Unser (Switch)-Spiel des Jahres Thread

Hier könnt ihr über Nintendos neue Konsole diskutieren.

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 32534
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: Unser (Switch)-Spiel des Jahres Thread

Beitrag von greenelve » 13.01.2018 18:18

Gut, dann sind die Mario Spiele durchgehend ziemlich gleich leicht, vom ersten bis zum letzten Level.
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? -> http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!

Bild

Benutzeravatar
Krulemuk
Beiträge: 2126
Registriert: 28.11.2014 21:42
Persönliche Nachricht:

Re: Unser (Switch)-Spiel des Jahres Thread

Beitrag von Krulemuk » 13.01.2018 18:36

greenelve hat geschrieben:
13.01.2018 16:37
Vom Macher hinter What Remains of Edith Finch gibt es einen Artikel, bei dem er über Odyssey spricht und durchaus..."enttäuscht" ist. Der Name wird im Spiel nicht deutlich, es ist keine Reise, es ist ein Besuchen verschiedener Schauplätze, die lose zusammengehalten werden und auch keine (gut) spürbare Steigerung in der Schwierigkeit aufweisen. Diese Odyssey geht schon unter. Das Spiel selber ist grandios, es fehlt allerdings diese letzte Stück, bei dem man am Ende von "episch" spricht. Ein Spiel ist wie ein Berg erklimmen, es ist eine anstrengende Reise.

Das lässt sich hier im Ergebnis als unterbewusste Entscheidung argumentieren. Es haben viele auf einen guten Platz gewählt. Nur für die Spitze, für das Außerwöhnliche hat es nicht gereicht.
Deine subjektiven Punkte mögen für dich gelten und sind durchaus auch argumentativ fundiert. Deine Meinung sei dir also gegönnt - du stehst damit in der Tat nicht alleine dar. Trotzdem würde ich dich bitten deine Ansichten nicht zu generalisieren. Kindra, Kuro-Okami und ich hatten z.B. Mario Odyssey auf den ersten Platz (für uns war das Spiel scheinbar sowohl episch als auch außergewöhnlich). Wenn man einem Spiel generell Qualitäten absprechen möchte (ggf. im Pluralis Majestatis), die ein anderer aber erkennt, wirkt das natürlich provokativ. Da fühle ich mich dann getriggered.

Zugegeben: Odyssey ist schon ein eher einfacheres Spiel. Deutlich einfacher z.B. als SM3DW. Die letzte Stage hatte ich in Odyssey innerhalb weniger Versuche durch - für die Champions Road habe ich ewig gebraucht. Trotzdem habe ich mich durchweg gut unterhalten und streckenweise auch gut gefordert gefühlt. Einige Monde haben mich dann doch Schweiß und Tränen gekostet. Deutlich einfacher als Mario Galaxy fand ich Odyssey jetzt nicht - deutlich epischer schon. Abwechslungsreicher und kreativer sowieso. Darüber hinaus geht es halt auch als echtes Action-Adventure durch. Ich hatte durchweg das Gefühl auf einer langen Reise/Odyssey zu sein... für mich eine außergewöhnliche Spielerfahrung.

Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 32534
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: Unser (Switch)-Spiel des Jahres Thread

Beitrag von greenelve » 13.01.2018 18:46

Krulemuk hat geschrieben:
13.01.2018 18:36
Da fühle ich mich dann getriggered.
Da möchte ich mich entschuldigen.

Das ist eines der Probleme mit Verallgemeinern. Einzelne, subjektive Ansichten gehen in der Masse des Objektiven unter. Hätte es lieber angesprochen, das es nicht um die Wahrheit des Individuum handelt.
Da schreib ich Sätze und dann fehlt manchmal doch noch ein ganz wichtiger.
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? -> http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!

Bild

Benutzeravatar
Krulemuk
Beiträge: 2126
Registriert: 28.11.2014 21:42
Persönliche Nachricht:

Re: Unser (Switch)-Spiel des Jahres Thread

Beitrag von Krulemuk » 13.01.2018 18:54

Schon in Ordnung, aber ich hoffe ich habe dich falsch verstanden und du bist nicht der Meinung, dass du die objektive Wahrheit verkündest. Objektiv sind weder deine noch meine Ansichten, egal von wie vielen sie geteilt werden...

Benutzeravatar
Chibiterasu
Beiträge: 23071
Registriert: 20.08.2009 20:37
Persönliche Nachricht:

Re: Unser (Switch)-Spiel des Jahres Thread

Beitrag von Chibiterasu » 13.01.2018 18:58

Mich hat ja Odyssey wirklich auch auf hohem Niveau enttäuscht.
Durchaus auch aus dem Grund, dass das so aneinandergeklatscht daherkommt und nicht wie eine Reise.

Aber evtl. klickt es bei einem zweiten Durchgang dann mehr (ging mir sogar in 3D World so, welches ich aber immer noch nicht extrem mag).

Benutzeravatar
Der Chris
Beiträge: 6714
Registriert: 13.04.2007 18:06
Persönliche Nachricht:

Re: Unser (Switch)-Spiel des Jahres Thread

Beitrag von Der Chris » 13.01.2018 19:07

greenelve hat geschrieben:
13.01.2018 16:37
Vom Macher hinter What Remains of Edith Finch gibt es einen Artikel, bei dem er über Odyssey spricht und durchaus..."enttäuscht" ist. Der Name wird im Spiel nicht deutlich, es ist keine Reise, es ist ein Besuchen verschiedener Schauplätze, die lose zusammengehalten werden und auch keine (gut) spürbare Steigerung in der Schwierigkeit aufweisen. Diese Odyssey geht schon unter. Das Spiel selber ist grandios, es fehlt allerdings diese letzte Stück, bei dem man am Ende von "episch" spricht. Ein Spiel ist wie ein Berg erklimmen, es ist eine anstrengende Reise.
Ich kann da natürlich nur für mich sprechen...aber in gewisser Weise stimmt das schon und mit einer ähnlichen Argumentation habe ich Odyssey nicht auf Platz 1 gehoben.

Ich würd sagen, das "Problem" das Mario hat ist leider, dass "more of the same" für ein wirklich episches und frisches Mario Game wohl nicht ausreichend ist. Damit will ich nicht sagen, dass Odyssey in die Kategorie "more of the same" fallen würde, das zeigt aber für mein Gefühl, dass ein außergewöhnliches Maß an Kreativität und Erneuerung (in gewissen Maßen) nötig ist um ein denkwürdiges Mario-Spiel zu schaffen. Während es andere Franchises da sicherlich etwas einfacher haben und eine andere Story/neue Schauplätze/Optimierungen am Gameplay anbieten können. Mario hat da nicht so viele Komponenten die man noch anpacken könnte. Das Kern-Gameplay passt ja eigentlich schon immer, das Gimmick, das man bekommt ist zwar immer mal nett, aber ich würde behaupten, dass das nicht abschließend über die Qualität der Spiele entscheidet.

Für mich muss die Spielwelt in einem Mario-Spiel einfach das gewisse Etwas haben um das Spiel am Ende zu etwas besonderem zu machen. Mario Galaxy hatte dieses gewisse Etwas für mich eindeutig und Mario Galaxy 2 hat für mich schon gezeigt dass eben mehr von demselben fast schon nicht mehr ausreichend ist. Eine stimmige Welt, die sowohl visuell als auch vom Leveldesign her überzeugt, seh ich da fast als den einen Faktor, der am Ende das Spiel entscheidet.

Was den Schwierigkeitsgrad angeht, da muss ich aber sagen, dass mir der nahezu egal ist. Vielleicht mag das in den 2D Ablegern wieder relevanter werden, aber in den 3D Marios ist das für mich echt kein großer Faktor. Da ist für mich einfach vor allem wichtig, dass die Welt eine Faszination erzeugt, dass man auch gerne darin herumlaufen will. Für mich hat Mario Odyssey fast komplett funktioniert, aber als perfekt seh ich es nicht und es kann bei mir Galaxy leider auch nicht ablösen.

Aber der Ansatz ist für Mario mMn einfach goldrichtig. Es müssen Dinge ausprobiert werden und wenn der Funke mal nicht komplett überspringt ist das für mich auch zu verzeihen. Da komm ich besser mit klar als alte Elemente einfach zu einem neuen Spiel zu remixen.
"Naughty Dog ruined gaming."
- Rich Evans, Previously Recorded/Red Letter Media

Im Moment...
PS4: NieR: Automata, Odin Sphere, Dark Souls 3
Switch: Doom, Bayonetta 1 & 2

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Der Chris und 6 Gäste