Gaming nervt mich nur noch

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Grauer_Prophet
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Grauer_Prophet » 21.02.2017 21:57

$tranger hat geschrieben:
powertube hat geschrieben:Ich habe mir gerade mal meine pile of shame angeschaut... Alles was ich abgebrochen habe, waren Open-World Spiele...
Kommt mir bekannt vor
Vor einigen Jahren lernte ich OpenWorld lieben.
Mittlerweile nur noch in gelungenen Rollenspielen ok (für mich) beim Rest nervt es mich schon sehr schnell.
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$tranger
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von $tranger » 22.02.2017 10:13

Ich hab ja nichtmal Witcher durchgespielt wegen dem Open World Sammelkram. Und liegen Lassen kann ich's auch nicht, da krieg ich Zustände wenn da überall Marker sind xD
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Ihr seid Anime-Fans? Dann seid ihr im Anime-Diskussionsthread genau richtig!

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Konata1337
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Konata1337 » 22.02.2017 13:15

Ich hingegen bin keinesweges des Spielens müde: Overwatch kann ich stundenlang suchten. Aber hier sind wichtige Voraussetzungen erfüllt, die ein gutes Spiel für mich ausmachen: Es ist flüssig und startet innerhalb weniger Sekunden, ist in ebenso schnell im Spiel. Ich kann ins Windows tabben, wenn es sein muss, ich kann alles einstellen, wie es sein muss. Das erinnert mich an alte Zeiten mit Q3, 2004 und CS 1.6 ... (bei Quake 3 ist das Ins-Windows-Tabben etwas merkwürdig).

Wenn Overwatch auch noch LAN und echte dedizierte Server hätte, wäre es fast ein Dauerbrenner für die Ewigkeit. Dank Blizzard DRM hat's aber eine ungewisse Zukunft. Quake 3 spiele ich immer noch, weil es so schön frei von allem ist.

Mir fehlt bei vielen Games aber der Communityfaktor, der eben früher auf dedizierten Servern stattfand. Wie sollst du bei einem internationalem Matchmaking Leute kennenlernen? Ich bin Deutscher und habe keine Lust, auf gebrochenem Englisch mit Ausländern zu sprechen. Damals, auf Metzelbude Ortschaft XY 24/7 Dust2, wusste ich genau: Hier treffe ich höchstwahrscheinlich Leute aus dieser Ortschaft und Umgebung. Oder wenigstens Deutsche. Selbst das Flamen hat mehr Spaß gemacht. Heute hat man so das Gefühl, dass natürliche Gamer-Gefühlsregungen gleich maas'sche Gedankenverbrechen sind und überhaupt, diese Hater überall, Welt am Abgrund und so ... Wenn ich dem Hurensohn da nicht mal mehr seine Mutter beleidigen kann - wie können wir ernsthaft behaupten, noch freie Menschen zu sein? :ugly:

Ich denke, dass Internet und Gaming zu reguliert, zu international und zu mainstream geworden sind.
Beides war früher eine Nische - dank Smartphone und Konsolen für Jedermann musste das Niveau absacken.
Wenn auch noch alles von Superkonzernen aufgekauft wird, verschwinden die Nischen, muss alles zahm und zugänglich sein, denn Wirtschaftlichkeit, Zielgruppen, was BWLern so einfällt.

Überhaupt, dass ich mir solche Gedanken mache und nicht einfach zocke, da stimmt doch was nicht ...

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Grauer_Prophet
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Grauer_Prophet » 23.02.2017 09:54

Wenn du darauf stehst von 12 Jährigen beleidigt zu werden bzw diese zu beleidigen empfehl ich dir COD online.

Auf sowas kann ich gerne Verzichten klar fluch auch ich Ordentlich ins Headset aber die Spieler die gemeint sind bekommen das nicht mit-was auch gut so ist.
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discofunktional
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von discofunktional » 25.02.2017 00:30

Konata1337 hat geschrieben:
22.02.2017 13:15
Ich hingegen bin keinesweges des Spielens müde: Overwatch kann ich stundenlang suchten. Aber hier sind wichtige Voraussetzungen erfüllt, die ein gutes Spiel für mich ausmachen: Es ist flüssig und startet innerhalb weniger Sekunden, ist in ebenso schnell im Spiel. Ich kann ins Windows tabben, wenn es sein muss, ich kann alles einstellen, wie es sein muss. Das erinnert mich an alte Zeiten mit Q3, 2004 und CS 1.6 ... (bei Quake 3 ist das Ins-Windows-Tabben etwas merkwürdig).

Wenn Overwatch auch noch LAN und echte dedizierte Server hätte, wäre es fast ein Dauerbrenner für die Ewigkeit. Dank Blizzard DRM hat's aber eine ungewisse Zukunft. Quake 3 spiele ich immer noch, weil es so schön frei von allem ist.

Mir fehlt bei vielen Games aber der Communityfaktor, der eben früher auf dedizierten Servern stattfand. Wie sollst du bei einem internationalem Matchmaking Leute kennenlernen? Ich bin Deutscher und habe keine Lust, auf gebrochenem Englisch mit Ausländern zu sprechen. Damals, auf Metzelbude Ortschaft XY 24/7 Dust2, wusste ich genau: Hier treffe ich höchstwahrscheinlich Leute aus dieser Ortschaft und Umgebung. Oder wenigstens Deutsche. Selbst das Flamen hat mehr Spaß gemacht. Heute hat man so das Gefühl, dass natürliche Gamer-Gefühlsregungen gleich maas'sche Gedankenverbrechen sind und überhaupt, diese Hater überall, Welt am Abgrund und so ... Wenn ich dem Hurensohn da nicht mal mehr seine Mutter beleidigen kann - wie können wir ernsthaft behaupten, noch freie Menschen zu sein? :ugly:

Ich denke, dass Internet und Gaming zu reguliert, zu international und zu mainstream geworden sind.
Beides war früher eine Nische - dank Smartphone und Konsolen für Jedermann musste das Niveau absacken.
Wenn auch noch alles von Superkonzernen aufgekauft wird, verschwinden die Nischen, muss alles zahm und zugänglich sein, denn Wirtschaftlichkeit, Zielgruppen, was BWLern so einfällt.

Überhaupt, dass ich mir solche Gedanken mache und nicht einfach zocke, da stimmt doch was nicht ...
Amen!

Ich wurde letztens erst wegen Teabagging von einem BF Server gekickt ... Weicheier. In Halo 5 kriegst noch einen Lacher übers Headset mit und ... Gekreische von einem Säugling? Fuck ... Irgendwas läuft da in den letzten Jahren schief und gerade Comp Games leben von Trash Talk, wenn ich da noch an die billigen LAN-Tourniere denke und heute verletzt man die Gefühle vom Maushersteller, oder so. Gears ist heute auch noch deutlich rauer, weswegen wir immer als Gruppe ohne Party-Chat reingehen. :D

Aber es stimmt schon, dass man sich seine Community halt selber gesucht hat, indem man bestimmte Server regelmäßig aufgesucht hat. War bei mir damals in Enemy Territory so, bis so ein Nazi den Server übernommen hatte, da war ich schon mit Alt+F4 aus dem Ladescreen raus ... Danach halt CoD2 und CoD4, aber da war ich dann auch schon mehr auf US Servern, da 64 Spieler und lässiges Teamspeak chatten deutlich spaßiger waren, als die Vanilla-Karten auf Hardcore zu zocken. Haha, habe damals sogar Leute auf den Servern getroffen, die mit mir seit gut 6 Jahren in einer Band spielen ...

Es stört mich einfach, dass es auch immer stiller geworden ist in den meisten Games. Und komm mir da keiner mit Party-Chat, Discord und so einem Mist. Zumindest auf Live sieht man, wer Solo Queue abzieht und wer in einer Party(-Chat) unterwegs ist. Alles stumme Fisch, wo man noch auf der 360 in einer MW2-Lobby so einen miesen 0.5er Noob wunderbar singen gehört hat und dann ein bisschen miteinander gesprochen hat. Ich mach öfter mal Solo bei SMITE und in zirka 3 von 4 Fällen kramt einer doch sein Headset mal raus. Bei Siege sieht es da düster aus, weshalb ich bei meiner Party bleibe.

Joar ... Das ganze war mal spaßiger. Trash Talk war immer witzig, da man wusste wo die Grenzen sind und das Nüsse dippen am Ende eines 1v4 clutch in SnD mehr als 1000 Worte gesagt hat.
Now Playing | NieR: Automata (PS4 Pro), Octopath Traveler (Switch)

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Captain Mumpitz
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Re: Gaming nervt mich nur noch

Beitrag von Captain Mumpitz » 02.04.2017 16:34

Mit Baujahr '84 kenn ich die Entwicklung. Ich hab mit Atari 2600, NES, GameGear, Mega Drive, PS1, PS2 und Wii sowie zahlreichen Rechnern seit meinem ersten monchromatic 386er alles mögliche angezockt, durchgezockt, in die Ecke geschmissen und überhaupt. Mein Pile of Shame ist riesig und reicht bis in die NES Zeiten zurück. Und wie so manch anderer hab ich gelernt: Open World fass ich nicht mehr an. Nie wieder.
Natürlich ist ein Witcher 3 ein wunderschönes Spiel und die Story soll grossartig sein, aber ich denk nicht im Traum daran, mir das zu kaufen, weil es mich nach 2-3 Stunden einfach ankotzt.

Es gibt auch Zeiten, in denen werd ich des Zockens richtig überdrüssig. Ich spiele seit den Beta-Zeiten Counter-Strike, inklusive CS:GO. Aber wenn man nur noch public gegen 12-jährige Russenkinder mit Kartoffeln als Mikrofone spielen kann, dann möchte ich schneller kotzen als ich saufen mag. Und jedes mal wenn ich das Spiel wieder nicht mehr anfasse, kommen 1-2 Wochen später die Kumpels um die Ecke und fangen wieder damit an -.- Das Timing ist zum davonrennen.

Ich hatte grossartige Zeiten mit ganzen Squads in BF:BC2 sowie BF3. Wir hatten 4vs4 Versus Matches bei Left4Dead2, wo jeder jeden kannte und das Geschrei im Teamspeak war ultra. Und heute spielt jeder etwas anderes, für keines der genannten Spiele hab ich jemals wieder eine wirkliche Truppe zusammengekriegt. Versucht hab ich das auch mit Killing Floor 2 oder zuletzt mit Overwatch. Aber das Interesse scheint nicht vorhanden, daher spiel ich nun halt v.a. public und bin erstaunt wie gut das meistens funktioniert.
Aber nein, das Gefühl ist ein komplett anderes, der Spassfaktor auch nicht ganz so hoch und es gibt auch Zeiten, in denen spiele ich so gut wie gar nicht, weil mich die ganzen Communities usw. nur ankotzen.
(Um bei Overwatch zu bleiben, z.B. Teams ohne jegliche Kommunikation oder Spieler die stur auf ihren Picks beharren und dem Team überhaupt nicht helfen)

Ich bin auch 2x pro Woche mit meiner Band am rumhuuren, versuche meinem Hund Gehorsam beizubringen oder geh meiner Frau auf die Nerven, aber abgesehen davon sind Spiele dennoch noch immer mein liebstes Hobby.
Wenn sich die Gelegenheit für ein gutes Point & Click bietet, geht bei mir z.B. nichts über Adventures. Langsames Gameplay, Knobeln, hoffentlich gute Story, tolle Charaktere, interessante Locations und ich bin nicht auf die mangelhafte Kompetenz anderer angewiesen. Die Spiele haben einen roten Faden, sie fordern mein Gehirn und ich kann dabei bestens abschalten. Meinetwegen könnte es nur noch Adventures geben.

Daher kann ich dir wirklich nur anraten, dich vllt. mal auf etwas narrativere Titel zu konzentrieren, kein Open World oder so, auch kein Rayman welches wohl fast jeden nach 1-2 Stunden etwas ermüdet. Spiel vllt. mal was von Telltale mit toller Story, hol dir Thimbleweed Park, knackig inszenierte Kost wie DOOM oder Bulletstorm ohne Längen oder sonstwas. Ich glaub du brauchst effektiv die richtigen Spiele damit du wieder Spass entwickelst.

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