Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

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Chibiterasu
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von Chibiterasu » 29.06.2018 14:44

Wenn das Hobby nur richtig schön unattraktiv wird, dann schaff ich eventuell vielleicht doch nochmal bis zu meinem Lebensende meinen Pile of Shame abzuarbeiten...

Google, go for it!! :ugly:

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Levi 
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von Levi  » 29.06.2018 14:50

Ich bin da auch eher pragmatisch.

Spiele sind eine tolle Unterhaltung... Aber ob ich sie nun als Kunst, und vor allem "Archivierenswert" erachte?
Keine Ahnung.
Geh da eher schulterzuckend an die Sache... Oder noch besser:
Spiele die erhaltenswert sind, werden üblicherweise auch erhalten bleiben.
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JesusOfCool
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von JesusOfCool » 29.06.2018 14:51

Also bei manchen Spielen würd das nicht stören wenns sauber läuft.

ronny_83
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von ronny_83 » 29.06.2018 15:05

Meine persönliche Meinung zu Spielen als Kunst ist: einzelne Stücke ja, aber nicht das ganze Medium. So seh ich das bei Filmen übrigens auch. Zu viel Kram heutzutage ist einfach nur eine simple Dienstleistung, deren Grundprinzip nur darin besteht, die Masse zu unterhalten. Da kann ich nicht das ganze Medium als Kunst abstempeln. Auch wenn einzelne Stücke immer mal wieder mit besonders hohem Wert herausstechen (wie bei Filmen auch). Da bin ich eher wie Levi: was wichtig ist, bleibt eh ewig in Erinnerung (ggf. bei jedem individuell). Wenn der Rest in die Tonne fliegt, auch egal.

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Crimson Idol
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von Crimson Idol » 29.06.2018 15:36

+1 für Levi und ronny_83
Einzelne Videospiele können genauso wie Bücher, Musik, Filme oder Bilder als Kunst gelten, aber nur weil einzelne Werke als Kunst betrachtet werden können, muss man nicht zwangsweise jedes Werk als Kunst ansehen. Ist da halt immer sehr subjektiv, was man als Kunst betrachtet und somit als schützenswert. Ist bei fast allen Arten der Kunst (eventuelle Ausnahme Bilder) ja mittlerweile eine riesige Industrie dahinter, die auch viel Schund oder 08/15-Stangenware rausbläst, von daher ist da nicht immer die Definition von Kunst erfüllt (wie auch immer man Kunst genau definiert).

Und zum Thema Archivieren:
Kann ja gerne jemand den Vorschlag bringen, jedes Videospiel ähnlich Büchern archivieren zu lassen. Dann kann man evtl. wenn Steam, der eShop, das PSN oder XBL down sind seinen Account mit der Videospielvariante der DNB verknüpfen. :ugly:
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Der Chris
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von Der Chris » 29.06.2018 15:45

Naja, hier (ich glaub vor allem innerhalb der Redaktion ist die Meinung sehr populär) wird ja schon öfter drauf gepocht, dass Videospiele doch als Kunstform/Kulturgut anerkannt werden sollen. Quasi jedes Mal wenn wieder das Thema Zensur hochkommt, wie damals beim Wolfenstein 2 Release. Wenn man den Punkt macht, dann kann man diese Entwicklung des Spiele-Streamings eigentlich nicht gutheißen.

Levi  hat geschrieben:
29.06.2018 14:50
Spiele die erhaltenswert sind, werden üblicherweise auch erhalten bleiben.
Das Problem ist halt, dass diese Abwägung damit dem Markt überlassen ist...und dass der nicht alles unbedingt im Sinne der Allgemeinheit oder gar im Sinne der Kunst regelt, ist halt auch mal so.
Zuletzt geändert von Der Chris am 29.06.2018 17:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Im Moment...
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yopparai
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von yopparai » 29.06.2018 16:04

Ich seh das eigentlich genau so wie bei Büchern und Filmen. Videospiele sind ein Medium. Und einzelne Spiele können mehr oder weniger künstlerisch sein. Bei Fifa seh ich z.B. nicht viel künstlerischen Inhalt. Genauso wie längst nicht jedes Buch, jeder Film oder sogar jedes Bild Kunst ist. Fifa oder die üblichen MP-Shooter jedes Jahr sind für mich sowas wie der röhrende Hirsch der Videospielindustrie. Dauerbrenner, jeder hat eins, kann man mit Geld verdienen und genau dafür werden die produziert. Und das ist OK. Ordne ich aber nicht unter Kunst ein, sondern unter Kitsch. Betrifft übrigens durchaus auch viele Nintendotitel, die ich selbst gern spiele. Man muss sich nur davon lösen, dass etwas nur dann gut ist, wenn man Kunst dran schreibt. Das stimmt halt nicht. Ein Mariokart ist Kitsch, aber trotzdem geiler als manch abgefahrenes edgy Indiegame.

Darüber hinaus finde ich, dass manche Spiele die sich für Kunst halten dies eigentlich nur in Teilaspekten erfüllen. Da gibt es dann künstlerisch wertvolles Art- oder Audio-Design. Oder eine nachdenkliche Story. Aber der Videospielaspekt, das Gameplay an sich ist oft ziemlich erprobter Standard. Das hinzubekommen, dass zusätzlich auch noch das Gameplay selbst ein Nachdenken beim Spieler auslöst, das ist etwas sehr seltenes.

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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von Scorplian190 » 29.06.2018 16:50

Levi  hat geschrieben:
29.06.2018 14:50
Spiele die erhaltenswert sind, werden üblicherweise auch erhalten bleiben.
Erhaltenswert von der Allgemeinheit betrachtet!

Wenn wir bei Stream-Only ankommen, hat niemand mehr individuell die Möglichkeit ein Spiel für sich zu erhalten. Wenn es keinen Erfolg hat, wird es verschwinden und nicht mehr gepielt werden können. Das ist halt einfach das schreckliche daran.

Ich besitze noch das Spiel "Running Wild" auf PSOne, welches ich früher sehr gern gespielt hab und auch heute noch toll finde. Das Spiel war aber nicht wirklich erfolgreich und man findet es daher auch nicht im PSN-Store (illegaler Download zähle ich jetzt mal nicht).
Aber ich habe eben zum Glück noch den Datenträger =)

Beim Streaming wird sowas nicht mehr möglich sein. Wenn etwas nicht ankommt, verschwindet es, egal ob es Leute gibt, die das Spiel mögen. Außer jemand schafft es irgendwie illegal eine Kopie zu beschaffen.

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Levi 
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von Levi  » 29.06.2018 20:56

Okay. Du hast da dieses psone Spiel. Und du hast es auch in Zukunft.

Nun meine Frage: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Spiel, welches es nur als stream gibt, diesen Status für dich erreichen wird?

Spiele, die Entwicklern (nicht der Allgemeinheit!) wichtig sind, wird es auch immer mindestens noch als download (und damit simpel archivierbar!) geben.

Allgemein mal eine Lanze für download only games:
Dass Downloads so in der Breite angenommen werden, haben wir es unteranderem zu verdanken, dass sich langsam wieder sowas wie ein "Mittelstand" entwickelt.

Projekte die zu speziell sind, als dass sich ladenversionen lohnen, aber trotzdem ne Chance haben erfolgreich zu werden.
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JesusOfCool
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von JesusOfCool » 30.06.2018 18:59

Jo, richtig. Was da aber oft mit schwimmt ist DRM und das ist dann gleich wieder kacke.
Bei streaming ist das anders. Einerseits besser, weil man nicht für einen scheinbaren Besitz zahlt, sondern man gleich nur einen Service nutzt, andererseits noch schlimmer weil ein Spiel out of Service gehen kann. Hat es ja auch schon gegeben, dass Spiele von gog.com wieder entfernen wurden. Aber wers hat, der hats, auch wenn es bei gog gekauft hat. Für DRM freie Software gilt das ganz allgemein so. Deshalb wird mir das immer das liebste sein.

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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von Scorplian190 » 02.07.2018 12:30

Levi  hat geschrieben:
29.06.2018 20:56
Nun meine Frage: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Spiel, welches es nur als stream gibt, diesen Status für dich erreichen wird?
Ich behaupte mal, das dies keine Relevanz hat wo es herkommt. Solange es normale Konsolenbedienung hat, kann mich natürlich auch ein gestreamtes Spiel begeistern.

Levi hat geschrieben:
29.06.2018 20:56
Spiele, die Entwicklern (nicht der Allgemeinheit!) wichtig sind, wird es auch immer mindestens noch als download (und damit simpel archivierbar!) geben.
Genau darauf würde ich aber nicht so genau wetten. Ich hab ja eher Angst vor der Zeit, wenn Stream so sehr etabliert ist, dass die anderen Versionen eben nicht mehr kommen. Wenn Steam, PSN, usw. keine Dowloads mehr anbieten sollten, weil es sich nicht mehr lohnt.
Wobei Downloads allein im Konsolensektor ja diesen Nachteil des Streamens genauso haben, da meist eine Account-Bindung herrscht.

Levi hat geschrieben:
29.06.2018 20:56
Allgemein mal eine Lanze für download only games:
Dass Downloads so in der Breite angenommen werden, haben wir es unteranderem zu verdanken, dass sich langsam wieder sowas wie ein "Mittelstand" entwickelt.

Projekte die zu speziell sind, als dass sich ladenversionen lohnen, aber trotzdem ne Chance haben erfolgreich zu werden.
Das Argument verstehe ich natürlich, aber weil solche spiele durch Stream/Dowload Vorteile haben, braucht ja nicht die andere Variante zu verschwinden o.o

Ich hab halt wirklich vor dem Zeitpunkt Angst, an dem Besitzen ein Spiels komplett vom Streaming verdrängt wird =/

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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von Levi  » 02.07.2018 12:36

Brauchst du aber quasi nicht.

Sowas können sich maximal große publisher leisten. (und selbst die lassen die Finger davon, wenn es anders geht)
Warum bitte soll zum Beispiel der Entwickler von Hollow Knight je das Geld aufbringen eine serverfarm zu betreiben/einen Dienstleister damit zu beauftragen? Wenn der einfache weg doch über den klassischen download wunderbar klappt.
Auch gibt es bei solchen Spielen absolut kein Vorteil fürs Streaming.


Inzwischen haben wir so viele Anläufe mit externen Streamern gesehen... Absolut nichts wurde ernsthaft von der breiten Masse angenommen. Da vergehen noch etliche Jahre, bevor sich das auch nur durchsetzt, geschweige denn, die alten Wege gar ersetzt.
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von JesusOfCool » 02.07.2018 12:38

die entwickler werden auch keine streaming services anbieten. das machen dienstleister. genauso wie bei den download-plattformen.

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yopparai
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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von yopparai » 02.07.2018 12:52

Scorplian190 hat geschrieben:
02.07.2018 12:30
Ich hab halt wirklich vor dem Zeitpunkt Angst, an dem Besitzen ein Spiels komplett vom Streaming verdrängt wird =/
Ich auch. Früher zumindest. Bzw., was heißt „Angst“, wenn das irgendwann so kommt, werde ich mich auf das konzentrieren, was ich bereits habe und auf den Retromarkt. Die Industrie wird dann nicht mehr wirklich an mir verdienen, aber damit kann ich leben.

Inzwischen seh ich das alles aber eh nicht mehr so schlimm. Im Grunde sind wir doch auch schon da, jedenfalls bei den meisten AAA-Publishern. Die Spiele werden noch nicht unbedingt gestreamt, aber wo genau ist der Unterschied in den „Besitzverhältnissen“ eines großen Multiplayer-GaaS? Was passiert denn, wenn die Server für The Division abgeschaltet werden? Für Destiny? Overwatch? Irgendwann auch Anthem? Wir sind doch zum Teil schon längst da. Auch ohne Streaming wird die Industrie da hin wollen.

Ich glaube aber, das betrifft in erster Linie zunächst die großen Pubs mit ihren 100Mio Dollar Produktionen. Ab einem bestimmten Budget sind die festgelegt auf GaaS und Mikrotransaktionen (Beyond Good & Evil 2 anyone?). Das Ziel ist, nicht mit dem Verkauf des Spiels Geld reinzuholen, sondern mit wiederholbaren Einnahmen, die nach oben nicht gedeckelt sind. Das steckt hinter MTAs und letzten Endes auch hinter Streaming, man will kontinuierlichen Ausgaben kontinuierliche Einnahmen entgegensetzen. Ein Spieler, der 200h in einem SP-Spiel verbringt, gibt in diesen 200h kein Geld aus und das ist für diese aufgeblasenen Budgets einfach zu wenig. Also probiert man die SP-Titel ebenfalls zum Dienst zu machen. Bei kleineren Produktionen funktioniert der normale Vertrieb finanziell für kleinere Publisher aber immer noch. Und solange sie funktionieren wird es das auch immer noch geben.

Die Lösung für mich als Spieler heißt erstmal einfach, sich auf AA und Indies zu verlegen. Ich glaube in dem Sektor wird man noch lange Software kaufen können. Und wenn irgendwann nicht mehr, na dann zock ich alten Kram. Es gibt da mehr als ich in meinem Leben je spielen könnte.

Bis dahin aber ist es noch lang hin. Und ich glaube eher, dass das ein alternativer Bezugsweg wird, kein ausschließlicher. Für manche große Mainstreamtitel vielleicht, aber nicht für alles.

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Re: Don't SWITCH to Zelda in this Thread!

Beitrag von Levi  » 02.07.2018 12:55

@Jesus
Als Entwickler wirst du diese aber kontinuierlich bezahlen müssen, damit sie deinen kleinen Titel ins Programm aufnehmen. Außer du hast Titel wo der Anbieter dir gar Lizenzgebühren für bezahlt....

Mal angenommen Netflix steigt ein. Netflix wird Verträge mit ea Activision und ubi machen...
... Wieso sollten Sie aber ein Spiel vom Kaliber eines t.B. Shantaes aufnehmen?

... Ansonsten: was yopp schrieb.
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