"Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

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crackajack
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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von crackajack » 07.02.2012 15:07

Thommy741 hat geschrieben:Völliger Unsinn. Du hast die Freiheit dir Reviews und Meinungen anderer Spieler anzuhören und das Spiel zu spielen oder es bleiben zu lassen.
Die Freiheit habe ich. Und nun?
Du argumentierst hier damit, dass wir das Spiel nicht anders kennen, das ist kein Argument. Ich (und viele hier) können dir allerdings schon sagen, dass wir das Spiel mit gesenktem Schwierigkeitsgrad bzw. nervenreibenden Augenblicken nicht halb so interessant fänden.
Völliger Unsinn und kein Argument, ok.
Darum ist's dann auch nur halb so interessant wenn es so ist wie ihr es nicht kennt. Du darfst also mit dem Unbekannten argumentieren, ich aber nicht?
Das ergibt wahnsinnig viel Sinn....
crackajack hat geschrieben:Die Freiheit es einfacher haben zu können wurde euch genommen und das ist für manche sogar ein Heiligtum des Spiels.
Für dich - für mich nicht.
Wovon redest du bitte?
Die fehlende Freiheitskomponente die ich wieder reingeben würde, soll fehlend ein Heiligtum von mir sein?
Diese wirre Aussage aufgedrösselt soll wohl heißen dass ich überall die Freiheit Schwierigkeitsgrade zu haben haben will. Dann ja, ist mir heilig, überall.
Und wieder stellst du willkürliche Mutmaßungen an. Wer sagt, dass ich das Spiel nicht auch anders mögen würde?
Du? Gerade eben?
Ich (und viele hier) können dir allerdings schon sagen, dass wir das Spiel mit gesenktem Schwierigkeitsgrad bzw. nervenreibenden Augenblicken nicht halb so interessant fänden.
:!:
Pass auf, dass du dich nicht lächerlich machst. Vorgefertigte Szenen und Gameplaymechaniken zu vergleichen ist völlig indiskutabel. Du ziehst die ganze Zeit über die verlorene Freiheit her - ich frage dich: Bist du überhaupt übers Intro hinaus? Da kann man übrigens seinen Charakter erstellen ... mit Klasse ... und Gameplayschwerpunkt ....
Dass diese Freiheiten da sind, hat niemand bezweifelt.

Keine Ahnung was du mir also mit dem ganzen Kommentar eig. sagen wolltest.
saxxon.de hat geschrieben:rennt damit die ganze Zeit offene Türen ein, weil das was ihn an Demon's frustriert hat in Dark nicht mehr in dieser Form vorhanden ist. Aber das haben wir ihm auch schon vor einigen Seiten gesagt.

Die Hälfte dessen was er hier bejammert existiert in Dark nicht mehr, aber das kommt irgendwie scheinbar nicht an.
Darum sträubt sich zB Obscura_Nox ja auch mögliche Optionen zu akzeptieren und würde Souls mit boykottieren....
Manche tun also so als ob das was ich wünsche das Spiel verhunzen würde und dann ist es ja bereits drin?

Na was nun?

Klar tue ich mich schwer euren Standpunkt zu verstehen weil jeder irgendwas anderes glaubt bereits zu haben bzw. verteidigen zu müssen.
Aber wenigstens wieder ein Beweis dafür dass das starre Souls Konstrukt eig. nicht optimal auf die individuellen Bedürfnisse der Spielerschaft angepasst wurde....
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Thommy741
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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Thommy741 » 07.02.2012 16:18

crackajack hat geschrieben: Klar tue ich mich schwer euren Standpunkt zu verstehen weil jeder irgendwas anderes glaubt bereits zu haben bzw. verteidigen zu müssen.
Kein Grund starrköpfig zu sein. Ich verstehe auch Standpunkte anderer Spieler, wenn diese nachvollziehbar sind. Es macht Sinn, dass ein Spiel, das durch viele Schwierigkeitsgrade breiter gefächert ist, was die potentiellen Spieler angeht und es macht Sinn, dass man meckert ABER sich zum Beispiel non-stop dagegen zu streuben, dass andere Personen hier ebenfals genug oder noch vielleicht noch mehr Spieleerfahrung haben als du und somit beurteilen können, wie das Spiel bei möglichen Änderungen ausgefallen wäre, dass verstehst du anscheinend nicht.

Ich sage so zum Beispiel klar: Hätte DS bzw. DKS wählbare Schwierigkeitsgrade, dann wären es nicht dieselben Spiele. Ja klar, es ist Zwang dabei (aber das ist auch bei 3 Graden, weil man sich im Endeffekt wieder für einen entscheiden MUSS) aber dieser Aspekt macht das Spiel so unnachgiebig und im Umkehrschluss so verlockend böse.
crackajack hat geschrieben: Aber wenigstens wieder ein Beweis dafür dass das starre Souls Konstrukt eig. nicht optimal auf die individuellen Bedürfnisse der Spielerschaft angepasst wurde....
Oder: Vielleicht hat es endlich mal ein Spiel geschafft nicht völlig mainstream zu gehen.
Danke für diese Erkenntnis :lol:

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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Feralus » 07.02.2012 17:26

Thommy741 hat geschrieben:
crackajack hat geschrieben:
crackajack hat geschrieben: Aber wenigstens wieder ein Beweis dafür dass das starre Souls Konstrukt eig. nicht optimal auf die individuellen Bedürfnisse der Spielerschaft angepasst wurde....
Oder: Vielleicht hat es endlich mal ein Spiel geschafft nicht völlig mainstream zu gehen.
Danke für diese Erkenntnis :lol:

Genau das !
Es ist nicht Mainstream, weil es nicht Mainstream sein will... genau deshalb wollte ich es von Tag 1 an haben, bin nich dazu gekommen, hab es mir jetzt ertauscht und bin begeistert !
Wenn ich sterbe... sterbe ich weil ich Fehler mache :) und genau das ist etwas das ich gut find :D
Wie beim klassischen PnP als Meister, meine Spieler starben nie irgendwie gewollt... es sei denn sie taten dumme Dinge, wenn sie wirklich dumme Dinge getan haben, dann wurden sie bestraft :)
[img]http://www10.pic-upload.de/09.02.12/mul9vsy3kdyb.jpg[/img]


positiv @ seite 114 ; 156 ; 161 ; 170; 224; 249;

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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Thommy741 » 07.02.2012 22:04

wolflord hat geschrieben: Genau das !
Es ist nicht Mainstream, weil es nicht Mainstream sein will... genau deshalb wollte ich es von Tag 1 an haben, bin nich dazu gekommen, hab es mir jetzt ertauscht und bin begeistert !
Welches? Demon's oder Dark? :D

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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Feralus » 07.02.2012 22:27

Thommy741 hat geschrieben:
wolflord hat geschrieben: Genau das !
Es ist nicht Mainstream, weil es nicht Mainstream sein will... genau deshalb wollte ich es von Tag 1 an haben, bin nich dazu gekommen, hab es mir jetzt ertauscht und bin begeistert !
Welches? Demon's oder Dark? :D
Dark :)
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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Obscura_Nox » 08.02.2012 07:06

Merkt ihr eigentlich nicht, das er euch die ganze Zeit trollt? Seine Argumentationen sind geradezu lächerlich, und wenn er nach all dem Feedback das ihm die anderen Spieler hier gegeben haben, immernoch nicht versteht was wir meinen, dann fürchte ich das er entweder über eine geistige Beeinträchtigung verfügt, oder aber einfach nur rumtrollt. Ich tippe auf letzteres. Im Übrigen müssten wir ihm nicht einmal Rechtfertigungen geben warum wir das Spiel so mögen wie es ist, beispielsweise es in veränderter Form nicht mehr mögen würden. Er hat das einfach zu akzeptieren, das dass unsere Meinung ist. Punkt Fertig Aus.




So, und jetzt geh ich mich in nem CoD Thread darüber beschweren das es nicht genug Stealth Elemente gibt, und das diese arme Serie sich deutlich besser verkaufen würde, wenn sie eine breitere Spielergemeinde ansprechen würden. Stealth ist schließlich ein Klassiker, und ließe sich da gut optional einbauen. Und wenn sie schon dabei sind sollen sie gleich noch n paar Rennspiel-Elemente einbauen.

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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Der Amboss » 08.02.2012 10:00

ein leichterer schwierigkeitsgrad hätte dem spiel kein abbruch getan. ich habe mich ja schon durch vieles gequält und auch viel spaß gehabt, aber nach sens fortess hatte ich keine lust mehr ^^
ich habe über 60h mit verschiedenen chars gespielt und irgendwann werde ich es wieder spielen und vielleicht auch mal durchspielen, aber ein leichterer schwierigkeitsgrad wäre echt schön gewesen um gelassener die welt zu erkunden und das design zu bewundern.
und für die souls fanboys sollen die an den leichten schwierigkeitsgrad "casual" oder so dranschreiben, weil ein richtiger souls spieler würde das niemals so spielen und alle wären glücklich, aber dann würde es heißen sie würden sich dem mainstream anbiedern, blablabla.

für mich macht der schwierigkeitsgrad nicht die faszination von dark souls aus ;)
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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Thommy741 » 08.02.2012 10:24

Obscura_Nox hat geschrieben:Merkt ihr eigentlich nicht, das er euch die ganze Zeit trollt? Seine Argumentationen sind geradezu lächerlich, und wenn er nach all dem Feedback das ihm die anderen Spieler hier gegeben haben, immernoch nicht versteht was wir meinen, dann fürchte ich das er entweder über eine geistige Beeinträchtigung verfügt, oder aber einfach nur rumtrollt. Ich tippe auf letzteres. Im Übrigen müssten wir ihm nicht einmal Rechtfertigungen geben warum wir das Spiel so mögen wie es ist, beispielsweise es in veränderter Form nicht mehr mögen würden. Er hat das einfach zu akzeptieren, das dass unsere Meinung ist. Punkt Fertig Aus.
Der, der grad trollt, das bist du, Obscura.
Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern und zu verteidigen und dafür ist ein Forum ja da - sonst würden wir alle nur auf unseren Couches sitzen und zocken. Der Titel des Themas heißt nicht umsonst "Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen": Ich war mir von vorneherein bewusst, dass viele die Aufgaben des Spiels als extremen Masochismus bezeichnen würden.
Zugegeben, crackajack ist sehr hartnäckig und teilweise etwas schief in seiner Argumentation (bin ich aber auch von daher weyn) aber trotz Allem war dies bisher ein Beispiel für eine bessere Diskussion, da sie das Thema Spiel im Augenmerk hatte und nicht die Personen, die dahinter stehen (sprich es wurde niemand beleidigt). Oder irre ich mich?
Was ich in deinem Beitrag unterstrichen habe ist genau das, was ich mir von einem Mitdiskutierenden nicht wünsche.


Der Dude hat geschrieben:ein leichterer schwierigkeitsgrad hätte dem spiel kein abbruch getan. ich habe mich ja schon durch vieles gequält und auch viel spaß gehabt, aber nach sens fortess hatte ich keine lust mehr ^^
ich habe über 60h mit verschiedenen chars gespielt und irgendwann werde ich es wieder spielen und vielleicht auch mal durchspielen, aber ein leichterer schwierigkeitsgrad wäre echt schön gewesen um gelassener die welt zu erkunden und das design zu bewundern.
und für die souls fanboys sollen die an den leichten schwierigkeitsgrad "casual" oder so dranschreiben, weil ein richtiger souls spieler würde das niemals so spielen und alle wären glücklich, aber dann würde es heißen sie würden sich dem mainstream anbiedern, blablabla.
Hm das ist wirklich schade, weil es genau nach Sen's Fortress meiner Meinung nach richtig gut wird :P
Ey sei mal ehrlich (du schreibst ja "nach" S.F.), war die Festung so schlimm? Wenn man geradeaus durchläuft und hier und da snipert, ist die eigentlich für meinen Geschmack schon zu kurz (vor Allem mit dem verstecken Bonfire) und der Boss ist doch genau das, was man von diesem Spiel erwartet.

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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Der Amboss » 08.02.2012 10:39

nein, sens fortress war vollkommen in ordnung und hat auch sehr viel spaß gemacht, aber was danach kommt fande ich störend. zugeben muss ich, dass ich wirklich immer erstmal 30min gebraucht habe, bis ich ein gebiet mögen konnte :D
mich haben dann diese riesigen standard gegner gestört, wo man nicht mehr wirklich blocken konnte und aufs rumrollen angewiesen ist. ich habe bayonetta auf dem höhsten schwierigkeitsgrad durchgespielt und bin ein meister im ausweichen, aber bei dark souls will ich lieber blocken ^^
irgendwann wird es weiter gehen, wobei ich auf ornstein und smough absolut gar kein bock habe ;)

aber mir war es dann auch wirklich einfach zu hart, weil das spiel ja wirklich immer schwerer geworden ist und da brauche ich erstmal pause.
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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Obscura_Nox » 08.02.2012 13:05

Mein Beitrag an crackajack war bewusst provokativ und kontrovers geschrieben. Das was du eine Diskussion nennst, entspricht nicht ganz meiner Definition von einer Diskussion. Unter einer Diskussion verstehe ich das vorbingen von mehreren, verschiedenen und vor allem durchdachten Argumenten. Die letzten Seiten bestehen im Prinzip aber nur aus Copy & Paste, auf beiden Seiten. Und für so einen kindischen "Ich beharre einfach solange auf meiner Meinung bis die anderen aufgeben" Scheiß bin ich zu alt. Ich weiß was mir Spaß macht, ich weiß was mir keinen Spaß macht, und vor allem weiß ich das wenn jemand meine Meinung so offensichtlich nicht akzeptieren kann, ich kein Unmensch bin wenn ich seine genauso wenig wertschätze.

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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von crackajack » 08.02.2012 13:07

Thommy741 hat geschrieben:Kein Grund starrköpfig zu sein.
Was hat das mit starrköpfig zu tun wenn ihr ein inhomogener Haufen seid wo nunmal jeder eine andere Meinung hat und es mir daher schwer fällt, fallen muss, bei jedem die Fäden nicht miteinander zu vermischen???
Ist nun mal so. Macht es mir eben schwerer zu antworten, wenn es "eure" Meinung gar nicht gibt.
Ich verstehe auch Standpunkte anderer Spieler, wenn diese nachvollziehbar sind.
Tu ich das nicht? Ich sträube mich aber dagegen dass man gegen OPTIONEN ist!
ABER sich zum Beispiel non-stop dagegen zu streuben, dass andere Personen hier ebenfals genug oder noch vielleicht noch mehr Spieleerfahrung haben als du
Ist doch völlig irrelevant ob jemand mehr oder weniger Spielerfahrung hat. Jedenfalls kaum für eine Diskussion die hoffentlich auf Argumenten beruht.
und somit beurteilen können, wie das Spiel bei möglichen Änderungen ausgefallen wäre, dass verstehst du anscheinend nicht.
Es wurde aber noch nicht erklärt was ein OPTIONALER NG(minus)-Modus am normalen Modus verändern wurde, gerade im Hinblick des vorhandenen NG+ für noch schwerer. Wenn NG ideal ist, dann wäre ja NG+ genauso falsch wie NG-?!?
Und solange da nichts kommt gibt's leider auch nichts zu verstehen!
Da kann Nox noch so oft so tun als ob es sonnenklar ist. Genau das was ich mit Fragen einforderte kam nun mal nie. Nur dieses; Punkt aus, unsere Meinung, Meinung ist super, Meinung ist richtig, Meinung ist meins. Argumente? Fehlanzeige?
aber dieser Aspekt macht das Spiel so unnachgiebig und im Umkehrschluss so verlockend böse.
Blende mal gedanklich die leicht Modi anderer Spiele aus. Du bekommst das selbe Ergebnis. Das ist relativ belanglos und habe ich ja schon mal als Marketinggag bekrittelt.
DAS ist nicht das was DS eig. auszeichnet.
Oder: Vielleicht hat es endlich mal ein Spiel geschafft nicht völlig mainstream zu gehen.
Danke für diese Erkenntnis :lol:
Gab's schon mal. Laufend. In den 1980er. Nur war da Mainstream eben tlw. richtig knackig.
Modern wäre aber nun für beide Gruppen, wobei die Einteilung eh ziemlich willkürlich und ncihtssagend ist, Spass zu liefern.
Aber den Vergleich hatten wir ja nun schon mit Bayonetta x-fach. Das kann beides und alle haben dieses ungeheuerliche Wagnis überlebt.
Obscura_Nox hat geschrieben:beispielsweise es in veränderter Form nicht mehr mögen würden.
Na saxxon? Ist's nun eh schon drin, also eh schon verändert und damit verhunzt, oder nicht?

Ich verstehe nicht, so so...

Du, saxxon, verstehst nicht dass ich es nicht so haben will, das es exakt mir, und nur mir, gefällt. Das wäre Egoismus wie von einigen hier.
Ich will das es jeder wenigstens in der Hinsicht einfach anpassen könnte um es genau so spielen zu können wie er will. Genauso wie bei Rennsims, die tlw. sogar stufenlose Schieberegler für Realismus- bis fahrhilfenmässig unterstütztes Arcadefeeling haben.

Nochmal an Nox weil der wieder völlig am Sinn meiner Argumente vorbei quasselte:
Die Tendencies Mechanik IST de facto drin. NG+ IST de facto drin. NG- könnte mittels drehen an Werten, die eben schon bereits problemlos verändert werden können, realisiert werden. NG- bedeudet einen absolut vernachlässigbaren Aufwand. Es wäre eine problemlos machbare Option.
Ganz im Gegensatz zu deiner CoD-umbau Fantasie die du damit gleichsetzen versuchst. Das kannst du gerne kritisieren und dir alles mögliche von CoD wünschen, nur würde das nun eben wirklich alle alten CoD-Fans wenigstens indirekt betreffen, denn es bedeutet eben wirklich Aufwand und damit Personal, das sich nicht um das kümmern kann was CoD gut macht und wofür es geliebt wird.
Aber ich trolle... während er selbst die einfachsten Unterschiede nicht checkt. :roll:
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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Thommy741 » 08.02.2012 16:00

Wir sind nicht gegen Optionen, wir denken nur, dass die Wahl des Modis dem Spiel das wegnimmt, was es braucht: Angst vorm Sterben.

Ich versuch mal anders zu erklären was ich meine.

Es gibt 2 Arten von Schwierigkeitsoptionen
-> Man wählt den Grad zuerst
-> Man kann ständig den Grad tauschen

zu1.)
Wäre das in Dark Souls der Fall, würde niemand den normalen Grad wählen, weil alle davor warnen. Auf der anderen Seite passt "leicht" auch gar nicht zu Dark Souls. Was soll passieren? Ein Gegner muss 10 mal zustechen, damit es weh tut?! Dann wäre das Kampfsystem völlig verhunzt. Red nicht nur, spiel das Spiel mal, dann weißt du sofort was ich meine. Im schlimmsten Fall nimmt man (wie ich) Bayonetta, spielt auf "Leicht", weil man ständig vor den Devil-May-Cry Machern gewarnt wurde und verflucht auf halbem Weg die Entscheidung, weil es so nervig einfach wird, das nichts mehr Spaß macht. Das Schlimmste: Die gemeinen und raffinierten Stellen sind beim nächsten Durchlauf schon bekannt und stellen keine Hürde mehr dar, die DKS eben ausmacht (sei es ein besonders perfider Mob oder eine richtig perfide Falle).

zu2.)
Der ständige Wechsel raubt jede Art von Herausforderung. Skyrim hat das, Dragon Age hat das -hast du die mal gespielt? Grausam! Man will auf nem höheren Grad spielen aber wenn man ne schwere Stelle kommt verliert man Meistens die Lust sich anzustrengen und schaltet für nen Bosskampf schnell um. Mach das bei DS oder DKS, das ruiniert das Spiel völlig! Wenn du keine Angst hast, wenn du durch einen neuen Bossnebel trittst, dann hat das Spiel bei dir sein Ziel verfehlt.

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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von Der Amboss » 08.02.2012 17:48

also man spielt jedes spiel immer schön auf normal ;)
ich wähle nur normal, außer bei ninja gaiden und da habe ich das nie bereut, weil leicht da schon schwer war :D
und jeder weiß ja mittlerweile was souls für ein spiel ist und weiß beim nächsten spiel bescheid. da würde ich kein beinbruch sehen und wie gesagt, den kann man ja "casual" oder so nennen und viele werden normal nehmen, weil man ist ja nicht casual ;)

edit: und wie ich schon gesagt habe, dark souls besteht nicht nur aus dem schwierigkeitsgrad.
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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von superboss » 08.02.2012 18:46

Was bleibt denn von dark souls übrig, wenn du den Schwierigkeitsgrad rausnimmst?
langweiliges, viel zu automatisches Kampfsystem, statt stealth ähnlichem gameplay wirds jetzt nen Schnetzelspiel, tote Welt , lächerliche gegner, ein paar unwichtige Gespräche, Abkürzungen und Waffen braucht man ja nicht, RPG Elemente und Seelen auch nicht, Rätselfaktor gleich null, Umgebung kann man ignorieren, wo man hingeht oder runterfällt ist doch eh egal.....
Abgesehen davon dass man einige dinge brutal ändern muss, damit sich niemand verläuft oder doch noch irgendwo hängen bleibt.
Bis auf 1 oder 2 Abschnitte sieht die Umgebung aus wie bei Fable....neh stimmt es gibts noch ein paar ekelhafte Abschnitte..super...
Oh man was für ein langweiliges Müllspiel.......

Der Schwierigkeitsgrad ist hier eben kein splatter element oder etwas dass einen von der "Story" ablenkt, sonder es erweckt die Welt zum Leben und gibt ihr Taktik und Tiefe.

klar kann man das Spiel umstruktieren und anders balancieren, dass es trotzdem noch Spaß macht. Dann wird es jeder so spielen und den originalen SG kannste dann knicken, weil ihn sich freiwillig keiner antun wird.
Abgesehen davon, dass theoretische Freiheit in der Entscheidung , wie man da Spiel spielt, viel von der Immersion und Grundmotivation zerstört. Hundert Mal schlimmer als bei einem Skyrim, wo es auch schon nervig ist. Aber skyrim ist auch ein recht netter Open World Spielplatz.

Klar gibt es Menschen, denen diese Spiel nichts bedeutet. Mal eben durchlaufen oder so... Mir ist auch egal ,was mit Uncharted passiert. Von mir aus können sie daraus auch nen Tetris klon machen..........
.Und unterschiedliche Meinungen oder Wahrnehmungen gibts auch immer.
Der eine schätzt beim Fußball Sport die Freiheit, der andere die Zweikämpfe und wieder jemand nur die hübschen Beine.....Frag mal so manche Frau, was ihr beim Fußball vollkommen ausreichen würde.....
Das sind keine Wiedersprüche sondern es ist menschlich.

Deswegen müssen Produzenten ihr Ding durchziehen und das tun sie hier ja Gott sei dank auch.
Sonst würden solche wunderbaren Spiele gar nicht erst entstehen.

Aber natürlich darf jeder seine Meinung äußern und auch kritik üben, wie ich es ja auch schon getan hab. Und Fromsoftware wird sich Kritik, die nicht extrem von ihrem Stil abweicht, auch sicherlich anhören
momentan spiele ich....
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Re: "Souls" Spiele - Zwischen Masochismus und Triumpfgefühlen

Beitrag von crackajack » 09.02.2012 11:37

Thommy741 hat geschrieben:Wir sind nicht gegen Optionen, wir denken nur, dass die Wahl des Modis dem Spiel das wegnimmt, was es braucht: Angst vorm Sterben.
Ist dann aber jeder selber schuld wenn er es für seine Verhältnisse zu einfach spielt. Wie bei jedem anderen Spiel auch. Überfordernd/ zu zeitraubend ist aber ein Gegebenheit die man nicht selber korrigieren kann. Da kann man dann nur was anderes spielen wie die HC-Fans hier ja auch wieder ganz stolz verlautbart haben.
Wäre das in Dark Souls der Fall, würde niemand den normalen Grad wählen, weil alle davor warnen
Bitte wie?
Gerade weil alle davor warnen hat es ja seinen Ruf und bietet Anreiz es zu kaufen und dann eben "ordentlich" zu spielen.
Die jetzigen Fans, die es schwer wollen, werden es wohl kaum im Luschenmodus spielen.

Würde Dark Souls ein easy anbieten würde ich es kaufen und sicherlich erstmal auf normal spielen. Vielleicht hat saxon ja recht das es bereits so angepasst wurde dass wenigstens ich es so auch schon herrlich finde.
Erst wenn es mich wieder so nerven würde, würde ich eine Stufe runterschalten. Da diese Möglichkeit aber nicht besteht und ich mich nur auf den Tod vorbereiten soll, verzichte ich.
Auf der anderen Seite passt "leicht" auch gar nicht zu Dark Souls. Was soll passieren? Ein Gegner muss 10 mal zustechen, damit es weh tut?! Dann wäre das Kampfsystem völlig verhunzt.
Es nimmt die Gnadenlosigkeit. Sicherlich. Das was manche überfordern dürfte oder wo manche eben nicht erst 5, 10, 50 langwierige Fehlversuche machen wollen, bevor sie Stunden später endlich alles richtig machen.
Man muss mich nicht x-fach in dem Boden stampfen um mir das Gefühl vermitteln zu können dass die Welt tödlich ist.
Gerade aber wenn ich zu oft sterbe komme ich in die Phase wie es hier vor einigen Seiten genannt wurde wo ich in vorwärts Sterben Manier spiele. Anstatt vor dem Tod Angst zu haben, nehme ich ihn als konstante unausweichliche Gegebenheit hin und sterbe halt gemütlich vor mich hin und wiederhole halt x-mal alles. Der Spieletod verliert doch total seinen Schrecken wenn er zu oft passiert. Genauso wie Doom 3 beim Gruseln scheitert weil es viel zu wenig gegnerlose Stille bietet. Man permanent mit Monstern beworfen wird und es somit nur mehr ein reichlich schattiger Ballerspass sein konnte.

Das System bliebe aber doch das gleiche. Es sind wie in RPGs üblich nur andere Werte. Da wird kein Kampfsystem verhunzt.
Man kann dem Spieler am Anfang ja eine besondere Noob-aura geben. Und somit wäre es sogar RPG-mässig erklärt.

Kampfsystem verhunzt? Wie denn?
Der Tower Knight von DeS ist zigfach größer wie du, ein Schlag von dem sollte einen High Tech Terminator platt machen. Man selber kommt mit ein bisschen mittelalterlichem Blech daher und hält zwei Schläge aus. Wahrlich realistisch ist selbst das ja schon nicht. Also eig. schon hier recht willkürlich festgelegt wie viel man aushält. Wenn man schon auf absolut realistisch geht, in einem Spiel mit Magie... *g*... müsste es ein Schlag und Ende sein.
Zwei ist also bereits genauso falsch, in tut weh Erklärung, wie vier oder acht.
Am Ende des Tages ist's nur ein Spiel und da ist eben 2 für gute Spieler genauso richtig wie für Mainstreamleute die nach 20 mal aua-aua auf den Kopf noch immer nicht raffen wie sie ausweichen sollen und somit 20 Schläge mit ihrer Aura parieren.
Red nicht nur, spiel das Spiel mal, dann weißt du sofort was ich meine.
DeS habe ich fix und fertig gespielt.
Im schlimmsten Fall nimmt man (wie ich) Bayonetta, spielt auf "Leicht", weil man ständig vor den Devil-May-Cry Machern gewarnt wurde und verflucht auf halbem Weg die Entscheidung, weil es so nervig einfach wird, das nichts mehr Spaß macht.
Und weil DU eine falsche Entscheidung getroffen hast, hat das Spiel etwas falsch gemacht? Dann wähle halt normal nach einer Stunde Langeweile?!?
Bayonetta hatte ja auch den klugen Einfall selbst für die Könner hier was zu bieten. Als Herausforderung gilt es leicht in 3 Stunden zu erledigen. Also selbst Leicht darf in fordernder Manier abgelegt werden und hat seinen Reiz und seine Daseinsberechtigung für die Besseren.
Das Schlimmste: Die gemeinen und raffinierten Stellen sind beim nächsten Durchlauf schon bekannt und stellen keine Hürde mehr dar, die DKS eben ausmacht (sei es ein besonders perfider Mob oder eine richtig perfide Falle).
Das tun sie bei NG+ ja auch nicht. Völlig egal wie der erste Durchgang also ist, der nächste ist ein wiederholen vom Bekanntem. Der was leicht spielt dürfte die Fallen aber halt weniger im Gedächtnis behalten weil er womöglich ja gar nicht starb, es nicht als schlimm und herausragend in Erinnerung hat. Also ev. sogar ein zweites mal überrascht werden könnte, da er ja beim ersten mal gar nicht sooo aufmerksam sein musste.
Einer spielt halt 60 Stunden und kennt es hinterher in und auswendig. Der andere spielt einmal locker flockig 20h und beim nächsten, dann normalen, Durchgang dauert es bei ihm 50h weil er ja plötzlich nicht alles einstecken kann.
Grausam! Man will auf nem höheren Grad spielen aber wenn man ne schwere Stelle kommt verliert man Meistens die Lust sich anzustrengen und schaltet für nen Bosskampf schnell um.

Hätte ich noch nie gemacht.
Ich gebe schon mal bei hohen Graden auf, meist Grade die eh erst freigeschaltet werden müssen, aber wenn es mal zu schwer sein sollte, dann ist es mir echt zu schwer. Da sehe ich kein Land und weiß das einfach. Erst dann schmeiße ich das komplete Save-game hin und starte eben neu bzw. lasse den Versuch diesen Grad auch zu stemmen eben sein.
superboss hat geschrieben:Was bleibt denn von dark souls übrig, wenn du den Schwierigkeitsgrad rausnimmst?
langweiliges, viel zu automatisches Kampfsystem, statt stealth ähnlichem gameplay wirds jetzt nen Schnetzelspiel, tote Welt , lächerliche gegner, ein paar unwichtige Gespräche, Abkürzungen und Waffen braucht man ja nicht, RPG Elemente und Seelen auch nicht, Rätselfaktor gleich null, Umgebung kann man ignorieren, wo man hingeht oder runterfällt ist doch eh egal.....
Mag sein. Muss eben jeder selber wissen ob es ihm so gefällt oder nicht. Die "oder nicht" Gruppe spielt aber halt normal.
Abgesehen davon dass man einige dinge brutal ändern muss, damit sich niemand verläuft oder doch noch irgendwo hängen bleibt.
Weiß nicht wie Dark ist aber wer sich in Demons Souls verläuft, verläuft sich auch beim Abholen des Pakets von seiner Post.
Wie gesagt, weitere Erleichterungen können es ja sicherlich noch einfacher und idiotensicherer machen, nur soweit muss es imo ja nicht gehen, weil es Aufwand zu Lasten des Rests bedeutet.
Der Schwierigkeitsgrad ist hier eben kein splatter element oder etwas dass einen von der "Story" ablenkt, sonder es erweckt die Welt zum Leben und gibt ihr Taktik und Tiefe.
Wie gesagt; dann spiel es auf normal.
Das mit Taktik und Tiefe gilt bei vielen Spielen. Selbst CoD muss man anders spielen wenn man Veteran packen will. Gears und der Krieg um das Überleben der Menschheit ist ja auch etwas seltsam auf Leicht wo man relativ hirnlos durch die Welt stolpern kann. Mal abgesehen davon das es, wie in anderen Kriegsspielen auch, relativ behämmert ist dass es ein riesiger Krieg sein soll aber er von einer Handvoll Leuten ausgefochten wird.
klar kann man das Spiel umstruktieren und anders balancieren, dass es trotzdem noch Spaß macht. Dann wird es jeder so spielen und den originalen SG kannste dann knicken, weil ihn sich freiwillig keiner antun wird.
Wäre ja ganz was neues das hohe Schwierigkeitsgrade generell und immer verschmäht werden würden.
Ah, warte, wie so oft muss ich mich wiederholen: Es gibt NG+, schwerer wie der originale Luschendurchgang und man mag es kaum glauben ein oder zwei, man möge dies korrigieren bei anderslautenden Realzahlen, Spieler weltweit haben es sich freiwillig angetan.
Und auch schon erwähnt, manche haben Durchgänge vollführt ohne je Aufzuleveln. Ohne Zwang, einfach nur so, weil es sie reizte was besonderes zu machen. Genauso der Speedrun von 6(?) Stunden relativ kurz nach Release. Freiwillig. Vielleicht erzwungen dadurch dass Mami gerufen hat dass das Essen fertig ist und er eben fertig machen musste...
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''Verstand dient der Wahrnehmung der eigenen Interessen, Vernunft ist Wahrnehmung des Gesamtinteresses.'' Weizsäcker

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