Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Hier könnt ihr über Nintendos neue Konsole diskutieren.

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 41860
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von greenelve » 04.03.2019 14:02

Für Character Progression fand ich die Schreine gut gelöst. So war man noch mehr gefordert die Welt zu erkunden, um besser zu werden. Neben besser werdenden Waffen und Inventarraum für eben jene. Wie überhaupt das Problem vieler Open World Spiele mit Schwierigkeitsgrad in Zelda gut angegangen wurde. Bspw. in Skyrim bestimmen Level ups, ob ein Riese einen hunderte Meter durch die Luft schleudert oder man dessen Schläge locker einstecken kann.
Da greifen die einzelnen Elemente schon gut ineinander.

Das man bereits von Anfang an zum Endboss kann, sehe ich nicht wirklich negativ. So gibt es im ersten Durchlauf die ständige Bedrohung vor der Nase, man könnte etwas dagegen machen, will sich aber lieber erstmal weiter rüsten. Die Welt vermittelt eine Dringlichkeit ins Schloss zu gehen und das Böse aufzuhalten, und so ist es eine Entscheidung des Spielers, zu warten und die Welt zu erkunden. Das Ganze ist eher subtil, vielleicht vergleichbar zu den Maschinen, um die man anfangs einen Bogen macht und sie später regelrecht jagt.
Durch den "Energieschild" und die leichte Führung innerhalb der Story-Quest, hält einen das Spiel - im ersten Durchlauf - schon ganz gut vom Endboss weg. Das ist eher subtil, aber funktioniert. Wie ziemlich viel subtil abläuft. Beim Erkunden der Welt baut sich viel in den Gedanken des Spielers auf, wenn er das Schloss wieder und wieder zu Gesicht bekommt.

Kochlöffel, Besen usw. waren an passenden Stellen, magische Waffen entweder bei entsprechenden Gegnern in jeweiligen Regionen oder in Verstecken. Arabisch anmutende Waffen gab es in der Wüste, beim arabisch anmutenden Volk.
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? -> http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: http://store.steampowered.com/app/752490/
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!



yopparai
Beiträge: 14503
Registriert: 02.03.2014 09:49
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von yopparai » 04.03.2019 14:27

@ronny: Tja was soll ich sagen. Das empfinde ich halt persönlich alles völlig anders. Vor allem ist mir das auch komplett egal ob ich da jetzt nen Helden oder sonstwas spiele, Waffen haben für mich auch keinen Anteil an der Persönlichkeit. Brauch ich nicht. Ich brauche aber auch keinen Helden mit Persönlichkeit (die Link ja auch quasi nicht hat - es hat ja seine Gründe, dass er immer noch nicht redet).

Ist wohl eine Frage in der es kein richtig oder falsch gibt. Ich kann nur sagen, dass ich mit dem neuen System sehr zufrieden bin und es für ein OW-Spiel dieser Größe auch für geeigneter halte.

ronny_83
Beiträge: 8698
Registriert: 18.02.2007 10:39
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von ronny_83 » 04.03.2019 14:42

yopparai hat geschrieben:
04.03.2019 14:27
Vor allem ist mir das auch komplett egal ob ich da jetzt nen Helden oder sonstwas spiele, Waffen haben für mich auch keinen Anteil an der Persönlichkeit. Brauch ich nicht. Ich brauche aber auch keinen Helden mit Persönlichkeit (die Link ja auch quasi nicht hat - es hat ja seine Gründe, dass er immer noch nicht redet).
Link hat immerhin genug Persönlichkeit und Heldentum, um die Serie mit seinem Charakter seit mehr als 20 Jahren zu tragen und an den eine bestimmte Erwartungshaltung geknüpft ist. Egal ob er nun sprechen kann oder nicht. Die Mimik und Gestik allein scheint bisher ausgereicht zu haben, um ihm die Popularität zu geben, die er hat.

Nach deiner Argumentation könnte das Spiel auch The Legend of Harald: Breath of the Hinterwäldler sein und würde sich für dich keinen Deut unterscheiden. Bei dir ist The Legend of Zelda dann halt nur ein Skin in einem Minecraft-Baukasten, den man dann ja auch gegen einen Skyrim-Skin austauschen könnte und dir wäre es egal.

Austauschbare Figuren mit austauschbaren Gameplay wären das letzte, was ich in einem Adventure wollte. Für mich tragen die Hauptfiguren auch die Geschichte und das Universum. Und das sollte dann auch einzigartig sein und sich nicht wie ein Kostüm anfühlen, dass man gegen ein anderes austauschen kann.
Zuletzt geändert von ronny_83 am 04.03.2019 14:47, insgesamt 1-mal geändert.

yopparai
Beiträge: 14503
Registriert: 02.03.2014 09:49
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von yopparai » 04.03.2019 14:46

Meinungen ¯\_(ツ)_/¯

Benutzeravatar
Chibiterasu
Beiträge: 25201
Registriert: 20.08.2009 20:37
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von Chibiterasu » 04.03.2019 15:13

Also für mich waren die stärkeren Waffen und Schilde klar in den abgelegenen Gebieten, in den schweren Kampfschreinen, in der Hand von Leunen etc. zu finden.

Es gab Ausnahmen, wo man in irgendwelchen Verstecken schon früh die stärkeren Waffen finden konnte aber das ist ja auch gut so.

Bei mir hat es auf jeden Fall mit Stecken und Keulen angefangen, weiter über Werkzeuge, dann simple/rosige Waffen, dann die ersten blauen Schwerter und Schilde bis zu den Leunenklingen usw.
War ne klare Progression.

Wenn man mal früh was starkes fand, wusste man auch, dass die Freude und das übermächtige Gefühl nicht lange anhalten wird, weil sie eh wieder zerbricht.
Teil des Konzepts eben. Und das fand ich gut daran.
Man konnte da das Loslassen lernen :)

Benutzeravatar
Levi 
Beiträge: 41155
Registriert: 18.03.2009 15:38
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von Levi  » 04.03.2019 16:02

Jop.
Vor allem:
Sicher, dass Zelda so lange so gut ankommt, weil Link so markant ist?... Oder nicht eher, weil es einfach gute Spiele sind, die sich stetig fort entwickeln?
forever NYAN~~ |||||| Hihi
Bild

Benutzeravatar
Alanthir
Beiträge: 743
Registriert: 17.02.2014 07:49
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von Alanthir » 04.03.2019 16:29

Eigentlich ist es auch nicht die Figur Link, die die Marke ausmacht, sondern eher das Outfit. Das war ja einer der "Aufschreie" bei den ersten Bildern von BotW. Link selber hat keinerlei Persönlichkeitsmerkmale, er ist halt nur der Link zwischen Spieler und Spiel und hat die Charaktermerkmale, die der Spieler meint dass er diese hat.
Sein einziges, hervorstechendes Merkmal ist, dass er Prinzessin Zelda beschützen möchte.

Zum Thema:

Für mich ist das Spiel noch immer die Krone der Spielschöpfung. Es ist so haargenau das, was ich immer schon haben wollte, dass kann man sich kaum vorstellen. Ich versinke noch immer in jeder Sekunde vollends darin, erkunde die Welt immer weiter, entdecke sogar immer nochmal Dinge, die ich vorher noch nicht gesehen habe, es ist einfach unglaublich.
Ich liebe dieses Spiel und habe nicht unbedingt dass Gefühl, hierüber eine wirklich faire Bewertung geben zu können, einfach weil ich mir auch bewusst bin, dass mein Spielertypus doch eher eine Nische in der Nische ist. Ich kann viele Kritiken nicht wirklich nachempfinden, weil ich es selbst auch nicht in einem Spiel brauche, vor allem halt auch nicht so halbgar, wie es zumeist dann passiert (Storytelling, Characterizing, "Open World", etc.). Von mir aus hätte man uns bei BotW in die Spielwelt entlassen können mit einem: "Hier ist was schlimmes passiert, mach daraus was du kannst und willst" und ich hätte daran nicht minder viel Spaß gehabt, einfach weil ich zum ersten mal das Gefühl hatte, wirklich in einer absolut lebendigen Welt zu sein und nicht in einem Korsett aus Pseudoinhalten gefangen.
Ich bin froh, dass ich bald mal wieder etwas Zeit habe um meinen Master Mode Durchlauf weiter zu spielen, bei dem ich noch viel mehr mit den Möglichkeiten der Welt spielen muss, als ich es vorher gedacht habe, nur um einen Funken weiter vorran zu kommen.
Bild
Bild
Bild

ronny_83
Beiträge: 8698
Registriert: 18.02.2007 10:39
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von ronny_83 » 04.03.2019 16:34

Levi  hat geschrieben:
04.03.2019 16:02
Sicher, dass Zelda so lange so gut ankommt, weil Link so markant ist?...
Weil das Universum so markant ist. Neben Link gibt es noch Zelda und Epona und und. Klar sind sie auch so markant, weil es meist einfach gute Spiele waren. Aber das Universum trägt mit Sicherheit seinen Teil dazu bei.
Alanthir hat geschrieben:
04.03.2019 16:29
Link selber hat keinerlei Persönlichkeitsmerkmale, er ist halt nur der Link zwischen Spieler und Spiel und hat die Charaktermerkmale, die der Spieler meint dass er diese hat.
Link ist sicher kein Charakter, den man bei Tiefgründigkeit und Persönlichkeit gleichsetzen kann mit vielen anderen Charakteren. Aber mit Sicherheit hat er Persönlichkeitsmerkmale. Neben dem Aussehen, dass je nach Art Design mal eher auf die Kleidung, mal aber auch auf Körper und Gesicht bezogen werden kann (blonde Haare, große blaua Augen, spitzen Ohren), sind das auch die Mimik, Gestik und selbst die Vertonung der Geräusche, die er von sich gibt. Diese erkennt man ohne Schwierigkeiten mit verbundenen Augen.

Benutzeravatar
Krulemuk
Beiträge: 3028
Registriert: 28.11.2014 21:42
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von Krulemuk » 04.03.2019 20:31

@Storytelling

Ich stimme diesem Post von Zero7 in fast allen Punkten zu, außer seiner Meinung zum Storytelling:
Zero7 hat geschrieben:
04.03.2019 11:17
Oder wenn die Leute nach mehr Story verlangen. Der Mangel an Story war doch so erfrischend an BotW, dass es so offen auch im Storytelling ist. Ich kritisiere auch, dass man 4x die gleiche Story erzählt, also wenn's beim nächsten Zelda wieder 4 Hauptquests mit Dungeon gibt, dann bitte diese diesmal jeweils einzigartig halten, aber ganz grundsätzlich ist die geringe Anzahl an Storycontent absolut bereichernd für das Spiel.
Das sehe ich anders. Für BotW war es am Ende OK, aber ich hatte vor Release Gänsehaut bei diesem Storytrailer:


(Vor dem Hintergrund der Informationen, die man zum damaligen Zeitpunkt über das Spiel hatte, ist dieser Trailer für mich immer noch einer der besten Trailer aller Zeiten)

...aber der Trailer hat einfach Erwartungen geweckt, die das Spiel am Ende nicht halten konnte. Da bin ich dann sogar bei ronny_83.

Ich bin ja auch eher der Gameplayfokussierte Spielertyp, aber der Trailer zeigt, wieviel Potenzial Zelda auf diesem Gebiet noch hat. Wie gesagt, für BotW wars am Ende OK und ich will jetzt auch kein Xenoblade 2 Niveau an Cutscenes, aber etwas mehr Storytelling dürfte es für meinen Geschmack bei einem etwaigen Nachfolger schon sein (Alternativ einen solchen Storytrailer vor Release lieber weglassen).

Meine größte Kritik an BotW betrifft aber nicht das Storytelling sondern die Storybosse, insbesondere den letzten Kampf gegen Ganon. Das klingt vielleicht zu hart, aber dieser letzte Kampf war dieses herausragenden Spieles mMn unwürdig. Er hat mich enttäuscht zurückgelassen...

@Schreine
Die Schreine haben Portal Vibes versprüht und sind für mich der zentrale Anreiz für die Erkundung gewesen.
Klar waren sie optisch nicht abwechslungsreich (diese Kritik verstehe ich), aber gameplaytechnisch fand ich diese kleinen reduzierten Rätselräume überragend. Ich habe alle Schreine gesucht und absolviert, erst dann war BotW für mich abgeschlossen. Ich finde es immer bemerkenswert, wenn andere Spieler die Schreine scheinbar überhaupt nicht mochten, sie teilweise sogar ignoriert haben und diese Spieler das Spiel am Ende aber trotzdem genossen haben. Das zeigt, dass BotW es unfassbar gut schafft, unterschiedliche Spielertypen/Motivationstypen zu begeistern.

Die Schreine dürfen in einem Nachfolger - wenn sie denn wiederkommen - gerne etwas schwiergier sein (+ von echten, strukturell komplexeren Themendungeons ergänzt werden). Für mich sind die Schreine aber am Ende eines der zentralen & definierenden Elemente des Spiels gewesen. Wenn ich an BotW denke gibt es 2-3 Szenen, die mir sofort in den Kopf schießen:

1) Link genießt die Aussicht auf einer Erhöhung (Hügel/Turm) und springt mit dem Gleiter in Richtung saftgrüner Wiesenlandschaft.
2) Link befindet sich in einem Schrein und löst Physikrätsel.
3) Link experimentiert auf saftgrüner Wiese mit Feuer, Runen und Physik.

Das ist für mich BotW.

Benutzeravatar
Kuro-Okami
Beiträge: 1110
Registriert: 10.11.2008 20:07
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von Kuro-Okami » 04.03.2019 20:49

Zero7 hat geschrieben:
04.03.2019 11:17
Ich hoffe nur, dass sie nicht zu sehr auf die (oder eher manche) Fans hören beim nächsten Zelda. Es macht halt für das Spielsystem Sinn, dass die Waffen alle zerbrechen. Von mir aus kann man den Faktor um 2 erhöhen, wenn man lustig ist, aber wenn es ähnlich wie BotW aufgebaut ist, braucht es so etwas und das hat dann auch nichts -wie ich öfters gelesen habe- mit Nintendos falscher Auffassung von Realismus zu tun. Das Waffenbrechen hatte absolut nichts mit Realismus zu tun und sollte es auch nicht, na und? Leons Unfähigkeit sich auch nur einen Zentimeter beim Zielen zu bewegen in Resident Evil 4 ist bei seinen Matrixfähigkeiten auch Mumpitz, aber es gehört zum Spieldesign, alles ist drumherum entworfen.
In der Hinsicht empfand ich das Master Schwert sogar als etwas störend. Wirklich Waffenmangel hatte ich eigentlich nie, doch es gefiel mir anfangs, dass ich auch abwägen musste, welche Waffe ich gegen welche Horde an Gegnern zu opfern hatte. Durch das Master Schwert verlor dieser Aspekt irgendwo seine Gewichtung.

Nach wie vor denke ich aber nicht sehr Positiv über das Spiel. Es ist das erste Zelda überhaupt, das ich durchgespielt, bei dem ich alle Schreine gemacht habe, aber bei dem ich weder Lust hatte, alle Nebenquests zu machen, noch hatte ich Interesse daran, das Spiel jemals wieder anzurühren - und das will was heißen. OoT, MM habe ich beispielsweise über 20 Mal durchgespielt, WW und TP über 10Mal. Man kann innerhalb der Welt viel mit der Physikengine machen. Ich hatte aber nie wirklich das Gefühl, etwas Lohnendes zu erhalten. Laufe x Minuten zu Punkt y und man bekommt einen Samen oder einen Schrein. Die Schreine waren ok, aber sehr kurzweilig. Die Samen habe ich irgendwann auch nicht mehr beachtet.

Ich kann nachvollziehen, wieso Leute das Spiel so gut finden. Meins ist es nicht. Für ein neues Zelda würde ich mir kein grundsätzliches Zurückschwenken wünschen, aber ein paar alte Tugenden können in anderer Form gerne wieder auftauchen.
Bild

Benutzeravatar
Chibiterasu
Beiträge: 25201
Registriert: 20.08.2009 20:37
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von Chibiterasu » 04.03.2019 21:03

Wenn für jemanden die entstehenden Situationen nicht alleine schon ein guter Lohn für's Experimentieren sind, dann ist da wohl wirklich zuwenig sonstiger Anreiz vorhanden.

Mich haben die Spielereien beim tun einfach schon sehr gut unterhalten und dann noch zu sehen, wie darauf reagiert wird/was da teilweise chaotisches rauskommt, war für mich noch der schöne Abschluss.

Benutzeravatar
Alanthir
Beiträge: 743
Registriert: 17.02.2014 07:49
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von Alanthir » 04.03.2019 21:16

Ja, das Spiel ist das Gegenteil vom Diablo Prinzip, und gerade das ist einer der Punkte, den ich so liebe als alter "Karotte vor der Nase" verächter.
Wer seine Motivation aus Loot und Heckmeck zieht, für den ist das Spiel wirklich nichts.
Bild
Bild
Bild

Benutzeravatar
Krulemuk
Beiträge: 3028
Registriert: 28.11.2014 21:42
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von Krulemuk » 04.03.2019 22:02

Wobei man das nicht despektierlich verstehen sollte. Es ist nachvollziehbar und ok, wenn man das Spiel nicht mag und es einen nicht motiviert.

Benutzeravatar
Chibiterasu
Beiträge: 25201
Registriert: 20.08.2009 20:37
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von Chibiterasu » 04.03.2019 22:34

Ich bin gerade total perplex.

Habe gegen einen dieser Zauberer, die immer so in der Luft rumhopsen gekämpft.
Er hatte einen Feuerstab.

In meinen 150 Spielstunden davor haben die sich immer nur unsichtbar gemacht und ab und zu sind sie neben einem aufgetaucht und haben einen mit nem einzelnen Feuerball beschossen.

Vielleicht waren die auch immer zu schnell tot aber der jetzt hat mich über 2 Minuten mit nem Meteoritenhagel vom Himmel bombardiert (ich bekam schon eine Warnung dass Link zu heiß wird) und währenddessen hat er sich in eine Feuerfledermaus verwandelt und mich gejagt...
Sehr cool :)

yopparai
Beiträge: 14503
Registriert: 02.03.2014 09:49
Persönliche Nachricht:

Re: Legend of Zelda - Breath of the Wild (Switch Spoiler-Edition)

Beitrag von yopparai » 04.03.2019 22:51

Krulemuk hat geschrieben:
04.03.2019 22:02
Wobei man das nicht despektierlich verstehen sollte. Es ist nachvollziehbar und ok, wenn man das Spiel nicht mag und es einen nicht motiviert.
Jupp. Weshalb man nicht der Versuchung erliegen sollte, andere überzeugen zu wollen. Das Spiel hat die Spielerschaft eben auch ein bisschen gespalten. Was an sich erstmal nichts schlimmes ist.

Ich bin ja immer vorn dabei, Spiele nicht linear auf einer linearen, eindimensionalen Skala bewerten zu wollen, und Zelda demonstriert wunderbar, wieso. Ich kann nichtmal für mich selbst gescheit einordnen, an welcher Stelle einer Rangfolge von anderen Switch-Titeln ich es nun wirklich sehe. Rein von der Spielzeit her hab ich z.B. Xenoblade 2 deutlich länger gespielt. Das hat mich tatsächlich oft auch mehr motiviert. Auch durch die dort vorhandene Story. Wollte halt manchmal einfach wissen wie‘s weitergeht, also hab ich die Switch angemacht. Zelda auf der anderen Seite hat mich gar nicht unbedingt so stark an die Switch gezogen. Aber *wenn* ich dann einmal drin war, dann war das jedesmal ein komplettes Versinken in dem Titel. Mit völlig anderen Motivationsmechanismen, die letztlich tatsächlich eher an Teil 1 auf dem NES als an die späteren Teile erinnerten. Bei Xenoblade oder Mario wusste ich vor dem Anschalten der Switch immer genau, was ich die nächste Stunde mache. Bei Zelda wusste ich praktisch gar nichts, und das war großartig. Zelda hat es auch viel besser als jedes andere Spiel dieser Art geschafft, mich über die zwei Jahre seit seinem Erscheinen immer wieder mal zurückzuholen. Seltener halt als ein storybasiertes Spiel. Aber eben heute immer noch.

Also was davon war nun besser? Ich hab keine Ahnung. Bestimmte Aspekte kann ich vielleicht gegeneinander abschätzen, aber selbst das wäre unfair. Denn manche Dinge sind speziell in dem Design halt auch einfach nicht wichtig, weshalb daher gegen andere Spiele stellen...

Es war allerdings hochgradig ungewöhnlich. Und so erkläre ich mir auch die extremen Wertungen.

Antworten