nicht noch weiter geht eventuell.
mich wundert eher, wo beim kuchendiagramm unten der punkt "retailversionen" abgeblieben ist.
ansonsten nix, was groß verwundern würde, außer vielleicht der anteil der reinen offline-konsolen, den ich inzwischen doch etwas niedriger eingeschätzt hätte.
aber 500 leute sind wirklich recht wenig...
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Flachpfeife
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
was für rausgeschmissenes geld. 517 leute? und allein schon die unterteilung der kategorien. wer verdient mit sowas sein geld und hat abends beim einschlafen keine gewissensbisse???
- crewmate
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
und Adventures?
Wenn Deutschland für ein Genre steht, dann sind es Point & Click Adventures.
Für einige Zeit war Deutschland geradezu ein Alleinstellungsmerkmal der deutschen Branche.
Adventures und Strategiespiele. In Sachen Adventures hatten wir doch nur Pyrana Bytes und Radon Labs. Die sind aber beide nicht mehr wirklich da.
edit: ah, es ging nur um die 500 Bundesbürger.
Wenn Deutschland für ein Genre steht, dann sind es Point & Click Adventures.
Für einige Zeit war Deutschland geradezu ein Alleinstellungsmerkmal der deutschen Branche.
Adventures und Strategiespiele. In Sachen Adventures hatten wir doch nur Pyrana Bytes und Radon Labs. Die sind aber beide nicht mehr wirklich da.
edit: ah, es ging nur um die 500 Bundesbürger.
Zuletzt geändert von crewmate am 17.08.2013 18:41, insgesamt 1-mal geändert.
- Mr. Gameexperte
- Beiträge: 931
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Kommentar
Für mich sind in dieser Umfrage so viele Fehler, dass ich gar nicht anfangen will, sie aufzuzählen.
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Game&Watch
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- Registriert: 03.04.2010 22:21
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
Was bedeutet denn das Wort "Gamer" überhaupt bzw. was ist man ein solcher ? Und was sind Casual und Social denn bitte für "Genres" ?
Nur weil ich mal auf Facebook ein bisschen hier und da mit den Fingern rumgeditscht habe bin ich doch kein Videospieler. Wenn ich "Liedtexte" aus nem Bushidoalbum vorlese bin ich ja auch noch kein Lyriker.
Nur weil ich mal auf Facebook ein bisschen hier und da mit den Fingern rumgeditscht habe bin ich doch kein Videospieler. Wenn ich "Liedtexte" aus nem Bushidoalbum vorlese bin ich ja auch noch kein Lyriker.
- Stormrider One
- Beiträge: 2316
- Registriert: 27.10.2002 06:38
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
Schlussfolgerung:
Heute zu tage hat das "Gaming" ein völlig andere Bedeutung,als vor 15 Jahre!!
MFG
Heute zu tage hat das "Gaming" ein völlig andere Bedeutung,als vor 15 Jahre!!
MFG
- crewmate
- Beiträge: 18865
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
Doch sind Sie.Game&Watch hat geschrieben:Was bedeutet denn das Wort "Gamer" überhaupt bzw. was ist man ein solcher ? Und was sind Casual und Social denn bitte für "Genres" ?![]()
Nur weil ich mal auf Facebook ein bisschen hier und da mit den Fingern rumgeditscht habe bin ich doch kein Videospieler. Wenn ich "Liedtexte" aus nem Bushidoalbum vorlese bin ich ja auch noch kein Lyriker.
Und wir alle profitieren davon.
Durch den ganzen Social und Casual Kram werden Videospiele Gesellschaftlich anerkannt. Dadurch fällt es dem gemeinen Politiker schwieriger, das Medium als Sündenbock zu missbrauchen. In den 80ern noch waren Horrorfilme und Metalmusik das Ziel solcher Verleumdungen.
https://www.youtube.com/watch?v=nMy-NryQN2c
Heute dreht das ZDF (!!!) Dokus über Wacken Open Air und Arte strahlt Horrorfilme aus. Filme ab 18 schaffen es heute meist komplett ungeschnitten in den deutschen Kinos. Das haben wir auch Sachen wie "Das Schweigen der Lämmer" (Oskar) und -meiner Ansicht nach- "Nothing else Matters" zu verdanken, die ihrerseits Genres in den Mainstream brachten. Ich sehe da Durchbruchspunkte, an denen die Genres in den Mainstream eintraten und sich etablierten. Sie wurden gesellschaftlich akzeptiert, verleumdungen konnte keiner mehr Ernst nehmen. Weil sie persönlich Kontakt damit hatten. Der ganze Prozess ist wohl langwieriger, doch solche Exemplare sind der erste Schritt.
Metallicas schwarzes Album (28 Mio Tonträger!) hat genauso viele Leute zu Metalhörern gemacht, wie Farmville Leute zu passionierten Videospielern gemacht hat. Das wäre auch nicht realistisch. Aber es ist ein erster Kontakt mit den Genres bzw dem Medium. Dadurch wird es ent-dämonisiert. Ist keine Gefahr mehr für das Abendland. Bietet keine Angriffsfläche mehr für Populisten und deren Aktionismus.
Die Vielfalt der Genres und des Gameplays leiden nicht darunter. Ja, da ist Call of Duty und Assassins Creed. Dem Gegenüber stehen aber Indispiele, die technisch immer besser werden und in deren Pool sich noch komplexere und vor allem sauschwere Spiele befinden. Wenn du etwas suchst, wirst du es da schon finden. Der Indimarkt hat den Survival Horror in seiner dunkelsten Stunde (2008) am Leben erhalten. Aktuell liefert der Markt die besseren RPGs in einem Sumpf aus Dungeon Crawling und "Awesome Button" Schnarcherein.
Wie auch im Metal. Gerade dank des Internets gibt es da mehr Musik, als ich jemals hören kann. Weil jede Garagenband ihren Scheiß reinstellen kann. Das sorgt erstmal für eine Flut, langfristig führt auch das zu mehr Vielfalt.
Dann haben wir mit Crowdfunding eine neue Methode, Spiele zu finanzieren. Dank solchen Diensten kommen jetzt auch Spiele wie Star Citizen, Sui Generis und Eternity. Auch wenn die sich erst behaupten müssen. Und einige davon werden enttäuschen.
Die stehen auch den schlechten Entwicklungen der bösen Publisher gegenüber, die versucht haben Microtransactions in Dead Space 3 einzubinden und aus Resident Evil endgültig einen Shooter zu machen.
DU ziehst keinen Nachteil aus Casualspielen. Da ist derzeit noch ein Boom, der aber wieder am abflaunen ist, geradezu implodiert. Big Point streicht stellen, PopCap ist in der Krise. Dank Marktübersättigung.
Das die Genres in der Studie vorkommen liegt an den befragten 500 Leuten. Ändert nichts daran das zB das "Rise of the Triads" Remake schon wenige Tage nach der Veröffentlichung profitabel wurde und "A Machine for Pigs" bald tatsächlich erscheint.
Wenn du Videospiele nur für dich und deinesgleichen haben willst, stellst du dir selbst ein Bein.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
Die Menge der Befragten ist nicht entscheidend. Wichtig für die Relevanz einer Umfrage ist die Auswahl der Befragten (da braucht man nicht 2 Mio. Leute befragen, wenn auch statistisch ein paar Hundert reichen) und die Fragestellung.Flachpfeife hat geschrieben:was für rausgeschmissenes geld. 517 leute? und allein schon die unterteilung der kategorien. wer verdient mit sowas sein geld und hat abends beim einschlafen keine gewissensbisse???
- Asturaetus
- Beiträge: 438
- Registriert: 08.03.2012 12:39
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Re: Allgemein: Ergebnisse der Studie "Gaming in Deutschland"
Den Einflussfaktor sollte man nie unterschätzen.Kajetan hat geschrieben:und die Fragestellung.
http://www.youtube.com/watch?v=G0ZZJXw4MTA#t=30s
