Der DLC ist der MOD sein tod?
Verfasst: 27.08.2011 17:02
Hi Leute!
Erinnert ihr euch noch an die Zeit, damals, als ihr noch jung wart und ihr nach dem Abspann eines Spieles immernoch mehr wolltet? Mehr Half-Life, mehr Neverwinter Nights, mehr Far Cry, mehr Doom, mehr Unreal, mehr Trackmania?
Da gab es damals noch sehr leicht Abhilfe, man surfte eines der großen Mod-Portale für sein Lieblingsgame an und fand mehrere hundert Stunden erstklassige Unterhaltung von Fans, die das Game genauso sehr liebten wie ihr.
Man hatte zu diesen Games alle Werkzeuge bekommen, die auch die Entwickler nutzten um eine Geschichte zu erzählen und diese interessant zu verpacken. Nun konnte man selbst Gott spielen, eigene Welten designen und Story's erzählen, die einem schon lange im Kopf schwirrten. Doch nicht nur das, auch vermeindliche Fehler des Originalprogrammes konnte man ausmerzen.
Waffen wurden vom Verhalten realer, Hitboxes genauer, Balancing gerechter.
Doch dann kam die geldbringende Idee des Download Content, kurz DLC.
An sich natürlich keine schlechte Idee, Spiele die damals ein Add-On bekamen um die Story weiter zu erzählen oder um den Fans Content zu bieten der für einen zweiten Teil zu gering ist / nicht passte, konnte man so einfacher nachreichen, ohne groß die Presswerke anzuschmeißen und teuer Geld für Produktion etc. auszugeben. Zumal winken größere Margen weil der Zwischenhändler weg fällt.
Soweit erstmal eine nette Theorie, die aber immer wieder ausgenutzt wird, um Profit zu machen. Da werden Spiele um Content gekürzt der vorhanden ist, aber freigeschaltet werden muss oder ganze Missionen offensichtlich rausgekürzt.
Das Schlimmste ist aber, dass den meisten Games nun der Mod-Support verwehrt bleibt. Gerade Games mit der oft genutzten Unreal 3 Engine sind doch prädestiniert dafür, weil Epic selbst die ganzen Tools freigegeben hat. Mir ist in den letzten Jahren seit dem es DLC gibt, ein ziemlicher Rückgang bei der Veröffentlichung von SDKs etc. aufgefallen. Nun will ja auch Blizzard Diablo 3 mit fadenscheinigen Ausreden sich dem Mod-Support verwehren, obwohl Konkurrent Torchlight 2 das wunderbar hinzukriegen scheint. Auch Duke Nukem Forever, ein Game dessen Vorgänger massiv durch Modding noch bis heute lebt, lässt die Community nicht machen, Bioware stellt sich ebenfalls quer, dabei bietet es sich für Dragon Age doch gerade an (RPG, Unreal 3 Engine).
Die Einzigen Firmen, die die Fahne des Moddings hoch halten, kann man wohl an einer Hand abzählen. Ganz vorn dabei ist Valve, welche schon mit Counter-Strike gemerkt haben, wie mächtig eine Community-Bindung sein kann. Auch ID will die neueID Tech 5 den Spielern zur Verfügung stellen, anders als Crytek warscheinlich sogar zum Release und nicht erst ein Jahr später(!). Indie-Entwickler Runic Games sollte da genauso genannt werden wie Epic Games, aber da wird's dann auch schon dünn.
Wie seht ihr das, stirbt die Mod so langsam aus oder geht es nur mir so?
Ich vermisse jedenfalls bei den heutigen Spielen schon den Mehrwert durch Modifikationen, wie man sie damals mit Poke646 (Half-Life),X-Coop (AvP2),Redux (FarCry),Baal'horn (Neverwinter Nights) oder Ravenhurst (Hexen 2) kannte und liebte.
Erinnert ihr euch noch an die Zeit, damals, als ihr noch jung wart und ihr nach dem Abspann eines Spieles immernoch mehr wolltet? Mehr Half-Life, mehr Neverwinter Nights, mehr Far Cry, mehr Doom, mehr Unreal, mehr Trackmania?
Da gab es damals noch sehr leicht Abhilfe, man surfte eines der großen Mod-Portale für sein Lieblingsgame an und fand mehrere hundert Stunden erstklassige Unterhaltung von Fans, die das Game genauso sehr liebten wie ihr.
Man hatte zu diesen Games alle Werkzeuge bekommen, die auch die Entwickler nutzten um eine Geschichte zu erzählen und diese interessant zu verpacken. Nun konnte man selbst Gott spielen, eigene Welten designen und Story's erzählen, die einem schon lange im Kopf schwirrten. Doch nicht nur das, auch vermeindliche Fehler des Originalprogrammes konnte man ausmerzen.
Waffen wurden vom Verhalten realer, Hitboxes genauer, Balancing gerechter.
Doch dann kam die geldbringende Idee des Download Content, kurz DLC.
An sich natürlich keine schlechte Idee, Spiele die damals ein Add-On bekamen um die Story weiter zu erzählen oder um den Fans Content zu bieten der für einen zweiten Teil zu gering ist / nicht passte, konnte man so einfacher nachreichen, ohne groß die Presswerke anzuschmeißen und teuer Geld für Produktion etc. auszugeben. Zumal winken größere Margen weil der Zwischenhändler weg fällt.
Soweit erstmal eine nette Theorie, die aber immer wieder ausgenutzt wird, um Profit zu machen. Da werden Spiele um Content gekürzt der vorhanden ist, aber freigeschaltet werden muss oder ganze Missionen offensichtlich rausgekürzt.
Das Schlimmste ist aber, dass den meisten Games nun der Mod-Support verwehrt bleibt. Gerade Games mit der oft genutzten Unreal 3 Engine sind doch prädestiniert dafür, weil Epic selbst die ganzen Tools freigegeben hat. Mir ist in den letzten Jahren seit dem es DLC gibt, ein ziemlicher Rückgang bei der Veröffentlichung von SDKs etc. aufgefallen. Nun will ja auch Blizzard Diablo 3 mit fadenscheinigen Ausreden sich dem Mod-Support verwehren, obwohl Konkurrent Torchlight 2 das wunderbar hinzukriegen scheint. Auch Duke Nukem Forever, ein Game dessen Vorgänger massiv durch Modding noch bis heute lebt, lässt die Community nicht machen, Bioware stellt sich ebenfalls quer, dabei bietet es sich für Dragon Age doch gerade an (RPG, Unreal 3 Engine).
Die Einzigen Firmen, die die Fahne des Moddings hoch halten, kann man wohl an einer Hand abzählen. Ganz vorn dabei ist Valve, welche schon mit Counter-Strike gemerkt haben, wie mächtig eine Community-Bindung sein kann. Auch ID will die neueID Tech 5 den Spielern zur Verfügung stellen, anders als Crytek warscheinlich sogar zum Release und nicht erst ein Jahr später(!). Indie-Entwickler Runic Games sollte da genauso genannt werden wie Epic Games, aber da wird's dann auch schon dünn.
Wie seht ihr das, stirbt die Mod so langsam aus oder geht es nur mir so?
Ich vermisse jedenfalls bei den heutigen Spielen schon den Mehrwert durch Modifikationen, wie man sie damals mit Poke646 (Half-Life),X-Coop (AvP2),Redux (FarCry),Baal'horn (Neverwinter Nights) oder Ravenhurst (Hexen 2) kannte und liebte.