das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Hier geht es um alles rund um Nintendos neuen 3D-Handheld.

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Roebb
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von Roebb » 08.06.2016 10:46

Chibiterasu hat geschrieben:Phantom Hourglass!

;)
:lol:

Ansonsten: Codename Steam würde mich auch interessieren.
Das hat sich für mich zu sehr mit anderen Rundenbasierten Strategiespielen bzw SRPGs überlappt und ist daher untergegangen.
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von E-G » 08.06.2016 19:18

Chibiterasu hat geschrieben:Phantom Hourglass!

;)
geh weg...
SpoilerShow
weit weg

brrrr


so... ich konnte meine Neugier nicht bändigen und hab das äh... dubioseste spiel auf der liste mal eingeworfen ;)
-> das spiel mit dem Raum und dem Mädel und dem XXX
und endlich ist das Rätsel gelöst warum es so heißt. diese verdammten gerissenen game designer!

Also im Grunde ist das Spiel aus dem in Japan recht populären room escape genre (wie unter anderem auch 999 und VLR), dieses hat aber nen twist... man selbst ist nicht in dem Raum, sondern nur das Mädel. Selbst steht man draußen vor der Tür und gafft durch ein Fenster rein. Und ja, das Mädel hat am Anfang nichts, und später nur ein Bettlaken an (bin aber erst ~20 minuten weit). Warum das Spiel nun so heißt? Weil die Steuerung nur durch Worteingabe funktioniert, sprich "wenn ich du wäre, würde ich DAS und DAS versuchen" -> "I would probably XXX". man hat also selbst keine Kontrolle über das was im Raum ist sondern muss das Mädchen daran durch Worte anleiten... uff mal sehen ob ich das schaffe bzw ab wann ich spätestens das Wörterbuch zu rate ziehen muss.
achja und LEIDER gibts für das Spiel keine Screenshot funktion durch miiverse... hatte mich vorhin schon damit geärgert. Und screenshot upload durch abload funzt am 3DS leider auch anders als auf WiiU und greift nur auf den Internen Speicher zu, nicht auf das Bild im Framebuffer. HMPF!
Ich glaub nicht dass das Spiel sonderlich lange ist (unter anderem auch ein grund warum ichs eingeworfen habe), darum sollte es wohl bald ein "review" geben
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von E-G » 10.06.2016 07:37

owei ... da hab ich mir ja was angetan
aber offenbar war die erste Einschätzung nicht ganz korrekt und das spiel ist doch deutlich umfangreicher als erwartet... und auch anders aufgebaut als gedacht

was ich erwartet hatte: jede menge Fanservice, nackte Haut, Titten und suggestive Kamerapositionen mit ein wenig solala beiwerk drum rum.
was ich bekam: ein visual novel mit echter Rahmenhandlung, viel zu wenig nackter haut, viel zu wenig Titten, und dem ernsthaften versuch ne story zu erzählen.

also worum gehts nun wirklich?

man selbst schlüpft in die rolle eines Mittelschülers der seit dem morgen dieses einen Tages an dem das spiel offenbar abläuft seltsame Visionen hat. In diesen Visionen/Träumen ist er, wie eingangs erwähnt "Körperlos" kann darum nichts berühren und wird von seiner Umwelt als Irrlicht/Feuerball wahrgenommen. Man sitzt zusammen mit irgendeinem Mädel aus der Schule in einem Raum fest der durch 3 Schlösser versperrt ist. da man im Grunde nur "Energie" ist, kann man nicht sprechen, aber seltsamerweise auf irgendeine Art und weise kann man jedoch "Nomen" kommunizieren. das führt dazu dass man sich quasi den Raum ansieht, die Gegenstände betrachtet und diese eintippt. das Mädel wird dann da hin gehen, und damit interagieren. offenbar scheint es auch mehrere Lösungswege zu geben und die Lösungen sind vielleicht doch komplexer als ich anfangs dachte... Im letzten Raum war ich in einer Küche mit einem Schlüssel auf einem Schrank. Um da ran musste man das Mädel erstmal dazu bringen nur mit Nomen! den Schlüssel auf dem Schrank überhaupt zu bemerken. da daneben ein Milchkarton lag, war der Lösungsweg zunächst also: "Schrank" -> "Milchkarton". da sie aber nicht rankam brauchte man nen Stuhl, also nächstes Wort war "Stuhl". dieser war aber zu wackelig und darum nicht benutzbar. also musste man sich in der Küche umsehen, verschüttete dabei allerdings ein wenig mehr. es folgte "staubsauge" wobei man feststellte dass darin irgendwas klapperte, also "Staubbeutel", und siehe da, darin war eine schraube. also "Stuhl" -> "schraube" und dann ENDLICh kam man an den Schlüssel ran.
Imho is das spiel in dem sinne auch spitze um random japanisch Vokabel zu lernen. Meine Befürchtung mit dem Wörterbuch hat sich bisher nicht erfüllt, da das Mädchen subtile tipps (bisher) gab, wo man dann auch unbekannte Nomen raten konnte.

Diese Visionen/Träume kommen immer dann, wenn dem Protagonisten in der realen Welt irgendwas widerfährt. Zb die Sequenz mit der Küche kam, nachdem er von dem Mädel dem man in der Küche hilft Kekse bekam - die, wie sich während des Rätsels herausstellte verdorben waren (die angesprochene Milch war weit übers Verfallsdatum hinaus). Ich hab zwar noch nicht genug gesehen um irgendwelche Behauptungen für die gesamte Story anzustellen, aber nachdem was ich bisher so erlebt habe scheint es mir als wären diese Träume kleine Zeitreisen - die Situation nach dem Aufwachen hat sich meist verändert (zb hat sie gemerkt dass die Milch schlecht war und "gute" Kekse gebacken").
mal sehen wohin das führt...

"enttäuschend" is bisher nur die fahrstuhl-style öde Hintergrundmusik... und natürlich wie eingangs erwähnt der Mangel an haut. Wenn man schon ein Fanservice Spiel mit so einem Namen zockt, dann kann man wohl ein wenig mehr erwarten... die letzten beiden Mädels waren beide ja nichtmal nackig.
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von E-G » 04.07.2016 01:24

Bild
soooo ich bin durch! nach 16:34 sehe ich den ersten Abspann
ja richtig gehört... der erste! denn das Spiel hat mindestens 4, vermutlich sogar 5 enden... und zu meiner Überraschung sogar nen Storystrang wie etwa VLR wo man zu gewissen stellen im Spiel springen kann um entweder nen anderen Pfad einzuschlagen oder um bisher gemeisterte Rätselräume nochmal zu spielen bzw in diesen alle versteckten Extras zu finden. aber erstmal der Reihe nach!
(ich ignoriere deshalb alles was ich bisher getippt habe und beginne bei 0)



Man schlüpft in dem Spiel in die Rolle des Oberschülers Kohei der vor dem Schulabschluss steht und zusammen mit seinen zwei besten Freunden nach je einer Begleitung für ihr letzte Schulfestival suchen. Dafür stellt das Spiel netterweise 3 (später 4) willige Damen bereit die man sehr unkonventionell überzeugen muss. Hierfür ist das Spiel sowohl Storytechnisch als auch Gameplaytechnisch in 2 teile geteilt: die Echtwelt und die "Traumwelt". Um nochmal zurück zu VLR und Konsorten zu gehen, so könnte man sagen dass die echt Welt die reinen visual novel abschnitte sind, während die Traumwelt die Rätselparts/die Räume darstellt (scheint ne recht beliebte Struktur für Spiele wie dieses zu sein). Die Traumwelt hat stehts irgendwas mit den Ereignissen in der Realwelt zu tun, ist aber doch abgetrennt - sprich es ist wie eine alternative Realität, ähnlich aber nicht gleich. Jedes mal wenn man was in der Traumwelt verändert verändert man auch die Ereignisse in der Realwelt (bis auf den Hauptcharakter kann sich dann niemand mehr an die alternative Realität die man gelöscht hat erinnern). Außerdem ist man in der Traumwelt nicht man selbst sondern offenbar ein Irrlicht oder eine "fee". Es wird nie ganz klar, da das eigene aussehen nur von den Mädels beschrieben wird, man es aber nie sieht. Diese Traumwelt wird in der Story zwar als existent anerkannt, aber nicht weiter hinterfragt. Wenn ich so reviews von anderen lese klingt es ein wenig so, als würde das erst im "Wahren Ende" aufgeklärt werden.

Im Grunde ist der Ablauf aber immer gleich: Hauptcharakter schläft ein oder wird bewusstlos geschlagen, taucht in die Traumwelt ein, befreit dort ein Mädel aus einem Raum, kehrt zurück in die Realität wo er meist von etwas ganz anderem getroffen wurde/aus anderem Grund bewusstlos am Boden liegt. Im laufe der Story wird sich Kohei seiner Gabe bewusst und führt ganz bewusst diesen Traumstatus herbei (indem er zb einmal gegen eine Wand springt) um eine Freundin aus einer misslichen Lage zu befreien.

Die 4 Mädels sind mit Ausnahme einer alle Mitschülerinnen aus der selben oder aus der Nachbarklasse des Protagonisten. Die 4. ist ein wenig mysteriöser, da man sie aus der aller ersten Traumwelt befreit, wo man über ein Schulheft von ihr stößt, sich aber niemand daran erinnern kann dass diese Person in der Klasse je existiert hätte - sprich sie war in der Fiktion gefangen, was ihre reale Existenz rückwirkend ausgelöscht hat. Nachdem man sie befreit hat ist es für alle so, als wäre sie schon immer da gewesen, nur Kohei merkt dass da etwas nicht stimmt.

Nachdem man nun alle 4 durch je einen individuellen Raum und einen Storyschnipsel kennenlernen durfte muss man sich schließlich entscheiden mit welcher der 4. man zusammenkommen will. Zunächst dachte ich: oh, das is also so richtig Klischee-Mass Effekt 3 Türen A, B, C, also hab ich mich natürlich für das beliebteste Mädel der Schule entschieden, wenn schon dann richtig ;). Aber... alles kam anders als erwartet. Nachdem man sie aus dem ersten folgenden Raum rettet um sie gnädig zu stimmen mit einem auszugehen herrscht plötzlich Funkstille - und das für einige Tage. Schließlich trifft man beim allein Einkaufen zufällig auf eine der anderen Mädels, nämlich die Sandkastenliebe und Kindheitsfreundin deren tragische Hintergrundgeschichte man erfährt, und sie zugleich aus ihrem gewaltbereiten zuhause rettet und bei sich einquartiert. Von hier startet nun eine gewisse Dreiecksbeziehung mit vielen Hindernissen und Wendungen welche die eigene Entscheidung stark zu hinterfragen beginnt - Will man die gewählte wirklich? oder will man sie nur weil sie schwer zu bekommen ist? will man nicht lieber die alte Kindheitsfreundin? Vor allem da diese einen Freund in ihrer not wirklich gebrauchen könnte und einen sichtlich anhimmelt... Hier war ich vor allem erstaunt wie mitreißend dieser storypart geschrieben war. Ähnlich wie auch schon bei Love Plus kann man sich nur zugut in die Rolle des Freiers hinein versetzen und hat es echt schwer seine Wahl zu treffen mit wem man nun schlussendlich zusammenkommen will.

Zusammengefasst war ich echt überrascht dass man sich für die story zumindest ein wenig was überlegt hat und nicht nur einen Grund nach dem andern liefterte um ein wenig nackte Haut zeigen zu können...

... speaking of, nackte haut gabs eigentlich gar nicht so viel... ich glaub das meiste davon gibt es in den erstn ~15 Minuten des Spiels, danach hält sich das spiel ziemlich zurück was mich äußerst erstaunt hat. Hab von dem Spiel deutlich mehr in die Richtung erwartet - aber man kann wohl nicht sagen dass ich enttäuscht gewesen wäre weil es das nicht gab. Vielleicht lag es auch einfach an dem Pfad den ich gewählt habe? kann natürlich auch sein... Das heißt aber nicht dass es nicht einige schlüpfrige Szenen etc gegeben hätte, abseits vom visuellen. Einige der Anspielungen und Kommentare der Spielfigur sind schon recht eindeutig, und die... ich will sie mal "Hirn-aus"-Elemente der Rätsel räume hätten echt nicht sein müssen. In diesen gerät das Mädel in irgendeine problematische Lage aus der man sie befreien muss oder aber sie spielt mit irgendeinem der Einrichtungsgegenstände in lasziven Posen. In diesen Momenten kann man mit dem Bewegungssensoren des 3DS die Kamera (fast) frei bewegen um ihr beispielsweise unter den Rock zu gucken - was man gerade so nicht kann weil die Kamera genau so begrenzt ist dass man es nicht kann. Was diese Szenen andererseits interessant machen ist der Gameplay aspekt dahinter:

Denn diese Szenen sind reine Ablenkung. Während manche Spieler sich möglicherweise mühen einen blick auf das weiße Unterhöschen des Mädls zu erhaschen, entgeht ihnen die Lösung zum Rätsel. Oftmals gibt es Gegenstände/Elemente im Raum die man dank freier Kamera NUR in diesem Modus sehen kann. Sprich, das Spiel bestraft einen eigentlich für seine Lüsternheit, weil man so wichtige Dinge übersieht und noch länger im Raum gefangen ist. Das restliche gameplay hatte ich zwar schon beschrieben, aber nur noch mal zur Vollständigkeit:
Solange man in der Traumwelt/einem Raum ist, hat man keinen Körper und kann auch nicht mit den Mädels kommunizieren. Das einzige was man ihnen verständlich machen kann sind Nomen. Somit besteht das Gameplay im Grunde aus "Raum ansehen" -> "Gegenstände im Raum ansehen" -> "durch Name der Gegenstände diese untersuchen" -> "Gegenstände, sprich Worte richtig kombinieren" -> Erfolg. So gab es beispielsweise in einem der besseren Räume einen Projektor, eine Leinwand und anderes Geraffel. Leinwand war zu hoch oben, also musste man die Angel benutzen um diese herunter zuziehen. Danach konnte man den Projektor benutzen, was es weiters ermöglichte die angeschlossene Spielkonsole zu betreiben und so weiter. Dachte anfangs dass das ziemlich meh wäre, war aber in einigen räumen echt nicht so einfach.... aber ja, ich glaube wenn man die Sprache besser kann ist es möglicherweise auch einfacher.

Die Rätsel selbst und die Orte an denen Schlüssel für die Tür (anfangs 2, später 3, 4 und zuletzt 5) versteckt waren war ein wenig absurd. Aber es war schließlich ein Traum, also werde ich gnädig sein.

alles in allem... war ne recht interessante Erfahrung und Nichtmal ansatzweise das, was ich erwartet hatte! Ob ich noch die andern Enden bei Gelegenheit spielen werde kann ich noch nicht sagen... aber wer weiß?

3/5


als nächstes muss ich wohl ne kleine Pause einlegen. Immerhin kam letzte Woche TMS:#FE raus ;). danach werde ich auch noch Valkyria Chronicles dazwischen schieben und dann wohl als vergleich mit Project S.T.E.A.M weitermachen!
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von E-G » 08.07.2016 01:49

hatte jetzt aus Interesse mal entgegen meiner Ankündigung doch mal Time Travelers angefangen und... ich glaub ich muss das Spiel von der liste streichen. Auch wenn das, was ich bisher sehen konnte gefallen hat (vor allem graphisch... damn), ist es echt unfassbar schwer zu verstehen bzw teils für mich einfach zu schwer. darum denke ich, dass das zu diesem Zeitpunkt nicht viel Sinn hat. Ich kann der story zwar irgendwie folgen, aber ich hab schon das Gefühl da einiges zu verpassen. Darum werde ich es wohl schweren Herzens von der diesjährigen liste streichen und auf die liste vom nächsten Jahr setzen.... dementsprechend müsste nun wohl Aliens infestation aufrücken... oder aber ich mache einfach the great ace attorney zu nem Pflichttitel, und übergehe aliens, ganz einfach weil es nur 1 stimme bekam? :P

mal sehen...
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von JesusOfCool » 08.07.2016 07:05

warum ist es so schwer?

meine stimmen für senran kagura kannst du meinetwegen streichen. hab burst vor ein paar wochen angefangen und... damn ist das langweilig.
Bild

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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von E-G » 08.07.2016 15:30

nun zum einen sind viele der Story sequenzen nicht visual novel-mäßig ala button klick, nächster satz, sondern echtzeit video, die akteure labern alle unfassbar schnell, also selbst für japanische Verhältnisse extremst schnell... und zwar wirklich alle außer der Protagonistin... Untertitel gibts nur manchmal, und wenn es sie gibt bringen sie mir auch nur bedingt was, weil das spiel gefüllt ist mit irgendwelchen Fachausdrücken die ich noch nie gesehen hab. fürn Wörterbuch bleibt in diesem fall ohnehin keine zeit.
und nicht zu vergessen... die Grammatik ist auch irgendwie... "ungewöhnlich schwer"... kp. vielleicht versuch ichs ende des Jahres nochmal, jetzt hats wie gesagt weniger sinn leider. hab aber nun den großen ace attorney begonnen, der is wesentlich angenehmer - trotz absurder begriffe aus dem letzten Jahrhundert.
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von E-G » 14.07.2016 13:57

erstens kommt es anders und zweitens als man denkt (oder so)
hab nun tatsächlich den großen ace attorney begonnen, und was soll ich sagen? wunderbar so weit, und zu meiner überraschung tatsächlich verständlich - und das obwohl (fast) alle ein pseude-alt-japanisch sprechen.
und das is wohl auch einer der probleme warum es bisher (oder nie?) eine lokalisierung geben wird. Gab da einige stellen im Spiel wo ich mir dachte "wtf reden die da bitte?" gefolgt "phoenix's" uropa, der meint "wtf redet ihr da bitte". ich glaub dieses "die gleiche sprache und doch komplett unverständlich wie es im meiji-zeit japan war, wird schwer zu lokalisieren sein... und dann auch noch das größere problem: im ersten fall gibts engländisches opfer und engländische zeugen, und die sprechen... in lateinschrift, sprich das sieht ungefähr so aus:
SpoilerShow
Bild
würde wohl schwer werden das logisch zu erklären warum da niemand was versteht - also ausgehend davon dass die lokalisation in murrica stattfindet und die das wieder auf biegen und brechen nach murrica verlagern müssen

bisher aber wunderbar. takumi is eben doch ne ganz andere liga als die aktuelle AA5+6 crew :/
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von E-G » 16.07.2016 02:19

damn! erster fall durch nach kp gefühlten 41124214 stunden. das war MIT ABSTAND der längste erste Fall den je in einem Ace Attorney spiel gab. uff
stellenweise war er ein wenig zäh, eben weil der fall so lang ist und man sich stellenweise ewig im kreis dreht ohne wirklichen spürbaren fortschritt. das ende und die auflösung war ganz anders als ich mir das ausgemalt hatte (ich glaub mein ende wäre besser gewesen!)
jedenfalls war es recht schön zu beobachten wie, ich nenne ihn einfach mal Ur-Phönix, von einem deppen anfangs zu einem heißblütigen EINSPRUCH! schreier wurde. das wurde durch die länge auf jeden fall begünstigt!
fand es aber ein wenig unrealistisch dass der Richter die verhandlung so lange laufen lies, vor allem da dieser prozess unter einem gewissen zeitdruck stand.... also story bedingt.

Vor allem das historische setting is recht interessant. Wenn man sich ein wenig mit der zeitperiode beschäftigt is das ziemlich gut wiedergegeben, die untertänigkeit seitens den japanern gegenüber der hochnäsigkeit der britten. Letztere kommen echt nich gut weg bisher ^^. könnte auch, zumindest für die amis, ein lokalisierungsproblem sein. "sich selbst" nicht gut darstellen lassen die ja nie und nimmer zu.

alles in allem bin ich gespannt wie es weitergeht und ob die andern fälle auch so lang sind.
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von E-G » 25.07.2016 06:46

und nun auch der 2. fall durch! das spiel geht weiterhin völlig neue bisher unerforschte wege.
Echt schade dass das nicht für Europa angekündigt ist, denn viele der Neuerungen sind imho genau das, was die Serie braucht - bzw schaden tuts keinesfalls!

will nicht zu sehr ins detail gehen wegen spoiler falls das spiel doch noch kommt... aber der zweite fall war so völlig anders als alle andern fälle die ein ace attorney bisher her hatte... sowohl von der art des Verbrechens als auch von Motiv, Aufklärung etc...

und was mich auch stark aufgefallen ist, ist die musik die dem spiel eine ganz eigene Atmosphäre verleiht. fühlt sich nach AA an, und trotzdem überhaupt nicht... da ist dem Komponisten echt ein erstaunlicher bogen gelungen.

scheint aber relativ langsam voranzugehen... vor September würde ich wohl nicht mehr mit meinem abschließenden Review rechnen
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von Redshirt » 25.07.2016 10:19

Ich mochte den fünften Teil ja leider nicht so wirklich. Ich mochte tatsächlich keinen der Fälle wirklich gerne (höchstens noch den dritten), allerdings ging es mir auf den Zeiger, dass sich mehrere Fälle um ein bestimmtes Ereignis gedreht haben. Auch das Writing und damit verbunden die Charaktere weckten bei mir nicht mehr dasselbe Interesse. Ich finde, dass man deutlich merken konnte, dass der ursprüngliche Writer an Layton vs Wright mitgearbeitet hat, denn AA5 versprühte für mich in den Texten und Dialogen nicht mehr denselben Charme und Witz. Und auch die Musik mocht ich leider nicht besonders.

Würdest du sagen, dass AA6 da wieder zu der alten Stärke zurückfindet? Weißt du, ob da der ursprüngliche Writer auch wieder in Bord ist? Oder mochtest du AA5 genug, dass du das aus meiner Warte heraus vermutlich gar nicht so gut beurteilen könntest?

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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von E-G » 25.07.2016 11:18

Ich mochte den 5. schon einigermaßen... auch wenn ich ihn nie so abfeiern würde wie all die amis. da fand ich den 4. (der ja gehasst wird) besser. Der beste fall im 5. war aber definitiv der dlc fall, DER war wirklich spitze und imho auch einer der besten AA fälle

ich glaub aber du verwechselst da was. das hier is nicht AA6 ;) sondern ein eigenes spin-off... dh kann ich dir nicht sagen ob AA6 wieder zu alter stärke zurückführt. hab davon nur die demo gespielt... war ganz ok eigentlich... aber wird nicht von Shu Takumi geschrieben, is nach wie vor die gleiche crew wie bei AA:I, AA:I2 und AA5 am start.

dass der hier wieder vom original Schreiber stammt (so wie layton x aa) merkt man imho aber schon ein wenig. der hat so seinen eigenen Humor. Die Charaktere sind auch... kp es is eben shu takumi
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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von Redshirt » 25.07.2016 11:59

Ist Spirits of Justice nicht der sechste Teil? Steht doch sogar groß eine 6 auf dem Cover - oder spielst du grad nen anderen Teil und ich habe mich einfach vertan?

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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von Wizz » 25.07.2016 12:42

Er spielt gerade den Prequel-Teil, welcher in der Meiji/Viktorianischen Zeit spielt und diesen Monat in Japan erschienen ist. (wo er möglicherweise auch verbleibt)

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Re: das Was_soll_ich_spielen?-Projekt

Beitrag von Redshirt » 25.07.2016 17:03

Acksoooo.
Geht mir schon wieder hart gegen den Strich, dass Writer und Composer des fünften Teils maßgeblich am sechsten Hauptteil wieder beteiligt waren. Werde daher wohl eher verzichten oder gegebenenfalls bei nem sehr günstigen Discount zugreifen. Dass Shu Takumi allerdings nun Crossover- und Spinoff-Titel schreibt, verdeutlicht ja eindrucksvoll, dass er schon nach AA3 eigentlich die Geschichte von Phoenix als auserzählt ansah und diesen nur widerwillig in Apollo Justice eingebaut hat. Ich finde, dass genau das einen guten Schreiber mit Herz auszeichnet - dass er selber weiß, wann man einen Schlussstrich zu ziehen hat. Das zeigt, dass einem die Figuren und Geschichten am Herzen liegen und man sie deshalb nicht totreiten möchte.

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