BioShock Infinite: Levine über Boss-Kämpfe
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BioShock Infinite: Levine über Boss-Kämpfe
Wer mit dem Finale von BioShock Infinite: Levine über Boss-Kämpfe
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frostbeast
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Super
Schön für mich. Finde generell Bosskämpfe überflüssig und nervig.
- DenniRauch
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- DonDonat
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Re: Super
Dast du schon mal The Legend Of Zelda oder Dark Souls gespielt ?.?frostbeast hat geschrieben:Schön für mich. Finde generell Bosskämpfe überflüssig und nervig.
Denn es ist gerade DER Boss, der einen zu höchstleistungen anspornt.
Und z.B. nur mit standard Gegenern wäre Dark Souls sinnlos,
da diese einem nur in der Masse gefährich werden können und auf dauer doch etwas nervig sind.
Und könntest du dit ein Spiel wie Legend Of Zelda, Super Mario oder Final Fantasy ohne Bosse vorstellen ??????
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Alex1o23
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re
Man denke zurück an Psycho Mantis... *träum*
Bosse sind ne tolle Sache, wenn sie denn gut designt bzw. konzeptionoiert sind. Ein simpler "großer Gegner" ist öde klar, aber wenn man nachdenken muss um einen Gegner zu knacken und das nicht nur mit bloßer Gewalt schafft, kann ein Boss ein Spiel extrem prägen...
Schon lustig wenn man bedenkt, dass Bosse eigentlich eingeführt worden sind um an den großen zu bezahlenden Spielautomaten mehr Geld zu machen, indem man den Spieler vor eine unerwartete Überraschung in Form eines Bosses gestellt hat.
Bosse sind ne tolle Sache, wenn sie denn gut designt bzw. konzeptionoiert sind. Ein simpler "großer Gegner" ist öde klar, aber wenn man nachdenken muss um einen Gegner zu knacken und das nicht nur mit bloßer Gewalt schafft, kann ein Boss ein Spiel extrem prägen...
Schon lustig wenn man bedenkt, dass Bosse eigentlich eingeführt worden sind um an den großen zu bezahlenden Spielautomaten mehr Geld zu machen, indem man den Spieler vor eine unerwartete Überraschung in Form eines Bosses gestellt hat.
- Billie?
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Für mich sind Bosskämpfe ungefähr so wie joggen gehen, Bücher lesen, oder lernen - Davor denkt man sich:"Neeeeee, muss das jetzt sein? Krieg ich das überhaupt hin oder häng ich mich da total auf. Gar kein Bock auf sowas.", aber danach ist man doch immer recht happy und stolz und hat ne Menge daraus mitgenommen. Letztes kann man bei einigen Spiel wörtlich nehmen.
Also sagen wir es mal so: Gar keine Bossgegner ist doof, zu viele Bossgegner, oder wie bei Batman AA alle mit dem selben Muster oder unglaubwürdig (Joker am Ende) auch doof.
Also sagen wir es mal so: Gar keine Bossgegner ist doof, zu viele Bossgegner, oder wie bei Batman AA alle mit dem selben Muster oder unglaubwürdig (Joker am Ende) auch doof.
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Bone21
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Es kommt doch immer drauf an... und der Bosskampf am ende von Bioshock war auch nicht so der Hammer. Deswegen erinnere ich mich auch kaum noch dran.
Aber woran ich mich immer erinnern werde, wenn ich an Bioshock zurück denke, ist die Begegnung mit Andrew Ryan... das war einfach nur grossartig. Genauso wie ich einige Tonbänder nie wieder vergessen werde, und das ist es was Bioshock ausgemacht hat.
Und hoffentlich machen die bei Infinite nicht wieder so einen Mist wie bei Bioshock 2, wo man die Mädels zum Adam abpumpen an eine bestimmte Stelle bringen musste um dann Gegnerwellen umzuhauen... das hatte mir das ganze Spiel versauzt
Aber woran ich mich immer erinnern werde, wenn ich an Bioshock zurück denke, ist die Begegnung mit Andrew Ryan... das war einfach nur grossartig. Genauso wie ich einige Tonbänder nie wieder vergessen werde, und das ist es was Bioshock ausgemacht hat.
Und hoffentlich machen die bei Infinite nicht wieder so einen Mist wie bei Bioshock 2, wo man die Mädels zum Adam abpumpen an eine bestimmte Stelle bringen musste um dann Gegnerwellen umzuhauen... das hatte mir das ganze Spiel versauzt
- crewmate
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Re: Super
Bioshock 2 ist nicht Levines Werk, das war billiger Cash In eines anderen Entwicklerteams. Seit Bioshock und Portierungen widmet sich Irrational Infinite
Es gibt aber zu viel uninspirierten Dreck, wo die Bosse suizidal sind.
"I have no will to live, here is my weakpoint, please Shoot it" "k."
Und oft haben die Bosse keinen Bezug zur Handlung, sondern werden einfach reingestreut. In Deus Ex1 konnte man außerdem einfach an ihnen vorbeirennen und nicht kämpfen was dementsprechende Konsequenzen hatte. War auch ein großes Kriterium bei Human Revolution und Alpha Protocol. Die Bosskämpfe waren scheeeeeeeeeeeeeeiße! Und sie standen dem offenen Spielprinzip im Weg. In AP hatte ich einen schleichenden Nahkämpfer ausgebildet und plötzlich will ein Boss mit Messern kämpfen, was ich nie in Erwägung gezogen hab. One Shot Kills, wenn man nicht geblockt hat. Wir sind Benny Hill Style um einen Tisch gerannt bis er genug Schrot gefressen hatte. Das war kein guter Bosskampf, das war nervig und ermüdend.
Oder auch Silent Hill, in denen ich die Bosse immer "eh" finde, weil das Spiel nie den Fokus auf Kämpfen gelegt hat. Außer in diesem stinkenden Haufen Gülle aka Homecoming.
Es gibt Meister des Bosskampfes, Shinji Mikami ist der Overlord des fesselnden, geschichtsrelevanten und strategischen Bosskampfes. PN03, RE4, Vanquish und Shadows of the Damned (mit Suda51 als Supergroup) sind Paradebeispiele für eine tolle Umsetzung von Bossen, logisch eingebunden und strategisch fordernd.
Das sind gut inszeniert und klevere Bosskämpfe, in denen man Angriffsmuster erkennen muss und seine Chance abwarten muss.DonDonat hat geschrieben:Dast du schon mal The Legend Of Zelda oder Dark Souls gespielt ?.?frostbeast hat geschrieben:Schön für mich. Finde generell Bosskämpfe überflüssig und nervig.
Denn es ist gerade DER Boss, der einen zu höchstleistungen anspornt.
Und z.B. nur mit standard Gegenern wäre Dark Souls sinnlos,
da diese einem nur in der Masse gefährich werden können und auf dauer doch etwas nervig sind.
Und könntest du dit ein Spiel wie Legend Of Zelda, Super Mario oder Final Fantasy ohne Bosse vorstellen ??????
Es gibt aber zu viel uninspirierten Dreck, wo die Bosse suizidal sind.
"I have no will to live, here is my weakpoint, please Shoot it" "k."
Und oft haben die Bosse keinen Bezug zur Handlung, sondern werden einfach reingestreut. In Deus Ex1 konnte man außerdem einfach an ihnen vorbeirennen und nicht kämpfen was dementsprechende Konsequenzen hatte. War auch ein großes Kriterium bei Human Revolution und Alpha Protocol. Die Bosskämpfe waren scheeeeeeeeeeeeeeiße! Und sie standen dem offenen Spielprinzip im Weg. In AP hatte ich einen schleichenden Nahkämpfer ausgebildet und plötzlich will ein Boss mit Messern kämpfen, was ich nie in Erwägung gezogen hab. One Shot Kills, wenn man nicht geblockt hat. Wir sind Benny Hill Style um einen Tisch gerannt bis er genug Schrot gefressen hatte. Das war kein guter Bosskampf, das war nervig und ermüdend.
Oder auch Silent Hill, in denen ich die Bosse immer "eh" finde, weil das Spiel nie den Fokus auf Kämpfen gelegt hat. Außer in diesem stinkenden Haufen Gülle aka Homecoming.
Es gibt Meister des Bosskampfes, Shinji Mikami ist der Overlord des fesselnden, geschichtsrelevanten und strategischen Bosskampfes. PN03, RE4, Vanquish und Shadows of the Damned (mit Suda51 als Supergroup) sind Paradebeispiele für eine tolle Umsetzung von Bossen, logisch eingebunden und strategisch fordernd.
- Broco
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Re: re
x2Alex1o23 hat geschrieben:Man denke zurück an Psycho Mantis... *träum*
Der Kampf mit Psycho Mantis war meiner Meinung nach der beste Bosskampf, der jemals in einem Videospiel vorkam.
Wenn ich alleine überlege, wie ich reinkam, er Kontrolle über Meryl hatte und er danach sagte "Lass mich deine Gedanken lesen... Soso, du spielst gern Castlevania." und ich mir nur dachte "Scheiße, woher weiß dieser komische Gasmaskensodomist das?".
Dann die Aktion mit Controller umstecken und auch die emotionale Komponente kam nicht zu kurz. Geil geil geil.
Aber was Bioshock betrifft, hat er Recht.
Emotional gesehen hätte das Treffen mit Andrew Ryan gereicht, Bioshock lebte ja nicht von den krassen Bossfights, sondern von der geilen Stimmung und der Story, der Fight zum Schluss hätte nicht unbedingt sein müssen.
Zumal der storyentscheidende Clou ja schon vorher
Spoiler
Show
von Ryan erzählt wurde, nämlich dass man die ganze Zeit manipuliert wurde.
- ItsPayne
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- Bedameister
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Also der Bosskampf von Bioshock war echt scheiße. So ein geiles Spiel und dann sowas. Klar das Spiel ist immernoch eins der besten überhaupt aber so ein Ende braucht es doch nicht. Bei Bioshock 2 genauso, nur da gab es ja nichtmal nen wirklichen Endboss.
Ich hatte bei Bioshock kämpfe mit Big Daddys die spannender waren als die mit Atlas.
Das mit Ryan stimmt, das war echt super gemacht und ich dachte wirklich dass er der Endboss ist und dass das Spiel dort endet.
Wenn sie schon nicht gut darin sind Bosskämpfe zu machen dann soll wirklich am Schluss sowas wie die Szene mit Ryan kommen oder so, wäre mir lieber. Nochmal so ein richtiger Aha Moment
Ich hatte bei Bioshock kämpfe mit Big Daddys die spannender waren als die mit Atlas.
Das mit Ryan stimmt, das war echt super gemacht und ich dachte wirklich dass er der Endboss ist und dass das Spiel dort endet.
Wenn sie schon nicht gut darin sind Bosskämpfe zu machen dann soll wirklich am Schluss sowas wie die Szene mit Ryan kommen oder so, wäre mir lieber. Nochmal so ein richtiger Aha Moment
- Billie?
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Bedameister hat geschrieben: Ich hatte bei Bioshock kämpfe mit Big Daddys die spannender waren als die mit Atlas.
Redest du von dem allerersten, oder von allen nachfolgenden, bei denen du alle Waffen mit Panzerbrechendem gefüllt hast, und dann mit allen nacheinander draufgehalten hast?
Versteh mich nicht falsch, Bioshock ist mein persönliches Lieblingsspiel und die Kämpfe gegen Big Daddys sind gut wie eben alles in dem Spiel, aber wirklich fordernd sind sie nicht, eben so wie das gesamte Spiel. Man hat als Spieler in Bioshock (1 und 2) so viele Mittel und Tools, um gegen seine Widersacher anzutreten, dass mach schnell ein Gefühl der Allmacht entwickelt. Ich liebe das, für viele System Shock fans war das ein Affront.
- PunkRockGuy
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Für mich die besten Bosskämpfe hatte damals MGS3(war mein erster Metal Gear Teil aufgrund meines Alters xD).
Vor allem die Möglichkeit the End am Ende einer Zwischensequenz einfach mit einem gut plazierten Schuss über den Jordan zu schicken fand ich damals verdammt faszinierend. Ich finde es toll wenn man Bosse auch taktisch überspringen kann weil man eine gute Idee hat(z.b. einfach mal snipern probieren wenn man ihn aus der Distanz weggehen/rollen sieht.
Auch die restlichen Bossgegner haben mich mit ihrer Einzigartigkeit und ihrer Geschichte Interessiert.
Auch toll fände ich die Möglichkeit Bosse zu "bekehren" wenn es zum Beispiel im Grunde gute Personen sind, die einfach ein schweres Schicksal durchgemacht haben
Vor allem die Möglichkeit the End am Ende einer Zwischensequenz einfach mit einem gut plazierten Schuss über den Jordan zu schicken fand ich damals verdammt faszinierend. Ich finde es toll wenn man Bosse auch taktisch überspringen kann weil man eine gute Idee hat(z.b. einfach mal snipern probieren wenn man ihn aus der Distanz weggehen/rollen sieht.
Auch die restlichen Bossgegner haben mich mit ihrer Einzigartigkeit und ihrer Geschichte Interessiert.
Auch toll fände ich die Möglichkeit Bosse zu "bekehren" wenn es zum Beispiel im Grunde gute Personen sind, die einfach ein schweres Schicksal durchgemacht haben
- Xris
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Dast du schon mal The Legend Of Zelda oder Dark Souls gespielt ?.?
DS mkay. Aber bezgl. Zelda hoffe ich grade das du nicht TP meinst. Denn da sind die Bossfights so übelst leicht, das sich da überhaupt kein befriedigendes Gefühl einstellen mag. Genau dieses "springen 3mal auf den Kopf" solls halt bitte nicht sein.
Topic:
"Schuster bleib bei deinen Leisten". Scheinbar ist man bemüht Kritikunkte an Teil 1 auszumerzen. Wenn man nun noch die Vita Chambers weglässt, die "Medi Packs" behällt, Zahlungsmittel für Medi Packs und dergleichen stark reduziert - könnte sogar dieses mal ein sehr gutes Spiel darauf werden.
Allerdings will ich dem Punkt das man bei Irrational keien ordentlichen Bossfights kann nicht so ganz zustimmen. Zwar haben sich die Fights gegen Big Dadys iwan abgenutzt, aber die ersten Male zählten die Kämpfe doch zu den besseren Bossfights. So gesehen hätte es den unkreativen Bossfight am Ende garnicht gebraucht. Lieber ein wenig individueller mitten im Spiel.
Jop. Die Balance ist einfach scheiße. Irrational hat die Big Daddys im späteren Spielverlauf nicht an die wesentliche potenteren Waffen und Plasmide angepasst. Allerdings wurden die Big Daddys durch den Hardcore Schwierrigkeitsgrad ein ganzes Stück angressiver. So hätte man das im späteren Spielverlauf lösen müssen.Redest du von dem allerersten, oder von allen nachfolgenden, bei denen du alle Waffen mit Panzerbrechendem gefüllt hast, und dann mit allen nacheinander draufgehalten hast?
Najo - SH 1&2. Ich denke ersteres sind für heutige Verhältnisse Action RPG's und Bioshock ist zumindest ein durchaus slider Old School Shooter.
