Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

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Serious Lee
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Re: Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

Beitrag von Serious Lee » 18.04.2016 12:20

no need no flag olulz hat geschrieben:Ok, also ein bisschen überrascht bin ich schon, dass es User gibt, die die Tests auf 4P als lang oder fundiert geschrieben bezeichnen. Wenn man sich die Länge einer Seite anguckt, kann ich auch Tests über zehn Seiten kaum als lang bezeichnen, und in meinem ersten Post hab ich ja schon gesagt, dass es den Texten an viel zu viel fehlt, um wirklich als Test gelten oder als Kaufberatung dienen zu können.
Ja, in der Tat. Ich habe schon lange nichts mehr zur Beschaffenheit der Disc gelesen. Die exakte Gewichtsangabe, der Farbschimmer je nach Lichtstärke - da könnte man noch ein wenig ins Detail gehen.
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no need no flag olulz
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Re: Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

Beitrag von no need no flag olulz » 20.04.2016 18:20

8BitLegend hat geschrieben:
no need no flag olulz hat geschrieben:Ok, also ein bisschen überrascht bin ich schon, dass es User gibt, die die Tests auf 4P als lang oder fundiert geschrieben bezeichnen. Wenn man sich die Länge einer Seite anguckt, kann ich auch Tests über zehn Seiten kaum als lang bezeichnen, und in meinem ersten Post hab ich ja schon gesagt, dass es den Texten an viel zu viel fehlt, um wirklich als Test gelten oder als Kaufberatung dienen zu können.
Ja, in der Tat. Ich habe schon lange nichts mehr zur Beschaffenheit der Disc gelesen. Die exakte Gewichtsangabe, der Farbschimmer je nach Lichtstärke - da könnte man noch ein wenig ins Detail gehen.
Wow, jetzt hast du mich aber überzeugt mit diesem Totschlagargument. Gut, dass du auch bewiesen hast, dass du meinen vorherigen Beitrag nicht gelesen hast. Aber Polemik war eben immer schon die einfachste Form der Kritik.

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Serious Lee
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Re: Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

Beitrag von Serious Lee » 22.04.2016 04:49

Ich bitte dich. Das war nur ein wenig Gefrotzel. Und den Hang zur Ausführlichkeit kann ja selbst dein Nickname nicht verbergen ;) Ich persönlich lese keine 6-Seiten-Tests. Drei reichen vollkommen aus, um die für eine Kaufentscheidung notwendigen Infos zu entnehmen.
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WH173W0LF
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Re: Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

Beitrag von WH173W0LF » 04.05.2016 13:05

Interessant. Mir fehlen manchmal ebenfalls wichtige Infos wie Drittanbieter Plattform, eingeschränkte Steuerungsoptionen, Auflösungsprobleme etc. Wird zwar häufig per Patch nachgereicht, aber ich bezahle gerne erst dann, wenn Ich die Ware wie gewünscht auch nutzen kann. Bezüglich Test bin ich je nach Titel mal so und mal so. Bei Dark Souls 3 habe ich nur die Wertung angesehen, da der Kauf ohnehin schon in Stein gemeißelt war. Da ich mich vor kurzem mal an Assassins Creed herangewagt habe, habe ich alle Tests zu allen Teilen gelesen, aber kein einziger Test konnte mich auf die gähnende Langeweile vorbereiten. XCOM2 hab ich komplett gelesen, auch wenn klar war, was zu erwarten ist. Ein Klick auf die Wertung hätte gereicht, aber es hat mich einfach interessiert. Manch ein Test wird auch nur gelesen bis die gewünschte Info erfasst wurde und dann wird zur Wertung oder gar auf X geklickt. Grundlegend: Je umfangreicher, desto besser.
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ChrisJumper
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Re: Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

Beitrag von ChrisJumper » 10.05.2016 22:57

8BitLegend hat geschrieben:Ich bitte dich. Das war nur ein wenig Gefrotzel. Und den Hang zur Ausführlichkeit kann ja selbst dein Nickname nicht verbergen ;) Ich persönlich lese keine 6-Seiten-Tests. Drei reichen vollkommen aus, um die für eine Kaufentscheidung notwendigen Infos zu entnehmen.
Weißt du.. ich würde 4Players ja auch empfehlen in jedem "Test". Zwei Varianten anzubieten. Zumindest von den wirklich wichtigen Spielen.

Der erste Test, ohne wenig Spoiler für alle die vielleicht neugierig wollen was das denn für an Spiel ist, und für welche die vielleicht gerade erst anfangen sich überhaupt für Videospiele zu interessieren.

Der zweite Test soll dann eine Hommage sein, für alle die das Spiel schon gespielt haben, da will ich sehen was die Entwickler geschrieben und berichtet haben über ihre Arbeit an dem Kunstwerk. Eine Analyse zu den Teilen davor und ob das nur Werbung war oder Tatsachenbericht. Denn hin und wieder sieht man ja eben nicht wie es sich anfühlt 2016 Videospiele zu Spielen. Was es schon gab und was nicht und warum das wichtig ist.

Aktuell spiele ich halt wieder Uncharted und beim fünften mal Spielen flashed die Grafik nicht mehr so... wir kennen das doch alle. Aber beim ersten mal.. ist es wie im Mittelalter vor einer Kirche stehen und sich fragen wie die Menschheit es überhaupt geschafft hat ein solches technologisches Wunder zu bewerkstelligen.

Genau so geht es mir aktuell. Ich frage mich aber im Gleichen Atemzug warum mir ND wie Kunst vorkommt und mir an manchen Stellen von Assassians Creed, das so lieblos hingeworfen vorkommt.. wahrscheinlich weil ich erst ein Jahr zuvor einen anderen Teil spielte, Neueinsteigern kommt es wahrscheinlich immer noch vor wie ein Heiliger Gral.

Das Schlimme ist aber das ich die ganze Zeit denke, das irgendwann die Menscheit vergisst das und wie solche Wunder überhaupt möglich waren und lediglich ein Archäologe stolpert über Computer und deren Funktionsweise, rekonstruiert sie richtig und bring aktuelle Spiel vielleicht zum laufen.

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Mojo8367
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Re: Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

Beitrag von Mojo8367 » 13.05.2016 18:27

Ich konnte mit dem redaktionellen Spielejournalismus noch nie wirklich was anfangen, auch nich in der Prä-Internet-Zeit.
Egal ob das nun, wie bei 4Players, als subjektiv beworben wurde oder nich machte/mach ich mir doch lieber selber ein Bild von.

Klar damit geht das Risiko einher Geld zum Fenster rausgeworfen zu haben für nen Spiel das dann keinen Spass macht, auf der anderen Seite wären mir beim Gottvertrauen in den Spielejournalismus auch einige Sachen entgangen die mich begeistert haben trotz schlechter Kritiken.

Ich kenne meinen Geschmack noch am Besten selber und sehe daher über Sachen hinweg die die Wertung eines Test vllt. negativ beeinflussen un umgekehrt werte ich Defizite stärker wenn mir das Spiel von vornherein nich so "sympathisch" ist.

Wie bei Musik entscheide ich nach dem Bauchgefühl un Gurken waren sicher dabei, aber grundsätzlich bin ich damit ganz gut gefahren bisher.

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Cloonix
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Re: Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

Beitrag von Cloonix » 19.05.2016 14:18

Mojo8367 hat geschrieben: Egal ob das nun, wie bei 4Players, als subjektiv beworben wurde oder nich machte/mach ich mir doch lieber selber ein Bild von.
Es sollte wieder mehr Demos geben. Ich bevorzuge auch eine kurze Demo als einen ausführlichen Test. Meist sind es subjektive Bewertungskriterien, die Spielspaß vermitteln und fesseln. Aber Demos sind ja angeblich aufwendig für die Hersteller und zweitens würde man vermutlich 70% der Spiele nach einer Demo garantiert nicht mehr kaufen (was vermutlich der wahre Grund ist, dass es weniger Demos gibt als früher).

(Steam Rückgabe macht es da zwar jetzt ein klein wenig einfacher, aber nach einer gewissen Zahl von Rückgaben werden die auch nicht mehr so kulant sein. Ich persönlich bin gerade bei 3 Spielen, die ich zurück gegeben habe.)

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Mojo8367
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Re: Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

Beitrag von Mojo8367 » 20.05.2016 20:17

Ich hab die Steam Rückgabe bisher noch nich in Anspruch genommen, allerdings fänd ich es auch echt schwach wenn sie die Kulanz von der Menge an Rückgaben abhängig machen würden, bzw. überhaupt Kulanz ne Rolle spielen würde.
Entweder ganz oder gar nich!

Dr.Bundy
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Re: Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

Beitrag von Dr.Bundy » 14.10.2018 20:26

wenzl hat geschrieben:
05.04.2016 17:04
viel
Als langjähriger Zocker verstehe ich natürlich auch was du meinst. Die Lösung ist ganz einfach und du tust es ja auch: gänzlich auf jegliche Vorschau verzichten. Der Hype ist bei mir immer 0, es interessiert mich kein Scheiss und ich vermisse gar nix. Mit dem Test werden die Hosen heruntergelassen und ab da fange ich an mich für einen Titel zu interessieren. Wenn die Wertung auf 4players gut ist, lese ich das Fazit und den Test, vielleicht ein Testvideos. Dann gucke ich mal die User Score auf metacritics und paar Meinungen. Dann landet der Titel auf meine Liste und vergammelt erstmal viele Monate. Ich schaue dann weiterhin bei metacritics und warte bis das Spiel vollständig ist, was auch schon mal 2 oder 3 Jahre sein kann. Dann wird es gespielt und wenn ich es durchgespielt habe, ist es wirklich ein gutes Spiel. Dann kaufe ich es für max. 15€ für die Sammlung. Wenn alle so handeln würden, wäre die Spielebranche viel ärmer und deswegen wird so eine Strategie bekämpft. Jeder soll natürlich das Spiel gleich bei der Veröffentlichung kaufen und jedes DLC, Addon hinterher, vielleicht noch Patches kaufen :lol: . Ja, und lootboxen, pay2win und ah ja und das Spiel darf nicht weiter verkauft werden :lol:
Die aktuelle Liste ist in meiner Signatur.
Jetzt: Fallout New Vegas // Pharaoh, Die Siedler 3

Bald: Bioshock Infinitive, Cities: Skylines, Doom, GTA 5, Pillars of Eternity, Skyrim – SV, Stalker – SC und CoP, Starcraft 2 – LotV, The Witcher 3
Später: Alien: Isolation, Divinity: Original Sin 2, Endless Space 2, F1 2018, Fallout 4, Prey, Stellaris, Pillars of Eternity 2: Dreadfire
Unsicher: A-10C Warthog, Dragon Quest 11, Forza Horizon 3 oder 4, Frostpunk, Okami HD

Mr. Hunter
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Re: Warum ich dem redaktionellen Spielejournalismus den Rücken kehre

Beitrag von Mr. Hunter » 21.10.2018 00:57

Ich glaube das was du haben möchtest gibt es kaum noch. Es ist halt in der Regel schon alles bekannt und die Magie fehlt. Die Ausnahme die mir einfällt sind die Games von Rockstar. Wir sind weniger als eine Woche von RDR2 entfernt und trotzem ist alles so unbekannt. Bei vielen Dingen ist immer noch ein großes Fragezeichen vorhanden.

Würde jeder so Marketing betreiben würde alles erst 2 Monate vor Release richtig losgehen. Ein Großteil der Features wäre noch gar nicht bekannt. Gameplay in der Öffentlichkeit wäre in knappen Mengen vorhanden und Anspielevents für die Presse wäre auch sehr kurz und knapp.

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