Quo Vadis 2011: Anno 2070 - Blick hinter die Kulissen

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4P|BOT2
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Quo Vadis 2011: Anno 2070 - Blick hinter die Kulissen

Beitrag von 4P|BOT2 »

Die Veranstalter der Quo Vadis 2010 hatten Christopher Schmitz und Ronald Kaulbach von Ubisoft eingeladen, um im Rahmen einer Keynote über den nächsten Anno-Titel zu plaudern. Der war erst vor ein paar Wochen angekündigt worden und ist bekanntermaßen in der Zukunft angesiedelt.nBlue Byte habe die "Profit/Loss-Verantwortung" für Anno 2070 und müsse sicherstellen, dass das in Zusammenarbeit mit ...

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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Blue Byte habe die "Profit/Loss-Verantwortung" für Anno 2070 und müsse sicherstellen, dass das in Zusammenarbeit mit "unserem Premiumpartner" Related Designs entwickelte Spiel auch profitabel ist. Alles andere würden sich negativ in der Bilanz der Ubisoft-Tochter niederschlagen.
Ubi-Launcher, DLC, Online-Pass??? *g*

Wenn sowas die Einleitung zu einem Bericht über ein Spiel ist, mir als Spieler wird übel.
RGB
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Beitrag von RGB »

Also die Antike hätte mir auch gefallen, dann aber mit etwas mehr Krieg,
domshadow
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Beitrag von domshadow »

mal abwarten
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cayman23003
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Beitrag von cayman23003 »

Das Mittelalter gefiel und gefällt mir immer noch gut, aber ich bin offen gegenüber neuen Ideen.
eulentier
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Beitrag von eulentier »

Abwarten. Kann gut werten, kann floppen.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Es scheint im Kern Anno zu bleiben, damit wäre das wichtigste durch und kann schon fast nicht mehr floppen.

Ich finde den Wechsel des Settings gut.
Wenn das DESWEGEN floppen sollte, dann will ich nie wieder jemanden hören, der nach Innovation im Videospielbereich ruft.

(Schon klar, "einfach" das Setting in eine andere Zeit setzen ist jetzt nicht der Innovation letzter Schluss! Aber Anno soll gefälligst auch Anno bleiben. Es geht generell um den "Mut", mal was Anderes zu machen.)

dcc
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Beitrag von dcc »

Die Innovation wäre es, von der Steinzeit bis hin zu 2070 spielen zu können. Die Zwischenprodukte haben sie ja, müssten nur alles zusammenwurschteln.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Dann hieße das Spiel aber Civilisation oder Age of Empires und nicht mehr Anno...

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LPWTHYOU
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Beitrag von LPWTHYOU »

Genau genommen, wenn man so durch die Zeiten durch sich entwickeln kann, erinnert es mich sehr an Rise Of Nations! ^^

Ich glaube aber mal, dass die Jungs das gebacken kriegen, immerhin sind das doch welche der wenigen Entwickler, die in Deutschland gute Quali immer wieder abgeliefert haben - mal über 1503 hinweg gesehn. =D
"Langsam ist präzise und präzise ist schnell!"

Weil er der Held ist, den Gotham verdient
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Heruwath
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Re: Titel

Beitrag von Heruwath »

Sir Richfield hat geschrieben:
Blue Byte habe die "Profit/Loss-Verantwortung" für Anno 2070 und müsse sicherstellen, dass das in Zusammenarbeit mit "unserem Premiumpartner" Related Designs entwickelte Spiel auch profitabel ist. Alles andere würden sich negativ in der Bilanz der Ubisoft-Tochter niederschlagen.
Ubi-Launcher, DLC, Online-Pass??? *g*

Wenn sowas die Einleitung zu einem Bericht über ein Spiel ist, mir als Spieler wird übel.
Das ist der Grund warum Spiele entwickelt werden. Dir als Spieler wird übel, wenn du daran denkst, dass ein Spiel profitabel sein muss, dann hast du dir ein falsches Hobby ausgesucht ;-)

Ich frage mich auch ob einem als Spieler nicht noch übler wird, wenn ein Spiel, welches man mag, nicht profitabel ist und dadurch jeglicher Nachfolger eingestellt wird? Ich denke, wenn die Publisher nicht so denken würden, dann hätten wir gamer bald keine Spiele zum spielen.
Change it! Love it! or Leave it!
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Sir Richfield
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Re: Titel

Beitrag von Sir Richfield »

Heruwath hat geschrieben:Das ist der Grund warum Spiele entwickelt werden. Dir als Spieler wird übel, wenn du daran denkst, dass ein Spiel profitabel sein muss, dann hast du dir ein falsches Hobby ausgesucht ;-)
Äh ja... Wenn man mein Geld möchte, dass aber nicht mit einem passenden Angebot unterfüttert, dann hat man sich den falschen Beruf gesucht.
Der "Witz" an der Sache ist, dass das Spiel durchaus profitabler sein kann, wenn man Interessierte wie mich nicht mit (sinnfreien) Maßnahmen vergraulen würde.
Ich frage mich auch ob einem als Spieler nicht noch übler wird, wenn ein Spiel, welches man mag, nicht profitabel ist und dadurch jeglicher Nachfolger eingestellt wird?
Habe ich da Ironie übersehen? Oder hast Du die letzten Jahre Videospielgeschichte unter einem Stein gelebt? ;)

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bondKI
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Beitrag von bondKI »

Sir Richfield hat geschrieben:Dann hieße das Spiel aber Civilisation oder Age of Empires und nicht mehr Anno...
Streng genommen wäre es dann eher ne Mischung aus Empire Earth und Civ. (Mit nem Hauch von Anno) 8)
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

bondKI hat geschrieben:Streng genommen wäre es dann eher ne Mischung aus Empire Earth und Civ. (Mit nem Hauch von Anno) 8)
Gut gemacht würde das aber sowas von geliebt werden.
(Was leider nicht auch "Massiv gekauft" heißt...)

Heruwath
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Re: Titel

Beitrag von Heruwath »

Sir Richfield hat geschrieben:
Heruwath hat geschrieben:Das ist der Grund warum Spiele entwickelt werden. Dir als Spieler wird übel, wenn du daran denkst, dass ein Spiel profitabel sein muss, dann hast du dir ein falsches Hobby ausgesucht ;-)
Äh ja... Wenn man mein Geld möchte, dass aber nicht mit einem passenden Angebot unterfüttert, dann hat man sich den falschen Beruf gesucht.
Der "Witz" an der Sache ist, dass das Spiel durchaus profitabler sein kann, wenn man Interessierte wie mich nicht mit (sinnfreien) Maßnahmen vergraulen würde.
Ich frage mich auch ob einem als Spieler nicht noch übler wird, wenn ein Spiel, welches man mag, nicht profitabel ist und dadurch jeglicher Nachfolger eingestellt wird?
Habe ich da Ironie übersehen? Oder hast Du die letzten Jahre Videospielgeschichte unter einem Stein gelebt? ;)
So wie ich das sehe stimmt deine Meinung und Wünsche nicht mit dem mainstream überein. Die Leute kaufen DLC en mass und der ubi-launcher sorgt dafür, dass games länger nicht gecknackt werden. Man möchte gewiss dein Geld, aber wenn durch eine bestimmte Aktion dein Geld verloren geht, aber dafür das Doppelte an einer anderen Stelle gewonnen wird, dann würde ich auch auf dein Geld verzichten. Das ist die bittere Wahrheit und diese wird sich auch nicht ändern, egal wie schlecht oder blöd sie ist. Klar irgendwann ist jedes Spiel gecknackt aber hier zählt man in Stunden. Jede Stunde, die das Spiel nicht gehackt ist erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass jemand das Warten satt ist und es kauft. Klar gibt es keine einfache Rechnung in dieser Hinsicht. Der "Witzt" an der Sache ist, dass das Spiel durchaus auch profitabler sein kann genau wegen diesen Maßnahmen. Diese Maßnahmen mögen für dich sinnfrei erscheinen, aber dies ist genauso unverständlich wie der Grund warum sich CoD 20 mio. mal verkauft währen wirklich gute und innovative Spiele den Bach untergehen.

In meinem zweiten Beitrag existiert auch kein Stück Ironie. Ich habe gewiss die letzten Jahre nicht unter einem Stein gelebt. Ich sehe wie innovative Spiele (Beyond Good and Evil, Kameo, Fahrenheit, Mirrors Edge usw.) mit der Absegnung für einen Nachfolger zu kämpfen haben, weil die Verkaufszahlen verschwinden gering ausgefallen sind. Dem gegenüber stehen Spiele wie GTA, CoD, Medal of Honor, Battlefield: Bad Company usw. Diese wärmen alten Brei immer wieder auf und brechen Verkaufsrekorde.

Versteh mich nicht falsch. Ich unterstütze Innovation. Ich befürworte ein interessantes Angebot seitens der Publisher und wenn dieses Angebot nicht meinen Erwartungen entspricht, dann akzeptiere ich es auch nicht. Das ändert nichts daran, dass diese Maßnahmen (einige davon verachte ich auch) profitabel sind. Denn wären sie es nicht würde niemand sie einsetzten. Wenn Herr Schmitz sagt, dass bei der Entwicklung von Anno 2070 Wert drauf gelegt wurde das Spiel profitabel zu machen, dann befürworte ich diesen Gedanken. Schließlich möchte ich, dass eine meiner Lieblingsserien weiterhin erhalten bleibt.
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