Fire Emblem Fates

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Zero7
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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von Zero7 » 14.07.2017 23:57

Du hypest ja Conquest schon mächtig in die Höhe, steigt bei mir nur noch mehr die Lust Birthright durchzurushen.

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E-G
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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von E-G » 15.07.2017 20:04

ein weiser Spieler sagte damals zu mir: scheiß auf Birthright, das ist Zeitverschwendung. ich wollte ihm nicht glauben.
Ich sag dir das gleiche nun: scheiß auf Birthright. Oder verschwende zumindest nicht zu viel zeit damit... das isses nicht wert.

was KI angeht, hab jetzt ein wenig echoes nun gespielt und das gegnerverhalten is schon anders... dass zb stark verwundete Gegner den rückzuck zur nächst gelegenen basis antreten is eher neu glaub ich
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Zero7
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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von Zero7 » 16.07.2017 01:20

Bin jetzt bei Kapitel 17, jetzt will ich's auch durchziehen ;)
Habe schon meine Spielweise was das optimale Kindergrinden ad acta gelegt und werde vllt auch von Schwer auf Normal runterswitchen, damit ich nicht zu viel Zeit investiere.
Apropos Kapitel 17...Show
Floras Verrat ist ja wohl der offensichtlichste den ich je gesehen habe...

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Miieep
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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von Miieep » 18.07.2017 14:27

die komplette Story war mega offensichtlich ...
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Blood-Beryl
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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von Blood-Beryl » 18.07.2017 14:43

Über die Story muss glaube ich nicht mehr diskutiert werden.

Komplett klischeeverseuchter, vorhersehbarer, moralisch vollkommen stumpfer Gut VS Böse-Rotz ohne jeglichen Hauch von Tiefe.
War echt verdattert, dass sie selbst Awakening diesbezüglich noch unterbieten konnten.

War das erste Mal seit langem, dass ich ein Spiel mit spaßigem Gameplay (habe Conquest gespielt) wegen der Story abgebrochen habe.

Und das erste FE, bei dem es mir letztlich egal war, wenn mir Charaktere weggestorben sind (oh, wandelndes Klischee Nr. 11 ist gestorben...hm, wayne. War eh noch nicht trainiert).
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Zero7
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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von Zero7 » 27.07.2017 02:13

Also wer Birthright abgebrochen hat, dem sei gesagt: Ihr habt was verpasst! Das Ende ist wirklich dermaßend beeindruckend, dass ich es in seiner mangelhaften Qualität und Unkreativität so schnell nicht vergessen werde! Ich hatte nach der schlechten Story ja schon wenig erwartet, aber das wurde dann nochmal heftig unterboten. Was ein belangloser und klischeetriefender Scheßdreck, schaut euch ein Let's Play an, es lohnt sich!
Dabei möchte ich doch bloß ein Mindestmaß an Storyqualität. Awakening, Blazing Sword und Sacred Stones waren ja auch keine Nobelpreisanwärter. Grotesk wenn man bedenkt, dass man mit Fates gerade eine gute Story erzählen wollte.
Bei jedem neuen Fire Emblem werde ich in Zukunft jedenfalls erstmal die Fanreziption abwarten, einem Spiel messe ich Story zwar keine derartige Wichtigkeit zu, aber wenn sich ein Spiel derartig auf Plot fokussiert, muss er sitzen.

Wenigstens brenne ich jetzt richtig darauf alle Hoshiden in Conquest abzuschlachten. Und wenn die Story da auch suckt, verlange ich einen 4. Pfad indem der Avatar irgendeine imba Waffe bekommt und dann nach und nach jeden Charakter metzelt.

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E-G
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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von E-G » 27.07.2017 10:34

ich habs zu ende gespielt, erinnere mich aber nicht mehr was passiert ist... hilf mir mal auf die sprünge
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Zero7
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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von Zero7 » 30.07.2017 03:48

Ich habe mich wohl doch etwas getäuscht, so einen bleibenden Eindruck, dass ich es nie wieder vergesse, hat es dann doch nicht hinterlassen :lol:
SpoilerShow
Es hat einfach jedes verdammte Klischee, was einem auch nur irgendwie einfallen kann, abgegriffen. Ca. 5x werden die guten Figuren besiegt, aber durch Plot Armor lebten sie weiter.
Natürlich durfte auch eine Scheintoderfahrung nicht fehlen.
Natürlich traf man dann bereits verstorbene Figuren wieder.
Natürlich versucht das Spiel dann einem Emotionen zu entlocken.
Natürlich bekommt jeder der eingebildeten Leichen nochmal eine eigene Abschiedsszene.
Natürlich bekommt dann die Plotdevicewaffe nochmal ein Battle-Manga-Powerup.
Natürlich hat man somit das auserwählte Schwert, dass den Bösen fällen wird.
Apropos Böser, natürlich wird er ein 10m breiter Drache, wieso auch nicht?
Natürlich gibt es obvious "Spiel-die-anderen-Pfade"-Bait wenn der Villain endlich fällt.
Natürlich wird ein Scheißdreck aufgelöst.
Natürlich ist der neue König supi-dupi gutherzig und verspricht allen Nohren, dass jetzt alles geil wird, Gott wie ich Ryoma hasse.
Natürlich versucht das Spiel dann noch das einzig gute am Ende noch so gut es geht zu versauen indem Azura auch nochmal haluziniert wird.

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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von Zero7 » 10.01.2018 20:32

Jörg Luibl hat geschrieben:Fire Emblem Fates ist ein episches Biest. Ich verabscheue seine alberne Fratze, aber ich liebe es, wenn es die rundentaktischen Krallen ausfährt.
Ich glaube ich konnte mich noch nie so sehr mit einem Satz in einem 4players-Test identifizieren wie zu diesen Spielen.
Ich habe nun die ganze Fates-Saga abgeschlossen und war wohl noch nie so zwiegespalten was ein/zwei Videospiele angeht. Ich liebe das Mapdesign und das Balancing. Ich bin nun kein Fire Emblem Experte und kenne bislang nur FE 7 & 8, Awakening und mit Shadows of Valentia habe ich am Montag angefangen, aber Fates wischt was das strategische angeht mit diesen Spielen locker den Boden auf. Das Balancing ist fast perfekt, jede Klasse und fast jede Einheit ist nützlich. Das Mapdesign überrascht in jedem neuen Kapitel mit etwas neuem, zwar wirkt insb. Revelations in der 2. Hälfte hier recht gimicky aber gerade das fand ich so gut. Ich rede hier wohlgemerkt von Conquest und Revelation, Birthright ist zwar auch gut gebalanced, hat aber die schwächsten Maps, die schwächste Story und die schwächsten Charaktere.

Ja, Conquest und Revelation wären so super, wenn, ja wenn da nicht diese "alberene Fratze" wäre. Ich bin nun wirklich niemand der Story über Gameplay setzt, aber wenn man einen derartigen Fokus auf Story setzt, wie es Fates tut, dann muss die stimmig sein. Eigentlich müsste sie sogar richtig gut sein, aber es reicht auch aus, wenn sie halt "ok" wäre, wie es bei den GBA-FEs der Fall war. Aber dem ist ja bei weitem nicht so. Zugegeben, im Vergleich zu Birthright verbessert sich Conquest und Revelation massiv, aber von "totale Scheiße" zu "ziemlich schlecht" ist es nicht all zu weit.
Eine schwache Story ist ok, wenn der Fokus nicht auf dem Erzählerischen liegt. Zelda erzählt hat bis auf Twilight Princess in meinen Augen keine guten Stories, aber man wird auch nicht mit Textboxen und Cutscenes zugeballert. Im Gegensatz dazu hasse ich bspw. ein Heavy Rain, nicht weil es kein Gameplay hat, sondern weil die Story da im letzten Akt auseinander fällt. Ich nehme die Spiele so an, wie sie sind. Fates nimmt sich so lange Zeit um eine Geschichte zu erzählen, dass es dem Spiel dann eben schadet, wenn die Geschichte furchtbar ist.
Die verschiedenen "Charaktere" sind fast noch schlimmer, denn dass sind kaum echte Figuren, sondern jeweils nur ein unkreativer Trope pro Figur. Oh, da haben wir die tollpatschige Bogenschützin, da haben wir die untalentierte Malerin, da die kräftige Tomboy.

Trotz des Zwiespalts blicke ich einigermaßen positiv auf die Zukunft Fire Emblems. Denn die Gameplay und Gamedesignlegosteine sind ja alle da, wenn man dieses Niveau an Mapdesign und Balancing aufrecht erhält und darum herum noch eine gute Story schreibt, kann das Swich-FE locker das beste Fire Emblem ever für mich sein. Und es ist zwar noch viel zu früh für mich um mich zu Shadows of Valentia zu äußern, aber der Anfang ist schonmal vielversprechend was das angeht, auch wenn ich nicht weiß, wie viel neuer Input das bislang war und wieviel einfach vom NES übernommen wurde.

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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von Miieep » 11.01.2018 08:58

Ich finde bei FE SoV merkt man erst so richtig, wie gut eine FE-Story und ihre Charaktere geschrieben sein können. Alles was mir bei Fates nicht gefallen hat, hat SoV so viel besser gemacht. Eine tolle Story, gutes Storytelling und wunderschönes Artdesign.
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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von Zero7 » 12.01.2018 07:11

Und alles was Fates richtig macht, macht SoV falsch. Durchdachtes, abwechslungsreiches Mapdesign, einzigartige Schlachtenszenarien und eine so in-game vielfältige, wie gut ausbalancierte Kämpferriege.

Aus diesem Grund meine ich ja: Wenn Intelligent System es schafft das beste aus beiden Welten zu verbinden, Story, Writing und Figuren aus SoV und Gamedesign und Gameplay aus Fates, wird das spielend das beste Fire Emblem (seit mindestens der Wii, kenne die Radiant-Teile ja leider nicht).

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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von E-G » 12.01.2018 12:37

SoV ist aber auch schon 30 jahre alt... Und trotz der mängel hat es mir deutlich mehr spaß gemacht als die fates teile. wo mir immer noch revelations und ein teil von conquest fehle. müsste ich wohl mal machen eigentlich
Glaub ich hab bei conquest in dieser Ninja stage mit den "Sägen" puppen aufgehört weil ich da nie gut durchkam
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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von Zero7 » 13.01.2018 02:00

Ganz ehrlich: Mir macht SoV bislang auch mehr Spaß. Hängt denke auch viel mit der Produktionsqualität der tollen Sprecher zusammen, mal schauen wie ich das am Ende von SoV sehe, aber derzeit sieht es für mich aus, dass -obwohl ich eigentlich Gameplay immer über Story setze- mir SoV mehr Freude bereiten wird. Und dennoch reicht es für mich eigentlich nicht aus, wenn 100% der Kämpfe nach dem Schema ablaufen: 2 Heere stehen sich in einem leeren Feld gegenüber, laufen solange aufeinander zu, bis sie sich in der Mitte treffen und die Köpfe einschlagen. Da ist wenig taktisches Gespür dabei. Ich kann schon verstehen, wieso etwa 4Players SoV verrissen hat. Glücklicherweise sind die Schlachten so kurz, dass es nicht massiv negativ auffällt und SoV ist so gefühlt mehr RPG als Rundenstrategie, aber wäre dies kein Remake, sondern von nun an die Richtung, in die sich auch die Hauptreihe entwickelt, würde mir dies missfallen.

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Re: Fire Emblem Fates

Beitrag von E-G » 13.01.2018 02:39

die Strategie in SoV kommt vor allem dadurch, dass man die Einheiten auf der leeren karte so herumschieben muss, dass sie nicht ungeschützt stehen und vom Gegner einkassiert werden.
das ist später gar nicht mal mehr so einfach. Vor allem wenn man auf "Schwer" spielt. Da gibts auch die Insel mit den Drachen, das is schon nich ohne. Da muss man alles einsetzen was man zur verfügung hat, zb den trugbilderzauber.
Und dass man nur 1 item halten kann war auch interessant
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