Gaming nervt mich nur noch

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powertube
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Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von powertube » 25.10.2016 18:48

Auch wenn es sicherlich schon viele solcher Threads gibt, muss ich mir jetzt einfach mal meinen Frust von der Seele schreiben.
Wie der Threadtitel schon verrät, bin ich aktuell einfach nur noch genervt von Videospielen. :roll:
Der Höhepunkt war nun mein Erlebnis mit Battlefield 1: Erster Eindruck: WOW! Nach ein bisschen MP-Geplänkel, nervt mich der ganze Videospielscheiß aber schon wieder:
Beispiel: Ich renne über eine Wiese auf ein paar Felsbrocken zu. An der flachsten Stelle versuche ich drüberzuspringen, bleibe aber hängen. - Headshot, tot. -_-
"Genervt" ist aber letztlich noch harmlos ausgedrückt, wenn ich ehrlich bin, ko**en mich die Spiele einfach nur noch an.
Ich habe in den letzten Monaten etliche Spiele gekauft, durchgespielt habe ich aber letztlich nur Witcher 3. (selbst da musste ich mich aufgrund der langen & ermüdenden Zwischensequenzen auch schon teilweise zum Weiterspielen zwingen.) Selbst mehrwöchige Pausen haben an meinem Empfinden nicht viel geändert.
Nach ein paar gamingfreien Wochen dacht ich mir "Könntest ja mal wieder ne Runde daddeln", also PlayStation angeworfen und beim Zappen durch die Spielebibliothek kam schon die Ernüchterung.

Kurz zu mir: Ich bin 32 und bin mit Gameboy und SNES aufgewachsen. Nach dem SNES kamen dann PS1, PS2, PS3 und eine Xbox 360. Seit letztem Jahr nenne ich nun auch die PS4 mein Eigen.
Das einzige Spiel, was mich mehr oder weniger gefesselt hat, war Witcher 3 und Dark Souls.
Egal welches Spiel ich anfange, sobald es seine negativen Seiten offenbart, widert es mich einfach nur noch an. Dabei waren sicherlich einige Games, die durchweg gute Wertungen eingefahren haben, und deren positive Aspekte
eigentlich überwiegen sollten.

Beispiele:


1. Dark Souls 1: Tolles & forderndes Spieldesign, aber nach dem Grab der Riesen (Licht wtf?) und dem ruckeligem Neu-Londo (Gegner hitten einen unentwegt duch Wände) war ich echt bedient.
2. Dark Souls 2: Kommt designtechnisch zwar nicht Teil 1 ran, aber manche Gebiete (Schattenwald) sind noch viel behinderter als im ersten Teil. Respekt, muss man erst mal schaffen.
3. Battlefront: schnell langweilig, Online-Shooter auf Konsole sind das Letzte.
4. GTA 5: Hat Spaß gemacht, war dann schlussendlich aber auch froh, dass es vorbei ist.
5. The Last of us Remastered - Typische NaughtyDog-Kost... Langweilig
6. Until Dawn - ohne Worte
...
Habe mich dann mal in der Indie-Ecke umgeschaut:
1. Limbo: Sprach mich einfach nicht an
2. Gone Home: Durchs Haus laufen und Zettel lesen? Wie spannend
3. Journey: Lässt mich völlig kalt
usw.

Ich habe nun schon überlegt einen PC oder eine Xbox-One zu kaufen, allerdings liegt das Problem wohl nicht primär an den Spielen, sondern in meinem Umgang damit. Das Ganze ist mir einfach zu repetiv, zu hanebüchen und zu sehr "Videospielscheiss"

Sorry für den langen & verworrenen Text, aber das Thema wühlt mich schon ein wenig auf. :D

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Akabecks
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Akabecks » 25.10.2016 19:36

Ich lese aus deinem Text so ein bißchen heraus, dass weniger die Spiele an sich das Problem sind, sondern vielmehr die Dauer derer.
Und da bin ich, als jemand der in deinem Alter ist und Spiele nach wie vor liebt, gar nicht mal so weit entfernt von dir, denn bei mir ist auch bei den tollsten Spielen irgendwann mal die Luft raus und dann brauche ich zumindest mal eine ordentliche Pause, um irgendwann weiterzumachen.

Um ehrlich zu sein (habe das heute tatsächlich schonmal in einem anderen Thread geschrieben), freue ich mich immer häufiger über Spiele, die dann nach 8-10 Stunden auch wirklich vorbei sind. Meistens ist das Erlebnis dort viel konzentrierter als in den Open-World-Dingern oder anderen Langzeit-Games.

Vielleicht solltest du es vornehmlich mal damit versuchen.
Und davon natürlich nur die wirklich guten. :wink:

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Hokurn
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Hokurn » 25.10.2016 19:43

Netflix&Chill

Mach vllt einfach mal was anderes. Deine Beschreibung wirkt ein wenig so als würdest du dir ein Großprojekt nach dem anderen anlachen.(dickes Rollenspiel oder Online-MP)
Nach GTA 5 z.B. habe ich lediglich hier und da mal ne Runde Fifa gezockt und ansonsten tatsächlich mal ein paar Serien und Filme nachgeholt bzw. gebe ich solchen Hobbys eh nicht all zu viel Raum. Ich tippe einfach mal darauf, dass du deinen Geschmack kennst und dir nicht immer nur das falsche Spiel kaufst, aber manchmal ist man halt satt. Je nachdem womit du deine Zeit sonst noch so ausfüllst kann das ja schneller oder weniger schnell passieren.

Kauf dir vllt auch erstmal nur das was dich so wirklich übertrieben hyped. Wenn ich mich zu mülle fang ich überhaupt nichts so richtig an und kann einzelne Sachen nicht genießen.

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Akabecks
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Akabecks » 25.10.2016 19:48

Hokurn hat geschrieben:Mach vllt einfach mal was anderes
Das wollte ich eigentlich auch noch schreiben. :)

Power dich körperlich mal bißchen aus, dann macht es mehr Spaß, sich abends nochmal kurz berieseln zu lassen.

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Hokurn
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Hokurn » 25.10.2016 19:57

Das ist sowieso immer zu empfehlen. ;)

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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von NoCrySoN » 25.10.2016 21:16

Neben der Freizeit ist mein Allheilmittel einfach die Abwechslung in Sachen konsumierte Medien. AAA, <10h Titel, Multiplayer, Indie, Strategie, 50h+ Titel, Action, RPG etc.. Ich kann meist nie mehrere Titel eines Genre hintereinander zocken und schaue zwischenzeitlich auch nur gerne Filme und Serien. So werde ich immer wieder mal überrascht, hab Abwechslung, bin aktiv oder passiv und habe je nach Lust und Laune stets eine große Auswahl. Langeweile und Stress entgehe ich damit nahezu.

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schockbock
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von schockbock » 25.10.2016 22:40

Hab im Groben eine ähnliche Zockervita wie Du, TO, und es mit ähnlichen Übersättigungseffekten zu tun. Als ich mir die Saleritis weggeholt hatte und irgendwie in kein Spiel mehr nennenswert Energie investiert hab, kam die PS4 in die Hütte, was mich schon aus wirtschaftlichen Gründen zwingt, ein zweites Mal auf potentielle Käufe zu gucken.
Aber davon ab hab ich immer öfter das Gefühl, meine Zeit mit dem Krams zu verschwenden, die eh schon zunehmend knapper kalkuliert sein will.
Ist vielleicht einfach so, dass man früher oder später auch aus den liebsten Hobbys rauswächst.
"Thinking positive got me where I am." - " About to die in a brick factory? 'Cause I'm about to do that too, and I gotta complain about shit the whole time."

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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Grauer_Prophet » 26.10.2016 00:59

Kauf dir ne Wii U kommen kaum gute Spiele raus da musst du dann keine spielen XD
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powertube
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von powertube » 26.10.2016 14:17

hydro-skunk_420 hat geschrieben:Ich lese aus deinem Text so ein bißchen heraus, dass weniger die Spiele an sich das Problem sind, sondern vielmehr die Dauer derer.
Da ist schon was dran. Bei Witcher 3 habe ich z.B. Story und einige Nebenquests gespielt und war dann wirklich froh, als ein Ende in Sicht war. Mit Sachen wie Tränken, Crafting oder gar Gwint habe ich mich aus Zeitgründen überhaupt nicht beschäftigt. Wenn ich nun so drüber nachdenke wohl aus dem Grund, dass ich meine (spärliche) Freizeit nicht dafür opfern wollte.
Hokurn hat geschrieben: Mach vllt einfach mal was anderes. Deine Beschreibung wirkt ein wenig so als würdest du dir ein Großprojekt nach dem anderen anlachen.(dickes Rollenspiel oder Online-MP)
Da ich neben dem Beruf auch gerne anderen Hobbies nachgehe, spiele ich generell recht wenig. In guten Wochen komme ich mit viel Gück auf vielleicht 5-6 Stunden. Ich habe nun mehrmals bei mir beobachten können, dass ich auf der Arbeit (oder sonst wo) sitze und mich auf einmal die Lust aufs Zocken überkommt. Wenn ich dann aber mit dem Pad in der Hand auf der Couch sitze, macht sich recht schnell Enttäuschung und Missmut breit.
Hokurn hat geschrieben: Kauf dir vllt auch erstmal nur das was dich so wirklich übertrieben hyped.
Battlefield 1 hat mich tierisch gehyped. Nach ein paar Runden Multiplayer hatte ich aber einfach die Fresse voll. Zweifelslos ein gutes Spiel, aber ich sehe nur noch die negativen Sachen.
NoCrySoN hat geschrieben:Neben der Freizeit ist mein Allheilmittel einfach die Abwechslung in Sachen konsumierte Medien.
Das mache ich seit jeher. Wo ich gerade aber darüber nachdenke, merke ich dass mich der passive Konsum (Filme, Serien etc.) viel mehr befriedigt als sämtliche Games die ich in den letzten Monaten begonnen habe.
Objektiv eher durchschnittliche Filme begeistern mich mehr, als (objektiv) gut bewertete Spiele. Bei Filmen registriere ich die negativen Aspekte (vorhersehbare Story o.ä.) zwar auch, kann diese aber ausblenden und mich dennoch schön berieseln lassen.
schockbock hat geschrieben: Ist vielleicht einfach so, dass man früher oder später auch aus den liebsten Hobbys rauswächst.
Das wird es wohl leider sein :-(

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Hokurn
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Hokurn » 26.10.2016 17:14

powertube hat geschrieben:
Hokurn hat geschrieben: Mach vllt einfach mal was anderes. Deine Beschreibung wirkt ein wenig so als würdest du dir ein Großprojekt nach dem anderen anlachen.(dickes Rollenspiel oder Online-MP)
Da ich neben dem Beruf auch gerne anderen Hobbies nachgehe, spiele ich generell recht wenig. In guten Wochen komme ich mit viel Gück auf vielleicht 5-6 Stunden. Ich habe nun mehrmals bei mir beobachten können, dass ich auf der Arbeit (oder sonst wo) sitze und mich auf einmal die Lust aufs Zocken überkommt. Wenn ich dann aber mit dem Pad in der Hand auf der Couch sitze, macht sich recht schnell Enttäuschung und Missmut breit.
Hokurn hat geschrieben: Kauf dir vllt auch erstmal nur das was dich so wirklich übertrieben hyped.
Battlefield 1 hat mich tierisch gehyped. Nach ein paar Runden Multiplayer hatte ich aber einfach die Fresse voll. Zweifelslos ein gutes Spiel, aber ich sehe nur noch die negativen Sachen.
Ok. ;)
Sollte auch kein Front sein, aber ich denke eh, dass es nicht so aufgefasst wurde.
Ich bin oft in ähnlichen Situationen. ;)
Mal habe ich tierisch Bock zu zocken und bin dann nach 5min schon wieder genervt davon. Ich bin mit Mitte 20 wohl auch nicht ganz so weit weg von deinem Alter. Der Beruf und das soziale Leben fordern sowieso die meiste Zeit. Schlaf fordert auch das ein oder andere Stündchen und dann hat man ab und zu den Bedarf iwas Passives zu machen.
Ich persönlich schau echt gern mal nen Film. Zocken ist hingegen immer so ne Sache. Mal habe ich die Motivation ein 5-10h Spiel in einer Woche durch zu ziehen und dann brauche ich wieder ein halbes Jahr lang.
Ich versuche immer erst das was ich habe zu Ende zu spielen und dann an das nächste zu denken. Ein Stapel Spiel schmeckt auch schnell mal wie ein Stapel Arbeit und das Anfangen wird je größer er ist ja auch bekanntlich immer schwerer.

Battlefield 1 war für mich in der Beta auch nur ein paar Tage erträglich. Hat mich somit eher vor dem Hauptspiel gewarnt. Nach etlichen Shootern war ich aber auch ein wenig raus aus diesem ganzen Konzept. Es hat sich einfach nach vier Battlefields und den letzten Betas der Dice Spiele kein Spaß damit ergeben. Klar haut einen der Trailer erst mal weg, aber es spielt sich dann doch wieder so wie vorher. König Fußball kann ich immer iwie genießen und spielen, aber die meisten Dinge gehen einem halt iwann auch mal auf den Sack oder man hat den ständigen Vergleich zu einem der besseren Vorgänger. Mein erster Konsolenshooter war COD MW2 und danach wurde ich erst mal mit jedem Shooter, den ich gekauft habe ein paar Jahre lang getoppt. Mit einer gewissen Erfahrung muss man halt auch ein bisschen länger warten bis man mal wieder überrascht wird. Das kann man wohl auf alle Genres ummünzen.

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ChrisJumper
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von ChrisJumper » 26.10.2016 21:00

powertube mach die Games einfach nur an wenn du gerade Zeit hast und ein wenig entspannen willst. Aber auch nicht wenn du erschöpft bist oder gestört wirst zwischen durch.

Wie man die Games auch empfindet hängt davon ab, in welcher Stimmung man ist. Ich hab selber so einige Titel gespielt weil ich dachte, die sind jetzt gekauft, jetzt spielst du die auch durch.. Aber das hilft nix. Blöd ist natürlich wenn man aus der Immersion gerissen ist und nicht mehr weist was man die letzte Zeit da gemacht hat.

Sonst mache einfach ein Offline-Videotagebuch nur für dich Privat, beim Spielen. Wo du halt die Stimmung konservierst und die Steuerung und die Story noch mal am Ende zusammen fast, damit wenn du wieder einsteigen willst, das einfach noch mal anschauen kannst quasi als Trailer für deine nächste Spiel Session.

Zudem sind einige Games aber auch mir so viel Müll und Beschäftigungskram gefüttert, das man die einfach je nach Zeit und Laune links liegen lassen sollte. Spiele nur die Titel die dich am meisten interessieren und wenn du merkst das du ein Spiel gefunden hast auf das du total stehst, mach ruhig so eine kleine Zeremonie draus. Also mit Vorfreude wann du weiter Spielen willst und maximal 1 oder 2 Stunden am Stück..

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CryTharsis
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von CryTharsis » 27.10.2016 00:33

Ich denke der TE hat sich da einfach die falschen games vorgenommen, wenn ich mir die Liste so anschaue.
Es sind (überwiegend) entweder Spiele, für die man in einer bestimmten Stimmung sein sollte oder Titel, die viel Zeit fressen bzw. eine gewisse Komplexität beinhalten. Liest sich auch ein bisschen so, als ob da jemand Best-Of/GOTY Listen abarbeiten würde. :wink:
Ich würde es einfach mal mit anderen Spielen probieren. Wenn keine Nintendo Plattform vorhanden ist, dann was raussuchen, was einfach nur plain-fun darstellt, z.B. Rocket League, Forza Horizon u.ä.

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Waheda
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Waheda » 27.10.2016 17:41

Ich habe schon lange keine ausladenden Spiele auf der Festplatte gehabt. Das meiste was ich spiele, kann man auch mal für zehn Minuten einschalten und hat dann auch seinen Spaß damit gehabt. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich eine Affinität für Competitive Games habe, die in Richtung Call of Duty, Rocket League, Titanfall oder ähnliches gehen, wo ein Match meist nur 3 bis 10 Minuten andauert. Story-Games mit kurzen Kampagnen (6 bis 12 Stunden) schaffe ich vielleicht in 7 bis 14 Tagen durch, außer ich habe Zeit und das Spiel packt mich.

Die einzigen Spiele, wo ich mir bewusst Zeit nehmen muss, sind halt Episoden-Spiele. Es macht halt keinen Sinn, ein zerstückeltes Spiel noch weiter zu zerstückeln. Overwatch motiviert mich da mehr wegen der Gruppendynamik in meinem Freundeskreis, doch dann auch nur Casual und nicht in Competitive... man will sich doch nicht noch den Abend versauen.

Generell würde ich in deinem Fall einfach auf Spiele verzichten, die so viel Zeit erfordern und mich auf kurzweiligere Spiele einlassen. Ansonsten ist es auch keine Schande zu akzeptieren, dass man dem Interesse an Videospielen entwachsen ist.
In-Progess
Games: Horizon Zero Dawn, Wolfenstein II: The New Colossus, Overwatch
TV: The 100: Season Four, Ash vs Evil Dead 1&2, Warehouse 13 1-5

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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Wulgaru » 27.10.2016 19:39

powertube hat geschrieben:
Da ich neben dem Beruf auch gerne anderen Hobbies nachgehe, spiele ich generell recht wenig. In guten Wochen komme ich mit viel Gück auf vielleicht 5-6 Stunden. Ich habe nun mehrmals bei mir beobachten können, dass ich auf der Arbeit (oder sonst wo) sitze und mich auf einmal die Lust aufs Zocken überkommt. Wenn ich dann aber mit dem Pad in der Hand auf der Couch sitze, macht sich recht schnell Enttäuschung und Missmut breit.
Dann höre mal ganz auf zu spielen, aber verkauf gleichzeitig nicht die Plattformen die du hast oder zumindest nicht alle. Ich persönlich habe in den letzten 10 Jahren immer mal wieder ähnliche Phasen gehabt und dann einfach mal ein halbes Jahr fast überhaupt nicht gezockt. Danach hatte ich dann aber mal wieder Lust und es war schön das noch alles da war. So albern es klingt, hilft Abstand da schon manchmal, um seine Freude an einem Hobby wieder zu finden.

Allerdings kann es auch sehr gut sein das du vielleicht auch wirklich mit Gaming abgeschlossen hast. Das machen ja noch viel mehr Leute zum Beispiel mit lesen, was ihnen als Konsum von Unterhaltung zu langweilig, anstrengend oder sperrig ist, wenn man nach einem harten Tag einfach mal runterkommen will. Kann gut sein das du das mit zocken hast und dann ist es eben so. Schade ist es im Grunde ja gar nicht, denn deine Erinnerungen an gute Zeiten hast du ja trotzdem.

Solange du genug anderes Zeug hast, um dir die Zeit zu vertreiben, wäre ich nicht traurig drum.

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powertube
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von powertube » 27.12.2016 19:04

Sers Leute!

da nun rund 2 Monate ins Land gezogen sind, möchte ich ein kurzes Update schreiben:

Ich spiele immer noch Videospiele, :-) allerdings nach wie vor in einem sehr überschaubarem Rahmen.
Aktuell spiele ich Rayman Legends, Battlefield 1 & The Last of us im Wechsel, wobei ich mich Rayman mit Abstand am ehesten "fesselt". Aber selbst bei Rayman ist nach maximal 2 Stunden die Luft raus.

Es liegt wohl einfach am Medium selbst, dass ich trotz wenig Zeit vor dem Bildschirm einfach schnell satt bin.
Dafür stehen bei mir nach wie vor Filme & Serien sehr hoch im Kurs.
Habe aktuell Urlaub und habe mir heute den ersten Teil der Hobbit-Trilogie angesehen. Der Film hat mich total umgehauen, obwohl ich kein ausgemachter Fantasy- , geschweige denn HdR - Fan bin.
Die Trilogie werde ich dann wohl bis spätestens übermorgen durchgesehen haben. Weiter geht es dann mit Herr der Ringe. (Unfassbar, habe keinen einzigen Film je komplett gesehen) oO

Schon komisch, dass sich das Interesse so verlagert hat. Ich habe zwar schon immer exzessiv Filme konsumiert, aber aktuell könnte ich mir gefühlt alles reinziehen. :-D

Bei den Games sieht es hingegen mau aus. Habe die letzten Tage mal im PS-Store gesurft. Ich habe zwar einige Games gefunden, die mich im ersten Moment reizen, allerdings kann ich jetzt schon mit Gewissheit sagen, dass ich wohl an allen Spielen das Interesse verlieren würde:


Fallout 4: zu aufwendig, Wenn ich Siedlungen bauen möchte, kann ich auch Sim City 2000 einwerfen.
Skyrim: Walking-Simulator
Uncharted 4: Noch ein ND - Spiel ertrage ich nach TLOU erst mal nicht.
W3 - Blood and Wine : Hearts of Stone hat mir ehrlich gesagt gereicht.
AC - Ezio Collection: Hatte damals mit AC2 verdammt viel Spaß, habe mir dann kurz ein LP angesehen und war schon wieder bedient :-D

Zusammenfassend ödet mich einfach das Gameplay an sich, sowie die Entwicklung der Industrie an.
(MP-Shooter mit P2W Inhalten) Ich werde nun einfach "ungezwungen" weitermachen und lasse mich überraschen, wie die Switch wird. :)

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