Mein intensivstes Spielerlebnis

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Diowan
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Diowan » 18.03.2017 16:27

Schwierig...in fast 30 Jahren des daddelns sind einige großartige Momente zusammen gekommen. Wenn ich mich aber festlegen müsste, kann ich nur Okami nennen. Es ist auch gleich 3 mal vertreten...Ps2/Wii und Ps3, würde es auf Ps4 nochmal erscheinen, wäre es wahrscheinlich auch auf der aktuellen Generation mein Liebling

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Dizzle
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Dizzle » 19.03.2017 12:14

Ein sehr interessanter Thread, den ich mir komplett durchgelesen habe. Einige der Geschichten kann ich 1 zu 1 nachvollziehen und teilen.

Final Fantasy VII
Das Spiel hat mich dermaßen begeistert, wie wohl kaum ein anderes danach. Die Story, Musik, die Charaktere - hier hat alles perfekt gepasst und man hat das Spiel richtig gefühlt. Ein besonderer Moment im Spiel stellt für mich der Tempel des Alten Volkes dar. Diese Musik im Tempel und die Geschichte rund um Aerith schaffen es eine einzigartige Atmosphäre zu kreieren. Allgemein muss ich sagen, dass ich die erste CD des Spieles als gesondert vom Rest des Games betrachte. Dies liegt daran, dass ein Freund damals eine Playstation hatte und ich oft beim FF VII zocken zugesehen habe (größtenteils auf besagter CD 1) und mir diese Spielabschnitte irgendwie viel wert- und liebevoller vorkommen. Ich finde auch, dass nach diesem Abschnitt ein Qualitätsverlust innerhalb des Spieles stattfindet. Diese ganzen Geschichten rund um die Charaktere habe ich geliebt. Barret und Corel, Cloud und Tifa in Nibelheim, Red XIII und die Höhle der Gii, der schon angesprochene Tempel des Alten Volkes, Cid und die Rakete, Clouds Vergangenheit - all sowas findet man ab CD 2 nicht mehr.

Catherine
Insgesamt hat mir das mysteriöse Setting sehr gut gefallen. Die Albtraumlevels waren für mich etwas vollkommen neues und die Story um Vincent, Catherine und Katherine war extrem gut umgesetzt. Besonders hängengeblieben sind zwei Szenen, zum einen
SpoilerShow
als Vincent realisiert, dass er einen großen Fehler begangen hat und ziellos durch den Regend umherstreift (begleitet mit toller Musik) und dann noch als die beiden Frauen das erste Mal aufeinandertreffen und Catherine scheinbar tödlich verwundet wird.
Virtue's Last Reward
Eines der wenigen Games, die ich stellenweise wirklich tragisch fand. Die Endings von Alice, K und vor allem von Luna haben mich wirklich berührt.

Final Fantasy VIII
Die Abschnitte im Weltall hatten irgendwie etwas sehr einprägsames. Ich kann nicht einmal genau erklären wieso, aber das hatte wirklich was (obwohl ich Squall und Rinoa sonst nie so cool fand).

Zelda: Ocarina of Time
Habe das Game damals zu Weihnachten bekommen und es war einfach genial. Es gab damals kein vergleichbares Spiel, alles war neu und unverbraucht und hat extrem gut funktioniert. Ein besonderer Moment war für mich, als ich endlich (durch Zufall) das Auge der Wahrheit gefunden habe.

Zelda: Link's Awakening
In einem anderen Thread habe ich bereits geschrieben, dass ich früher im zweiten Dungeon ewig lange nicht den Masterschlüssel gefunden habe, weil ich "zuerst den eingesperrten Hasen, zuletzt den Skelettritter" nie richtig zu deuten wusste. Ich war damals bei einem Kumpel, als ich den Schlüssel endlich erhalten habe. Es war ein unfassbares Gefühl. :mrgreen:

Super Mario 64
Mein erstes Spiel für eine stationäre Konsole. Ich habe das Game zuerst Abends gespielt und konnte im Schloss keinen Eingang zum ersten Level finden. Ich hatte gelesen, dass man durch die Bilder springen muss, um Level zu betreten. Ich hatte das ganze Schloss abgesucht, aber nichts gefunden. Am nächsten Morgen habe ich vor der Schule kurz nochmal gespielt und endlich das richtige Bild erwischt. Ich habe dann kurz gespielt, aber musste schließlich doch weg um den Schulbus rechtzeitig zu bekommen. Ich konnte es kaum erwarten endlich nach Hause zu kommen. :D
Oder als mir ein Kumpel in der Schule erzählte, dass er endlich den grünen Schalter gefunden hatte. Junge, war ich da aufgeregt.

Danganronpa: Trigger Happy Havoc
Ich hatte durch einen dummen Zufall ganz zu beginn des Spiels herausgefunden, wer das Mastermind ist. :mrgreen:
Dennoch zählt die besagte Person für mich zu den coolsten Gegenspielern der Videospielgeschichte und der Auftritt im letzten Class Trail ist einfach genial in Szene gesetzt.

Castlevania 64
Vor der Villa habe ich mich früher immer etwas gegruselt, aber ich liebte dieses morbide Feeling des Spiels. Das Heckenlabyrinth gabe ich jedoch gehasst (oder auch geliebt, wahrscheinlich beides). Im Hardmode war dieser besagte Abschnitt recht schwierig und ich war froh als ich das Ende des Labyrinths erreicht hatte - dieser lange gerade Gang der neben dem Garten herführt. Dort bekam ich den Schock meines Videospielelebens: Eigentlich hört man in diesem Gang lediglich die Hunde von außerhalb knurren und nichts passiert, aber auf einmal kaum einer dieser Hunde geradeaus auf mich zugelaufen und eine Energieleiste erschien am unteren Bildschirmrand. Ich lief geradeaus weiter und sah, dass der Frankensteingärtner auf mich zugestürmt kam. Ich habe es irgendwie geschafft an ihm vorbeizuspringen ohne getroffen zu werden (im Hardmode reicht ein Kettensägenschwinger dazu). Ich lief bis zum Ende des Gangs, etwas anderes blieb mir nicht übrig, da es sich dabei lediglich um einen gerades Weg handelt und warf hektisch alle verfügbaren Kreuze in Richtung der Gegner. Gottseidank habe ich es geschafft den so den Gärter zu besiegen.
Oder auch der Abschnitt mit dem magischen Nitro im Schlosszentrum, das hat mich früher Nerven gekostet und ich habe mich jedesmal erschreckt wenn Reinhardt durch einen lauten Knall durch die Explosion gestorben ist.

Final Fantasy VI
Die Operszene in der Celes Maria verkörpert, ist für mich unglaublich gut umgesetzt. Auch stellt dies einen der wenigen Abschnitte innerhalb eines Spieles dar, den ich sehr ergreifend fand.
Thrills! Chills! Kills!

ronny_83
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von ronny_83 » 21.03.2017 18:49

Final Fantasy VII
Hat mich damals für Generationen geprägt. Die Charaktere, die Geschichte, die Inszenierung und das Gameplay fand ich einfach so gut, dass es für mich über zwei Jahrzehnte das Aushängeschild eines perfekten Spielerlebnisses geworden ist.

Gran Turismo 1
Kann mich noch gut daran erinnern, wie gespannt ich damals jeden News-Schnipsel und jeden Screenshot in Magazinen verfolgt hab, weil es für mich als jungen Rennspiel- und Autofan fast unwirklich erschien, dass da ein Spiel kommt, wo man normale Straßenautos auf Rennstrecken bewegen kann, sie tunen kann und es irgendwie so echt aussah.
Das Spiel hat auch das gehalten, was es versprach. Es war für mich ein unglaubliches Erlebnis mit nem Kombi von Subaru über den Highspeed-Ring oder Trial Mountain zu rasen und normale Straßenautos zu Highperformance-Geräten aufzumotzen. Dabei hat es sich auch so unglaublich gut angefühlt.
Leider nahm dieses Glücksgefühl mit jedem Teil ein ganz klein wenig ab, aber Teil 4 dann so stark, dass ich heute kein Gran Turismo mehr spiele.

BeamNG Drive
Ich hab als kleines Kind schon meine Matchbox-Autos mit nem Hammer kleingehauen oder ner Schraubzwinge zerquetscht. Was kann es da geileres geben, als endlich ein virtuellen Auto-Zerstörungs-Porno spielen zu können. 20 Jahre hab ich darauf gewartet. Wär es doch früher erschienen. Dann hätte ich heute noch ein paar Matchbox-Autos.

The Legend of Zelda - Breath of the Wild
Was soll ich sagen. Ich bin wieder ein kleiner Junge, gefangen in einem Universum eines fast perfekten Spielerlebnisses. Ich kann Nintendo nur danken, dass ich das nach FF VII noch mal erleben darf mit fast Mitte 30. Dabei hab ich meine Videospielkarriere mit anfangender Trostlosigkeit schon fast abgeschrieben. Und ich hätte nie erwartet, dass es ein The Legend of Zelda sein wird, dass mir diese Erfahrung schenken wird, war es doch in der Vergangenheit immer sehr speziell und merklich anders als dieser Teil.

Harald Raffelsieper
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Harald Raffelsieper » 22.03.2017 13:20

Naja, als Kind habe ich massiv am Amiga 500 gezockt. Das war irgendwie alles sehr intensiv. Es gehört zur Kindheit. Da gab es unzählige geile Titel, die mir bis zum Ende meines Lebens in Erinnerung bleiben werden. Ich traue mich nicht die einzelnen Spiel aufzuzählen, da ich eventuell ein Lieblingsgame vergessen könnte... das wäre unter der Würde dieser altehrwürdigen Spiele.

Seit 12 Jahren zocke ich aber eigentlich nur noch ein Spiel: World Of Warcraft

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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von mellohippo » 23.04.2017 16:23

Turrican 2 auf dem Amiga. Diese Farben! Dieser Sound! DIESE MUSIK! In Stereo!! Ich war hin und weg.

Es war leider der Amiga eines damaligen Klassenkameraden. Musste selber zu der Zeit mit einem ZX Spektrum vorlieb nehmen. Alles war monochrom und isometrisch. Die Spiele größtenteils unerklärliche, mysteriöse Ruckelphänomene. Oder Textadventures. Sound gabs keinen oder es klang wie aus einem kaputten Telefonhörer. Tape Loading Error am laufenden (Kassetten)-Band.

Hat mich alles wahnsinnig geprägt. Naja Kindheit und so. Lehrte mich vermutlich eine gewisse Abgehärtetheit gegnüber solchen Luxussorgen wie "niedrige Bildraten", "Matschtexturen" und dergleichen Lappalien :)

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Stalkingwolf
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Stalkingwolf » 25.04.2017 13:25

Harald Raffelsieper hat geschrieben:
22.03.2017 13:20
Seit 12 Jahren zocke ich aber eigentlich nur noch ein Spiel: World Of Warcraft
und deswegen habe ich irgendwann mit WoW aufgehört.
Man verpasst einfach zu viel
he who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster

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ChrisJumper
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von ChrisJumper » 27.04.2017 01:37

Stalkingwolf hat geschrieben:
25.04.2017 13:25
Harald Raffelsieper hat geschrieben:
22.03.2017 13:20
Seit 12 Jahren zocke ich aber eigentlich nur noch ein Spiel: World Of Warcraft
und deswegen habe ich irgendwann mit WoW aufgehört.
Man verpasst einfach zu viel
Schön gesagt und da steckt so viel wahres drin!

Nebenbei.. ich weiß nicht ob das am VR-Hype liegt der bei mir eingesetzt hat oder an dem wundervollen Wandersimulator WRoEF. Aber ich bin mir ziemlich sicher das ich heute nach Eve-Valküre-Online und Finch wieder ein Videospiel-Meilenstein-Gefühl hab.

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MikeimInternet
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von MikeimInternet » Gestern 22:18

Müsste ich zu diesem Thema drei Spiele auswählen, so wären das:

Singleplayer:

1.) Metroid Prime (Remake - 2002) auf dem Gamecube.
2.) RE4 (2005) Gamecube.
3.) Dark Souls 1 (2011) Xbox 360.

Multiplayer:

1.) PGR 4 (2007-2009) Xbox 360.
2.) Cod MW 2 (2009-2011) Xbox 360.
3.) Dark Souls 1 (2011-2013) Xbox 360.
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