Electronic Arts: Ist "nicht schlecht, aber roboterhaft"
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- 4P|BOT2
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Electronic Arts: Ist "nicht schlecht, aber roboterhaft"
AJ Dembroski hatte an Madden NFL 12 und Madden NFL 13 mitgewirkt, ist aber mittlerweile nicht mehr bei EA Tiburon tätig. Er wolle nicht schlecht über seinen einstigen Arbeitgeber reden, gebe es doch gute Leute bei EA. Auch behandle das Unternehmen seine Angestellten gut. Die seinerzeit von EAspouse beschriebenen Misstände habe er nicht beobachten können. Letztendlich ließ Dembroski einem Frust dan...
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- SSBPummeluff
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Immerhin wissen wir jetzt was das Problem an EA ist 
- Wizz
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Re: Electronic Arts: Ist "nicht schlecht, aber roboterhaft"
Niemand kann mir erzählen dass diese Headlines keine gezielten Trollversuche sind! xD"
- Kajetan
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Re: Electronic Arts: Ist "nicht schlecht, aber roboterhaft"
Irgendjemand hat es während der Diskussionen um Kickstarter, Crowdfunding so gut auf den Punkt gebracht: "Kickstarter ist die Rückkehr des Mäzenatentums. Man sponsort einen Künstler, damit dieser ein Werk erschafft, auf das alle stolz sein können. Der Förderer und der Künstler. Die Majors hingegen betreiben industrielle Massenfertigung, wo das einzelne Produkt keine Seele und keinen Charakter hat, Kunst maximal nur als Gebrauchsdesign vorkommen darf."
- femshep88
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Letztenendes bedeutungslose Phrasen. Lässt sich auf jede große börsenorientierte Spieleschmiede übertragen. In dessen Führungsriege sitzen eben spielefremde Manager, keine Nerds wie zu Amiga Zeiten, wo ein Spiel 1000 Mark und 10 Programmierer gebraucht hat. Bei 150 Millionen Dollar Produktionen, bei denen die Hälfte aus Marketing besteht, ist eben alles Kalkulation ... manchmal kommt da was gutes bei raus, manchmal nicht. Das ist bei anderen Medien wie Filmen und Spielen schon längst so. Oder glaubt ernsthaft noch jemand, EA würde mit Origins hauptsächlich Spiele verkaufen wollen? Oder Ubisoft mit ihrem Uplay? Das dumme Che Guevara getue von den leuten seitens DRM? Für'n Arsch. Das sind Statistiksammelmaschinen für die Aktienbosse, die wissen wollen, welche Spielemechaniken wieviel Prozente im nächsten Abläger entsprechender Franchises kriegen sollen.
- femshep88
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Re: Electronic Arts: Ist "nicht schlecht, aber roboterhaft"
Und darum erbettelt sich da ein Millionär wie Molineux gerade seine mikrigen 500.000 für's nächste MessiasprojektKickstarter ist die Rückkehr des Mäzenatentums. Man sponsort einen Künstler, damit dieser ein Werk erschafft, auf das alle stolz sein können.
- Skabus
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Schon interessant, dass viele ehemalige Mitarbeiter und andere Quellen immer wieder das über EA bestätigen, was die meisten schon seit Jahren an EA bemängeln!
Ich versuche EA so gut es geht zu meiden, aber es gibt einfach viele Leute, für die Spiele halt auch mehr Quantität als Qualität sind, und darum passt EA sicher gut zu einem großen Teil der jüngerne Spielergeneration.
Ich habe für EA und ihre Firmenpolitik jedenfalls absolut nichts übrig. Ich hoffe ich werde nie in die Verlegenheit kommen mal für EA arbeiten zu müssen...
MfG Ska
Ich versuche EA so gut es geht zu meiden, aber es gibt einfach viele Leute, für die Spiele halt auch mehr Quantität als Qualität sind, und darum passt EA sicher gut zu einem großen Teil der jüngerne Spielergeneration.
Ich habe für EA und ihre Firmenpolitik jedenfalls absolut nichts übrig. Ich hoffe ich werde nie in die Verlegenheit kommen mal für EA arbeiten zu müssen...
MfG Ska
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Miles_DE
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Re: Electronic Arts: Ist "nicht schlecht, aber roboterhaft"
Wie bereits gesagt wurde, kann man das auf alle großen Publisher anwenden.
Ganz ehrlich, ich kanns auch irgendwo verstehen. Spieleproduktion kostet mittlerweile einen Haufen Geld. Viel mehr als noch vor 10 Jahren, und die Produktion dauert mitunter viele Jahre. Wenn ich bedenke, wie lange ein SWTOR in Entwicklung war...
Würde man als Aktiengesellschaft NICHT auf die Zahlen achten, würde man in dieser Branche schneller Pleite sein und zu machen, als man denkt.
Es traut sich niemand, Risiken einzugehen, sonst endet man wie viele Entwickler/Publisher, zumindest so deren Gedanke
Ganz ehrlich, ich kanns auch irgendwo verstehen. Spieleproduktion kostet mittlerweile einen Haufen Geld. Viel mehr als noch vor 10 Jahren, und die Produktion dauert mitunter viele Jahre. Wenn ich bedenke, wie lange ein SWTOR in Entwicklung war...
Würde man als Aktiengesellschaft NICHT auf die Zahlen achten, würde man in dieser Branche schneller Pleite sein und zu machen, als man denkt.
Es traut sich niemand, Risiken einzugehen, sonst endet man wie viele Entwickler/Publisher, zumindest so deren Gedanke
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L34D
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Re: Kommentar
Deshalb gabs ja letztes Jahr eine schicke Abstimmung wo EA zur schlechtesten Spieleschmiede gekrönt wurde.Skabus hat geschrieben:Schon interessant, dass viele ehemalige Mitarbeiter und andere Quellen immer wieder das über EA bestätigen, was die meisten schon seit Jahren an EA bemängeln!
Absolute ich versuche sie auch zu meiden. Das verrückte ist, dass die "Fanboys" gar nichts mehr merken. Ich hatte neulich eine schicke Diskussion über MoH:W. Ich habe meine Aussagen mit spieleberichten belegt bestimmt 5 Stück. (Darunter auch ein schickes Sniper Vid. von TB) Und da meinte der Typ doch echt das MoH:W ein besseres CoD ist? Weils die bessere Grafik hat und natürlich von EA kommt. Wtf!Skabus hat geschrieben:Ich versuche EA so gut es geht zu meiden, aber es gibt einfach viele Leute, für die Spiele halt auch mehr Quantität als Qualität sind, und darum passt EA sicher gut zu einem großen Teil der jüngerne Spielergeneration.
Wenn der Sniper nichtmal trifft wenn man stehen bleibt dann ist das schon ein epicfail, weils schon gescripted ist und nichtmal so schlecht ist CoD. (Mein letzter CoD-Teil war übrigs MW2, ich bin also kein Fanboy davon)
Er hatte davor übrigs BF3 gespielt und meinte ich werd mir erstmal nichts mehr von denen kaufen. 2 Wochen später Premium und dann MoH:W hinterher.
Aber man sieht es ja das der Anspruch sinkt, wenn ich mir nur die Sendungen im Fernsehen angucke. "Ich gucke Frauentausch weil ich es lustig finde." *facepalm*
No Comment! Erst bemängeln aber dann doch kaufen und den nächsten tiefschlag erleben.
Lieber werde ich mich erhängen anstatt für so eine Ausbeutungsfirma zu arbeiten.Skabus hat geschrieben:Ich habe für EA und ihre Firmenpolitik jedenfalls absolut nichts übrig. Ich hoffe ich werde nie in die Verlegenheit kommen mal für EA arbeiten zu müssen...
Ich kann nur sagen ich kauf nichts mehr von denen, die haben keine Ahnung und alles wird hingerotzt hauptsache einen neuen Teil rausbringen.
Aber wie man gesehen hat EAs Ars** läuft bald auf Grundeis und ihr könnt mir glauben an diesen Tag werd ich freudensprünge machen.
Kickstarter wird die Zukunft sein. Wenn die Community wirklich ein Spiel will dann bekommt dies auch und es wird nicht einem alles serviert wo nachher eh nur eine Mogelpackung drin ist. Ich freu mich auf eine Zukunft ohne Publisher (Geldgeier).
- muselgrusel
- Beiträge: 490
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Re: Electronic Arts: Ist "nicht schlecht, aber roboterhaft"
Wartet kurz, ich hole das Popcorn..
...
3..2..1.. EA Shitstorm go!
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Isterio
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Re: Electronic Arts: Ist "nicht schlecht, aber roboterhaft"
Also ich würde für EA arbeiten. Zumindest, um mir ein eigenes Bild von dem Laden machen zu können. Sollte mir das dann wirklich nicht gefallen, gehe ich halt wieder und bereue nichts, da ich um eine Erfahrung reicher bin.
Ich kann Aktiengesellschaften im Allgemeinen nicht wirklich leiden. Man sieht ja bei vielen Firmen den Trend, dass die CEOs und der Verwaltungsrat (oder wie auch immer Ihr das nennt) die Unternehmen einfach schröpfen. Mehr Umsatz heisst dann meist mehr Bonus. Also wachsen sie sich kaputt, damit sie mehr Umsatz machen, dafür sind aber auch die Ausgaben viel höher (=Verluste). Man entfernt sich immer mehr vom Service/Produkt. Es ist nur ein Mittel, um sich persönlich zu bereichern. Hat man dann die Unternehmung in den Boden gewirtschaftet, kriegt man eine tolle Abfindung und wiederholt dasselbe Spiel woanders. Bei Familienunternehmen ist der Drang irgendwie grösser das langfristige Überleben zu sichern und halt auch mal auf den schnellen Dollar zu verzichten.
Ich kann Aktiengesellschaften im Allgemeinen nicht wirklich leiden. Man sieht ja bei vielen Firmen den Trend, dass die CEOs und der Verwaltungsrat (oder wie auch immer Ihr das nennt) die Unternehmen einfach schröpfen. Mehr Umsatz heisst dann meist mehr Bonus. Also wachsen sie sich kaputt, damit sie mehr Umsatz machen, dafür sind aber auch die Ausgaben viel höher (=Verluste). Man entfernt sich immer mehr vom Service/Produkt. Es ist nur ein Mittel, um sich persönlich zu bereichern. Hat man dann die Unternehmung in den Boden gewirtschaftet, kriegt man eine tolle Abfindung und wiederholt dasselbe Spiel woanders. Bei Familienunternehmen ist der Drang irgendwie grösser das langfristige Überleben zu sichern und halt auch mal auf den schnellen Dollar zu verzichten.
