WTF happened to gaming?!

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Akabecks
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von Akabecks » 06.09.2016 14:20

CryTharsis hat geschrieben:Aber bei nahezu jeder Mission wird einem das Vorgehen pedantisch vorgegeben. Vorgekaukelte Freiheit... :?
Hier möchte ich gerne das viel gescholtene Watch Dogs 2 als positives Beispiel nennen. Im folgenden, sehr ausführlichen Video sieht man, wie viel Wert die Entwickler darauf gelegt haben, ein höchstes Maß an individuellem An- und Vorgehen der Missionen bereitzustellen. Teilweise schon sehr beeindruckend, muss ich sagen. (Wird aber erst so in der Mitte des Videos deutlicher drauf eingegangen)

http://www.eplay-tv.de/games/multi/watc ... pielszenen

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CryTharsis
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von CryTharsis » 06.09.2016 14:25

hydro-skunk_420 hat geschrieben:
CryTharsis hat geschrieben:Aber bei nahezu jeder Mission wird einem das Vorgehen pedantisch vorgegeben. Vorgekaukelte Freiheit... :?
Hier möchte ich gerne das viel gescholtene Watch Dogs 2 als positives Beispiel nennen. Im folgenden, sehr ausführlichen Video sieht man, wie viel Wert die Entwickler darauf gelegt haben, ein höchstes Maß an individuellem An- und Vorgehen der Missionen bereitzustellen. Teilweise schon sehr beeindruckend, muss ich sagen.

http://www.eplay-tv.de/games/multi/watc ... pielszenen
Danke für den link. Ich muss aber auch sagen, dass bereits der erste Teil überdurchschnittlich gut war, was das Design von Hauptmissionen angeht. Nicht unbedingt hinsichtlich verschiedener Herangehensweisen, aber einfach, weil man Abwechslung und erfrischende Ideen reingebracht hat.

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Akabecks
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von Akabecks » 06.09.2016 14:26

Sehe ich auch so.

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MikeimInternet
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von MikeimInternet » 06.09.2016 18:14

Nichts wird jemals besser werden als das was man bereits erlebt hat. Keine Spiele. Keine Filme. Keine Musik. Und sonst auch nichts. Wer besitzt ne Schrotflinte?

edit:
https://www.youtube.com/watch?v=L2H7_fegPeA

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Akabei
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von Akabei » 06.09.2016 18:28

Irgendwie hatte ich hinter dem Link jetzt sowas wie Suicide Is Painless von den Manic Street Preachers erwartet.

Das hätte auf jeden Fall gut zum Grundton in diesem Thread gepasst. :twisted:
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ChrisJumper
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von ChrisJumper » 22.01.2017 01:53

Juwelen finden sich immer seltener je mehr Erfahrungspunkte man halt im Leben gesammelt hat. Der Grund ist einfach weil es immer schwieriger wird, den "Spieler" zu beeindrucken. Trotzdem. Es gibt ein paar Dinge die sich nie verändern. Entweder treffen sie einfach deinen Nerv oder sin halt relativ Zeitlos.

Für mich ist das aktuell Gravity Rush und auch Teil 2. Ein Spiel das absolut keine besonderen Wertungen bekommen hat und trotzdem bei mir pers. Höchstwertungen sammelt. Warum? Tja gute Frage. Zum einen weil es durch die Blume immer wieder Gesellschaftskritik übt! In allen Bereichen und auf alleine Seiten der Ethik, es ist mir unbegreiflich warum das Spiel hier keine 95 % Bekommt.

Denn der Spieler ist so oft der Gute und zugleich der Böse, ja jede verfluchte Handlung hat auch nachher Konsequenzen für die Bewohner, für das Universum. Das ich dieses Spiel am Liebsten in den Himmel loben würde. Sicher es hat unheimlich viel Kitsch. Es beleuchtet die Armen, die Reichen und die Politiker.. von allen seiten, teilweise auch sehr stark mit Vorurteilen. Aber dennoch, ich denke es regt junge Menschen an nach zu denken. Nur die Informationen bleiben bestehen die genau das schaffen, die Jugend zu animieren.

Gleichzeitig gibt es halt auch einige Filme, Kunstwerke, Lieder die jeden von uns Irgendwie berühren und Zeitlos sind. Aber der 1000en Generation von Nachwuchs und Evolution fragt sich dann jeder ob er noch er ist, überhaupt was eigenständiges hat oder so viel Erbinformationen vorgegeben sind das der eigene Anteil nahezu gegen Null konvergiert. Trotzdem. Jeder ist etwas besonderes. Eben auch weil Millionen Zellen zuvor dafür gekämpft haben das man selber gerade in der Position ist.

Betrachtet man es so fühlt man sich ausgeliefert, aber nicht doch.. letztlich ist die Kunst etwas besonders. Genauso betrachte ich das Gamig. 1000.0000.00000 KM um uns herum nichts als Kälte und Tot.. Wir haben hier nahezu unendlich viel Spaß mit dem Luxus das Information in Form von Spielen, Bildern, Musik und Ton unsere Sinne bezirzt, oder unser Gehirn befeuert. Letztlich auch eine Art Sex, nur anders. Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich geil. Egal was ihr macht, hinterlasst dieser Welt etwas besonders, damit ihr oder eure Nachfahren mit offenen Augen der Begeisterung vor euren Werken stehen...

What happen to Gaming? Wir haben die Chance ein neues Spiel zu entwerfen. Jederzeit. Wirklich jederzeit!

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Waheda
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von Waheda » 22.01.2017 20:56

Ich mache meinen Spaß an Spielen schon lange nicht mehr an Wertungen fest. Virginia ist da ein gutes Beispiel, denn hier hat es mit 36 (?) Punkten eine vernichtende Wertung bekommen. Mich hat das Spiel berührt, auch wenn ich nicht einmal sagen kann, was es genau war. Die Bilder? Die Musik? Die stumme Aussage über Freundschaft, Loyalität, Pflichtgefühl und Gleichberechtigung? Ich habe keine Ahnung, denn Gameplay gab es kaum welches und Interaktion ebenso wenig.

Die letzten Tomb Raider Spiele haben mich jede Minute genießen lassen, was nicht nur am Gameplay lag. Die Handlung war relativ simpel gestrickt und vorhersehbar, doch der Werdegang von Lara war einfach schön erzählt und hat mich insgeheim am meisten motiviert. Das grundlegende Spiel ist für mich auch locker ein 10/10-Titel, aber das ist halt meine Meinung und nicht die der Presse. Mich motivieren Stories mehr als ein hoher Schwierigkeitsgrad, denn dafür habe ich meine Online-Spiele. Ich spiele auch viele Sachen auf Easy, einfach weil mir die Story wichtiger ist und ich in aller Ruhe nach Sammelgegenständen suchen möchte. Aber ich mag ja auch das Zeugs von Artifex Mundi, weil es einfacher Casual-Spaß ist.

Aktuelle sitze ich an King's Quest und ich finde es einfach nur charmant gemacht. Ein Märchen mit schönen Bildern kniffligen Rätseln und einer wirklich süßen Erzählweise. Ich spiele es gemeinsam mit meiner Freundin, was eine gemütliche Abendunterhaltung für Zwei ist, ohne stumpfes TV zu sein. Und diese Puns! Ich liebe sie!

Spiele sind schon lange so diversifiziert, das jeder etwas für sich finden kann. Warum soll ich da noch auf die Presse hören, die auch eine eigene Agenda verfolgt? The Bunker ist auch nur ein FMV-Spiel, aber es ist verdammt spannend gemacht und wunderbar gespielt, auch wenn es nicht anspruchsvoll ist. Klar habe ich auch die MCC auf Legendary gespielt, aber ich habe dafür keine Zeit mehr und genieße es mehr in einem DA:I mit den Charakteren zu sprechen und dann erst den Monstern saures zu geben.

Jeder genießt Spiele auf seine Weise. Beim einen muss es so gnadenlos wie ein Dark Souls sein, beim anderen kann es aber auch gemächlicher zugehen. Ich stimme dir aber auch zu, dass dieser "Wow"-Faktor seltener wird, wenn man bereits einen Haufen Spiele gesehen hat, aber dass sehe ich an mir auch bei Musik, Filmen und Büchern. Klar lese ich auch mal ein paar Seiten aus meiner Poe-Komplettauflage und schätze den Humor von Pratchett, doch ich lese auch mal kuriose Sachen wie Coraline und Die 100. Warum auch nicht?

Ich wünschte man würde nicht immer alles an Reviews fest machen, denn dann müssten mir so einige Spiele gefallen, die ich aber gar nicht mag. Da vertraue ich lieber meinem eigenen Urteilsvermögen, muss aber auch sagen, dass ich diese 70 Euro Scheiße nicht mitmache und auf Deal warte.
In-Progess
Games: Horizon Zero Dawn, Wolfenstein II: The New Colossus, Overwatch
TV: The 100: Season Four, Ash vs Evil Dead 1&2, Warehouse 13 1-5

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ChrisJumper
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von ChrisJumper » 23.01.2017 15:45

Oft lohnt es sich auch ein Spiel noch mal hervor zu holen, wenn man selbst in einer anderen Stimmung ist. Generell ist es auch schön Spiele zu teilen, man muss sich nur drauf einlassen können.

Aber dein Post thatssobvrst, hat mich jetzt schon inspiriert das ich mir auch mal "The Bunker" auf meine Liste setze. Generell stelle ich mir aktuell so eine Vorfreude Liste zusammen an Kinofilmen und Videospielen die ich dieses Jahr nicht verpassen möchte. Aber auch an Titeln die ich unbedingt nachholen will.

Vielleicht wäre das mal ein guter Vorsatz für das neue Jahr. Spiele die man unbedingt haben will, oder bei denen man noch wartet bis sie günstig zu haben sind. ;)

VR steht da aktuell auch drauf, aber ich hab jetzt erst mal meine Rechner aktualisiert statt die PS-VR zu kaufen. So ein wenig warte ich da auch noch auf ein Angebot. Dann kommt ja noch die Switch und Zelda.. ach das wird ein tolles Gamer-Jahr.

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Donkey-Kong
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von Donkey-Kong » 09.05.2017 16:19

Man hat wohl immer einen besonderen Bezug zu den Dingen, die innerhalb der eigenen Kindheit stattgefunden haben. Aber man muss auch sagen, dass die heutige Generationen diesbezüglich auch nicht zu beneiden ist, da kann es eigentlich nur noch bergauf für die nachfolgenden sein... oder auch nicht.

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Balmung
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von Balmung » 11.05.2017 22:47

Naja, ich glaube der Spiele Markt ist längst viel zu groß. Jemand der relativ offen für alle mögliche Arten von Videospielen ist, hat so viele Titel vor sich, dass selbst 3 Leben nicht reichen würden um alle zu spielen. Wir sind also irgendwo schon viel zu sehr bei Masse statt Klasse. Zu oft hab ich das Gefühl, das die Menge an Spielen sich gegenseitig zu viele Spieler weg nehmen. So als ob es 100 Cola Sorten gäbe und jeder Hersteller jammert, dass er nicht genug Käufer findet. Also schlicht ein völlig übersättigter Markt.

Wenn ich so an meine C64/Amiga Zeiten denke, da wusste man ein Spiel doch oft noch etwas mehr zu schätzen, weil es noch etwas besonderes war und nicht so sehr Massenware vom Fließband wie heute.

Dennoch hab ich auch heute immer wieder Spiele vor mir, die mich genauso fesseln können wie noch zu meiner Kindheit. Horizon Zero Dawn oder zuletzt Rise of the Tomb Raider. Wobei ich sagen muss, dass ich zwar auch sehr auf Story stehe, aber auch ein extremer Explorer bin, seit spätestens dem ersten Tomb Raider Teil, und dann muss einfach die Spielwelt gut designt sein und an sich Spaß machen.

Gameplay ist mir da nicht ganz so wichtig, da reicht ein solides Grundgerüst, das dafür sorgt, dass wenigstens etwas Herausforderung aufkommt. Richtig hart mag ich nur bei Spielen, die mir allgemein richtig gut gefallen. Wenn also lediglich das Gameplay gut ist und der Rest mau, dann würde mich hart eher zum abbrechen bringen, weil ich für hart eine sehr gute Motivation brauche und die ist es eben unbedingt weiter kommen zu wollen um mehr Story, neue Gebiete etc. zu bekommen.

Am schlimmsten finde ich aber in den heutigen Spielen die nicht abschaltbaren DAU Hilfen. Solche Hilfen mögen nett für Spieler sein, die diese benötigen, aber ich fühle mich von solchen Hilfen oft auch verarscht, so ala "Da du zu dumm bist das selbst zu finden blinkt das Objekt hell auf", so etwas kann ich gar nicht ab. Wenn die Entwickler schon an den 08/15 Casual Gamer denkt, dann soll er genauso auch an alle anderen Spieler bis zum Profi denken und letzteren nicht wegen ersteren den Spielspaß versauen. Heißt solche Hilfen sollten IMMER abschaltbar sein und zwar einzeln, so das es sich jeder Spieler so einstellen kann wie er es haben möchte. Horizon Zero Dawn z.B. hat es da ziemlich gut gemacht.

Eines ist mir beim Spielen aber auch noch wichtig: die Stimmung, wenn ich gerade nicht in Stimmung bin, dann wird ein Spiel auch nicht gespielt, egal ob heute Release ist oder nicht.
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ChrisJumper
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von ChrisJumper » 06.07.2017 01:08

Sorry CryTharsis das ich jetzt deinen Thread entwende, aber das Thema passt sehr gut dazu. Bis eben hatte ich noch nicht diesen WTF Moment. Dieser Post soll lediglich eigene Gedankengänge anstoßen und meine Verwunderung zum Ausdruck bringen.

Es gibt ja auch auf 4P die tollen Talk zum Thema XP-Wahnsinn. Ich denke die Spiele werden sich leider zunehmend in eine solche Richtung verändern. Wie Onlinegames auch.

Ja jetzt nicht direkt stöhnen ich bin ja so ein Aluhut-Träger. Aber Spiele bekommen ja immer öfter einen Online-Modus, oder sind dirkt MMORPGS und stellenweise haben sie auch einen Ingameshop. Generell hat auch jeder Hersteller von Videogames das interesse das Spieler in Zukunft auch andere Titel kaufen oder eben mit Freunden darüber sprechen etc.

Sucht mal bei der Google-Glotze nach "What Makes You Click Martijn Keift, William de Bruijn". Dauert ca. 47 Minuten und da wird halt auf das Werbedesign aber auch auf die Gestaltung von Werbung, Webseiten oder Anwendungen eingegangen.

Das was mich jetzt zu diesem Post bewegt hatte war das Stichwort "Gamification", denn ähnlich wie dieser XP-Wahnsinn dachte ich bisher eher an genau diese Seite die wir Gamer schon kennen und das man ein Spiel/Minigame aus Alltags-Situationen macht wo man Erfahrugnspunkte oder einen anderen Bonus sammeln kann. Aber darum geht es in dieser Beziehung nicht. Sondern darum das Süchtige die vor einer Slotmaschine im Casino sitzen möglichst viel Zeit damit verbringen und möglichst viel Klicken und über kleine Schritte immer wieder kommen. Das Belohnungszentrum erzeugt quasi eine Erwartungshaltung die dazu führt das wir möglichst oft unser Smartphone checken um bei einer Nachricht von dem Partner oder einem interessanten News eine Belohnung zu erhalten.

Dieser Mechanismus fehlt bisher in Spielen oder ist nur sehr subtil enthalten. Aber es lohnt sich ganz bestimmt in Zukunft darauf zu achten und die Software die wir so gerne nutzen eben genau zu beobachten. Denn ich bin mir sehr sicher das dies auch sehr bald im vollen Umfang die Videospiele-Branche treffen wird. Wenn es in anderen Bereichen schon so gut funktioniert.

Vielleicht ist das Langfristig halt der Sinn hinter diesen Änderungen die 4P auch schon bei XP-Wahnsinn angesprochen hat.

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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von Veldrin » 09.07.2017 08:18

Naja also mir sind folgende Dinge sehr wichtig in Spielen.

Stimmung und Atmosphäre. Das können Geräusche sein, kleine Details in der Umgebung, Schnippselchen die die Gedanken und Sorgen oder was auch immer der involvierten Personen (die vielleicht schon tot sind) zeigen, oder Details in den Animationen. Das war in ME wo man halt da sich viel Mühe gemacht hat die Egoperspektive stimmig zu inszenieren oder auch Rise of the Tomb Raider (was ich nie gespielt habe) ist von den Animationen her sehr gelungen (da jetzt ThirdPerson)

Mir ist auch wichtig, dass ein Spiel eine nette Balance zwischen Action und Erkundung bietet. Ich will ne interessante Welt und lieber eine kleine, als eine große die leer ist.

Die Story ist mir auch recht wichtig, aber vor allem dann wenn das Gameplay nicht perfekt ist.

Wichtig ist mir auch, dass das HUD nicht zugeschissen wird und ich zu viel in Menüs verbringen muss. Man stelle sich nur mal vor Portal würde heute auf den Markt kommen. Wir hätten einen Skilltree und hunderttausend HUD-Einblendungen. Statt der herrlichen Kommentare von GlaDOS hätten wir eine Achievemnt-Einblendung mit „Toll gemacht!“.

Also ich glaube AAA-Produktionen sind immer weniger etwas für mich. Aber ich habe viele hervorragende neuere Spiele gespielt die zeigen, dass noch mutige Qualitätsware auf den Markt kommt und nicht Massenware die sich total gleicht.

Da hätten wir nämlich z.B. in den letzten Jahren Fran Bow, Soma, The Swapper, Alan Wake, einige gelungene Portal-Klone, Limbo, Hard Reset, Rocket League, Life is strange, Volume und und und. Oder EA-Spiele wie Die Young die vielversprechend wirken.

Es gibt immer noch mutige gute Spiele man muss nur mehr buddeln bis man die findet.
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von Veldrin » 09.07.2017 08:24

ChrisJumper hat geschrieben:
06.07.2017 01:08
Erinnerst du dich an die Stelle in HL2 wo man eine Holzwippe aus Latten hatte und man dann Ziegelsteine draufgelegt hat um eine
Seite unten zu halten und über die so entstandene stabile Schräge über einen Zaun – oder was es war – hinüberzukommen?

Oder im Intro als dich ein Wachmann auffordert die Dose, die er vorher selbst auf den Boden geworfen hat, in den Müll zu werfen und du das dann auch machen musstest, denn wenn nicht gabs Haue.

Das sind so Kleinigkeiten die Spiele brauchen.
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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von ChrisJumper » 09.07.2017 14:31

Veldrin hat geschrieben:
09.07.2017 08:24
Erinnerst du dich an die Stelle in HL2 wo man eine Holzwippe aus Latten hatte und man dann Ziegelsteine draufgelegt hat um eine
Seite unten zu halten und über die so entstandene stabile Schräge über einen Zaun – oder was es war – hinüberzukommen?
..
Das sind so Kleinigkeiten die Spiele brauchen.
Ja das hat mich auch sehr beeindruckt. Rückblickend finde ich schade das Valve da keine weiteren Spiele mehr brachte.. (und das nur weil sie zu viel Erfolg mit ihrer Distributionssoftware haben).

Die Frage ist an der Stelle aber ob man solche Elemente auch per Fließband und selbst schreibenden Story-Algorithmen ins Spiel bringen kann. Ich prophezeie das dies die nächsten Jahre stärker der Fall ist. Überrascht hat mich der Ansatz jetzt in Watch-Dogs 2. Da gab es zwar keine selbst schreibenden Story-Algorithmen. Aber schon Story-Ansetzt. Etwa wie bei Westworld (HBO-Fernsehserie), wo du Gruppen hast/Beobachten kannst die eine eigene Geschichte haben und man die auch nur beobachten kann. Dadurch fühlt sich die Welt noch ein bisschen echter an. Das wird bald das nächste große Ding sein, da bin ich mir sicher.

In WD2 hat sich das natürlich auch wiederholt, aber es hat etwas von dem Sandkasten für Nerds, der cool gestaltete Mini-Erlebnisse an jeder Ecke hatte und davon hunderte. Eben so etwas wie du beschrieben hast, das die NPCs mit dir Story-Umwoben interagieren.

Bugs gab es da auch, aber wenn man sieht das ein Hund überfahren wurde, die Besitzer darum trauern, die Passanten das kommentieren... oder Polizisten eine Demonstrantin fest nehmen. Das schon ziemlich nett.

Die aktuelle Netzwerk-Analysetechnik, wird ganz bestimmt dazu Beitragen, das die Story in Zukunft stärker auf die Spielweisen der Spieler*innen eingeht. Eigentlich eine Schande wie viel Geld immer noch mehr in Marketing gedrückt wird und welche Ressourcen da verschwendet werden, statt in Zielgruppenbetreuung in den Spielen selbst.

Nebenbei WD2 ist keine Offenbarung, nicht das du zu große Erwartungen bekommst. Lohnt sich aber auf jeden Fall da mal rein zuspielen und die Mechanik im Auge zu behalten.

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Re: WTF happened to gaming?!

Beitrag von Veldrin » 09.07.2017 14:39

WD2 klingt nun tatsächlich interessant. Bin da eigentlich nicht so ein Fan von Open World, aber mir hat auch Saints Row oder GTA recht Spaß gemacht. Bei diesen Spielen funktioniert Open World auch für Skeptiker wie mich. Nun WD2, auch ein Freund lobt es in großen Tönen. Wenn es mal im Sale ist überlege ich es mir vielleicht dann doch mal zu holen.

Ja, es wird interessant zu sehen. Clever verwobene NPCs und Interaktionen sind definitiv der Weg. Eigentlich ne Schande wie weit wir auch in der Partyinteraktion sein könnten. Man denke nur an Baldurs Gate und verhältnismäßig zu den heutigen Möglichkeiten hat sich das kaum weiterentwickelt.
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