Von MMOGs, Gott und der Welt

Hier könnt ihr euch über alles rund um Spiele unterhalten.

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Kryt1cal
Beiträge: 265
Registriert: 04.02.2010 16:44
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Kryt1cal » 03.02.2019 15:22

Ich habe im März 2013 Camelot Unchained unterstützt. Jetzt ist dies bald 6 Jahre her… heftig, wie die Zeit vergeht. Hab es auch nicht mehr groß verfolgt. Jemand mehr Infos zum Spiel ?

Benutzeravatar
Velve Veldruk
Beiträge: 643
Registriert: 16.02.2014 18:24
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Velve Veldruk » 28.02.2019 18:36

Lange nicht mehr hier rein gesehen.

Soweit ich weiß unterliegt Camelot Unchained einer NDA. Die Entwickler greifen da wohl auch etwas durch weswegen man nicht besonders viel über das Internet heraus finden wird. Das Camelog Unchained subreddit wird wohl so ziemlich die aktuellsten Informationen liefern. Wer mehr will, muss wohl mit Betatestern in Kontakt treten und diese direkt befragen.


Ja, die Zeit vergeht. Ich hab 2012 Star Citizen unterstützt. Das Spiel ist heute noch nicht spielbar. Und nun heißt es, dass die Zukunft vom Erfolg von Squadron 42 abhängen wird, was nächstes Jahr kommen soll.

Etwas später habe ich Elite: Dangerous unterstützt, dessen Entwickler ziemlich enttäuschend sind mit ihrem Hass für Multiplayer Features.
Nein, wir können kein Handel zwischen Spielern haben, weil das Goldseller und Scammer erlauben würde. Deswegen muss jeder einzelne Spieler, der mit dem Power Creep mithalten will, durch Unmengen von Grind durch.
Da kommt es mir manchmal vor, als ob ich Everquest mit Raumschiffen spiele, sofern man die 'Levelmechaniken' vergleicht.

Wer mich noch von Onlinewelten kennt, sollte wissen, dass ich stets einen Hass auf Goldselling in MMOs hatte und als Moderator dort hart durch gegriffen habe, was Werbung anging.
Aber heute, wo ich ein Beispiel für eine effektive Alternative gesehen habe, frage ich mich welchen Schaden die Goldseller wirklich angerichtet haben. Da würde ich lieber das ein oder andere schwarze Schaff in Kauf nehmen, als auf so ein grundlegendes Multiplayer Feature wie Handel zu verzichten.

Benutzeravatar
Kryt1cal
Beiträge: 265
Registriert: 04.02.2010 16:44
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Kryt1cal » 20.05.2019 10:36

Ich habe gestern mal mir das neuste QA von Mark Jacobs zu Camelot Unchained angeschaut. Einer aus dem Stream stellte dann die Frage, ob das Spiel annähernd in die Nähe kommt von DAOC oder SWG zu Release. Er meinte, ihnen fehlen einfach die Mittel um ein AAA MMORPG zu schaffen.

Ich dachte ich höre nicht mehr ganz richtig. Seit 6 Jahren sind die am werkeln und ich habe heute noch keine spielbare Version gesehen. Vaporware hat man früher dazu gesagt oder?

Jedenfalls spiele ich zur Zeit wieder die "Casual" MMOS World of Warcraft und Star Wars The Old Republic. SWTOR macht mir sehr viel Spaß, da ich Star Wars liebe. Kein Vergleich zu damals SWG aber trotzdem ein schönes und noch sehr belebtes MMO.

Ich hätte mal ein anderes Anliegen. 2013 habt ihr mir, ich glaube zu Onlinewelten Zeiten, sehr geholfen meinen Rechner mit mir zusammen zu erstellen. Dieser ist nun 6 Jahre alt und ich würde gerne für The Division 2 und das neue Doom Ethernal gewappnet sein. Beide Spiele würde ich gerne in der höchsten Einstellung spielen.

Ich habe zurzeit folgenden PC:

I5 3570 K (Gekauft 2013), wollte ich aufrüsten. INTEL gerne wieder, hab sehr gute Erfahrungen mit INTEL CPUs gemacht, hat sehr gute Dienste geleistet !

32 GB Ram (nachträglich aufgerüstet von 8 GB auf 32 GB) (Typ müsste ich noch genauer auslesen, kommt noch genauer)

MSI Geforce GTX 970 (damals zum Release von The Division 1 aufgerüstet)

Gigabyte Mainboard (Typ müsste ich noch genauer auslesen, kommt noch genauer) Gerne wieder GIGABYTE als Hersteller, hat 6 Jahre bei 24h/7 Tage Betrieb gehalten.

Der Rechner soll hauptsächlich fürs Gaming genutzt werden sollen.

Wäre toll, wenn ihr mir wie damals wieder helfen könntet. Eure Rechner Empfehlung hatte 6 Jahre bei 24/7 Betrieb wunderbar funktioniert.

Danke schonmal :-)

Benutzeravatar
Velve Veldruk
Beiträge: 643
Registriert: 16.02.2014 18:24
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Velve Veldruk » 20.05.2019 18:36

Ich hatte einen langen Beitrag geschrieben, doch das Forum hat meine Nachricht beim Absenden gefressen. Jetzt bin ich etwas angepisst. Aber zum Glück hat sich die Zusammenstellung der Hardware Liste nicht in der Leere des Internets verloren, da die auf einer externen Website gespeichert wurde:

https://de.pcpartpicker.com/list/mTmmXP

Momentan würde ich aber noch auf den Release der Ryzen 3000/Zen 2 Endnutzer CPUs warten.
Weitere Erklärungen gibts später, wenn ich mich etwas abgeregt habe.


Das mit dem Crowd Funding ist eben so eine Sache. Nicht jedes Projekt geht gut.
Ich war bisher nur von Divinity: Original Sin 1/2 nicht enttäuscht.
Kingdom Come: Deliverance habe ich noch nicht gespielt, da es grauenhaft auf meinem aktuellen PC läuft, aber von dem was ich gesehen habe, ist es ebenfalls nicht das was ich mir davon erhofft habe.
Dann gibts noch die Oldschool cRPGs wie Torment: Tides of Numenera und Pillars of Eternity, beide ebenfalls nicht so doll, wie sie sein könnten. Pillars of Eternity II habe ich mir gar nicht er gekauft.

Dann gibts auch noch die Geschichte, um den Vorzeigeknaben des Crowd Funding - Star Citizen.
Jüngst gab es auf der Forbes Website einen Bericht über das schlechte Management des Projekts, welches 300 Millionen Dollar nicht besonders zielorientiert in den Wind geblasen hat (wobei es nicht 100% scam ist). Dies wird an den Gaming Medien sicher nicht vorbei gegangen sein. Und wenn der Artikel gegen Ende des Monat im Forbes Magazin veröffentlicht wird, werden wohl auch noch weitere Medien davon berichten.
Zuletzt geändert von Velve Veldruk am 20.05.2019 19:34, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Velve Veldruk
Beiträge: 643
Registriert: 16.02.2014 18:24
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Velve Veldruk » 20.05.2019 19:09

Ich vermute mal, dass mein Beitrag verschwunden ist, weil er zu lang war. Beim Klick auf Absenden bin ich auf der Vorschau Seite gelandet, aber ohne Text.
Daher werde ich die Beiträge hier nun etwas aufspalten.

Die Leaks zu den neuen AMD Prozessoren versprechen sehr viel. Ob diese der Realität entsprechen, werden wir frühstens im Juli sehen, wenn unabhängige Tester diese in ihre Hände bekommen. Hierzu empfehle ich Gamer's Nexus (kann man auch auf Youtube ansehen, wenn man Englisch versteht).
Ganz gleich ob diese CPUs enttäuschen werden (ich erwarte, dass sie dem Hype im Internet keinesfalls gerecht werden) oder AMDs Durchbruch darstellen, den sich so viele (mich einschließlich) erhofft haben, sollte Intel zumindest mit einer Preisreduktion ihrer aktuellen Produkte antworten.


Zur CPU aus meinem Vorschlag:
Prozessoren mit 4 oder 6 Threads scheinen nicht mehr genug zu sein in der heutigen Zeit. In modernen Spielen können weniger als 8 Threads zu einem Flaschenhals werden. Jedoch ist es weiterhin der Fall, dass in den meisten Spielen der Löwenanteil der Arbeit von einem einzigen Thread verrichtet wird, welcher dann die Leistung aller Anderen begrenzt. Sprich man benötigt eine CPU mit guter Singlethread Leistung und genug Threads für moderne und zukünftige Spiele.

Diese Beobachtung wird dadurch gestützt, dass die kommende Konsolengeneration von Xbox und PlayStation mit Zen 2 Prozessoren ausgestattet sein wird. Diese verfügen über 8 Kerne und 16 Threads. Ein Teil davon wird höchstwahrscheinlich für die Betriebssysteme und andere Hintergrunddienste reserviert sein, so wie es bei den aktuellen Konsolen der Fall ist. Übrig bleiben dann wohl dennoch 6 Kerne und 12 Threads.
Dies wird wohl die Messlatte werden, für die Spiele Konsolenspiele für die nächste Generation entwickelt werden.

Warum also kein i7-8700K? Dieser hat schließlich 6 Kerne und 12 Threads und ist sogar etwas günstiger. Warum der i7-9700K mit 8 Kernen und nur 8 Threads?
Nun, dank der 'Zahnpasta' welche Intel zur Übertragung der Wärme von dem CPU Chip zum Heatspreader benutzt, gibt es hier einen Flaschenhals für effiziente Kühlung der CPU. Wer an dauerhafter und zuverlässiger Übertaktung interessiert ist, wird die CPU erst köpfen und die Wärmeleitpaste ersetzen müssen. Das ist weiterer Aufwand für den Kunden. Man kann so etwas auch fertig von Anbietern wie der8auer auf caseking.de kaufen, zahlt dabei aber eben gut drauf.
Der i7-9700K hingegen kommt mit einem verlöteten Heatspreader, welcher effiziente Kühlung etwas einfacher macht. Damit lässt er sich ganz ordentlich auf 5GHz übertakten und steht in aktuellen Gaming Benchmarks fast über all gleich auf mit dem 100€ teureren i9-9900K.

Wenn dich Übertaktung nicht interessiert, könntest du auf den i7-8700K zurück greifen.

Benutzeravatar
Velve Veldruk
Beiträge: 643
Registriert: 16.02.2014 18:24
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Velve Veldruk » 20.05.2019 19:24

Zum Kühler aus meinem Vorschlag:
Der Noctua NH-D15 ist wohl der beste Luftkühler, den man für Geld kaufen kann.
Warum keine Wasserkühlung? Ich bin kein besonders großer Fan von solchen Lösungen, da sie entweder hin und wieder Wartung durch den PC Nutzer benötigen, was den meisten Kunden dann zu blöd wird. Oder, wenn man die wartungsfreien AIO Kühler kauft, die Kühlleistung bei den teureren Modellen nur marginal besser als beim Noctua ist und diese oben drein noch mehr Krach machen, dank ihrer Pumpe.
Alternativ gibt es den be quiet! Dark Rock Pro 4. Ist etwas günstiger, sieht schicker aus (meine Meinung), für den Fall, dass man ein Gehäuse mit Glasfenster hat. Er ist auch noch einen Tick leiser als der Noctua, opfert dafür aber etwas von seiner Kühlleistung.

Auch wenn das Ziel ist, nicht zu übertakten, würde ich zumindest zum be quiet! raten. Denn eine kühle CPU lebt lange.
Ich selbst hab einen i5-3570K, der seit 2012 durchgehend auf 4.2GHz übertaktet ist und ebenfalls 24/7 läuft, gekühlt mit einem Thermalright HR-02 Macho. Das ist genug für die Wärmeentwicklung dieser CPU auf 4.2GHz.


Zum Motherboard:
Sehr gute Features zum Übertakten der CPU und RAM, kombiniert mit einem sonstigen fülligen Angebot. Ausgesucht nach Empfehlung von Actual Hardware Overclocking, ein Youtube Channel mit einem Elektronik versierten 'Fachmann', der Computer Hardware auf seine Tauglichkeit beim Übertakten testet: https://www.youtube.com/channel/UCrwObT ... XHQ/videos

Wenn Übertakten nicht nötig ist, könnte man auch hier ein günstigeres Modell finden.


Zum Arbeitsspeicher:
Dein jetziger Arbeitsspeicher wird nicht auf das neue Motherboard passen. Und leider sind die RAM Preise zur Zeit immer noch unverschämt teuer. Daher belasse ich es mal bei 16GB, bestehend aus 2x8GB. Erfahrungsgemäß sind 16GB für die meisten Spiele auch genug.
G.Skill ist meine persönliche Präferenz was RAM angeht. Mit den Ripjaws V DDR-3600 und CL17 (XMP profil im Bios aktivieren!) haben sie einen recht flotten Speicher, welcher sich ebenfalls übertakten lassen sollte. Aber das wird kaum nötig sein, da die Unterschiede nur noch in Benchmarks zu sehen sind.

Benutzeravatar
Velve Veldruk
Beiträge: 643
Registriert: 16.02.2014 18:24
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Velve Veldruk » 20.05.2019 19:29

Zur SSD:
Langlebige, Schnelle NVMe SSD mit genug Volumen für das Betriebssystem (oder Mehrere) und die wichtigsten Spiele. Schnelle Zugriffszeiten verringern Laderuckler, wenn etwas von der 'Festplatte' ins RAM geladen werden muss. Manche Spiele, wie Star Citizen sind davon geplagt, so dass man mindestens eine SATA SSD benötigt, um diesen Problemen zu entgehen.

Wie vorgeschlagen, summiert sich das Ganze bereits auf rund 1000€. Wenn das zu hoch ist, lass mich (uns?) wissen wo deine Preisgrenzen wären.

Dein Grafikkarte wird noch ein Bisschen reichen für 1920x1080 Auflösungen. Das Gehäuse wird ebenfalls reichen.
Das Netzteil könnte reichen, aber zur Sicherheit, guck bitte mal nach, welche Leistung es liefert.
Vorhandene Festplatten und SSDs können ebenfalls in das neue System migriert werden.

Benutzeravatar
Kryt1cal
Beiträge: 265
Registriert: 04.02.2010 16:44
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Kryt1cal » 21.05.2019 07:51

Vielen Dank für deine Rückmeldung Velve. Preisobergrenze würde ich sagen, erstmal 1500€.

Leider benötige ich ein neues Netzteil sowie ein neues Rechnergehäuse auch. Mein altes Rechnergehäuse hat durch den ein und anderen Transport, der jetzt aber nicht mehr vorkommen wird ganz schön gelitten ^^

Bei den Gehäusen gefiel mir Cooler Master ziemlich gut, kannst du/ihr da ein Gehäuse empfehlen, dass Umbauten und Aufrüstungen zulässt.

Benutzeravatar
Kryt1cal
Beiträge: 265
Registriert: 04.02.2010 16:44
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Kryt1cal » 21.05.2019 10:30

Ich habe mal eine Zusammenfassung erstellt und in einer Tabelle aufgelistet. Vielen Dank für deine Hilfe :)

https://ibb.co/p4NtnFk

Beim Gehäuse bin ich mir sehr unsicher, da es doch mit ca. 38 Euro recht günstig ist ?

Zusätzlich hätte ich doch gerne wieder eine neue Geforce Grafikkarte von MSI und habe die 2070 RTX bei Alternative ausgewählt.
Hat jemand dazu Erfahrungen?

Preislich bin ich über 1500 und die maximale Schmerzgrenze wären 2000 €. Kann man noch bei Alternate die Rechner zusammenbauen lassen? Oder kann man das nicht mehr empfehlen?

Benutzeravatar
Velve Veldruk
Beiträge: 643
Registriert: 16.02.2014 18:24
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Velve Veldruk » 21.05.2019 11:37

Beim Cooler Master Force 500, würde mir jetzt gleich auffallen, dass es keinen Lufteinzug auf der Höhe der CPU gibt. Das stört den Luftstrom im Gehäuse etwas, welcher die Luft von der Front, möglichst ungestört, in den Lüfter der CPU, und in den Lüfter hinten am Gehäuse leiten sollte.
Das ist nichts Fatales, aber dann doch eher für Wasserkühlung als für Luftkühlung geeignet, wenn dauerhafte Übertaktung auf dem Plan stehen soll.

Es gibt da diverse Alternativen, bei denen die gesamte Front des Gehäuse luftdurchlässig ist (mit Staubfilter). Allerdings muss man hierbei auf interne optische-, oder auch altmodische Disketten- Laufwerke verzichten.


Idealerweise, würde ich ein Fractal Design Meshify C als Gehäuse raten, mit am besten zwei selbst nachgerüsteten Noctua 14cm industriell Lüfter die vorne Luft in das Gehäuse rein saugen. Das sorgt für einen ordentlichen Luftstrom durch das Gehäuse und durch den dadurch entstehenden positiven Druck, hinter dem Staubfilter in der Front, sammelt sich auch nicht viel Staub.
Hier ist kein großer Schnickschnack dabei. Der Tower ist kompakt und mit guten Möglichkeiten für Kabelmanagement, bietet dafür aber auch nicht viel Platz im Inneren. Am besten auf Youtube ein Video suchen, das die Eigenschaften besser erklärt.

Natürlich ist diese Angelegenheit ziemlich teuer. Um den Preis etwas zu drücken, könnte man an den Aftermarket Lüftern sparen und die im Gehäuse bereits vorhandenen verwenden.
Da diese "industrielle" Stärke haben, werden sie auf den höchsten Touren auch recht laut. Hier muss man sich dann mit den "fan curves" in den Bios Einstellungen etwas beschäftigen und heraus finden, wo die eigene Toleranzschwelle für die Lautstärke ist. Ich würde sie z.B. auf kleinster Stufe andauernd drehen lassen. Wenn die Temperatur der CPU dann über 70°C geht, den oberen Lüfter höher steuern. Wenn die Temperatur der GPU über 70°C geht, den unteren Lüfter höher steuern.
Alternativ gibts auch die normalen Noctua 14cm Lüfter, die wesentlich weniger Krach machen, eben weil ihre maximale Leistung auch nur halb so stark ist.

Mein persönlicher Gedankengang hier ist, dass man in der heutigen Zeit nur noch PWM Lüfter kaufen sollte. Ein Lüfter ohne PWM, lässt sich zwar auch über PWM steuern, produziert aber heftige Probleme beim Auslesen der Lüfterumdrehungen.
Noctua Lüfter sind langlebig (mir sind schon diverse no-Name Gehäuselüfter und auch schon ein Scythe CPU Lüfter verreckt), dazu mit einer 6 Jahre Garantie aus Österreich (die lassen natürlich auch in Asien montieren). Da die industriellen Lüfter im Preis nur geringfügig höher als die normalen sind, würde ich zu diesen hin tendieren. Eben wie gesagt, auf der geringsten Drehzahl von 800rpm belassen, was ungefähr in der Mitte der möglichen Drehzahlen der normalen Lüfter liegt.
Jedenfalls sollte dieser 'normale' Lüfter absolut für die verbaute Hardware ausreichen. Beim Fractal Design würde auch ein Einziger Aftermarket Lüfter in Höhe der CPU ausreichen, während der vorhandene Lüfter auf Höhe der Grafikkarte geschraubt wird.

Von be quiet! (Deutsch), gibt es auch noch einen 14cm Lüfter als Option für die Gehäusefront. Dieser bewegt auch eine ordentliche Masse an Luft, kostet auch weniger als die Hälfte, ist dafür aber auch sehr viel lauter als die Noctua bei vergleichbarer Kühlleistung.

Fractal Design muss auch nicht unbedingt sein. Ist eben eine Firma in der EU (Schweden), während Cooler Master in Taiwan sitzt wohin schon mehr als genug von unserem Geld für Computerhardware geht, aber gut, Ideologie kostet eben oft extra :).


Das Cooler Master MasterBox 5 Gehäuse sorgt auch für einen guten Luftzug mit ordentlichen Aftermarket Lüftern. Ansonsten kann man diese auch hier weg lassen.
Leider gibts das Gehäuse nur mit Sichtfenster an der Seite. Wenn es nach mir ging, könnten sie ruhig ein Modell anbieten, das ohne Fenster auskommt. Mir gefällt auch der ganze LED Kram auf highend Motherboards oder bei Grafikkarten nicht besonders. Aber leider ist das, bei den meisten Anbietern zumindest, zum Standard in der Preisklasse geworden.


Was die Grafikkarte angeht, habe ich leider keine direkte Erfahrungen. Ich habe die GTX 1070 von MSI. Die MSI Karten sind nicht unbedingt die stärksten auf dem Markt, aber sie haben mMn die leisesten Luftkühler. Ich bin recht zufrieden mit den MSI Grafikkarten, welche diese breiten doppel-Kühler verwenden.

Benutzeravatar
Kryt1cal
Beiträge: 265
Registriert: 04.02.2010 16:44
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Kryt1cal » 21.05.2019 12:58

Das Fractal Design Meshify C mit den zwei Industrie Lüftern gefällt mir sehr gut 😊 .

Eine Frage hätte ich noch, eine Soundkarte wird nicht benötigt bei dem Mainboard? Falls man dachmal wieder competitive spielen möchte?

Benutzeravatar
Velve Veldruk
Beiträge: 643
Registriert: 16.02.2014 18:24
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Velve Veldruk » 21.05.2019 13:38

Das Motherboard verfügt über 7.1 OnBoard Sound. Ich würde das als Ausreichend bezeichnen, was die Tonwiedergabe angeht. Wobei ich persönlich, mit meinen (passiven) AKG K702 Kopfhörern, sicher noch einen externen Verstärker am Soundausgang brauchen würde.

OnBoard bzw. Software Sound belastet natürlich die CPU etwas. Wer da absolut sicher gehen will, kann sich eine extra PCIe Soundkarte kaufen, die mit ihrem eigenen Prozessor daher kommt. Hierfür habe ich nun keine besonderen Empfehlungen.

Ich selbst nutze eine Asus Xonar DGX 5.1. Ich hatte mir diese zugelegt, weil diese angeblich mit einem integrierten Verstärker für passive Kopfhörer kommen soll.
Leider ist der verbaute Verstärker wohl Schrott, da ich ein ständiges leises Rauschen auf beiden Audiokanälen habe, sobald ich in der Software auf diesen Ausgang schalte. Bei meinen vorherigen Sennheiser, hat mich das nicht gestört. Bei den qualitativ höherwertigen AKG hingegen ist es grauenhaft.
Des Weiteren habe ich fest gestellt, dass der Sound Treiber von ASUS gerne mal zu einem Bluescreen führen kann. Jedoch ist mir das bisher nur beim Spielen von Path of Exile passiert, weswegen ich das nur noch über Software Sound laufen lasse. Da es bei anderen Spielen nicht vor kommt, vermute ich, dass es wohl auch etwas mit Path of Exile zu tun haben könnte.

Ob eine teurere Sound Karte hier besser abschneiden würde, kann ich nicht sagen. Leider gibt es hierfür nicht besonders viele objektive Testberichte und Testmethoden was die Performance in Spielen angeht, durch die man schlau lesen kann.
Die Soundwiedergabe, kann man natürlich schön mit Messgeräten analysieren. Und hier haben die teuren Karten ganz gewiss bessere Signal-Rausch-Abstände was für möglichst klaren Sound sorgt und sehr gute integrierte Verstärker für passiv Kopfhörer.
Aber mal abgesehen von den Verstärkern, sind diese Produkte eher etwas für Audiophile als für den üblichen Gamer.
Und nicht Jeder der sich selbst für Audiophil hält, hat auch wirklich ein so gutes Gehör.

Wer sich selbst testen will, kann diese Website hier verwenden: https://pae.izotope.com/
Auf Practice -> Qualities of EQ -> 3dB & 1dB -> Start Practice und dann mal sehen, wie gut man dort abschneidet. Wer dort nicht wesentlich öfters als die Hälfte richtig liegt aus mindestens 20 versuchen, sollte sich wohl eher weniger als Audiophil bezeichnen.




Ich würde raten, eine extra Sound Karte fürs Erste sein zu lassen. Diese kann man immer noch nach kaufen.
Vielleicht findet sich auch Jemand, der hier besseres Wissen hat.

Benutzeravatar
Kryt1cal
Beiträge: 265
Registriert: 04.02.2010 16:44
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Kryt1cal » 22.05.2019 10:58

Velve Veldruk hat geschrieben:
21.05.2019 13:38
destens 20 versuchen, sollte sich wohl eher weniger als Audiophil bezeichnen.

Ich würde raten, eine extra Sound Karte fürs Erste sein zu lassen. Diese kann man immer noch nach kaufen.
Vielleicht findet sich auch Jemand, der hier besseres Wissen hat.
Danke Velve, du hast mir sehr geholfen :) :) :)

Welche Spiele spielt ihr eigentlich zur Zeit?

Benutzeravatar
Velve Veldruk
Beiträge: 643
Registriert: 16.02.2014 18:24
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Velve Veldruk » 22.05.2019 21:45

Puh, ich habe in den letzten zwei Monaten kein Spiel mehr angerührt.
Gibt irgendwie nicht mehr so viel, das mich noch interessiert außer Simulationen. Ich müsste wohl selbst irgend etwas entwickeln, aber Software auf dem Level überschreitet meine Fähigkeiten bei weitem. Wüsste gar nicht mal wo ich dort beginnen sollte, außer irgend welche Tutorials mit Unreal Engine zu durchlaufen.
Letztes Jahr hatte ich mir auch eine alte AutoCAD Version (geliehen) und wollte mal sehen ob ich etwas damit anfangen kann. Wollte mir eigene Joystick Griffe mit einem 3D Drucker machen. Irgendwie war mir das dann aber etwas zu viel. Hätte ich lieber mal die (kostenlosen) AutoCAD Vorlesungen und Labore besucht, als ich noch an der Uni war.

Ich vertreib mir meine Zeit mit Fahrrad fahren, mit Elektronik und µControllern herum basteln, an PCs herum basteln, Schreiben/Lesen und im Internet surfen / auf Youtube. Ein Laster, das immer schlimmer wird dank Smartphones.

Benutzeravatar
Velve Veldruk
Beiträge: 643
Registriert: 16.02.2014 18:24
Persönliche Nachricht:

Re: Von MMOGs, Gott und der Welt

Beitrag von Velve Veldruk » 23.05.2019 14:28

Nochmal bezüglich der CPU. Diese Ergebnisse lassen mich etwas am i7-9700K zweifeln.

Bild
Quelle: https://www.gamersnexus.net/hwreviews/3 ... -3000-prep

Als relativ neuer Titel wird hier DirectX 12 Unterstützung angeboten, was fast ausschließlich auf Windows 10 beschränkt ist. Eine Ausnahme gibts ja bisher, nämlich World of Warcraft, wo Microsoft wohl von Blizzard bezahlt wurde, um DirectX 12 Teile für andere Betriebssysteme lauffähig zu machen.
Dann gibts noch Vulkan, welches auf jedem modernen Betriebssystem unterstützt wird, aber leider immer noch relativ wenig Anwendung findet. Eigentlich seltsam, wenn man bedenkt, dass PlayStation wohl kaum eine DirectX artige Schnittstelle/API nutzen wird. Vielleicht ändert sich da in Zukunft aber etwas mit der PlayStation 5.

Ich schweife ab.
Die Ergebnisse oben sind interessant, da sie einen Flaschenhals bei CPUs zeigen, welche über weniger als 12 Threads verfügen.
Ausnahme sind die AMD Threadripper, deren Performance unter anderen Phänomenen leidet (Latenzen bei der Kommunikation zwischen CPU Kernen, welche schlimmer wird, je mehr Kerne verwendet werden). Ein Problem das in der kommenden AMD Generation angeblich behoben ist.
In dem Test sieht man, dass der i7-9700K bei den durchschnittlichen FPS kaum einen Unterschied zu dem i9-9900K aufweist. Aber wenn es um die 1% und 0.1% Lows geht, schneidet der i7-9700k selbst auf 5.1GHz übertaktet schlechter als der nicht übertaktete i7-8700K mit seinen 12 Threads ab. Sogar schlechter als die wesentlich günstigeren Ryzen 2700 und Ryzen 2600, wenn diese übertaktet sind.


Warum ist das wichtig?
Durchschnittliche FPS sind schön und gut. Aber was nutzen dem Spieler 300 FPS, wenn er gerade ein Stillleben betrachtet?
Für einen Spieler, der gern kompetitive Shooter spielt, ist es besonders wichtig eine stabile Framerate beim Zielen in jeder möglichen Situation zu haben.
Gerade in hektischen Situationen, wenn sich viele Spieler oder andere dynamische Objekte auf dem Bildschirm bewegen, ist es in der Regel wichtig, zuverlässig zielen zu können. Nun sind es auch gerade diese Situation, die zu den Anspruchsvollsten für die Hardware zählen. Hier muss in der Regel besonders viel Geometrie berechnet werden, Physik, Texturen geladen werden und Weiteres. Sprich dies sind meist die Situationen in denen die FPS kurzzeitig in den Keller sacken und zuverlässiges Zielen dadurch erschweren, dass die zeitlichen Abstände zwischen den Bildern sehr inkonsistent werden.
Diese Frame-Times, können ebenfalls gemessen und in einem Graph dargestellt werden wie es zum Beispiel hier für das Spiel F1 getan wurde. Hier gilt die Faustregel, dass niedriger zwar besser ist, aber je konsistenter, bzw. je weniger Spitzen, desto besser spielbar. Leider haben sie solche Graphen nicht für alle Spiele.

Dies macht die Minimum FPS zu einem wichtigen Wert für kompetitive Shooter. Je nach dem, was für einen Monitor man besitzt, sollte man darauf achten, dass sich die Minimum FPS nahe der Bildfrequenz befinden oder innerhalb der unterstützten G-sync oder FreeSync Frequenzen.
Selbst wenn man die Latenzen von allen diesen Sync Methoden nicht mag und ganz ohne spielen will (ist beliebt unter Spielern von kompetitiven Shootern), können starke Schwankungen unterhalb der Bildfrequenz des Monitors sehr störend sein.


Zukünftige AAA Spiele werden wohl eher dem Trend von Shadow of the Tomb Raider folgen. Titel von kleineren Studios, möglicherweise weniger.
Hier müsste Jeder für sich selbst entscheiden und abschätzen was für Spiele in der Zukunft möglicherweise gespielt werden können.

Antworten