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Blows Achievement-Warnung

Verfasst: 06.12.2010 17:49
von 4P|BOT2
Mit den Achievements hatte Microsoft ein Belohungssystem eingeführt, das in vergleichbarer Form später auch von Sony und Valve übernommen wurde. In Social Games wird der Spieler oft gar noch häufiger ausgezeichnet, um ständig zu motivieren und den Eindruck von Fortschritt zu vermitteln.

Jonathan Blow (<B>Braid<B> Blows Achievement-Warnung

Achievements

Verfasst: 06.12.2010 17:49
von gunblade91
naja, irgend wie kann ich den mann schon verstehen.manche spiele,die kaum inhalt haben wirken erst für manche erst interessant.aber das system der achievements völlig an den pranger zu stellen sollte man auch nicht.wenn das spiel gut gemacht ist, wie DMC4 oder Bioshock, sehe ich die achievements eher als kleinen motivation bonus.ausserdem erhöht es den wiederspielwert enorm.daher sollte das system,so wie es ist auch so bleiben und auch mit auf die nächste generation genommen werden.

naja

Verfasst: 06.12.2010 17:54
von Lamperouge
Kein Mensch wird dazu gezwungen diese Archievments zu machen, mich z.B. langweilen diese komplett. Problem gelöst. Wie oder Warum man ein Spiel Spielt soll jeder selbst wissen.

Einzig in World of Warcraft sind diese für mich Interessant, da man z.B. für das Sammeln einiger Teils schwerer Erfolge einen zusätzl. Gesamterfolg erwirbt durch welchen man einen neuen Titel wie "Chefkoch" oder ein neues Flugmount bekommen kann! Und es ist doch schön mit einer Gruppe etwas bewältigt zu haben!

Achievements

Verfasst: 06.12.2010 17:59
von Messenjah
Ohne Gehalt geh ich nicht weiter arbeiten und ohne Trophies u.Ä. macht ein Spiel nur halb so viel Spaß. Es ist der Ansporn die richtig harten Nüsse zu knacken (ja nix falsch verstehn xD) als einfach nur Paar Stunden/Tage zu zoggn und zu merken, dass es einfach nur immer wieder das Selbe ist, ohne das sich daran was ändert.

Ich glaube, jeder stimmt mir zu, dass, wenn man sich ein Spiel für 60€ kauft, man auch so lange wie möglich daran Spaß haben will.
Ohne Trophys würde ich GoW 3 auch nur 1 mal durchzocken wollen, da mir die Motivation für eine 2. Runde fehlen würde - vielleicht in paar Monaten wieder :roll: .

Man sollte aber auch nicht für jeden Mist den man da anstellt belohnt werden, es soll immer eine Herausforderung dahinter stehen, gut bei den Bronze Trophys vielleicht eher weniger, aber ab Silber sollte es schon anspruchsvoller werden.

Verfasst: 06.12.2010 18:01
von PanzerGrenadiere
kommt auf die entwickler an. wenn man die erfolge sinnvoll in das hauptspiel einbaut und dann ein paar erfolge für nebenher hat passt das doch perfekt. wenn die erfolge sinnvoll sind versuche ich schon alle zu bekommen, da kommt einfach der perfektionist in mir durch. das problem beim z.b. sammeln von cog-marken, bsaa-emblemen, pangluss-statuen usw. ist nicht, dass man nur einen erfolg bekommt sondern, dass man nichts anderes freischalten kann.

Verfasst: 06.12.2010 18:02
von RuNN!nG J!m
Ich finde Achievements zwar auch ganz nett, aber er hat schon recht.

Es gibt Leute, die lassen sich Spiele entehen,weil sie wissen,dass die Erfolge schwer freizuschalten sind und holen Spiele, die sie nicht ansprechen,dafür aber leichte Erfolge bieten.
Das ist doch irgendwie... nää ?

Ich schalte die Erfolge meist nur frei,wenn mich das Spiel auch wirklich interessiert,wie z.B. bei Super Meat Boy gerade :)

Verfasst: 06.12.2010 18:14
von lilith2
Generell muss ich ihm recht geben.
Ich finde auch dass die Erfolge bei älteren Spielen oft sinnvoller verteilt werden als bei neueren, da diese da mehr an den Spielfortschritt gekoppelt sind.

Allerdings ist die Idee Erfolge im Spiel zu finden, als
Objekte, wie beispielsweise bei Limbo richtig gut
und abwechslungsreich!

Verfasst: 06.12.2010 18:26
von SchmalzimOHR
Ich mag Archievments solange sie mir eine Zusaetzliche spielerische Herausfordung bieten und mich zum "Nochmalspielen" animieren (Schaffe Boss X ohne Heilung etc).

Ich hasse allerdings aber geheime Archievments,den ein Erfolg den ich nur durch Zufall erreiche ist kein Erfolg sondern eben Zufall.

Und Archievments die mich zum grinden zwingen.

Verfasst: 06.12.2010 18:31
von ToxicJesus
Mich störten Achievements aus einem ganz anderen Grund. Die Aufgaben, zu denen sie mich 'motivieren' wollen, machen nur in den wenigsten Fällen Spaß. Dennoch fällt es mir schwierig, diese zu ignorieren, da ich jedes Mal das Gefühl habe, etwas im Spiel vergessen oder nicht richtig gemacht zu haben. In Starcraft 2 ist mir das besonders stark aufgefallen.

Ich wünschte, Spiele würden mir die Option geben, Achievements einfach auszuschalten, so dass ich nicht jedes Mal von Steam daran erinnert werden würde, dass es diese gibt, sobald ich eines aus Versehen schaffe...

Verfasst: 06.12.2010 18:38
von 3nfant 7errible
Das ist keine Theorie, das ist schon längst passiert.


schlimmer ist es noch in Kombination mit all diesen Ranking-Geschichten und Statistiken in MP Spielen wo kaum noch jemand für das gerad laufende Match spielt, sondern nur die eigenen Stats und das nächste Rank Up vor Augen hat

Verfasst: 06.12.2010 18:43
von greenelve
achievements als motivation ein spiel nochmal zu spielen... :roll:
wenn es ein schönes gameplay hat, das einfach spaß macht, spielt man es gerne und immer wieder

jedem seins, aber gerade die aussagen "ohne achievements fehlt mir die motivation es nochmal durchzuspielen" unterstützen genau die aussage, um die es hier geht. das nicht mehr das gameplay wichtig ist, sondern die belohnung, die man für aufgaben erhält.

und ja, achievements bieten genau das: harte herausforderung und/oder schwanzvergleich -> der beste sein und es anderen zeigen können

Verfasst: 06.12.2010 18:45
von Bedameister
Ich liebe das Achievement System, ich find es hammer und der gute Mann soll von mir aus denken was er will, ich bin zufrieden :)

Verfasst: 06.12.2010 18:47
von Erynhir
Auf der Xbox 360 fande ich die Erfolge sehr schön. Jetzt wo ich wieder vermehrt am PC spiele vermisse ich sie überhaupt nicht.
Ich habe zuerst sogar befürchtet, oh, am PC habe ich ja eher selten Erfolge, habe ich dann überhaupt Spaß an den Spielen?

Ja, habe ich. Ich finde sogar dass ich jetzt "ungezwungener" spiele. Erfolge und der daraus resultierende Gamescore bauen doch so einen inneren Druck auf.

Jedenfalls kann ich auf Erfolge gut verzichten. Sie können ein nettes Beiwerk sein aber ich habe das Gefühl dass teilweise zuviel Aufwand für eigentlich nutzloses Zeug wie "sammele 100 dies und das und jenes" verschwendet wird.
Dafür gibt es dann einen Erfolg und gut ist.
Da fragt man sich ob die die Zeit lieber für das Design einer weiteren Mission verwendet hätte...

Verfasst: 06.12.2010 18:58
von Jazzdude
Achievments sind mir auf der 360 weitestgehend Jacke wie Hose, da ich da kein Internet hab.

Bei den Valve-Spielen sind sie jedoch sehr geil. Besonders bei TF2, wo man für jedes 11te Achievment einer Klasse mit ner Waffe/Ausrüstungsgegenstand belohnt wird.

Bei der 360 ist das mehr so: "Huch, was hab ich jetzt gemacht?" *Hometastedrücken* "Ach?! Tatsächlich?"

Und gerade bei solchen Achievments (vermehrt bei Spielen wie Dead Rising 2) unter der Anweisung: "Töte xx Gegner" "Sammle xx Munition", hab ich doch eher das Gefühl, die Entwickler wollen noch iwi was reinprügeln.

Das einzige Massenvernichtungsachievment bei dem ich schmunzeln musste war bei GearsOfWar2 "2.0 Ernst gemeint".

Verfasst: 06.12.2010 19:07
von dirty_Sanchez
Ich kann den Mann schon verstehen. Ich persönlich find Achievments ganz nett, aber finde das sie aber auch in das Spielverhalten eingreifen.

Wenn man z.b. ein Achievment hat das lautet töte X Gegner mit Waffe oder Skill X. Aber das vielleicht überhaupt nicht meinem Spielstil entspricht, dann bekomme ich entweder das Achievment nicht, oder muss "gegen meinen willen" für das Achievment meinen Spielstil ändern.