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Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben zuviel Stolz"

Verfasst: 05.04.2013 01:59
von 4P|BOT2
In den vergangenen Jahren hatte sich Keiji Inafune zu einem der Chefkritiker der heimischen Herstellerszene augeschwungen und seine Landsmänner sowie den stagnierenden Markt ins Visier genommen. Nach einer längeren Ruhephase holt der Megaman-Erfinder jetzt in einem Interview mit IGN erneut aus. Er hoffe ja, dass man jene Stagnation durchbrechen werde, die Wirklichkeit  sei aber (noch) nicht so wie...

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Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 02:03
von frostbeast
Ich mag die JRPGs sehr gerne. Egal ob "Fire Emblem" oder nen "tales of blabla" aber ich kann mit Konsolen wenig anfangen. Ich würde mich über PC Ports sehr freuen aber das dauert sicher noch ne Weile.
Ausserdem bezweifel ich, dass man für solche Spiele, über Steam zB, 50-60 Euro verlangen kann. Das würde fast keiner kaufen.


PS: WII Version von FireEmblem über Emulator spielen geht immerhin problemlos^^

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 02:19
von Arco
Verkaufszahlen spiegeln leider nicht immer die Qualität wieder. Ich bin mit den meisten japanischen Entwicklern sehr zufrieden. Atlus liefert nach wie vor hochqualitative Toptitel, Kojima sowieso, Platinum Games liefert auch konstant gute Leistungen und mit der Souls Reihe kam gerade erst einer der größten Überraschungshits der letzten Jahre aus Japan.
Im Endeffekt werden die Spiele eh immer Niesche bleiben und das ist gut so, aus Japan bekommt man häufig andere und interessanttee Spielansätze, die ich doch sehr begrüße.

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 03:04
von Firon
Das japanische Spiele sich nun dem westlichen Einheitsbrei anpassen, wär nun wirklich nichts erstrebenswertes. Generell gefallen mir sehr viele Spiele aus Japan und ich find's schade, dass es so manches gar nicht zu uns schafft. Für Fire Emblem werd ich auch definitiv mal wieder meinen 3DS ausgraben.

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 03:08
von Game&Watch
Oh gott, kann dem Kerl bitte mal jemand erklären das japanische Spiele deshalb so gut sind, weil sie sind, wie sie sind ? Ernsthaft, wenn ich westliche Spiele will kaufe ich westliche Spiele. Japanische Spiele kaufe ich, weil sie eben so sind wie sie sind und mir das gefällt. Wenn sie sich an den biederen 08/15 Massenmarkt der in der westlichen Welt vorherrscht anbiedern, brauche ich keine japanische Entwickler mehr. Wirklich, wir haben doch hier genug von dem Einheitsbrei, sowas brauche ich nicht auch noch aus Japan.

Ich würde am japanische Markt eher das genaue Gegenteil kritisieren. Nämlich, das sie sich teilweise bereits zu sehr anbiedern.
Und nebenbei vllt. noch das einige Hersteller es immernoch nicht schaffen im Jahr 2013 mal die Originaltonspur beizulegen und man zum teuren Import greifen muss, wenn man in den Genuss der Originalfassung kommen will...ja Konami, euch gucke ich an -.-

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 05:33
von an_druid
"Da hat wohl Jemand auf ein anderes Pferd gesetzt"
Dieser Mensch versucht hier nur mit seiner Meinung eine Veralgemeinerung aufzustellen um einen erfolgreichen Seitensprung zu Gewährleisten, zum. optisch gesehen. Auch vieleicht eine der Gründe warum sich so manche Japanische Entwicklungen die Qualität aufweisen, sich außerhalb nicht dursetzten, trotz Nachfrage.

PS: Ich habe vor kurzem erst Mega Man 9 über das PSN erworben.

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 07:10
von Scorcher24_
Das wichtigste wäre mal, dass die Charaktere nicht ständig wie Kinder aussehen.
Ich weiss nicht woher diese Obzession der Japaner kommt, dass Kinder die Welt retten, aber ich kann keinen Helden glaubwürdig finden der wie nen weinerlicher 15jähriger rüberkommt.

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 07:27
von Pioneer82
Problem ist eher das Marketing. Dark Void ist ein prima Beispiel.
Die Japaner haben vermutlich auch nicht so gute Kontakte um Wertungen zu kaufen,
wie EA,Activision etc.

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 07:35
von Zinssm
Größtenteils furchtbarer Style und furchtbare Spiele.Der Markt antwortet

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 07:43
von Culgan
Scorcher24 hat geschrieben:Das wichtigste wäre mal, dass die Charaktere nicht ständig wie Kinder aussehen.
Ich weiss nicht woher diese Obzession der Japaner kommt, dass Kinder die Welt retten, aber ich kann keinen Helden glaubwürdig finden der wie nen weinerlicher 15jähriger rüberkommt.
Ja man so sieht es mal aus.
Früher zu PS1 Zeiten habe ich so viele Rollenspiele aus Japan gespielt. Suikoden, FF, Star ocean, Skies of Arcadia (dreamcast) usw.
Zugegeben, da waren auch einige Junge Leute dabei ok. Aber die waren nicht solche weinerlichen und vor allem nervigen Susen wie heute oder gar diese pseudo coolen.

Suikoden z.b. Man spielt einen einfachen relativ Jungen Kerl in den ersten beiden Spielen. Damit habe ich absolut kein Problem da der Charakter ja stumm ist und ich ihn erzähle. Es ist auch alles drumherum Erwachsen gehalten mit gelegentlichen kleinen Späßen. Das waren noch Jrpgs Leute.

Ich habe mal versucht Star Ocean 4 zu spielen, ich habe mich so dermaßen geschämt das ich das nichtmal weiterspielen konnte.

Tales of Vesperia war schon eine nummer besser aber das war teilweise peinlich was da abgeht. Das alte Klischee erstmal bedienen. Held findet besonderes Mädel jada jada jada, Welt retten jada jada jada. Das ist doch langsam mal ausgelutscht. Dann wird einfach mal ne Gilde gegründet. Ja super dachte ich mir, vielleicht ein wenig neuer Wind in das Spiel.
Was ist wohl der erste Gildenauftrag? wir laufen der Schnäpfe halt hinterher wie bisher! Sinn = 0. Die Dialoge auch manchmal an peinlichkeit kaum zu überbieten.

Früher ging es auch, man muss nicht jedesmal die Welt mit 12 - 15 jährigen weinerlichen pseudocoolen emos retten.

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 08:09
von SixBottles
履行請求

愚痴!

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 08:28
von Wulgaru
Ich weiß nicht woher die Obsession kommt bärbeißige Soldatenbarbaren zu steuern die genauso wenig mit einem zu tun haben wie der 15jährige Anime-Held. :wink:

Im Ernst...gerade im Fantasybereich finde ich es völlig normal jugendliche Helden zu steuern. Das ist nun einmal eine gute Geschichte innerhalb der die unreifen Helden zu gestandenen Recken werden können und der Westen ist an dieser Front bei Büchern und Filmen eigentlich ganz vorne dabei.

Das was aber glaube ich zu Recht kritisiert wird, ist alles was Square-Enix mit seinem Fanservice-Einheitsbrei herausbringt. Star Ocean oder Final Fantasy...sowas ist tatsächlich JRPG wie es schlimmer kaum sein kann. Dann kann man aber mal über den Tellerrrand gucken und sehen was Atlus, Mistwalker, Monolith, tri-crescendo, Namco, Level 5, Intelligent Systems usw. rausbringen. Das ist nicht schlechter oder besser als früher. Wenn man generell nichts mehr mit dem Genre anfangen kann...ist okay, aber bitte nicht anhand der Blockbuster auf alles andere schließen.

@Topic
Ich finde den Kerl immer sehr amüsant...er hat seine Karriere im wesentlichen mit der völligen Ausschlachtung von Megaman verbracht und verlangt Kreativität....noch einen Blick auf seine Karriereleistung? Ah Onimusha und Minish Cap. Superspiele, aber warum bringen solche Leute nicht einfach mal das nächste große Spiel um genau das zu tun was sie predigen?

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 08:53
von mindfaQ
Unbegründeter Stolz, sieht man von einigen antiken Smash-Hits ab (Mario, Zelda, Pokemon, FF, ... ; Tetris nicht - das kommt ja aus Russland).
Aber naja, das ist ja nicht nur bei der japanischen Spielebranche so, sondern auch in der Filmbranche etc. der Fall.

Kommentar

Verfasst: 05.04.2013 09:07
von Blackwater_Park
Ja am besten gleicht man alles an, dass man überall cod in ner anderen farbe kaufen kann und für die rollenspielfreunde gibts von jedem hersteller dann eine variante von mass effect oder so. -.-'' Dark Souls zeigt doch, dass es anders geht.

Re: Spielkultur: Keiji Inafune: "Japanische Entwickler haben

Verfasst: 05.04.2013 09:14
von Alter Sack
Warum schreiben hier alle das nur JRPGs aus Japan kommen? Hab ich irgendwas verpennt?

Also es kommen auch so Spiele (unabhängig der Wertung) wie Resident Evil, Devil May Cray, Castlevania, Metal Gier, PES, Dragons Dogma, Demons (Dark) Souls, die GT-Reihe, Gravity Rush, Professor Layton, Tomb Raider (mittlerweile), Dead or Alive, ... ach ich weiß nicht was noch alles. Und die haben nicht alle Kulleraugen.