Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Hier geht es um alles rund um Nintendos neuen 3D-Handheld.

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Redshirt
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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Redshirt » 13.05.2016 19:38

Leben ist halt kein Ponyhof, Jungchen!

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Chibiterasu
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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Chibiterasu » 13.05.2016 19:48

Hab ich auch gemerkt.
Dachte halt, wegen Epona und so.

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Wulgaru
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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Wulgaru » 13.05.2016 20:16

Hatte nie Probleme mit dem Boss, weil ich davor immer 15 Feen gesammelt habe...gibt dort ja die "harten Herzen" sprich Verdopplung der Energieanzeige. Imho der einzige Punkt im Spiel wo die Feen ein muss ist, wenn man jetzt nicht zwingend eh auf 100 spielt oder eine 3-Herzen-Challenge macht (was ich bei diesem Spiel abartig fände).

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Redshirt
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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Redshirt » 14.05.2016 11:54

Schade finde ich, dass sie den Endboss des Spiels im Vergleich zum Original downgegradet haben. Das war imho absolut nicht nötig. Insbesondere dann ärgerlich und auch seltsam, wenn doch einige der vorigen Bosse so schön überarbeitet und teils spielerisch gewinnbringend umgestaltet wurden.

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Wulgaru » 14.05.2016 12:03

Also das schlimmste was ich mit dem Spiel jemals gemacht habe, war ein Speedrun. Ich glaube man kann das Spiel in 7-9 3-Tageszyklen abschließen (ohne Bugs ausnutzen jetzt und ohne Kronos). Wahrscheinlich gehts auch noch schneller, aber was soll der Stress dachte ich danach. 3 herzen sind nichts für mich, dafür bin ich zu casual.

Nebenbei fand ich Majora ohne Maske schon immer recht anspruchsvoll fürn Zeldaboss. Hat mir immer sehr viel Spaß gebracht.

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Wulgaru » 14.05.2016 12:24

Also ich meine natürlich nicht nur ohne die Maske der grimmigen Gottheit sondern auch ohne die Verwandlungen. Als kleener Link fand ich das immer richtig cool...okay ist auch geil einfach als Gott raufzukloppen, aber das andere ist durchaus eine Herausforderung für Zelda-Verhältnisse.

Bei ner 1-Tages-Challenge bin ich skeptisch. Ich bin mir absolut sicher das das nur mit Kronos möglich ist, ohne massive Glitches zu benutzen (Beispiel musst du ja schon vor Sonnenuntergang Tag 1 Epona bekommen, also zwei Tempel+ schaffen). Ich weiß das ich damals als ich das gemacht habe den ersten Tempel und den zweiten Tempel an jeweils einem Tageszyklus gemacht habe, dann Romani/Swordupgrade (was man wahrscheinlich auch irgendwo einschieben könnte) am dritten Zyklus, dann jeweils Vorarbeit drei und Tempel drei am vierten und fünften. Dann Vorarbeit 4 und Tempel 4 am sechsten und siebten und hinterher eben noch den Mond am Ende des siebten. Man kann denke ich auch wenn normal spielt die Brückentage sparen und das in vier Zyklen schaffen, aber dazu sollte man das Spiel schon auswendig kennen. Ich fand ohne Kronos in sieben schon hart an der Grenze.
Zuletzt geändert von Wulgaru am 14.05.2016 12:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Wulgaru » 14.05.2016 12:32

Naja du musst vor Sonnenuntergang Tag 1 mit Tempel 2 + Pulverfass fertig sein, denn nur dann kannst du Epona abgreifen. Epona brauchst du ja nicht nur um die Schädelbucht zu betreten sondern auch um Ikana zu sehen (Perderennen). Allein das halte ich für nur schwer schaffbar.

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Wulgaru » 14.05.2016 12:42

Auch dann...wieviel sind das? knapp 12 Minuten und in der Zeit willst du zwei Tempel machen+ Pulverfass + Epona abgreifen? Ich glaube wirklich das das physikalisch nicht möglich ist. Es ist maximal möglich, wenn man irgendwelche Glitches aus ausnutzt um durch Türen zu kommen, die es denke ich gibt...ist natürlich auch beeindruckend wenn Leute sowas rausfinden, würde für mich den Reiz aber rausnehmen....aber auch dann müsste man verdammt viel Wegstrecke zurücklegen, weil die Teleporter ja alle erst aktiviert werden müssen.

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Wulgaru » 14.05.2016 19:56

Okay, das mach Sinn, wenn ich auch trotzdem denke das da Sequence Breaker am Werk sein müssen. Selbst wenn du jeden Schritt richtig machst, dauert das doch einfach alles ein paar Minuten bis du bei Tempel 1 ankommst und das Item holst um dann irgendwie rechtzeitig zu Tempel 2 zu gelangen...du hast ja wirklich nur gut 10 Minuten bis die kleine Romani-Schwester abends reingeht und man Epona nicht mehr holen kann. Das geht nur mit Kronos oder irgendeinem Glitch der an dem Stein bei Romani vorbeibringt bzw. irgendwie ein Pulverfass ins Inventar holt.

Meinen 7 Tagerun, den man sicher noch auf 4 reduzieren kann, finde ich da sympathischer. Da musst dich auch noch ziemlich gut auskennen, aber es geht ohne Kronos.

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Wulgaru » 14.05.2016 22:46

Nun, ich glaube nicht das es unmöglich wäre, nur isses halt dummer Scheiß für Normalos. Ich meine ich finde es ja ganz reizvoll bei Returns/Tropical Freeze und Origins/Legends perfekt zu speedrunnen, aber das ist im Grunde aus ner Auswahl von drei Knöpfen Sachen im richtigen Moment drücken wie "Ich packe meinen Koffer" mit visueller Gedankenstütze.

Bei sowas wie MM wären mir zuviele Variablen fürs Auswendiglernen im Spiel. Aber wie gesagt. Das was ich ursprünglich gemeint habe ist ja einfach nur zu versuchen das Spiel extrem schnell konventionell durchzuspielen. Dazu musst du im übrigen die Dungeons immer noch sehr genau kennen usw. und mir hat schon das nicht soviel Spaß gebracht hat. Das ist auch einfach nicht das was dieses Spiel geil macht.

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Chibiterasu » 18.05.2016 13:51

Der Stone Tower Temple ist ja schon ganz interessant designt aber auch nervig...

Hab probiert die Feen einzusammeln und bin natürlich beim ersten Mal gescheitert (zu lange gebraucht) - beim zweiten Mal wäre ich dann echt fast nochmal nicht fertig geworden, weil ich eine nicht gefunden habe. In einer Komplettlösung nachgesehen aber dann keine Zeit mehr für den Boss gehabt. Also nochmal von Vorne.

Das Spiel war sicher super als Kind, wenn man endlos Zeit hat und kein Geld für andere Spiele.
Und heute hat es auch noch extrem viel Charme. Gibt wirklich viel zu tun. Wenn man weiß was man tut sicher immer noch sehr cool.
Aber ich hab bei meinem ersten Playthrough vor ein paar Jahren nur das nötigste gemacht und versuch jetzt das Bomber-Handbuch zu komplettieren und auch sonst alles auf 100% zu machen.
Ohne Walkthrough artet das wirklich stark in Arbeit aus. Nicht nur unterhaltsam...

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Chibiterasu » 22.05.2016 01:58

Nein, nein, nein.

Das Spiel macht es mir einfach schwer es so richtig uneingeschränkt zu mögen.

Die kleinen Geschichten und Momente mit den Charakteren sind alle sehr sehr cool, atmosphärisch und rührend (Hochzeit kurz bevor der Mond runterkracht etc.). Wunderschönes Grundkonzept.

Aber das Gameplay rundherum kotzt mich so oft schon unglaublich an.
Und wegen nem fehlenden zweiten ordentlichen Analogstick hab ich schon nen Krampf in der rechten Hand (der kleine Analognuppel ist wirklich ne Frechheit - Nintendo sollte schon mal Geld zur Seite legen für evtl. Arztkosten bei Folgeschäden...).

Ich hab den beschissenen, verfickten Fischboss jetzt 5 mal bekämpft (3 mal besiegt).
Für den Froschchor hab ich auch danach auch den Frühling ausgelöst. Das aber leider erst am zweiten Tag. Danach hab ich mein Schwert dem Schmied gegeben und gleich 4 mal das Goron Rennen (auch sehr unspaßiger scheiß) gespielt um zu gewinnen. Jetzt hab ich das goldene Puder, das gepimpte Schwert und es ist der dritte Tag...
Ergo: ich muss zurück zu Tag 1, verlier das goldene Puder, muss nochmal den Boss machen, muss nochmal das Goronrennen gewinnen um endlich die Schwertquest abzuschließen.

Sorry, das ist einfach alles so Zelda-untypisch zäh. Jedes Mal wieder Geld abheben nicht vergessen, großes Bombenfass kaufen, die Songs hunderttausendmal tippen...usw.
Ich probier es ohne Walkthrough aber das ist schon nervig. Wenn ich mir das ohne das umfangreiche Bomber-Handbuch vorstelle...Gute Nacht!

Ich bin gleich mal durch und dann spiel ich das Spiel nie wieder.

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Chibiterasu » 22.05.2016 10:26

Beim Fischboss hat mich die Kamera extrem genervt. Und an anderen Stellen (die Rampe zum Schneetempel hoch, teilweise beim Goronenrenn, der Hüpfchallenge vom Fischer etc.) ist sie auch einfach zu träge.
Und bei der Deku Plattform-Fliegerei Challenge ist sie auch schlecht positioniert. Den Schatten sieht man oft nicht gut und man kann die Distanz selbst im 3D Modus irgendwie sehr schlecht abschätzen. Ich zumindest.
Das Lock On Feature hat ja auch immer wieder seine Macken. Oder beim Biberrennen...einmal in nen Ring gekracht, dauert es ewig bis man Zoralink zurück durch den Ring schick und richtig ausrichtet um weiterschwimmen zu können. Alles sehr krampfig für mich. Bei den Bibern hab ich mich aber im Original noch weit mehr geärgert, das weiß ich noch.

Keine Ahnung. Ich mag die Verpackung (sehr!) aber das Spiel das drinnen steckt finde ich stellenweise extrem nervig.
So ein schöner Flow, wo man einfach Lust hat in Ruhe die Gegend abzusuchen, kommt bei mir gar nicht auf.
Ich hab ständig ne Mission im Hinterkopf, die ich als nächstes erledigen muss.

Ist natürlich nur ne Psychosache und man könnte ja auch einfach einige 3-Tageszyklen nur damit beschäftigen planlos rumzuirren. Aber dann erledigt man wieder nur ne Teilaufgabe und läuft Gefahr Dinge immer wieder wiederholen zu müssen.
Daher geht man eigentlich immer mit nem Plan vor und ich finde das irgendwie unentspannter als in anderen Zelda-Spielen.

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Chibiterasu » 22.05.2016 12:03

Ok, Ende erreicht: das war schon schön!
SpoilerShow
Hab ja beim ersten Mal direkt den Boss gemacht (hatte kaum Masken), dieses Mal den vier Kindern die Masken gegeben und die stärkste Maske bekommen. Das Zeug das die Kinder reden ist schön melancholisch und nachdenklich. Und das Ende nachdem man Majora umhaut ist natürlich wesentlich emotionaler, wenn man allen geholfen hat.

Somit ein versöhnliches Ende für mich :)

Die melancholische Stimmung und die freakigen Geschichten und Charaktere könnte man sehr gerne wieder einmal aufgreifen. Auch die Masken hätten teilweise noch viel mehr Potenzial gehabt. Die verwendet man ja doch teilweise nur einmal (also abgesehen der drei Hauptmasken).

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Re: Zelda: Majoras Mask 3D - Ein schweres Schicksal

Beitrag von Chibiterasu » 23.05.2016 08:44

kindra-riegel hat geschrieben: Allerdings hab ich damals halt auch mit Sicherheit das Lösungsbuch 300000x gelesen ... als Kind lebt man das halt :ugly:
Das wird's halt sein^^ ;)

Wenn man versucht sich das Spiel komplett alleine ohne Lösungsbuch zu erschließen, muss es sehr mühsam gewesen sein.
In der 3D Version mit den detaillierten Zeitplänen und Missionen war es ja schon besser aber eben trotzdem so, dass man sich die ganzen jeweiligen Voraussetzungen selbst zusammenreimen muss.

Den Förderbandabschnitt hab ich auch dreimal gemacht (Gott sei Dank, kann man in der 3DS Version ja auch normal speichern)... und ja, die KAfeiquest ist ja eine wo drei verschiedene Quests ineinandergreifen. Hat man mal den Bogen raus ist es einfach aber sich das zum ersten Mal selbst zu erschließen dauert einfach.
Wenn man den Spielspaß daraus zieht, dass man die Tagesabläufe der Leute auswendig lernt, bietet das Spiel natürlich viel. Ich spiel Zelda dann eben doch wegen den Dungeons und Umgebungsrätsel - und da ist das Spiel eher eines der schwächeren.
Dafür war es eben auch wieder eines der wenigen wo ich die Atmosphäre und die Charaktere richtig gelungen empfand.

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